Azubine wird Überfordert!?

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xtreme2009

Gast
Hey,

ich habe da ein kleine Geschichte:

Meine Freundin 20Jahre alt, ist im 3en Lehrjahr zur Kauffrau im Außenhandel, arbeitet bei einem kleinen Unternehmen. Chef ist ca. 25-29 Jahre alt, noch 4-5 Mitarbeiter ebenfalls 23-30 Jahre alt....

Vorgeschichte: Sie hat ihr erstes Unternehmen verlassen müssen nach zwei Jahren...auf freiwilliger Basis....

Folgende Situation: Ihr derzeitiger Chef, am Anfang ziemlich Sympatisch, aber zur Zeit ziemlich naja schmeißt Sie, auch alle anderen Mitarbeiter mit Arbeit voll.
Ich konnte Ihn mal Kennenlernen, mein Eindruck ist, er hat irgendein Buch bzw. ein schwachen Kurs über Verhalten/Motivation/Maximale Produktion(Mitarbeiterausbäute) gelesen...

Es ist so:

Sie arbeitet 3x mal die Woche und geht 2x mal die WOche in die Schule, wobei, Sie direkt nach der Schule zur Arbeit geht.....bei der Arbeit machen die Mitarbeiter keine Pause, der
Chef sagt, man braucht keine Pause, wenn man gegesen hat, kann man wieder Arbeiten...

Urlaub wurde meiner Freundin und 3 weiteren Mitarbeitern ebenfalls nicht gewährt, Sie wollten alle zwischen 21.12 und 05.01 nehmen, aber mussten Inventur machen, jetzt hat Sie noch 10 Tage vom letzten Jahr Urlaub.

Sie kriegt immer sehr viel Arbeit aufgedrückt, auch wenn der Zeitplan schon Platzt, kommt der Chef und erzählt Sie hätte noch nicht genug, gibt noch mehr Arbeit....

Wenn Sie ihre Arbeit gut erledigt hat, kriegt Sie zu oft zu hören, dass es doch noch nicht alles war.....

Naja und wenn Sie mal zu ihm Kommt und nach Urlaub oder so fragt
, kommt sowas wie, naja du hast den Urlaub nicht verdient, andere hätten viel mehr gemacht als du....Sie hätten es nötiger und kriegen auch keinen.....


So jetzt spricht Sie heute mit Ihm über das Thema..... was würdet ihr sagen zu so einer Situation???


PS. bin in der selben Branche, und auch im 3 Lehrjahr...bei mir ist alles so wie es sein sollte....
 
Wenn es wirklich so schlimm ist, hilft manchmal eben nur ein Anruf bei der Zuständigen Industrie und Handwerkskammer.

Die Klopfen einen dann schonmal gehoerig auf die Finger.
das das natürlich einen Gewissen vertrauensbruch darstellt ist mir auch klar, wenn gar nichts mehr Hilft, muß Sie mit Hilfe der Industrie und Handwerkskammer sich um eine andere Ausbildungsstelle bemühen.

So leidig das leider auch ist.

Gruß Fishboy
 
Kenn mich zwar mit der Gesetzeslage nicht so gut aus, aber 1 Stunde Mittagspause sind meines Wissens gesetzlich vorgeschrieben.

Genauso der Freizeitausgleich (Urlaub) ist pflicht. Besonders, wenn man in der Ausbildung ist, gibts da keine Ausweichmöglichkeiten für den Chef.

Und wenn sie angeblich zu langsam arbeitet, und noch mehr Aufgaben bekommt, dann ist das nicht Ihr Problem. Ich würd mich hinsetzen und es in meinem Tempo zügig erledigen.
Wie viel Arbeit dann liegen bleibt, kann einem doch schnurz egal sein. Dann muss er eben mehr Mitarbeiter einstellen, damit mehr geschafft wird...

Nur zur Info. Das man über Weihnachten frei bekommt, liegt sehr an der Kulanz des Chefs... Da muss man schon etwas glück haben. Viele müssen über weihnachten arbeiten.

Abgesehen davon dürfte das Verhalten des Chefs gegen so einige Gesetze verstoßen.

