News Umstrukturierungen bei Meta: Versetzungen folgen Entlassungen am 20. Mai

mischaef

Kassettenkind
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Wann wird mal Zucki versetzt? 👉👈
 
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Vor einer Weile hätte man noch gesagt, dass die kompetenten freigewordenen Mitarbeiter leicht bei anderen Unternehmen eine Stelle finden. Inzwischen konkurrieren diese auf dem Arbeitsmarkt mit einer zunehmenden Anzahl an Absolventen (bachelor & master) sowie anderen Berufserfahrenen.

Künstliche Intelligenz ist dabei nur ein Teil der Wahrheit. In vielen Ländern setzen globalen Krisen den Unternehmen zu und sorgen für Einstellungsstopps.
Ich bin gespannt, wo das endet. Mit dem Wegfall gutbezahlter Stellen sinken die Steuereinnahmen, die die ohnehin schon angespannten Staatshaushalte belasten.
 
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Hire and Fire ist in den USA doch völlig normal. Die Mitarbeitenden sind ja auch sehr mobil, das ist eine ganz andere Kultur und Arbeitswelt, als bei uns gewohnt. Kein Vergleich zu Europa. Kein Vergleich zu Deutschland im Speziellen. Viele von uns sind doch so sehr verwöhnt und/oder statisch in ihren Anforderungen und Auffassungen, dass sie auf dem US-Arbeitsmarkt niemals Fuß fassen könnten.

In den Staaten ist es dagegen völlig normal, den Job kurzfristig zu wechseln oder ausgewechselt zu werden.
 
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@SuperHeinz
Oder dann eben drei Jobs annehmen...oder irgendwann seine Rechnungen oder Hypotheken nicht mehr bezahlen zu können und dann auf der Straße landen.

Ich verstehe immer noch nicht, wie die USA immer so hoch gehalten werden können. Ein Land, das nicht mal eine verünftige Gesundheitsvorsorge hat...

Ist schon seltsam, dass immer mehr Amerikaner, die nur eine kurze Zeit in Deutschland bleiben wollten, gar nicht mehr weg wollen und denen die USA immer fremder wird.
 
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Gerade im Hinblick darauf dass es ja nicht mal ein anständiges Sozialsystem gibt, das einem beim Jobverlust halbwegs auffängt, bis man was neues gefunden hat (was dann hoffentlich passiert) finde ich die Arbeitskultur in den USA schon sehr speziell. Ich bevorzuge da auch eher Stabilität und brauche nicht alle paar Jahre einen neuen Job anfangen. Daher ist es schon gut so wie es bei uns ist. Aber das kostet halt auch, wir verdienen weniger und müssen davon auch noch mehr abdrücken.

Die Mitarbeiter von Meta werden bestimmt was neues finden, aber da sich die Firmen auch immer schwerer tun mit Einstellungen und immer mehr Arbeitsplätze durch KI ersetzen wollen sehe ich da düstere Zeiten zukommen, wo scheinbar noch niemand so wirklich über die langfristigen Folgen nachgedacht hat.
 
Liegt ja vielleicht an die hohen Preise für die Hardwarekomponenten
 
SuperHeinz schrieb:
Viele von uns sind doch so sehr verwöhnt und/oder statisch in ihren Anforderungen und Auffassungen, dass sie auf dem US-Arbeitsmarkt niemals Fuß fassen könnten.

Ist immer auch die Frage, ob man in so einem System Fuß fassen möchte, oder nicht. Hat alles seine Vor und Nachteile. Aber mit den enorm steigenden Lebenshaltungskosten, die auch das Budget von besserverdienern zunehmend belastet, in einem durch Kriesen schwierigen Arbeitsumfeld, ist es mit der Mobilität auch nicht mehr so weit her bei vielen. Es ist zwar ein zwang, aber nicht weil die leute alle so mobil wären, sondern weil sie dazu gezwungen werden, wenn sie halbwegs Ihren lebensstandard halten wollen. In einer Zeit, wo die anzahl der verfügbaren jobs sinkt, bleiben so aber auch trotz Mobilität viele auf der Strecke.

Die höheren gehälter lindern ein wenig die Unsicherheit, aber in einem Land mit schwachen sozialsystem und explodierenden Kosten geht sich das am Ende auch nicht für alle aus. Egal wie flexibel man ist oder gezwungen wird es zu sein. Ich arbeite selbst für einen Amerikanischen Konzern und sehe das bei manchen US Kollegen... bzw. sieht man sie dann plötzlich nicht mehr, bis sie irgendwann bei einem Konkurrenten auftauschen oder von der Bildfläche verschwinden.
 
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Würde mich ja interessieren wie viele einfach jetzt out gesourced sind.

