News Baby Grok: Chatbot soll laut Musk kinder­freundlichen Ableger erhalten

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EadZ schrieb:
Ich bin sehr froh, dass es recht früh in meinem Elternhaus einen PC und Internetanschluss gab und ich entsprechend daran geführt wurde.
Das war mehr oder minder auch bei mir der Fall, aber wurdest du wirklich "daran geführt"? Ich habe mir alles selbst beigebracht und meine Eltern haben mich machen lassen. Ich war damals bereits 11/12 und bin gut zurecht gekommen und hätte mit Problemen auch zu meinen Eltern gehen können, aber die meisten Eltern haben nicht den Hauch einer Ahnung wie das alles funktioniert und sind nicht in der Lage ihren Kindern eine vernünftige Einweisung zu geben oder ihnen die Gefahren der LLMs verständlich zu machen. Selbst ich, sehr skeptisch den Dingern gegenüber, ertappe mich dabei viele Ergebnisse zu schnell zu akzeptieren.

Kinder sollten die grundsätzlich gezeigt und erklärt bekommen, aber ein freier Zugang wäre fatal. So wie Social Media (offiziell) frühestens mit 13+ genutzt werden kann, sollte das auch bei KI frühestens dann möglich sein.
 
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Klar Mechahitler auf Kinder loslassen kann ja was werden. Vielleicht will es ja auch eine Art Jugendorganisation gründen...

Es ist richtig, dass auch Kinder den Umgang und Gefahren mit KI erlernen müssen.

Aber sicher nicht mit der KI von einem Egomanen mit Nazi Allüren.
 
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Macusercom schrieb:
dann kann Baby Grok gleich mal Kindern Dinge unterjubeln, um die nächste Generation zu manipulieren
Das passiert auch ohne Baby Grok. Kindergarten, Schule, Freunde, Influencer, such dir was aus.
 
Ich finde solche Nachrichten äußerst beunruhigend, besonders Kinder sind viel zu anfällig für Manipulation.

Chatbots für Kinder, ob von X.AI (also Herrn Musk) oder von Google, empfinde ich als absoluten Albtraum.

Kinder sollten nur in kontrollierten und begleiteten Kontexten mit solchen Tools in Berührung kommen.

Es sollte verpflichtend sein, dass Chatbots für Kinder ausschließlich ohne Account und ohne Cookies funktionieren.

Sobald ein Account ins Spiel kommt und der Bot das Kind persönlich ansprechen oder sogar identifizieren kann, sehe ich die große Gefahr, dass Kinder schnell eine emotionale Bindung zum Bot entwickeln.

Das wäre ein erster Schritt hin zu früher und tiefgreifender Manipulation, und für die Unternehmen ein gefundenes Fressen in Sachen Datensammlung.

Und solange es keine gesetzliche Regulierung gibt, werden die Firmen alles sammeln, was technisch möglich ist.

Umso wichtiger sind Schulfächer wie Medienkompetenz, die Schüler eigentlich durch die gesamte Schulzeit begleiten sollten. So kann der bewusste Umgang mit digitalen Tools frühzeitig vermittelt und gleichzeitig auf potenzielle Gefahren hingewiesen werden.

Man sieht heute schon, wie viele Erwachsene Probleme im Umgang mit solchen Technologien haben, da wird es für Kinder angesichts der ständig wachsenden digitalen Angebote noch schwerer werden.
 
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Da Kinder und Jugendliche noch mitten drin sind ihre eigene Intelligenz zu entwickeln halte ich dieses Produkt für contraproduktiv oder, je nach Aufbau und Funktion, für regelrecht gefährlich.
 
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Eine Kinder-KI als Freund-Ersatz bzw. Spielkamerad und Hausaufgaben-Erlediger/-Unterstützer sehe ich kritisch. Eine Kinder-KI als Unterstützer für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und Methodenkompetenz kann aber hilfreich sein, gerade in Haushalten ohne "gute" Vorbilder.

Also nicht "KI macht meine Hausaufgaben" sondern "KI hilft mir, Lernen zu lernen".

