Ausbildung - Aber als was?

BAAMMM schrieb:
Ganz genau. Mach noch dein Abi und danach gehst du dann studieren. Ansonsten verdienst du nicht genug um dir mal ein gutes Auto und ein Haus zu leisten (mit Glück vlt auch ohne, aber wieso auf das Glück verlassen?). Außerdem erweitert das Abi deinen Horizont enorm.

so ein bullshit -.-

ich hab auch abi, hab studiert und aber letzten endes noch ne ausbildung in ne ganz andere richtung gemacht, als das mein studium mir vorgab.

die unis sind total überrannt, jeder idiot schafft abi + bachelor ohne probleme.

ich verdien mit meinem ausbildungsberuf genug für ein gescheites auto ( keine reisschüssel ) und kann mehr als gut davon leben :D ...

es kommt nur darauf an, WAS man macht und mit WELCHER spezialisierung und WIE die ZUKUNFTSPROGNOSEN aussehen ...

also ich werd mit meinem job auf lebzeit nicht arbeitslos, das sei gesagt!
 
@n0rm

Ich hab mich nicht verständlich genug ausgedrückt. Ich versuch es mal so. Grundsätzlich ist eine Fachhochschule eine Hochschulform die ihren Schwerpunkt auf die Praxis setzt. Es ist aber eine Hochschule .... Ein Fachhochschule kann sich deshalb auch Hochschule oder Universität nennen, weil sie eine ist ;).

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochschule

@Retro-Gamer
Glückwunsch an dich. So ergeht es aber den wenigsten ;) Das man seine Berufsaussichten im normalen Fall mit einem Studium verbessern kann, willst du doch nicht bestreiten? ....Und zum Verdienst war ja auch die Kombination aus Haus und Auto gemeint. Aber bei jedem ist das ja auch anders. Manch einer findet einen 3er als gescheit, andere halt einen SUV von Audi ;)
 
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hi
ich war auch in der Berufsfachschule Schwerpunkt "Wirtschaft & Verwaltung" mit dem erweitertem Real Schulabschluss verlassen, war aber nicht ganz meine Sache nun bin ich IN der FOS 12 Technik und es ist gut!

in der 11 musste ich ein Jahres Praktikum machen, musste auch PCs zusammenbauen etc. würd es aber sein lassen nach dem XXX Computer hat man dann keine Lust mehr, ist schlecht bezahlt, und die Arbeitszeiten waren auch nicht so toll. Geh lieber erst mal noch 2 Jahre zur schule dann kannst du immer noch weiter schauen!
 
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LoqiX,

falls du Dir nicht hundertprozentig sicher bist, als was du dich ausbilden lassen willst, empfehle ich dir Praktika oder vielleicht einen Zivildienst (der heißt ja mittlerweile anders, aber der Begriff ist mir nicht so geläufig - Bundes Freiwilligen Dienst oder so ^^) Da ich dich nicht kenne, möchte ich aber gerne widerspiegeln welche Erfahrungen ich in meiner Ausbildung als Auszubildenden-Vertreter gemacht habe. Es gibt viele Azubis, wahrscheinlich auch in deinem Alter, die eine Ausbildung beginnen ohne sich wirklich sicher zu sein diese überhaupt machen zu wollen. Daher sind viele Jugendliche oder auch junge Erwachsene schnell nachlässig und werden entweder während der 4-monatigen Probezeit oder durch anderes Fehlverhalten nach der Probezeit fristlos entlassen. Der angenehmere Weg für beide Parteien ist natürlich der Aufhebungsvertrag, aber die genannte Zielgruppe ist mit Ausnahmen einfach noch nicht reif genug.

Was ich damit sagen will, ist zu einen. Ich finde es echt klasse, dass du dir jetzt schon darüber Gedanken machst und dir sogar Erfahrungen von anderen einholst, wohl möglich sogar Älteren. Das machen nicht viele in deinem Alter. Ich würde mir jetzt aber noch locker ein halbes Jahr Zeit nehmen und mich erst dann für einen Ausbildungsberuf bewerben bzw. für ein Studium zu von "setnumbertwo" oben genannten Studiengängen. Von einem Informatikstudium rate ich dir ab, wenn dann Wirtschaftsinformatik.

