Avatar in 3D

Katsumi

Lt. Commander
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Hi. Ich habe im Cinemaxx Avatar 3D gesehen und fand diesen umwerfend. Eine Bekannte war mit und meinte sie sei von dem 3D etwas enttäuscht, da sie im Sony Center in Berlin bereits 3D Naturfilme gesehen hat, die wesentlich besser das Gefühl mitten drin vermittelten. Auch sollen dort andere Brillen im Einsatz sein, keine Wegwerfbrillen.

http://www.cinestar.de/de/kino/berlin-imax-3d-im-sony-center/

So, nun sehe ich das es fort ebenfalls Avatar gibt. Hat jemand eine Ahnung ob dort andere 3D Technik verwendet wird und ebenfalls bei Avatar? Ich würde glatt da hinfahren wollen und den Film gegebenenfalls noch einmal schauen wollen. :)

Vielleicht hat sie aber auch übertrieben bzw die Naturfilme sind eventuell von der Perspektive anders gedreht, so das man mehr den Eindruck hatte mitten drin zu sein. Wäre toll Erfahrungen von 3D-Sony-Center Besucher zu hören.
 
Wenn Du 3D Filme schauen möchtest dann Tue das Im IMAX im Sony-Center, die sind drauf spezialisiert und Stellen auch Die Beamer optimal ein.
 
Im Imax werden speziell dafür gedrehte Dokumentationen gezeigt, die schon allein durch den riesigen 70mm Film auf dem sie gedreht wurden anders wirken. die Dokus laufen auch nur ~40minuten und sind relativ langsam geschnitten, dadurch kann der 3D Effekt viel stärker angewendet werden als für einen 160min langen schnell geschnittenen Kinofilm. Da würden sonst nämlich viele Leute Kopfschmerzen bekommen.

Filme wirken im IMAX aber schon allein aufgrund der riesigen Leinwand nochmal eindrucksvoller als in einem normalgroßen 3D Kino.
 
In anderen Kinos werden auch keine Wegwerfbrillen verwendet, das wäre etwas teuer.
Vermutlich werden dort LCD-Shutterbrillen verwendet, 3D wird dadurch aber im Vergleich zu den Polarisationsbrillen auch nicht besser.

Bisherige 3D-Filme verwenden mehr 3D-Showeffekte.
Das sind dann solche Effekte, die sich in Richtung des Zuschauers bewegen, als könne er sie berühren.

Avatar verwendet wesentlich realistischeres 3D, welches dafür sorgt, dass das Bild mehr räumliche Tiefe bekommt.
3D-Showeffekte gibt es eher selten dort.
 
Hi,

ich habe Avatar 3D im Cinetech Rheine gesehen und fand ihn ebenfalls umwerfend.
Im Cinetech wird die sogenannte XpanD-Technik - man bekommt also Shutterbrillen - benutzt. Der 3D-Effekt war nicht übertrieben, doch sinnvoll eingesetzt.
Avatar verwendet wesentlich realistischeres 3D, welches dafür sorgt, dass das Bild mehr räumliche Tiefe bekommt.
3D-Showeffekte gibt es eher selten dort.
Stimmt!
James Cameron selbst sagte (so glaube ich zumindestens) in einem Interview, dass man den 3D-Effekt nicht übertreiben sollte. Insbesondere bei einen solch langen Film kann übermäßiges 3D Kopfschmerzen hervorrufen...

Dass aber noch deutlich stärkere "Showeffekte" möglich sind, konnte man in der Filmvorschau sehen. Die war nämlich ebenfalls in 3D. Als mir ein Schmetterlingin einem Trailer ins Gesicht geflogen ist, war ich doch sehr beeindruckt. So einen tollen 3D-Effekt gab es im Cinemaxx Berlin, in dem ich Oben 3D (mein erster 3D-Film) gesehen hab, nicht. Dort wird die Real3D-Technik (Polarisationsfilterbrillen) angewandt.

MFG

Sebi444
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Filmemacher müssen halt immer abwägen, wieviel 3D sie ihren Zuschauern zumuten. Ob es eher "realistisch", oder sehr viel Show sein soll.