Aber da gabs wahrscheinlich auch viel over Head und Leute die da mit 250k+ netto im Jahr raus sind. Da machen 10000 Stellen auch echt was aus
 
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Kapitalismus in seiner reinsten Form, genau so, wie ich ihn mir vorstelle, ohne den lästigen moralischen Zierrat.
Ein System, das endlich auch aufhört, sich für seine eigene Rücksichtslosigkeit zu entschuldigen. 😁👍
 
Nun, ich habe Verwandtschaft in den USA, die vor vielen Jahren dorthin ausgewandert ist und Freunde aus den USA, die ich hier in D mal kennengelernt habe, weil wir für den gleichen Konzern arbeiteten. Die sehen die aktuellen Probleme zwar auch, aber halten die strukturellen Probleme in Europa für noch weniger ansprechend.

Das mag auch mit einem gänzlich anderen Anspruchsverhalten zusammenhängen.
 
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Floxxwhite schrieb:
Würde mich ja interessieren wie viele einfach jetzt out gesourced sind.
https://www.techinasia.com/news/meta-other-tech-giants-grow-india-workforce-16-in-past-year

Da wo kompetente leute zum bruchteil arbeiten geht es jedenfalls voran

@SuperHeinz ich finde die strukturellen probleme hier sogar wünschenswert, wenn ich zum vergleich in die USA schaue.
Immer wenn ich ein paar monate da war freue ich mich, wieder in eine moderne Industrienation zu fliegen
 
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@SuperHeinz
Na ja, ein Jobverlust in den USA fürht dort schnell zu einer Existensbedrohung, in Europa habe ich zumindest noch eine gewisse Absicherung. Also leben würde in USA nicht wollen.
 
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mischaef schrieb:
Ein Land, das nicht mal eine verünftige Gesundheitsvorsorge hat...
Weil Dinge wie Obama care kurz vor Sozialismus war im Trumpschen Narrativ
 
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mischaef schrieb:
Ein Land, das nicht mal eine verünftige Gesundheitsvorsorge hat...

Und Deutschland hat eine vernünftige, nicht in zwei Klassen geteilte Gesundheitsvorsorge? Wenn ich hier als Selbstzahler auftrete, bekomme ich ad hoc Termine und auch Zugang zu besseren Arzneimitteln. Bin ich Kassenpatient, darf ich monatelang auf einen Termin warten und bekomme nur das, was eigentlich niemand benötigt. Ist das eine vernünftige Gesundheitsversorgung?
 
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aber die grüne CEO Lederjacke hatte doch großspurig von den Chancen und den vielen neuen Arbeitsplätzen durch KI geschwärmt? lol
bis jetzt wurden bisher lediglich hundertausende(!) an Arbeitsplätze entsorgt und in den Ruin oder hierzulande das Bürgergeld gedrängt - die Leute kaufen sich dann schon mal keine Apple Geräte und Cybertrucks mehr, war aber eingeplant, oder?
ja, die Großoffensive von Trump und seinen geistesgestörten Megareichen hat nur eines im Sinn: Korruption und Selbstbereicherung im ganz großen Stil!
was die Aktienkäufe und Handel passend zu jedem Deal eindeutig bestätigen, sogar die Wallstreeteexperten meckern schon rum, wie perfide das Spiel ist, es ist einfach nur noch lächerlich, wie die normalen Bürger verarscht und ausgenommen werden
es ist einfach nur gut, wenn man sich dem ganzen Mist entgegenstemmt und da nicht mitmacht, nicht die Daten geben, nicht die Dienste für Geld nutzen
 
supertramp schrieb:
Kapitalismus in seiner reinsten Form...
Kapitalismus im Endstadium, hat Volker Pispers damals gesagt und genau sowas ist das.

Gerade bei Software ist Ki halt ein größerer Jobkiller als bei körperlicher Arbeit.
 
Es wäre auch irgendwo recht überraschend gewesen, wenn in solchen Unternehmen nicht auch massiv Stellen wegfallen können durch KI-Einsatz.
Insofern für mich jetzt keine komplett überraschende Entwicklung. Dazu ist das in den USA doch ohnehin sehr volatil. Einmal wird viel abgebaut, wovon wir dann was mitbekommen, wenn viel aufgebaut wird, ist das aber selten eine Meldung wert.
 
mischaef schrieb:
Ist schon seltsam, dass immer mehr Amerikaner, die nur eine kurze Zeit in Deutschland bleiben wollten, gar nicht mehr weg wollen und denen die USA immer fremder wird.
Lustig, dass du das ansprichst. Zwar eine völlig falsche Wahrnehmung, aber eben lustig.

Auswanderung Deutschland: 270.000 Menschen, Hauptgründe für den Schritt ins Ausland sind meist der Wunsch nach höheren Gehältern, geringerer Steuer- und Bürokratielast, besseren Lebenshaltungskosten oder politische Unzufriedenheit

Auswanderung USA: 180.000 Menschen. Dazu hat die USA mehr als 4x so viele Einwohner. Der Auswanderungsdruck ist also nicht gerade groß.

Wie würdest du dann eigentlich so den Zustand von Deutschland beschreiben, gemessen an den Zahlen? Kurz vorm Zusammenbruch?

Die USA hat gerade für Besserverdiener viele Vorteile. Klar, gehörst du nicht dazu kommen dann auch schnell viele Nachteile dazu. Trotzdem wollen deutlich mehr Menschen in die USA einwandern als auswandern.
 
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