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News Bekannte Spiele- und Anime-Reihe: Legos erste Pokémon-Sets kosten 60 bis 650 Euro

mischaef schrieb:
Zudem zeigt die Abmachung, dass die Lizenzen eben nur einen kleinen Teil der Preise ausmacht - und nicht die Sets so teuer machen.
Ich schrieb nie etwas Gegenteiliges ;).
Und ja, 100 Euro Lizenzgebühren sind halt 100 Euro... Das ist sicherlich nicht nichts, sondern ziemlich gute Sets beim richtigen Anbieter.
Ich fand nur genau diesen Umstand lustig, würde Lego (oder anderer Hersteler) nur die Hälfte verlangen, würdest auch nur 50 Euro Lizenzgebühren zahlen - und das ist schon ein Unterschied (ein immer noch nettes Klemmbausteinset).
Wie ich schrieb: Lego macht die Sets teuer. Lizenzen nur noch (bisschen) teurer. Ich schrieb schon in meinem ersten Beitrag von 10-15% ;).
mischaef schrieb:
Aber wie gesagt, bei den Abmachungen, die ich kenne, gab es nur eine Fix-Summe.
Ich meine, wenn sowieso Stückzahl auch fix vereinbart wird, läufts auf das gleiche hinaus ;).
 
Ich bezweifle aber, dass Lego hier so viel zahlt. Schaut man sich mal die Preise von Mega für die Pokémon-Modelle an, dann ist da in allen Preislagen was dabei. Ich würde hier eher von 10% ausgehen, ich denke nicht, dass Lego mehr zahlen würde als Mega. Und dann kommen wir ganz schnell in andere Bereiche: Von den 650 UVP des großen Sets können wir schon mal rund 100 Euro für die MwSt runternehmen, dann noch mal sicherlich 100 Euro für die Marge. Also könnte das Set für 450 Euro be Lego rausgehen. Dann würde die Lizenzgebühr nur 45 Euro betragen...und wenn jetzt noch die Koten für Teile, Entwicklung (vernachlässigbar) und sonstige Kosten rausrechnet, wird schnell klar, wie viel Lego an so einem Set verdient...

DerAnnoSiedler schrieb:
Ich meine, wenn sowieso Stückzahl auch fix vereinbart wird, läufts auf das gleiche hinaus ;).
Eben nicht. Wenn bei Fix-Kosten diese wieder eingenommen sind, müssen im Grunde für die nächsten Sets keine Lizenzgebühren bezahlt werden - ergo steigt der Gewinn.
 
Preis und Qualität mal dahingestellt, das Vieh ist einfach nur hässlich.
Wer kam eigentlich auf die Idee, dass die Modelle immer realistischer aussehen sollen? Charakteristisch waren die Noppen überall und die Kunst, aus eckigen Standardsteinen vorbildähnliche Modelle zu erschaffen.

Heute scheint es ohne Spezialteile nicht mehr zu gehen, aber die Kundschaft scheint es so zu wollen.
Aber bei der Optik macht es imho mehr Sinn, einen Steckbausatz von Bandai zu kaufen...
 
mischaef schrieb:
Ich bezweifle aber, dass Lego hier so viel zahlt. Schaut man sich mal die Preise von Mega für die Pokémon-Modelle an, dann ist da in allen Preislagen was dabei. Ich würde hier eher von 10% ausgehen
Ich bezweifele, dass Pokemom eher am unteren Ende der Lizenzkosten einzuordnen ist. Wahrscheinlich nicht ganz bei Star Wars (was wohl die Spitze darstellt), ich tippe auf 15%. Aber unwichtig, da reine Spekulation.

Ich verstehe immer noch nicht, was du mir mit "allen Preislagen" erklären willst. Das ist doch gerade der Witz von %.
Das Beispiel war Zahnbürstenaufsätze. Wenn du die wegen mir für 8 Euro verkaufst - selbst mit 20% Star Wars Aufschlag (nicht vergessen, auf Lizenzen zahlst am Ende auch MwSt und Händerprovision) sind das 10 Euro. Mit einer Umsatzbeteiligung ists doch völlig egal, ob kleine oder große Sets?

mischaef schrieb:
wird schnell klar, wie viel Lego an so einem Set verdient...
Was btw. immer noch völlig außer Frage steht.

mischaef schrieb:
Eben nicht. Wenn bei Fix-Kosten diese wieder eingenommen sind, müssen im Grunde für die nächsten Sets keine Lizenzgebühren bezahlt werden - ergo steigt der Gewinn.
Ich mach mal ein fiktives Beispiel:

Dein Produkt verkaufst du (Händler-Netto) für 100 Euro / Stück.
Jetzt willst eine Lizenz drauf. Der Lizenzgeber will 10%.

