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NewsUmstrukturierungen bei Meta: Versetzungen folgen Entlassungen am 20. Mai
Meta treibt seine Umstrukturierungen weiter voran: Nachdem Ende April bereits eine weitere Entlassungswelle angekündigt worden war, sollen nun zusätzlich Tausende Mitarbeiter in neue Bereiche versetzt werden. Diese sollen sich künftig vor allem auf die Entwicklung neuer KI-Tools und KI-Anwendungen konzentrieren.
Vor einer Weile hätte man noch gesagt, dass die kompetenten freigewordenen Mitarbeiter leicht bei anderen Unternehmen eine Stelle finden. Inzwischen konkurrieren diese auf dem Arbeitsmarkt mit einer zunehmenden Anzahl an Absolventen (bachelor & master) sowie anderen Berufserfahrenen.
Künstliche Intelligenz ist dabei nur ein Teil der Wahrheit. In vielen Ländern setzen globalen Krisen den Unternehmen zu und sorgen für Einstellungsstopps.
Ich bin gespannt, wo das endet. Mit dem Wegfall gutbezahlter Stellen sinken die Steuereinnahmen, die die ohnehin schon angespannten Staatshaushalte belasten.
Hire and Fire ist in den USA doch völlig normal. Die Mitarbeitenden sind ja auch sehr mobil, das ist eine ganz andere Kultur und Arbeitswelt, als bei uns gewohnt. Kein Vergleich zu Europa. Kein Vergleich zu Deutschland im Speziellen. Viele von uns sind doch so sehr verwöhnt und/oder statisch in ihren Anforderungen und Auffassungen, dass sie auf dem US-Arbeitsmarkt niemals Fuß fassen könnten.
In den Staaten ist es dagegen völlig normal, den Job kurzfristig zu wechseln oder ausgewechselt zu werden.
@SuperHeinz
Oder dann eben drei Jobs annehmen...oder irgendwann seine Rechnungen oder Hypotheken nicht mehr bezahlen zu können und dann auf der Straße landen.
Ich verstehe immer noch nicht, wie die USA immer so hoch gehalten werden können. Ein Land, das nicht mal eine verünftige Gesundheitsvorsorge hat...
Ist schon seltsam, dass immer mehr Amerikaner, die nur eine kurze Zeit in Deutschland bleiben wollten, gar nicht mehr weg wollen und denen die USA immer fremder wird.
Gerade im Hinblick darauf dass es ja nicht mal ein anständiges Sozialsystem gibt, das einem beim Jobverlust halbwegs auffängt, bis man was neues gefunden hat (was dann hoffentlich passiert) finde ich die Arbeitskultur in den USA schon sehr speziell. Ich bevorzuge da auch eher Stabilität und brauche nicht alle paar Jahre einen neuen Job anfangen. Daher ist es schon gut so wie es bei uns ist. Aber das kostet halt auch, wir verdienen weniger und müssen davon auch noch mehr abdrücken.
Die Mitarbeiter von Meta werden bestimmt was neues finden, aber da sich die Firmen auch immer schwerer tun mit Einstellungen und immer mehr Arbeitsplätze durch KI ersetzen wollen sehe ich da düstere Zeiten zukommen, wo scheinbar noch niemand so wirklich über die langfristigen Folgen nachgedacht hat.
Viele von uns sind doch so sehr verwöhnt und/oder statisch in ihren Anforderungen und Auffassungen, dass sie auf dem US-Arbeitsmarkt niemals Fuß fassen könnten.
Ist immer auch die Frage, ob man in so einem System Fuß fassen möchte, oder nicht. Hat alles seine Vor und Nachteile. Aber mit den enorm steigenden Lebenshaltungskosten, die auch das Budget von besserverdienern zunehmend belastet, in einem durch Kriesen schwierigen Arbeitsumfeld, ist es mit der Mobilität auch nicht mehr so weit her bei vielen. Es ist zwar ein zwang, aber nicht weil die leute alle so mobil wären, sondern weil sie dazu gezwungen werden, wenn sie halbwegs Ihren lebensstandard halten wollen. In einer Zeit, wo die anzahl der verfügbaren jobs sinkt, bleiben so aber auch trotz Mobilität viele auf der Strecke.
Die höheren gehälter lindern ein wenig die Unsicherheit, aber in einem Land mit schwachen sozialsystem und explodierenden Kosten geht sich das am Ende auch nicht für alle aus. Egal wie flexibel man ist oder gezwungen wird es zu sein. Ich arbeite selbst für einen Amerikanischen Konzern und sehe das bei manchen US Kollegen... bzw. sieht man sie dann plötzlich nicht mehr, bis sie irgendwann bei einem Konkurrenten auftauschen oder von der Bildfläche verschwinden.
Kapitalismus in seiner reinsten Form, genau so, wie ich ihn mir vorstelle, ohne den lästigen moralischen Zierrat.
Ein System, das endlich auch aufhört, sich für seine eigene Rücksichtslosigkeit zu entschuldigen. 😁👍
Nun, ich habe Verwandtschaft in den USA, die vor vielen Jahren dorthin ausgewandert sind und Freunde aus den USA, die ich hier in D mal kennengelernt habe, weil wir für den gleichen Konzern arbeiteten. Die sehen die aktuellen Probleme zwar auch, aber halten die strukturellen Probleme in Europa für noch weniger ansprechend.
Das mag auch mit einem gänzlich anderen Anspruchsverhalten zusammenhängen.
Na ja, ein Jobverlust in den USA fürht dort schnell zu einer Existensbedrohung, in Europa habe ich zumindest noch eine gewisse Absicherung. Also leben würde in USA nicht wollen.