Das verwendete Projektionsverfahren (RealD mit Polfilterbrille, oder XpanD mit Shutterbrille) ist für den Zuschauer aber relativ egal, die meisten Kinos verwenden sowieso die Polfilterbrillen.
 
vor ab möchte ich für meine rechtschreib fehler entschuligen bin halt erwachsene mit migrationshintergrund;-)
aber jezt zum thema.ich habe mit freunden auch diese diskusion um 3d effekt in Avatar.bin der meinung das der film ehe in tiefe geht als aus dem leinwand ins kino hinein.alle diskutieren heftig mit mir ne das ist nich so bla,bla,bla.und das ist keine schuld von brillen oder kino oder sonstiges.diese film ist einfach so gemacht das er mit 3d nich bombardiert.ich denke in einem kinder film wie ToyStory kan das schon ganz anders aussehen.
 
da geb ich dir recht, Avatar ist so gemacht das nicht zuviele sachen auf dich zugeflogen kommen. Finde das auch deutlich besser da ich einen film sehen möchte und nicht nur einen aneinanderreihung von überflüssigen szenen nur damit da irgendwelche sachen richtung zuschauer fliegen.

Natürlich gab es auch welche von diesen szenen bei Avatar, aber doch sehr dezent eingesetzt. Habe mehrere filme in 2D gesehen die es ebenfalls in 3D gibt und ich ärger mich da echt über szenen wo man sofort merkt das sie nur wegen 3D in dem film vorhanden und ansonsten nicht gebraucht würden.


Was mich aber doch überrascht hat war die detail armut bei 3D wenn man ansonsten von zuhause die 1080p Blu-rays gewöhnt ist. Fand das bild teilweise ziemlich unscharf und leicht verschwommen. Damit meine ich jetzt nicht den tiefeneffekt durch fokus auf etwas weiter vorne. Sondern im allgemeinen fand ich das bild nicht so besonders gut. Aber dafür hat man durch den 3D effekt eine schöne entschädigung :)
 
Mein Eindruck von AVATAR:


avatar_teaser1.jpg


HOMEPAGE zum Film

AVATAR - oder Der mit dem Herrn der Ringe tanzt, um anschießend bei den Waldelfen zu leben, weil es Braveheart so wollte.
So oder so ähnlich KÖNNTE man ganz kurz und wenig aussagekräftig James Camerons neuen Film zusammenfassen.

Zweifelsohne waren sowohl "Der mit dem Wolf tanzt", "Braveheart" und auch "Der Herr der Ringe" Meisterwerke. Ist auch Camerons AVATAR ein Meisterwerk oder nur ein Werk eines Meisters?

Um es ein wenig vorweg zu nehmen: der Film erfindet das Rad der Erzählung nicht neu und bewegt sich auf sehr bekanntem Terrain hinsichtlich des Aufbaus der Geschichte, was dazu führt, daß man an vielen Stellen des Filmes merkt, das gleiche schon einige Male irgendwo gesehen zu haben, bzw. recht treffsicher vorherzusagen, was als nächstes, bzw. irgendwann im Film passieren wird.

Warum ist das so?
Nun, Cameron führt einige Personen und Geschichten ein, die zwangsläufig ein bestimmtes Filmereignis vorhersagen, wie bspw.: als von dem Großvater des Großvaters berichtet wird, dem einst gelang auf einem Riesen Flugtier zu reiten, um alles Stämme in Zeiten großer Not zu vereinen… Na, wer wird das wohl auch tun? Bleibt ja nur der (Anti-)Held des Films.
Natürlich spielt dieser Held eine tragische Rolle, die dazu führt, daß er sich erst beliebt, dann unbeliebt, dann wieder beliebt macht…
Der Bösewicht wird installiert und muß fallen…
Usw usw usw…

Ist dies dem Film und seiner Gesamtstory abträglich? Überhaupt nicht!
Denn es ist eine Erzählung, die so immer wieder vorkommt und einfach erfolgreich ist - und letztlich auch funktioniert, weil sie den Wunsch des Zusehenden widerspiegelt, der befriedigt werden will. Hinzu kommt, daß die Thematik tragisch genug ist und es in der Realität genug Geschichten gegeben hat, die anders ausgegangen sind - warum also kein Happy End nach 3 Stunden? Eben.

