BBV - Lokaler FTTH Anbieter

@DLMttH
Das wäre für mich tatsächlich ein Kündigungsgrund in einem solchen Fall. Das bekommt ja die Telekom mit ihren Uralt-Kupferleitungen hier besser hin seit Jahren.
 
Sicherlich ist das persönliches Gusto.

Aber wenn ich 50 Euro plus im Monat für einen mittelprächtigen Glasfasertarif zahlen sollte , dazu z.B. eine Latenz schon im Idle von deutlich über 20 ms, dann wäre das für mich kein gutes Gesamtprodukt.

Ich habe gerade einen alten Screenshot von 2014 mit DSL 100 über die Telekom gefunden in World of Warcraft (Titan Panel Plugin) ... Selbst der viel gescholtene Platzhirsch stellte damals für die Spielwelt 11 ms bereit (also Teillast und nicht Idle).
 
Für 150 Mbit nehme ich definitiv keine Glasfaser.
Ich habe noch 500 symmetrisch garantiere Bandbreite, monatlich kündbar mit 5-7 ms Latenz im Leerlauf für 50 Euro. Das habe ich ja einige Seiten zuvor in dieser Diskussion erwähnt. So was nenne ich für deutsche Verhältnisse einen brauchbaren GF-Tarif aktuell.

Ergänzung: Zumindest auf der neuen Portalseite bei Leonet (nach der Weiterleitung von BBV/toni) wird in den FAQs erwähnt, dass für Bestandskunden alles beim Alten bleiben soll. Das bedeutet zunächst einmal Entwarnung.....vorerst. 😉
 
So sieht's aus Freunde 🫡
Ich bleibe beim alten BBV Familie solange ich nicht zu einem Wechsel gezwungen werde.
Bislang noch alles schick und wie es sein soll.
 
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Ich gönne euch, dass es so bleibt, aber wirtschaftlich betrachtet dürfte es unwahrscheinlich sein, dass man euch auf lange Sicht mit Vitroconnect Internet versorgt... denke aber auch, dass die UGG irgendwann versteht, dass sie ihr Netz etwas zentraler gestalten muss.
 
Die Infrastruktur und die Anbindung an leistungsfähige Netzknoten (PoPs/Backbone-Knoten, Peering-Points bzw. IXPs) werden in der Regel fortlaufend ausgebaut. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es eher unwahrscheinlich, dass ein Betreiber gut funktionierende Knotenpunkte ohne hinreichenden Grund stilllegt … zumal mit steigender Kundenzahl in den betroffenen Regionen die Nutzung und der Wert dieser Standorte tendenziell zunimmt. Sinnvolle Maßnahmen bestehen meist in gezielten Investitionen, Optimierungen oder bei strategischen Verkäufen/Übernahmen in einer strukturierten Übergabe (ggf. Aufspaltung nach Regionalität), die die Netzqualität erhält oder verbessert. Ich weiß z. B., dass einer der relevanten PoPs in unserem Umkreis in Gebäuden der Telekom sitzt; bei weniger rentablen Standorten wird eher geprüft, ob man die Infrastruktur veräußert oder outsourct. Eine bewusste Verschlechterung der Netzqualität wäre wirtschaftlich unsinnig, da sie unmittelbar zu Kundenzufluss- und Bindungsverlusten führen würde … ein Ergebnis, das verantwortliche Betreiber sicher vermeiden wollen.
 
TomCom205 schrieb:
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es eher unwahrscheinlich, dass ein Betreiber gut funktionierende Knotenpunkte ohne hinreichenden Grund stilllegt
Wo hast du das her? Hast du mal von der Abschaltung der E-Plus-Sendestandorte im Mobilfunk gehört? Selber Konzern...

Es geht ja erst einmal nicht um die Außerbetriebsetzung von Knotenpunkten, sondern darum, dass nicht unbedingt weiterhin Vitroconnect White Label Internet eingekauft wird.

Ich denke auch nicht, dass das UGG-Netz einen grundsätzlichen Engpass hat, sondern das Problem ist eher, dass man geographisch derzeit nur an einem Punkt in Oberbayern aus dem UGG-Zugangsnetz in die verschiedenen Internet-Backbones kommt. Heißt, die Daten fließen in gewünschter Geschwindigkeit, aber nicht mit glasfasertypischer Latenz. Es sei denn, man wohnt im Süden Bayerns und selbst dort ist die Mindestlatenz nur mittelmäßig gut.
 