So jetzt reicht es ;) Ich spiele jetzt noch ein bisschen Battlefield 3 ;)
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rainbow6261 schrieb:
lol n0rm welches? .. war aufm Humboldt Abi 2004

Leibniz-Gymnasium 2007 ;)
Wohne auch noch in Potsdam - Babelsberg, arbeite aber in Berlin =)
So klein ist die Computerbase-Community
Ergänzung ()

@BAAMMM,

ich muss dir ein weiteres Mal widersprechen. Ein Fachhochschule kannst du mit einem Fachabitur besuchen, eine Hochschule nicht. Nur mit einem absolvierten Abitur, stehen dir alle Türen (vorausgesetzt der NC stimmt) offen. Denn die Schulabschlüsse heißen auch nicht umsonst, Fachoberschulreife und Allgemeine Hochschulreife ;)

hG
 
@n0rm

Hab ich doch genau so geschrieben ;) Du hast aber den dritten Schulabschluss vergessen der dich berechtigt eine Hochschule zu besuchen. Die fachgebundene Hochschulreife ;). Ich seh es also mal nicht als widerspruch an ;)

les dir doch das hier mal bitte durch, dann wirst du deinen Fehler endecken. Es ging ja nicht darum was man mit welchem Abschluss besuchen kann, sondern wie sich die Einrichtung nennt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochschule
 
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BAAMMM schrieb:
Ganz genau. Mach noch dein Abi und danach gehst du dann studieren. Ansonsten verdienst du nicht genug um dir mal ein gutes Auto und ein Haus zu leisten (mit Glück vlt auch ohne, aber wieso auf das Glück verlassen?).

Musste einmal kurz herzlich lachen. Auch ohne Abi + Studium wird das gehen. Kenne genug Leute die trotz Abi und Studium weniger verdienen als Andere ohne und auch nie in diese Gehaltsregion kommen werden. Das ganze so zu pauschalisieren das ein "höherer" Bildungsgrad eine Karriere und Lebensstandard garantiert ist einfach falsch.

n0rm schrieb:
Ich habe übrigens dieses Jahr im Sommer eine Ausbildung zum Fachinformatiker/ Systemintegration bei der Deutschen Telekom AG erfolgreich abgeschlossen und arbeite jetzt bei T-Systems als Junior SAP Berater im Bereich Human Resources/ Human Capital Management. Hat viel mit Programmieren zu tun, aber macht wirklich Spaß und ist zukunftssicher...

Hoffe du meinst den Job als Berater und nicht den bei der Systems! Ohne zuviel in Internas wühlen zu wollen, ist das outsourcing Projekt: "Ungarn" nun gescheitert und sucht man das nächste "Billig-Ost-Land" zum abgrasen oder zieht man da einen Strich drunter und beläst weiterhin alles in D? Sehe da irgendwie schwarz für TSys als atraktiven Arbeitgeber... schade eigentlich...
 
Musste einmal kurz herzlich lachen. Auch ohne Abi + Studium wird das gehen. Kenne genug Leute die trotz Abi und Studium weniger verdienen als Andere ohne und auch nie in diese Gehaltsregion kommen werden. Das ganze so zu pauschalisieren das ein "höherer" Bildungsgrad eine Karriere und Lebensstandard garantiert ist einfach falsch.

Natürlich ist das von Person zu Person anders. Und Bildung ist kein Garant dafür, dass man mehr Geld verdient und ein besseres Leben führt. Es eignet sich jedoch die individuellen Fähigkeiten einer Persönlichkeit zu fördern oder gar zu endecken. Des Weiteren kann sich der Charakter einer Person anderes entfalten. ..... Es ist einfach ein anderer Weg, als PC zusammen zu schrauben .... Er würde anders gefordert werden.... und die Chancen auf einen besseren Beruf verbessern sich.
 