Sied ihr euch überhaupt sicher, ob der Arbeitsvertrag überhaupt gültig ist? Der kann auch von vornherein nichtig sein, wenn der Arbeitgeber so schlecht mit den Arbeitsgesetzen vertraut ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Meines Wissens stehen einem bei einem achtstündigen Arbeitstag mindestens 45min Pause gesetzlich zu. Ebenso wie einem mindestens 24 Urlaubstage im Jahr gesetzlich zustehen, die muss man sich nicht "verdienen". Vielleicht sollte deine Freundin ihren Chef mal fragen, ob ihm diese Banalitäten des deutschen Arbeitsrechts nicht bekannt sind. Falls ja, sollte er mal drüber nachdenken, ob ihm der Chefsesel nicht eine Nummer zu groß ist.

Aber wie sagt man immer so schön: Wenn du wissen willst was für ein Mensch jemand ist, dann gib ihm Macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fatal!ty Str!ke schrieb:
Kenn mich zwar mit der Gesetzeslage nicht so gut aus, aber 1 Stunde Mittagspause sind meines Wissens gesetzlich vorgeschrieben.

Genauso der Freizeitausgleich (Urlaub) ist pflicht. Besonders, wenn man in der Ausbildung ist, gibts da keine Ausweichmöglichkeiten für den Chef.

Grundsätzlich stehen einem 24 tage unter bestimmten bedingungen zu.
Da sie Azubine ist und dadurch nur bestimmte Zeiträume im Jahr Urlaub nehmen kann,
hat sie in diesen Räumen vorteile und ist sogar noch vor Leuten mit Familie zu stellen.

Grundregel (§ 3 I BUrlG): Der Urlaub beträgt grundsätzlich 24 Werktage jährlich.
( Eben unter Bedingungen: http://www.rechtsrat.ws/lexikon/urlaub.htm#wieviel )

Zusätzlich gilt: Während der Arbeitszeit ist Verbindlich eine halbe stunde Pause
zu machen (Ab 6 Stunden arbeit oder so)

mfg,
Stefan
 
wär ja nicht die erste firma die azubis als vollwertige arbeitskräfte ausbeutet , für einen geringen lohn ... hab das selbst erlebt damals .
 
Sie muss als Azubine über 18 Jahren pro Tag eine halbstündige Pause einlegen, daran kann ihr Chef auch nichts ändern.
Wieso geht sie direkt nach der Schule auf die Arbeit ? Im Ausbildungsvertrag ist klar geregelt wieviele Stunden ihre Wochenarbeitszeit beträgt, alles was drüber geht sind natürlich Überstunden die der Arbeitgeber auszahlen muss oder ihr als urlaub anrechnen muss.

Dass sie viel Arbeit aufgebrummt bekommt wird nur dann problematisch, wenn sie diesen Aufgaben körperlich oder mental nicht gewachsen ist, der Chef sollte sich mal daran erinnern, dass er eine Führsorgepflicht gegenüber den Azubis hat....

Mit dem Urlaub ist das halt auch so eine Sache, wenn wichtige Arbeit ansteht kann der Arbeitgeber durchaus zeitweilige Urlaubssperren verhängen, natürlich müsse die Tage dann ins nächste Jahr übertragen werden ....

Ist ihr Chef denn auch ihr Ausbilder, wenn nicht würde ich ersteinmal zu ihm gehen ...

Gruß
 
Ich bin zwar nicht aus D, aber eine halbe Stunde ist auch bei uns in B vorgesehen. Hängt ein bißchen vom Stundenplan ab.
Es ist halt so, daß die Auszubildenden (fast) immer ausgenutzt werden. Sie verdienen am wenigsten, müssen am meisten tun (vor allem "blöde" Arbeit) und können sich auch nicht so gut wehren, wie "alteingesässene"... Man ist halt immer ängstlich, die Schnauze aufzumachen. Hab die Erfahrung selbst gemacht.
Aber auch als Azubi hat man Recht auf Urlaub... das hat eigentlich wenig mit der Leistung zu tun. Heißt ja nicht, daß man schlecht arbeitet, nur weil jemand anders mehr schaffen würde im selben Zeitraum.
Das blöde ist, daß man da eigentlich nicht viel gegen unternehmen kann. Geht man sich bei offizieller Stelle beschweren und der Chef kriegt eine auf den Deckel, ist das Verhältnis natürlich belastet.
Wenns überhaupt nicht geht, soll sich deine Madame doch klangheimlich nen anderen Arbeitsplatz suchen und, sobald möglich, den Chef vor vollendete Tatsachen stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pausenzeiten:
Jugendlichen müssen im voraus feststehende Ruhepausen gewährt werden und zwar

* bei einer Arbeitszeit von mehr als 4 ½ bis 6 Stunden = 30 Minuten,
* bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden = 60 Minuten.