Edit: Achja, es gibt immer das Risiko, dass die KI auf einmal der neue Held im Zelt wird, und Papa nicht mehr der Größte ist:
I've had a rough week. After listening to my 4 year old son regale me with the adventures of Thomas the Tank engine for 45 minutes I tapped out. I needed to do other stuff so I opened Chatgpt put it on chat introduced it to my son and then gave the phone to my son and told him to tell the computer all about Thomas and friends. After about 2 hours I went looking for my phone so I could text a friend and found my son STILL talking to Chatgpt about thomas the tank engine. The transcript is over 10k words long. My son thinks Chatgpt is the coolest train loving person in the world. The bar is set so high now I am never going to be able to compete with that.
https://www.reddit.com/r/ChatGPT/comments/1l18zsr/tifu_by_letting_my_4_year_old_son_talk_to_chatgpt/
 
Wenn ich sehe wie unreflektiert Erwachsene diese Textgeneratoren nutzen... Natürlich ist das super für Kinder!
 
Bloß nicht. Kinder sollen mit Kindern spielen und Kontakt haben
 
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BlaBlam schrieb:
Brauchen werden es Kinder sicher nicht. Ob es Sinn macht, hängt letztlich davon ab, wie sie an die Thematik herangeführt werden. Aber da bereits viele Erwachsene nicht wirklich damit umgehen können, sehe ich wohl ein wenig schwarz. Wir brauchen hierzulande viel mehr Medienkompetenz und Wissen darum, wie man diese vermittelt.
Conqi schrieb:
Wenn ich sehe, wie viele Erwachsene LLMs vermenschlichen, weiß ich nicht, ob ich jungen Kindern zutraue, das zu trennen. Klar kann und sollte man ihnen das erklären, aber die Gefahr sehe ich dennoch als sehr hoch an.
Das ist halt genau der Punkt.
Ich meine, selbst wenn es um den Umgang mit Internet, Smartphone etc. geht, sind doch viele (Eltern, aber auch generell Erwachsene) heute eigentlich überfordert. Dinge wie Datenschutz fallen da dann auch komplett hinten runter, wenn man die Hintergründe und Funktionsweise einer Technologie nicht mehr ansatzweise begreifen kann und überhaupt das Erlernen des Umgangs mit den Funktionen schon die kognitiven Kapazitäten und aber auch die Motivation sich damit zu beschäftigen ausreizt.
KI ist definitiv eine nützliche Technologie, steckt aber immer noch in den Kinderschuhen. Jetzt wird diese Technologie aber dennoch auf bereits überforderte Menschen losgelassen.
Wozu das führt ist doch auch offensichtlich: Den Kindern wird dann nicht nur das Tablet in die Hand gedrückt, sondern zusätzlich auch die KI draufgepackt. Das entlastet zwar die Eltern, aber die Kindern wachsen dann zu großen Teilen mit der - unausgereiften - KI auf, anstatt eher echte soziale Kontakte zu knüpfen und mit diesen soziale Interaktion zu lernen. Zusätzlich können langfristig über solche KIs für Kinder auch unternehmenseigene Biases aufgedrückt werden und dementsprechend die Kinder bereits in jüngsten Jahren schön manipuliert werden. Wir reden da also nicht mehr "nur" vom Glücksspiel, was aktuell schon passiert, sondern von Dingen wie "Konkurrenzunternehmen xyz ist blöd" bis hin zu politischen Einstellungen.

Das ist natürlich jetzt auch erstmal sehr düster gesehen, aber am Ende des Tages geben wir damit einen guten Teil der Kontrolle über die Erziehung unserer Kinder an große Unternehmen ab. Und ob die wiederum der Verantwortung, die mit dieser Macht einhergeht, wirklich im sozialen/allgemeinen Interesse gerecht werden, darf m.E. durchaus bezweifelt werden.
Aber egal wie man/ich das sehe, im Angesicht von häufig ausgelasteten und tlw. auch überforderten Eltern wird sich das wohl wahrscheinlich dennoch durchsetzen. Glücksspiele für Kinder haben sich schließlich auch bis zu einem gewissen Grad durchgesetzt (alles natürlich auch eine Frage von Gesellschaftsschicht, Vermögen etc.).
 