Hab bis jetzt Mitgekriegt, dass Freunde in meinem Umfeld, die eine Ausbildung gemacht haben, wesentlich früher im Leben stehen, einen Job(damit Geld) und sogar schon Kinder haben. Alle die mit mir studiert haben oder es noch tun haben noch keine Kinder und natürlich auch keine Festanstellung.
An meinen Eltern sehe ich aber, dass ein Hochschulabschluss bessere Möglichkeiten bietet mit 55 wieder einen Job zu bekommen. (Das soll keine Verallgemeinerung sein, sondern nur ein miterlebtes Beispiel.)
 
@BAAMMM

Ich halte mich an jedem Grashalm fest:

Viele Fachhochschulen bezeichnen sich seit einigen Jahren kürzer als Hochschule, meist zusammen mit dem Fachgebiet, beispielsweise 'Hochschule für Wirtschaft'. Zudem führen sie die englische Bezeichnung University[1] oder University of Applied Sciences (wörtlich übersetzt Universität für angewandte Wissenschaften). Dies begründet sich darin, dass der Begriff University in angloamerikanisch geprägten Bildungssystemen diejenigen Institutionen bezeichnet, die postgraduale Studiengänge anbieten, was in Deutschland den Hochschulen entspricht und nicht nur speziell den Universitäten.
Quelle: Wikipedia Hochschule

Das soll in meinen Augen heißen, dass diese Hochschulen für angewandte XY trotzdem nach den deutschen konventionelle Bezeichnungen keine richtigen Hochschulen sind, auch wenn sie sich so nennen. :P
 
hehe

Ich lese daraus, dass es einfach darum geht das Institutionen sich University nennen wenn sie weiterführende Studiengänge anbieten z.b. eine Masterstudiengang. Und der letzte Teil sagt, dass bei uns alle Hochschuleformen das anbieten nicht nur unsere Unis .....

Bei uns ist eine Fachhochschule auch keine Universität weil sie eigentlich keine Promotionsrecht hat aber beides sind Hochschulen. :D .......
 
Ich glaube die beste Wahl ist zu wissen was genau man eigentlich später mal machen will?

Was nützt es Jahre und Jahre auf ne Schule/Uni zu gehen und er weiss danach immer noch nicht was er machen will oder obs ihm Spaß macht?
 
RogerWilco schrieb:
Musste einmal kurz herzlich lachen. Auch ohne Abi + Studium wird das gehen. Kenne genug Leute die trotz Abi und Studium weniger verdienen als Andere ohne und auch nie in diese Gehaltsregion kommen werden. Das ganze so zu pauschalisieren das ein "höherer" Bildungsgrad eine Karriere und Lebensstandard garantiert ist einfach falsch.
Wo darf ich unterschreiben?
Dieses Pro-Studium-Gerede ist ziemlich übertrieben. Ich will ja nicht abstreiten, dass es oftmals leichter sein kann einen Job zu finden, wenn man studiert hat, allerdings ist das absolut keine Voraussetzung für ein "gutes" Leben. Ich habe Abitur gemacht. Daraufhin habe ich mich gegen ein Studium entschieden - ja, es war meine eigene Entscheidung. Ich hatte einfach keine Lust mehr die Schulbank zu drücken; ich wollte lieber direkt ins Arbeitsleben einsteigen und Geld verdienen. Das mache ich nun auch, nachdem ich eine Ausbildung gemacht habe und ich bereue es keine einzige Sekunde! Was ich damit sagen will ist, dass das Ganze auch ein wenig davon abhängig ist, wie die einzelne Person das sieht und zweitens ist es ziemlich blauäugig, zu sagen, dass ein abgeschlossenes Studium automatisch mehr Geld bedeutet.
Um auf die Frage nach dem Ausbildungsberuf einzugehen: Du möchtest gern was mit Rechnern (+ Umfeld) machen? Dann hast du eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Entweder du lernst IT-Systemelektroniker mit mehr Fokus auf "Hardware" und "Infrastruktur" oder eben Fachinformatiker für Systemintegration mit mehr Fokus auf "Software".
Natürlich ist mir klar, dass der Fokus nicht immer zwingend so sein muss, da hier der Betrieb ein entscheidenes Wörtchen mitzureden hat. Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung wäre hat die Richtung "Programmierung", aber das möchtest du ja nicht.
Bei der späteren Arbeitssuche ist zudem Vorsicht geboten. Etliche Firmen wollen ausgebildete Fachinformatiker für extrem wenig Geld einstellen, welche im besten Fall auf jedem Gebiet ein Ass sein sollen. Aber das ist natürlich Utopie und zum Teil auch Unwissenheit.
 
