Ich halte auch nichts von 1000 Distributionen, von denen die meisten Leute sich ohnehin nur auf wenige beschränken.chillipepper schrieb:Nicht nur die beiden.
Muss da dem Arch oder Debian Mininal-Konzept schon Tribut zollen, es wäre gut, wenn es einen Wizard geben würde, wo ausgewählt wird, ob man neu oder schon erfahren ist, einen Desktop oder etwas für den Headless-Betrieb braucht, wonach einem die ISO mit dem passenden Installer gebacken wird.
Ironischerweise sind Windows 11-Nutzer, welche sich eine eigene Tiny 11-ISO im Builder basteln, genau da angekommen, das gab es vergleichbar aber auch schon ewig mit Windows PE oder Windows-to-Go.
Trotzdem muss man jetzt eben damit leben, wie der OS-Markt auf dem PC ausschaut und da hat Linux BSD abgehangen, noch immer weit hinter Windows und bedingt durch die kostspielige Einstiegshürde, wohl ungefähr gleichauf mit macOS.
Alle gemeinsam am Ende immer uninteressanter, da immer mehr Menschen (auch durch die steigenden Hardware-Kosten aktuell) aufs Telefon oder Tablets als daily driver umsteigen.
Ich persönlich hätte auch Interesse, einfach aus Neugier mal ein BSD auf einem ThinkPad zu installieren und zu schauen, wie das ist.
Als ich mir dann aber die Installationsanleitung von freeBSD und NetBSD angesehen habe und mich fühlte, als würde ich Debian 15 Jahre zurück versuchen zu installieren, wo ich irgendwelche Pakete für die GUI vergessen habe, hatte ich auch schnell keine Lust mehr.
Da bin ich mir meiner Freizeit mittlerweile einfach zu schade drum, wenn ich weiß, Linux macht für mich quasi das gleiche und ist leichter aufzusetzen.