Als Ruhepause gilt nur eine Arbeitsunterbrechung von mindestens 15 Minuten, die frühestens eine Stunde nach Beginn, spätestens eine Stunde vor Ende der Arbeitszeit gewährt wird.

Ab 18 (in diesem Fall) sind es dann die normalen Gesetzlichen:

ab 6 Stunden = 30 Minuten
ab 9 Stunden = 45 Minuten

Urlaub:
(§ 3 Bundesurlaubsgesetz)

Für Arbeitnehmer und Auszubildende, die das 18 Lebensjahr vollendet haben, beträgt der Urlaub jährlich mindestens 24 Werktage, wenn keine Tarifbindung besteht.

Normalerweise müssen auch 2 ganze Wochen ohne Unterbrechung gewährt werden. In der Ausbildung meist bevorzugt in den Berufsschulferien.

Arbeiten nach Schule:
Auszubildende, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, können an beiden Berufsschultagen nach dem Unterricht noch beschäftigt werden. Auf die wöchentliche Arbeitszeit wird für beide Tage die Unterrichtszeit einschließlich der Pausen angerechnet. Nach einer Rechtsprechung durch das Bundesarbeitsgericht ist nicht nur die Berufsschulzeit, sondern auch die Fahrtzeit zwischen Berufsschule und Betrieb auf die Arbeitszeit anzurechnen.


Alles hier (IHK Berlin) nachzulesen:
http://www.berlin.ihk24.de/produktm...nstellung_und_Ausbildung_Jugendlicher.jsp#III

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Ich würde mich aber auch allein wegen den Pausen und Urlaub und evtl. zu viel Arbeitsbelastung sofort an die IHK wenden.

Nick
 
xtreme2009 schrieb:
Vorgeschichte: Sie hat ihr erstes Unternehmen verlassen müssen nach zwei Jahren...auf freiwilliger Basis....


Verlassen müssen auf freiweiliger Basis? Klingt mir nicht einleuchtend. Was war denn damals los?
 
zur pausenzeit:
gesetzlich vorgeschrieben ist eine halbe stunde nach sechs stunden arbeitszeit.
eine weitere viretel stunde nach neun stunden arbeitzeit (hier arbeitszeit nicht mit anwesenheitszeit verwechseln)
desweiteren ist eine maximale arbeitszeit von 10 stunden am tag vorgeschrieben.
hällt sich der arbeitgeber nicht daran bzw achtete er nicht darauf das der arbeitnehmer die gesetzlich vorgegeben rahmenzeiten einhält kann das rechtliche konsequenzen nach sich ziehen.

zum thema urlaub:
hier wurde das wichtigste gesagt.
zu beachten ist das mitgenommener urlaub im ersten quartal abgebaut werden sollte da er sonst auch nach gesetzlicher regelung verfallen kann, sofern kein urlaub beantragt wurde um die verbleibenden tage abzubauen.
daher auf jeden fall einen urlaubsantrag stellen.
dieser kann dann nur aus betrieblich notwendigen gründen abgelehnt werden.
soltle diees der fall sein dürfen die mitgenommenen urlaubstage nicht verfallen.

am besten aber mal zusätzluich noch einen arbeitsjuristen fragen (sollte eigentlich im verwanten/bekannenkreis vorhanden sein) und auch mal den arbeitsvertrag durchgehen.
notfalls sollte sonst auch die IHK durchaus auskunft und beratung geben können

mfg Knolay
 
ich denke es ist auch klar, das es immer einfach ist mit Paragraphen um sich zu werfen, wenn man so ein mieses Schwein als Chef hat kommt man damit aber ersteinmal auch nicht weit....
Wenn man mit diesem Chef kein klärendes Gespräch führen kann wird es zu 90% zu Ungunsten deiner Freundin ablaufen soviel ist klar,
 