es gibt immer Möglichkeiten, was zu finden.

Egal, was man studiert. ich hab pädagogik studiert und verkaufe jetzt software. hätte ich auch nie gedacht :-)
wenn man studiert, dann nur das, was einem wirklich liegt. wenn du kein mathe und physik magst, dann ist informatik oder naturwissenschaften sicher nicht das richtige für dich.

solange man nicht super noten und die absolut richtige kombination aus wissen hat, ist nie leicht, etwas zu finden. (mein bruder hat werkstoffwissenschaften studiert und macht erstmal seinen doktor, weil es in der freien wirtschaft kaum stellen gab!)

bei ner ausbildung wird das nicht viel anders sein. wenn du ne ausbildung machst, hast du halt den vorteil, dass du gleich von anfang an bissl berufserfahrung hast - und auch ne chance auf übernahme. das hast du als uniabsolvent nicht.
 
Also ich finde auch das ein Studium nicht zwingend erforderlich ist.
Ich selbst habe zum Beispiel nach der Realschule eine Ausbildung gemacht und danach erst mal 2 Jahre gearbeitet bis ich gemerkt habe das ich in meiner Firma nicht mehr weiterkomme. Daraufhin habe ich dann eine Weiterbildung zum Techniker gemacht und arbeite nun seit August auch als solcher.

Ein Freund von mir der zeitgleich mit mir eingeschult wurde hat nach der Realschule sein Fachabi gemacht und dann studiert. Er war mit seinem Studium 3 Monate bevor ich meine Technikerschule abschloss fertig. Der Unterschied bei uns beiden ist ist jetzt der, dass ich schon 2 Jahre voll + 3,5 Jahre Ausbildung Geld verdient habe. Er schimpft sich jetzt ing. und wir verdienen gleich viel Geld (arbeiten auch in der selben Branche).

Was ich damit sagen will ist das man als studierter nicht immer mehr verdient. Wichtig ist das du dir etwas suchst was dir Spaß macht da du mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich lange in der ausgesuchten Branche bleiben wirst. Wenn man will kann man sich auch in jeder Branche noch Weiterbilden (auch nebenbei wenn man aufs Geld angewiesen ist) und bekommt dann oft mehr Geld.

Hat man natürlich reiche Eltern und ist nicht auf Geld angewiesen ist studieren wohl die beste Lösung. Ich selbst habe auch lange überlegt nach Abschluss der Technikerschule noch mal zu studieren. Aber jetzt noch einmal 3 Jahre Bafög beziehen und das dann zurückzahlen müssen ist mir einfach zu viel. Auch wenn ich danach ein bisschen mehr verdient hätte bräuchte ich ziemlich lange damit es sich dann auch rechnet.
 
n0rm schrieb:
Hochschule = Universität
Falsch. Fachhochschulen und Unis sind beides Hochschulen. In einigen Bundesländern gibt es die Bezeichnung Fachhochschule garnicht.


@bzgl. Studium vs. Ausbildung
Es ist einfach eine Tatsache, dass man (in der Regel!) erst mit einem Studium in die interessanten Gehaltsklassen jenseits der 60.000 € aufsteigen kann. Wenn einem ein niedrigeres Gehalt fürs Leben lang reicht, dann ok.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fisi wäre das nicht was für den TE?
 
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