Ja, guter Punkt … der Vergleich mit E-Plus zeigt natürlich, dass Konzerne sich im Zweifel von Infrastruktur trennen, wenn es wirtschaftlich keinen Sinn macht.
Mir ging es eher darum, dass man bei Festnetz/Backbone nicht unbedingt denselben Maßstab wie im Mobilfunk anlegen kann.
Sicher stimmst du mir da zu, oder?


Das mit Vitroconnect ist interessant, danke für den Hinweis … klar, wenn das White-Label-Produkt nicht mehr genutzt wird, kann das natürlich Auswirkungen haben.


Dass das UGG-Netz aktuell im Wesentlichen nur an einem PoP in Oberbayern ins Backbone geht, erklärt auch die Latenzthematik sehr gut (Das haben denke ich auch alle Verstanden).Heißt: keine Bandbreitenprobleme, aber eben längere Wege sprich höhere Pingzeiten. Genau da sehe ich auch den Knackpunkt.

Langfristig wäre es für die Qualität entscheidend, weitere Übergabepunkte zu etablieren, sonst bleibt die Glasfaser in den Regionen gefühlt ‚gebremst‘.

Kurz: Ich stimme dir zu, dass es NICHT um Abschaltungen geht, sondern um die Architektur und um die Frage, wie schnell zusätzliche PoPs angebunden werden. (Anstatt eben welche abzuschalten).
 
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Abwarten und Tee trinken. Reagiert wird wenn es soweit kommen sollte.
Die Tarifstruktur hat sich durch den Wechsel zu Leonet ja schon minimal gebessert.
Immer noch weit vom ursprünglichen BBV Angebot entfernt aber immerhin.
 
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Stimmt, danke für die Links … die Beispiele mit Unitymedia/Vodafone und auch Init7 zeigen klar, dass es im Festnetz sehr wohl zu Änderungen in der Backbone-Strategie kommen kann, die dann auch Latenzen und Routing betreffen.

Mein Punkt war eher, dass ein kompletter Rückbau bestehender PoPs in der Regel nicht das Ziel ist, sondern dass man beim Umbau eher auf andere Upstream-/Peering-Strategien setzt. Und da können natürlich Übergangsphasen entstehen, in denen die Performance spürbar leidet … genau wie bei den von dir genannten Fällen.

Gerade bei UGG/Leonet bleibt also die Frage: Werden zusätzliche Übergabepunkte geschaffen oder setzt man stärker auf zentrale Übergänge mit günstigeren Konditionen. Ersteres würde die Latenz in der Fläche verbessern, letzteres könnte die Pings verschlechtern. Ich hoffe einfach, dass man langfristig auf Ausbau und Diversifizierung setzt … sonst wiederholt sich genau das, was wir bei Vodafone oder Init7 gesehen haben.
 
Heute gab es eine Email:

Screenshot_20251024_161533_WEBDE Mail.jpg
 
Mal gespannt wann die nächste Übernahme/ Fusion/ Umfirmierung stattfindet... Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Endzustand mit UGG ist . 😉

Irgendwann landen wir wahrscheinlich bei O2 direkt. 😁
 
@sentry0815 Das würde dann gegen die gesamte Architektur solcher Unternehmen sprechen und auch GlasfaserPlus und OXG unter Druck setzen. Eher würd ich von ausgehen, das manch kleinerer ISP bei denen oder den direkten Anbietern Unterschlupf findet.
 
Glaube auch, dass das nicht die letzte Änderung sein wird. 😊
Bin aber bisher "noch" zufrieden.
 
rezzler schrieb:
Eher würd ich von ausgehen, das manch kleinerer ISP bei denen oder den direkten Anbietern Unterschlupf findet.
Wäre ja nicht das erste Mal - vielleicht hält o2 noch die Namensrechte an Alice, dann müsste man das Rad nicht komplett neu erfinden ;)
 
Was soll der Kram mit dem Fuchs dort? Soll das sich an Kleinkinder richten?
Und mal wieder das so oft anzutreffende unnötige Rateshaping anstelle von Linerate um abzukassieren.
 
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