Im Grunde ist AVATAR eine Art Amis vs. Indianer mit Science-Fiction-Setting.
DIe bösen Menschen dringen aus Habsucht und Geldgier auf einem Femen Planeten ein, auf dem mehrere Stämme von Eingeborenen im engen Kontakt mit der Natur zusammenleben und eigentlich ziemlich glücklich sind. Dumm nur, daß dieser Planet einen Rohstoff besitzt, den die Menschen unbedingt haben wollen, und für den sie über Leichen gehen.
In diesem Zusammenhang werden sog. Avatare gezüchtet, Dummys, die dazu dienen, daß die Menschen ihren Geist in diese künstlichen Eingeborenenkörper transferieren, um so mit ebendiesem Naturvolk interagieren zu können. Es soll herausgefunden werden, ob sie sich umsiedeln lassen. Es werden Schulen gebaut, damit sie die Sprachen der Menschen lernen… und damit man sie irgendwann im Reservat internieren kann. Sie sollen gelockt werden mit Technologie und Konsumgütern. Dumm nur, daß dieses Volk keinerlei Interesse an menschlichem Schwachsinn hat.
In diese Szenerie tritt nun ein gehbehinderter Ex-Marine, der den Spitzel für das Militär mimen soll, irgendwann aber die Seiten wechselt und zusammen mit den Eingeborenen gegen die bösen Invasoren kämpft.

Camerons Film ist eigentlich genial. Wären da nicht einige erzählerische Patzer, die jedenfalls mir den Filmgenuß ein klein wenig verhagelt haben.
So bedient sich Cameron einiger, meines Erachtens, unnötiger Analogien zum irdischen Leben, wie bspw. bei den wie Pferden aussehenden Kreaturen… und nicht nur das: sie werden einmal im Film sogar Pferde genannt… das ist echt saublöd und hätte nicht sein müssen.
Positiv hervorzuheben ist hingegen Camerons Liebe zum Detail, denn er hat sich für die Fauna einen modus operandi ausgesucht, den er konsequent umsetzt: Alles Tiere haben ähnliche Atemöffnungen, in der Regel sechs Beine usw. Clever.

Störend empfand ich auch am Ende des Film den "Endkampf" mit den Oberbösewicht, der hätte so nicht sein müssen, weil er total hanebüchen und überzogen ist. Aber das ist wohl wieder ein Zugeständnis an Hollywood… irgendwie müssen die geistlosen Massen eben bis zuletzt bei der Stange gehalten werden; sie brauchen offenbar einen blödsinnigen Klimax, der in einem depperten Mann vs Mann endet. Nun ja.

Und dann wären da noch Logikfehler, von denen mich einer richtig genervt hat: Kurz vor der Schlacht um den Planeten bekommt unser Held gesagt, daß er mittels der Mutter Erde seinen menschlichen Geist endgültig in den Avatar laden könnte. Macht er das? Nöö! Er wartet lieber noch ne Weile, lässt seinen eigenen Körper ungeschützt im Wald liegen und zieht in den Krieg.
Na ja…

Summa summarum aber ist der Film ein Meisterwerk, sowohl technisch, als auch filmisch.
Er geht erzählerisch keine Risiken ein und begeistert dennoch.

So fasziniert der Film mit einer so noch nie dagewesenen Optik, die vor allem (oder nur?) in 3D ihre volle Wirkung entfaltet.
Nun, ich muß zugeben, ich habe den Film bislang nur 2x in 3D im Kino gesehen - wie er in 2D und/oder auf Blu-ray wirkt, lässt sich natürlich noch nicht sagen.
Aber der Streifen entfesselt (jedenfalls in mir) einen fast unbändigen Wunsch, im Alltag alle Zelte abzubrechen und weit weg in die Natur zu ziehen; alles hinter mir zu lassen, dem täglichen Wahn den Rücken zu kehren und endlich Frieden zu finden. Eine Illusion, eine Utopie, die nicht umsetzbar ist, jedenfalls nicht so einfach - und damit den Zuschauer direkt berührt und trifft. Mich jedenfalls…
Wenn ich mich hier umschaue… dann haben wir wirklich unsere Mutter fast umgebracht. Und sind drauf und dran uns alle ebenfalls in den sinnlosen Tod zu jagen, weil es immer höher, schneller, weiter gehen muß.