Ergänzung ()

Ergänzung vom 06.01.2010 16:58 Uhr: freiwilliger Basis....hhhmm das Schwein von Chef im ersten Unternehmen hatte versucht Sie sexuell zu belästigen.....als Sie nicht wollte hat er ihr eine Fristlose Kündigung verpasst.....naja es war nah dran dass ich (2 Jahre Kampfsport+4 Jahre Bodybuilding zu dem Zeitpunkt) fast zu ihm gegangen bin um sein Auto inkl. seinem Gesicht zu demolieren...aber ihr Vater hatte es mit ihm gerägelt so das die Kündigung zurückgenommen wurde und als (in beider einverständnis gegangen) formuliert wurde......war wichtig für ihre Zukunft....naja

ach was ich noch vergessen habe, warum ich denke das der Chef irgendein Verhaltenskurs absolviert hat:

Alle drei vier Wochen, sagt er ihr: Was würde ich nur ohne dich tun..... oder...ich habe große Pläne mit dir....oder sowas, aber am ende, kommt meistens mehr Arbiet auf Sie zu aber keine Beförderung oder etwas in der Art...naja das es sich um gelaber handelt habe ich schon das erste mal als ich Ihn sah festgestellt.....das schlimmste ist, alle in der Frima lassen es mit sich machen....würdet ihr uhm etwas an ihrer Stelle sagen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, befördert werden kann man als Azubi(ne) auch nicht. Man ist halt Auszubildende/r, und mehr nicht.

Wie du ja bereits gelesen hast, tut der Chef seinen Mitarbeitern Unrecht damit, dass er ihnen keine Pause und Urlaub zugesteht. Ich würde deiner Freundin empfehlen, dass sie sich mit den anderen Mitarbeitern zusammen tut und das alle gegen den Chef vorgehen.
So können die Mitarbeiter für sich selbst mehr erreichen, und Pausen, Urlaub und bessere Arbeitsbedingungen durchdrücken, und die ganze Schuld fällt nicht alleine auf deine Freundin zurück.

Finde mal heraus wie viele Mitarbeiter exat in dem Unternehmen tätig sind. Sollten es mehr als fünf (ohne Azubis) sein, könnte ein Betriebsrat eingerichtet werden, der sehr sehr viel erreichen kann!
Passender Wikipedia Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsrat

Lg
 
Na ja, Deine Freundin ist in einer sehr schlechten Position, einmal bereits Lehre abgebrochen - jetzt evtl. ein 2. Mal währe sicherlich für jeden anderen Betrieb ein "NoGo". Ich denke mal, dass der jetzige Chef das ausnutzen will.

Die Post von nick2503 ist sehr gut bis zum empfohlenen Fazit, das ich überhaupt nicht unterstützen kann. Erstmal sollte sowas intern besprochen werden. Gleich zu höheren Stellen zu rennen macht nur Sinn, wenn sie den Laden verlassen will!

Vielleicht sollte sie Urlaubswünsche mal anders formulieren "Verein macht einen Urlaub" "Freund hat Urlaub gewonnen" "Familie hat Fernreise geschenkt" oder sowas - und dann zum Chef und sagen "van dann bis dann benötige ich Urlaub aus dem und den Grund" - da kann er nicht so ohne weiteres widersprechen. Der Urlaub sollte aber auch nicht in der Hochsaison sein, bzw. wenn alle anderen Urlaub haben! Einfach mal schauen das es für beide Seiten passt!

Tja, ich habe in meinen Jobs auch extrem viele Überstunden (tausende) tätigen müssen, die sämtlich nicht ausgeglichen wurden, Urlaubstage sind verfallen und die waren auch 2-stellig. Was nicht heissen soll, dass es richtig ist, aber solange es nicht persönlich wird, kann man vor allem in der Lehre auch mal mehr machen - bei wem war das nicht so......

Anders sieht es natürlich aus, wenn der Chef sowas will wie bei ihrem ersten Job, da hätte ich sicher ganz anders reagiert und dafür gesorgt, dass andere sein Verhalten erfahren - einmal so ein Verhalten - immer so ein Verhalten, da muss man Mitarbeiter warnen!
Hätte ich mal gern gesehen, dass er dann ein schlechtes Zeugnis ausstellt! - Aber nur meine persönliche Meinung.....
 
