Backup-Lösung gesucht

ML89

Lt. Junior Grade
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Apr. 2014
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Hallo,

ich möchte ein Backup ablegen. Dazu soll ein kleiner "Server" im Netzwerk dienen. Bisher habe ich den Dateiversionslauf vom Client-Computer und Robocopy ausprobiert. Der Dateiversionsverlauf von Windows ist ein Witz. Nur die Bibliotheken zu Sichern ist lächerlich und wird nicht in geringsten meinen Ansprühen gerecht.
Bei Robocopy sieht es anders aus. Das Problem ist, dass mit dem Befehl /MIR eine komplette Spiegelung durchgeführt wird - wird etwas in der Quelle gelöscht, dann geschieht dies auch am Ziel. Nach allem, was ich bisher über Robocopy gelesen habe, kann zwar sehr gut Kopieren, aber kein richtiges Backup machen.

Was ich mir wünsche ist so etwas wie Apples TimeMachine. Ein weiterer Wunsch ist, dass die Dateien nicht verschlüsselt vorliegen, denn so kann ich sie notfalls auf dem Server überprüfen. Das Tool soll möglichst lange unterstützt werden (Vorteil bei Robocopy). Ein kostenpflichtiges Programm wäre für mich kein Problem, nur dann sollten alle oben genannten Kriterien erfüllt werden.

Was könnt ihr mir empfehlen?
 
Ja, ich hatte mir die WesternDigital-Edition von Acronis True Image angeschaut. Das Backup lag in einer Datei v(Format .tib) vor. Schaue mir gerade Genius TimeLine an. Bisher ganz gut, nur mit 5Mbit/s super langsam :(
 
Einfache Frage: willst du ein gepflegtes Backup oder eine Datenwüste?

Persönlich kann ich mit inkrementellem Backup nichts anfange und werde nicht warm damit. In dem Sinne zieht TrueImage eine Partitionskopie die es fortführt und ist strenggenommen kein Backupprogramm. Auch wenns so funktioenrt

Neben TI für das OS (natürlich zeitversetzte Vollimages die ich auch schon mal angezapft habe) nutze ich manuelle Ordnerabgleichtoos (d.h. genau eins: CompratorPro) und sichere «unverliebare Daten» mehrfach redundant und mit voller Sichtkontrolle. Das kostet Zeit und Arbeit die es mir wert ist.
RoboCopy muss für Live-Sicherungen gegen Ausfall ran, in der Tat kann /mir ja nicht wissen welche XL-Datei ich versaut habe und aus dem Keller zurückholen muss.

Ein Backupsystem das Gedanken lesen kann wurde noch nicht erfunden, zu meinem Leidwesen.

CN8
 
Ich bin am überlegen, ob es ein simpler Kopier-Befehl bei Robocopy nicht auch tut. Letztendlich reicht die jeweils letzte Dateiversion. Sollen meherere Versionen vorliegen, vergebe ich einfach einen anderen Dateinamen
 
Hi,

geht es jetzt um Dateiversionierung oder Sicherung? Wenn es nur um Versionierung von einzelnen Dateien geht wäre SVN oder GIT vielleicht etwas Interessantes für dich.

VG,
Mad
 
Acronis ist Schrott. Die letzte Windowsversion ist unter aller Sau: zig Dienste, die laufen müssen, unzuverlässige Backups von Windows aus, extrem lahme Software. Einzig die noch mitgelieferte DOS Version taugt noch was (und die brauch ich auch fürs Systembackup).

Für inkrementelle, schnelle Backups empfehle ich SyncbackSE. Deine Daten werden nativ abgelegt und nicht in Containern, was immer gut ist. Die alten, gelöschten, überschriebenen Datien kann man in einem Unterfolder auf der entsprechenden Partition auf ewig sichern lassen. Sie kriegen dann einen Timestamp im Filenamen. Bei dem Restoreprozess kann man diese dann anzeigen lassen und auswählen, welche Version man wiederherstellen will. So kann man das Programm auch häufig automatisch laufen lassen, ohne Angst haben zu müssen, dass durch Backup/Syncprozesse aus Versehen Daten verloren gehen.

Das Programm ist nur mässig anspruchsvoll, man muss sich aber ein bisschen einlesen und ausprobieren.
 
Sollen meherere Versionen vorliegen, vergebe ich einfach einen anderen Dateinamen
Das ist »höherer Blödsinn« da du immer erst hinterher weißt, dass du eine alte Version brauchst!!

PS: TI hat bisher immer getan außer es lag nicht an TI.

CN8
 
TI kann gut sein, aber auch schlecht sein. Ich hatte es über Jahre auf 5 Rechnern. Mal hatte man das Problem, dass er nicht auf das NAS zugreifen konnte, oft ist die bedienoberfläche eingefroren. Backups haben ne Weile gedauert. Manchmal lief es echt gut, aber ich bin dann doch weg davon, da mich das Einfrieren echt aufgeregt hat.
 
Vielleicht einfach Owncloud auf den Server werfen. Hier werden auch alte Dateiversionen gespeichert und man hat gleich noch ein paar hübsche Zusatzfeatures.
 
Kein NAS. Ich habe einen Rechner dafür aufgebaut. Ich halte NAS für Quatsch, da schlicht zu teuer. Achso, Windows Server-Esentials ist auch Mist, das es letztendlich auf den Dateiversionsverlauf zurückgreift.

