Bekannter wird auf Ausbildung seitens Chef gemobbt

nedim89

Lt. Commander
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Hallo,

und zwar wird ein über 18 Jahre alter Bekannter von mir ständig auf der Arbeit von seinem Chef fertig gemacht, sobald er etwas falsch macht. Er befindet sich derzeit im zweiten Jahr einer Verkäuferausbildung und ist im Mai fertig, haltet es jedoch nicht mehr lange aus, möchte aber im Umkehrschluss seine Ausbildung erfolgreich absolvieren. Aufgrund von Personalmangel entstehen ungewöhnliche Arbeitszeiten, massiver Druck und ständige Samstagsarbeit etc. - es ist für ihn zumindest nicht mehr auszuhalten und er spielt mit der Überlegung zu kündigen.

Wäre es möglich seine Ausbildung in einem anderen Unternehmen fortzuführen bzw. erfolgreich zu beenden? Welche weitere Möglichkeiten gibt es für ihn?

MfG
 
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Soweit ich weiß ist es jedem Auszubildenen gestattet seine Ausbildung in einem anderen Unternehmen weiterzuführen sobald er dort eine Stelle gefunden hat. Kann aber sein, dass sich dadurch die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verlängert. Gibt es dort wo er arbeitet soetwas wie einen Betriebsrat? Sonst könnte er sich mal an den wenden, der ist ja dazu da, die Interessen der Mitarbeiter zu vertreten. Ist er der einzige Auszubildende oder gibt es noch mehrere? Wenn es noch andere gibt, sollten diese sich vielleicht mal zusammen in einem Gespräch mit dem Chef bemühen und sachlich die Anliegen auf den Tisch legen. Und es gibt auch ein Arbeitsgericht und somit auch ein Gesetz welches Arbeitszeiten etc. regelt. Er sollte sich dort mal schlau machen oder sich bei einem Berufsberater oder so erkundigen, der kann ihm da bestimmt helfen. Jedenfalls sollte er meiner Meinung nach irgendwie handeln, denn so kann es ja wohl nicht weitergehen.
 
Wenn du nicht die Ausbildung, sondern nur die Stelle wechseln willst, dann brauchst du die Zustimmung deines jetzigen Arbeitgebers.

Ich würd die Ausbildung weiter machen, weil bereits im zweiten Lehrjahr, dem Chef aber ordentlich die eigene Meinung geigen. Alles gefallen lassen muss man sich nicht. Und kündigen kann er dich auch nicht, wenn du dir nichts zu Schulden kommen lässt (zu spät kommen, Arbeit verweigern, etc.).
 
GiGaKoPi schrieb:
Wenn du nicht die Ausbildung, sondern nur die Stelle wechseln willst, dann brauchst du die Zustimmung deines jetzigen Arbeitgebers.

Ich würd die Ausbildung weiter machen, weil bereits im zweiten Lehrjahr, dem Chef aber ordentlich die eigene Meinung geigen. Alles gefallen lassen muss man sich nicht. Und kündigen kann er dich auch nicht, wenn du dir nichts zu Schulden kommen lässt (zu spät kommen, Arbeit verweigern, etc.).


Und die IHK muss auch mitspielen. Denn eigentlich darf man seine Ausbildung nur beenden wenn man sie aufgeben oder sich für einen anderen Beruf ausbilden lassen will.

Bis Mai ist es nicht mehr lange, da würde ein Wechsel nicht mehr viel Sinn machen,

Ich musste damals auch durch sowas durch, es ist leider ein Lottospiel eien gute Stelle zu finden.
 
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