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Ich habe aktuell starke Zweifel daran, ob ein wirklich(!) "kindertauglicher" Chatbot aktuell überhaupt möglich ist.
 
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flex420 schrieb:
klar - wenn ich 12 kinder hätte würde ich vlt auch drüber nachdenken wie man die am besten den ganzen tag beschäftigt - medienzeit 2.0 - jetzt mit ki.
Welchen Bot hast du benutzt? Laut ChatGPT hat er mindestens 14!

"Elon Musk hat mindestens 14 bekannte Kinder, möglicherweise sogar mehr (Stand Mitte 2025)" :D

Krasse Vornamen die er seinem Nachwuchs verpasst hat
  • 2020: X Æ A‑Xii
  • 2021: Exa Dark Sideræl (genannt „Y“), geboren per Leihmutter
  • 2022: Techno Mechanicus („Tau“)
    📊
 
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Ich halte es für die heutige Zeit und Zukunft für unabdingbar Medienkompetenz als Schwerpunkt in der Schule aufzunehmen. Es muss heutzutage jeder in der Lage sein selbständig zu bewerten, was er da so vorgelegt bekommt.
 
Ich überlege mir gerade, wie "kinderfreundlicher" definiert ist. Beschimpfungen, Diskriminierungen und Hetzte werden dann unterschwelliger im freundlichen "Sesame-Street-Style" erfolgen?
 
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@Askat86

Auch meiner Meinung nach besteht in der heutigen Zeit das Problem darin, dass bereits die Eltern nicht richtig damit umgehen können und es dadurch auch kaum vernünftig vermitteln können (ob sie das wirklich wollen, mag ich bei einigen auch bezweifeln). Man darf natürlich nicht komplett vergessen, wie viel in den letzten 30 - 40 Jahren aufgekommen ist und wie schnell das auch teils ging: (Mainstream-)PCs, das Internet an sich und damit verbunden Social Media, Smartphones, Onlinegaming, Onlinehandel, Smart Devices, KI - da muss man auch erstmal mithalten können (und wollen).
Ich sehe das mittlerweile schon an mir selbst: Obwohl ich beruflich tagtäglich damit zu tun habe und u. a. auch der CB Tab im Autostart ist, gibt es Teilbereiche, von denen ich einfach keine Ahnung oder nur sehr rudimentäres Wissen habe. - KI zählt übrigens dazu. Ich will nicht sagen "Teufelszeug", aber dann doch irgendwie Teufelszeug.
Ich würde mich daher ebenfalls zu den Erwachsenen zählen, die Kindern den Umgang mit KI nicht vernünftig erklären könnten. Hätte ich Kinder, wäre ich aber zumindest Willens, mich damit auseinander zu setzen. Vielleicht wäre eine "Kinder-KI" ein guter Einstieg für mich (und andere, die sich damit bisher quasi kein stück auseinander gesetzt haben)?

Pauschal gesagt ist Medienkompetenz neben einer guten Allgemeinbildung heutzutage das A und O. Aber das muss eben vermittelt werden und Eltern sollten da an vorderster Front stehen.


Meine Mutter hat 98 unseren ersten PC angeschafft, ein Jahr später gab es Internet bei uns. Ich war 8/9 und zu dem Zeitpunkt interessierte mich das alles noch gar nicht, da es für mich nur meinen geliebten SNES gab.
2000 hatte ich dann die ersten Berührungen mit dem PC bzw. eigentlich nur mit der Hardware und Windows, da er vermehrt Probleme machte und ein Freund von meiner Mam hat dort immer "herumgefummelt" hat, was mich dann doch interessierte.