Ich habe ein kleines Skript für Robocopy geschrieben. Wenn ich die .cmd-Datei ausführe, klappt alle wunderbar. Jetzt versuche ich das in die Windows Aufgabenplanung einzubinden, aber es klappt nicht :(
 
Der Dateiversionsverlauf von Windows ist ein Witz. Nur die Bibliotheken zu Sichern ist lächerlich und wird nicht in geringsten meinen Ansprühen gerecht
Abgesehen davon, das du in diese Bibliotheken alles hin kopieren kannst an Ordnern oder Dateien, damit diese dann auch gesichert werden, kann man mit Windows 8.1 auch das System also ein Vollbackup, Image erstellen.
http://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Sicherung_erstellen_Backup_anlegen_Windows_8.1
Eine DVD zum booten kann man erstellen usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es klappte eben bei mir nicht. Ob der Dateiversionsverlauf nicht damit zurecht kam, dass ich die Ordner auf ein anderes Laufwerk verschoben hab oder es zu viele Datein waren, keine Ahnung. In der Config-Datei standen die entspechenden Pfade, kopiert wurde aber leider nur ein bruchteil. Da ich die zu Sichernden Dateien nicht manuell auswählen kann, bliebt dieses Tool für mich nutzlos, da ich schlicht nicht anchvollziehen kann, ob es überhaupt arbeitet.

Ich muss gerder festtsetellen, dass das simple Kopieren mit Robocopy vielleicht doch die beste Methode darstellt. Es ist halt ein sehr leistungsstarkes Programm.

Ich müsste das Gnze nur sauber ans Laufen bekommen. Die Einbindung in die Aufgabenülanung hat leider bisher nicht geklappt.
 
In dem Link ist alles beschrieben, mit Bildern.
Da man offiziell nur die Bibliotheken sichern kann, nutzt man eben genau die um weitere Daten zu sichern.
usw. usw.
genug Platz muss man wohl haben wenn man viele Daten sichern will.

Keine Ahnung was du für komplizierte Sachen machen willst, ich habe auch keine Ahnung von Acronis oder Robocopy.
Ich bin kein Sicherungsspezialist, nur ein normal User und schon Uralt.
Für solche Leute hat Microsoft den Dateiversionsverlauf gemacht und na klar gibt es auch solche Sachen wie On Drive.
Dateiversionsverlaif+ Backup auf externer Platte+ On Drive, sollte selbst bei meiner kleinen Firma reichen ohne IT Spezialisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werfe nochmal in die Runde: Owncloud auf den Server und es ist Ruhe. Benutze ich selber als "Backup". Einrichtung ist echt leicht, danach läuft es wie Dropbox. Mit Verlauf und allem pipapo. Und fürs richtige Backup kann man dann einfach mit einem Tool seiner Wahl das Owncloud Verzeichnis auf eine externe wegsichern.
 
Werde es mir anschauen. Wahrscheinlich aber erstmal in einer VM.
Ich habe keine komplizierten Sachen vor, nur die Boardmittel von Windows abeiten bei mir nicht zuverlässig.

@Terrier: Robocopy ist ein "Dienstprogramm" von Windows, das Kopieren aber auch weitere Funktionen wie das Spiegeln beherrscht.
 
Hallo Leute,

entschuldigt bitte, dass ich mich hier einklinke, aber extra einen Thread eröffnen wollte ich jetzt auch nicht.

Habe den Thread eben überflogen und leider keine eindeutige Antwort für mich herausfiltern können...

Geplant ist ein SSD Wechsel, ohne OS-Neuinstallation. Jetzt habe ich überlegt, mir Acronis True Image zu besorgen, um ein Voll-Backup meiner SSD zu erstellen.

Frage betrifft ein Voll-Backup im laufenden Betrieb: Erhalte ich wirklich eine aktuelle Kopie meines kompletten Systems oder greift Acronis True Image auf den Dateiversionsverlauf zurück und wenn dieser den aktuellen Stand vom 11.09.14 hat, mein Backup dann entsprechend "alt" ist?

Ich weiß, man könnte auch einen bootfähigen Datenträger erstellen. Aber trotzdem würde ich gerne mal wissen, wie Acronis True Image im laufenden Betrieb sichert.

Danke & Gruß :)
 
kannst ja mal noch "Snapshot" anschauen, es ist klein und muss nicht umbedingt installiert werden usw..

PS: Auch im laufendem Betrieb möglich ein komplettes image zu erstellen.

www.drivesnapshot.de/de/
 
@DocMavy
Die Sicherung die TrueImage (oder Ghost oder … …) anlegt ist so aktuell wie sie jeweils im Vorgang sein kann.

Das klingt jetzt wirr, ist aber konsequent logisch wenn man einfach in Gedanken mitsichert. Wurde der Ordner XY gesichert und ich ändere da was kommt das gewöhnlich nicht in die Sicherung (zumindest habe ich in all den Jahren da noch nie hintergesucht). Die Auslagerung z.B. oder auch TMEP wären in der Hinsicht so spannend wie der Zentralfriedhof von Bochum bei Mitternacht.

Kurz - du bekommst das Zentrale dessen wessen du bedarfst so lange du live sicherst: eine funktionierende Kopie des Betriebssystems. Das reicht völlig.
Unter XP war ich hart im Nehmen und habe (um die Platte zu wechseln) das tägliche Image von gestern einfach auf die neu gepackt (samt dem Befüllen weiterer Partitionen) und die dann an den Platz der alten getan (was weniger physisch als logisch meint: Bootsequenz). Die neue bootete und das wars. Klonen hat nie so simpel geklappt wie es das sollte: 2. Platte anhängen, ›gib ihm‹, Umsetzen… Mit Pech tut das nur über ein Boomedium des Klontools. Und es ist m.E. nach auch insgesamt langsamer und umständlicher.

CN8
 
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