Nun wird aber vereinbart: Mindestabsatz 1000 Stück. Die Lizenzabgaben dafür werden natürlich im Vorraus bezahlt.
Das bedeutet natürlich auch, bevor du mit deiner Produktion startest, zahlst 1000 * 100 Euro * 0.1 = 10.000 Euro

Nun gibt es 2 Fälle:
In der Vereinbarung steht: Läuft 2 Jahre => Verkaufst du doch 2000 Sets, dann zahlst du am Ende weitere 10.000 an den Lizenzgeber
In der Vereinbarung steht: Endet nach den ersten 1000 Einheiten => In diesem Fall bleibt es logisch stets bei der 10.000 Euro Einmalzahlung (bis vtl. zur nächsten Vereinbarung)

Ich mein, wie der Händler die Lizenz-Vorrauskasse stemmt - ob er dafür Kredit aufnehmen muss oder die aus den letzten Verkäufen finanzieren kann - ist nicht meine Sache. Gerade Lego wird definitiv genügend freies Kapital "herumliegen" haben, dass da eine Vorrauszahlung kein Ding ist.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Ich mach mal ein fiktives Beispiel:
Bei meinem Beispiel meinte ich eine Fix-Summe, also ein fester Betrag gegenüber einer anteiligen Abgabe.
 
@mischaef
Das ist mir schon klar. Aber was glaubst du denn, wieso der Lizenzgeber überhaupt den "Business-Plan" will und Lizenzen gegebenfalls an Stück deckelt?
Richtig, dass der Lizenzgeber genau diese Rechnung Stückkosten * Verkaufspreis * Lizenzanteil aufstellen kann ;).

Mein Punkt war doch, ob dann am Ende der linke oder rechte Teil der Gleichung in den Lizenzvereinbarungen steht, was macht das effektiv für einen Unterschied?
Ergänzung ()

Edit: Wir sind uns aber schon einig, dass der Lizenzgeber die stärkere Position in so einer Verhandlung hat?
Weil eben nur 1 Pokemon-Company, aber sicherlich zig Unternehmen, die gerne Pokemon-Merch produzieren würden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Neulich gerade eine Reportage über Lego gesehen. Wenn man bedenkt, was der Gründer und seine Söhne noch für ein Credo hatten ("Günstiges Spielzeug für Kinder in guter Qualität!"). Sicherlich war das auch ein Grund, warum Lego dann vor der Pleite stand, aber heutzutage klingt das wie der blanke Hohn...

Zu den Sets: Pikachu und Evoli sehen einfach nur sch...lecht aus. Das Nintendo das durchgewunken hat, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Das 3er-Set gefällt mir eingetlich dagegen noch recht gut, ist aber preislich jenseits von gut und böse! und ja ich freue mich auch schon auf das entsprechende Video vom HdS, zum Glück habe ich noch Popcorn im Haus! :evillol:

Qualität von Lego? Ich habe auf einem Flohmarkt den Millennium Falken für 100€ geschossen. Geiler Deal! Beim Zusammenbau stellte ich fest, das drei Teile fehlten. Zwei unwichtige aus dem Innenleben und ein Parabolspiegel außen. Dennoch: Mein innerer Monk schrie Zeter und Mordio (kein Vorwurf an den Verkäufer!)... Teilenummer rausgesucht und bei Lego nachbestellt. Nachdem ich die dritte Zusendung wieder zurückgeschickt hatte (alle in unterschiedlichem grau geliefert, trotz genauer Angabe zu Set und Teilenummern...fragt nicht nach den Kosten), hab ich den Parabolspiegel bei meinem Sohn aus einem anderen Set "geklaut" und nun steht das schöne Teil bei mir im Regal.
 
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