Wirklich genutzt habe ich den PC dann erst 2001 mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule und langsam notwendig werdender Recherchen. Ausschlaggebendes Ereignis war 9/11, weil ich einfach verstehen wollte, was da passiert ist und, selbst in einem Hochhaus wohnend, durch die Fernsehbilder auch Angst hatte. Wir setzten uns also gemeinsam hin und informierten uns intensiver über die verschiedenen Religionen, deren Strömungen und Verbreitung, die Historie verschiedener Staaten, generell geschichtliche Zusammenhänge usw. Bereits zuvor hatte meine Mam über irgendeine Sprachsoftware Kontakt zu Deutschen in den USA, sodass ich mich dann auch mit denen Unterhalten konnte. Wir sind natürlich auch damals schon auf Fake News gestoßen, was gerade mit Blick in die Gegenwart schon hilfreich war.

Auch als das Interesse daran abflachte, haben wir Recherchen für die Schule überwiegend und gerade auch zum Anfang zusammen gemacht (sicherlich auch, damit da eine gewisse Kontrolle besteht). Ich hatte aber da noch immer keinen Eigenantrieb, die Weiten des Internets abseits der Informationsbeschaffung zu erforschen.
Das begann erst im Herbst 2004 mit meinem ersten, eigenen PC, da war ich 14 und seit 2005, genauer gesagt ab März (WoW hust) war ich dann auch untrennbar mit ihm verbunden. ^^
Also so gesehen war ich vermutlich schon relativ "alt", als ich meine ersten, eigenen Schritte im Netz gegangen bin, hatte dadurch aber auch schon eine gewisse Reife.
 
Weyoun schrieb:
Ich überlege mir gerade, wie "kinderfreundlicher" definiert ist. Beschimpfungen, Diskriminierungen und Hetzte werden dann unterschwelliger im freundlichen "Sesame-Street-Style" erfolgen?
Das ist auch mein erster Gedanke. Indoktrination von Kindern, um sich neue rechte Fans heranzuziehen. Im Kindesalter wird noch nicht hinterfragt, was den meisten Erwachsenenen (hoffentlich) auffällt.
 
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Ich finde Chatbots generell ziemlich affig. Warum sollte ich mich mit einer Maschine unterhalten wollen?
Da draußen gibts Millionen Menschen, mit denen ich reden kann, wenn ich unbedingt will.
 
Ich finde die beiden Antwortmöglichkeiten unglücklich formuliert. So etwas in der Art von "Ja, denn früher oder später sind sie eh damit konfrontiert - Umso wichtiger ist es, sie vorher so umfassend wie möglich aufzuklären" wäre die ideale Option, denn die Welt ist längst mich mehr so einfach, dass man nur zwischen "Alles verbieten" und "Alles erlauben" unterscheiden sollte.
 
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Ja, super. So muss man den Kids nicht einfach nur ein profanes Handy in die Hand drücken, damit die Eltern endlich Ruhe vor ihnen haben. Denn für Kinder ist so ein Bot natürlich absolut faszinierend.
Schöne neue Techwelt...
Und was machen all die Millionäre/Milliardäre in den USA, die dadurch reich geworden sind? Die halten ihre eigenen Kinder möglichst lange von ihren eigenen Produkten fern...
 
Zuletzt bearbeitet:
EadZ schrieb:
Auch meiner Meinung nach besteht in der heutigen Zeit das Problem darin, dass bereits die Eltern nicht richtig damit umgehen können und es dadurch auch kaum vernünftig vermitteln können (ob sie das wirklich wollen, mag ich bei einigen auch bezweifeln).
[...]
Aber das muss eben vermittelt werden und Eltern sollten da an vorderster Front stehen.
Und wie sollen die was vermitteln, wenn sie es selbst nicht verstehen. Du widersprichst dir quasi selbst.
 
Bitte erst, nachdem die bei Neugeborenen implantierbaren Neuralink-Chips fertig sind!
Man will sich sicher gehen, dass der Nachwuchs politisch schon auf Linie ist, bevor er lesen oder schreiben kann!
(Wer Ironie oder Sarkasmus in diesem Beitrag findet, darf sich ein virtuelles Fleißsternchen in die Signatur kleben!)
 
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