Als kleine Bemerkung am Rande sollte man vielleicht noch hinzufügen, dass z.b. die Pausen nicht verzichtbar sind, d.h. sie MUSS gesetzlich gesehen ab 6h Arbeit eine Pause von mindestens 30min einlegen, egal ob sie will oder nicht. Nennt sich "sozialer Arbeitsschutz" ;)
 
Hallo, hier schreibt heute die Azubine selbst:

Erstmal vielen Dank für eure Ratschläge und eure Meinung.

Hatte wie vorausgesagt ein Gespräch mit meinem Chef. (zum Verständnis: mein Ausbilder ist der richtige Chef der Firma , der 2. Chef sozusagen ist der mit dem ich mein Gespräch hatte, ich stehe unter seiner "Fuchtel")

Wir haben uns so geeinigt, dass ich jetzt täglich eine halbe Stunde Pause machen werde. Ich wurde von einigen Bereichen abgezogen, da ich Ihm gegenüber ganz ehrlich sagte das ich das alles nicht zeitlich schaffe. Es ist zu viel körperlich und geistig. ICh kann ja schließlich auch nicht mehr als pausenlos Arbeiten und einen super Zeitplan zu haben.

Demnach möchte Er bis Ende Februar nun eine Entscheidung von mir ob ich da bleiben will oder nicht.

Als Azubi habe ich einen eigenen Bereich bekommn was ich sehr gut finde. Der Einkauf sowie die Lagerhaltung (gab es vor meiner Zeit dort nicht) gehören zu meiner täglichen Arbeit. Dazu kommen wichtige Projekte die ich von meinem Chef bekomme (meist Zeitaufwendig) Inventuren führe nur ich durch und die Wareneingangsbuchungen sowie Rechnungprüfung der eingekauften und gelieferten Waren gehören auch zu meinem Aufgabengebiet. Die Auftragsbearbeitung muss ich auch gelgentlich unterstützen.

Es ist alles machbar , aber irgentwann ist eine Grenze erreicht.

Nochmal Danke für eure Unterstützung..... hat mir Mut gemacht :-)

(Urlaubsplanung soll am Montag plötzlich einreichen.... und plötzlich auch alle anderen Mitarbeiter, das gabs da noch nie in dem Unternehmen... *G*)
 
Azubis stehen auch immer unter dem Schutz der IHK. Im schlimmsten Fall, falls es sich nicht merklich bessert, musst du mit denen reden. Die IHK hat natürlich ein Interesse daran, dass deren Azubis nicht ausgebeutet und als billige Arbeitskräfte angesehen werden. Im schlimmsten Fall wird dem die Ausbildungslizenz entzogen und er bekommt ordentlich Ärger.

Grundsätzlich solltest du dir überlegen, ob du in Zukunft für dieses Unternehmen weiter arbeiten möchtest. Das ist abhängig von deiner allgemeine Situation. Für mich besteht aber ein Arbeitsverhältnis aus gegenseitigem Respekt. Ich hätte mich schon längst beschwert und dann gekündigt. Die Option hat aber nicht jeder. Nachdem du das geklärt hast, warte jetzt einfach ab, wie sich die Sache entwickelt. Der 2. Chef scheint ja irgendwo Verständnis zu haben, obwohl er nur einräumt, was dir rechtlich eh zusteht. Also keine große Leistung.

Lehrjahre sind Hundejahre :)
 
estre schrieb:
Wieso geht sie direkt nach der Schule auf die Arbeit ? Im Ausbildungsvertrag ist klar geregelt wieviele Stunden ihre Wochenarbeitszeit beträgt, alles was drüber geht sind natürlich Überstunden die der Arbeitgeber auszahlen muss oder ihr als urlaub anrechnen muss.
Schulzeit gilt als Arbeitszeit. Wenn der Arbeitgeber möchte, dass die restliche Arbeitszeit des Tages noch abgeleistet wird, so muss der Azubi folgen.

Saiga schrieb:
Übernehmen wird er dich sicherlich nicht....
Außer sie geht am Tag nach ihrer Ausbildungsfertigstellung da hin und bekommt irgendeinen Auftrag. Dann ist man automatisch übernommen^^
 
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