Wir roboten nur noch. Nach dem Film, da wurde mir das noch schmerzlicher bewußt, in welchem Wahnsinn ich mich bewege. So sinnfrei. Ohne Ziel und ohne Zweck. Nur, um irgendwann ins Gras zu beißen; und das ist dann wahrscheinlich der bewußteste Moment von allen. Cheerio.
Nun ja.
Ich zieh zu den Berggorillas am Kilimandscharo… oder so. Oder auch nicht.
Durchhalten!
Aber wozu?
Niemand weiß es…

Und wir dringen auch heute noch immer wieder und immer mehr bei Völkern ein, die wir unbedingt bekehren wollen: religiös, technisch, ideell… Und es interessiert uns überhaupt nicht. Hauptsache das Ziel ist erreicht, koste es, was es wolle. So war es, und so wird es wohl immer sein. Egal, ob wir Mensch, Ureinwohner oder Tier meucheln. Oder einfach die Natur endgültig zunichte machen - Hauptsache, wir bauen auch noch am letzten grünen Fleckchen dieser Welt eine Straße und bringen auch dem letzten Wesen auf diesem Planeten Burger, Bier und Coca Cola.

Mahlzeit!

Quintessenz:
Dieser Film bewegt, rührt zu Tränen, regt zum Nachdenken an und unterhält sogar noch.
Nach zweimaligem Genuß steht für mich fest: Er kommt in meine persönliche Top 10. Denn er ist wunderschön in Bild und Ton und bietet eine Geschichte, die einen einige Tage nicht mehr loslässt.
Danke Jimmy!

Dieser Film bekommt daher:
8/10 Punkte.

 
Zuletzt bearbeitet:
Hat einer von euch schon Avatar 3D Zuhause auf dem LCD 3D Fernseher gesehen?
Und wie ist da der Effekt?
Danke mal
 
@ mann oh

umwerfend! sehr saubere 3D Darstellung! Wahnsinnig scharfes Bild. Keinerlei Fehler im Bild. Eine mMn perfekte BluRay
 
Ich hatte damals im Kino auch Kopfschmerzen, lag wohl am 3D obwohl der Film selbst auch nicht ganz unschuldig war... ;)
 
Ich habe den Film vor einigen Wochen in Bremen im IMAX gesehen.
War vom IMAX enttäuscht, vom Film aber restlos begeistert.
Die 3D-Effekte in "The Green Hornet" fand ich fast besser als im IMAX bei Avatar.
Aber der Film ist wirklich gigantisch gut.
 
Ich war jetzt schon in Alice im Wunderland; Avatar; und Tron.

Ich finde jedesmal, dass man sich an den Effekt gewöhnt, und das meine ich negativ, zum schluss merkt man kaum noch was davon, am Anfang jedoch hauts einen Weg.

Aber das Erlebnis insgesamt stimmt, bist auf EINE Sache:
Ich finde es ruckelt.
Ich hab das Gefühl bei manchen Szenen braucht man für 3D einfach mehr Bilder, um das Auge zu täuschen!

Aber sonst, ich finde schon die Filme besser, in denen der 3D Effekt verteilt ist, von der tiefe her so um die Leinwand herum...

Weder nur hinein, noch nur hinaus finde ich hat was, hinein wirkt nach ner Weile zu gewohnt und nicht stark genug; hinaus wirkt sehr übertrieben, zu geladen irgendwie.
Viele Filme machen es so, dass die Szenen hinein dargestellt werden, aber bestimmte Sachen hinaus fliegen, also auf den Zuschauer zu, das wirkt dann leider auch unreal!

Ist nunmal noch nicht alles perfekt im 3D-Kino
 
einfach nur ein klase film war ist und bleibt atemberaubend
 
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