Beratung: Stativkauf

Zephyro

Ensign
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Juni 2011
Beiträge
138
Hallo,

ich suche ein Stativ für meine Spiegelreflex-Kamera.
Das wäre die Nikon D7000 mit dem 18-200mm Objektiv drauf.
Das ganze wiegt so an die ca. 1,7 Kg.

Das Stativ sollte für Panoramabilder geeignet sein.
Es sollte auch nicht schon umfallen wenn man es scharf anschaut ;)

Da ich bisher noch keine Erfahrung mit Stativen gemacht habe und dies auch meine erste Spiegelreflex-Kamera ist, habe ich keine richtige Vorstellung davon, was ich brauche.
Die Preisspanne ist ja unheimlich groß. Nach oben hinaus keine Grenzen...

Ich hab mal so 100-130 Euro angepeilt, weil ich das Stativ eher selten benötige. Eben hauptsächlich im Urlaub.

Ich würde mich über eure Beratung freuen ;)
Gruß Zephyro
 
Ich werde mir demnächst das Cullman Magnesit 525 mit einem günstigen Kugelkopf kaufen.
Müsste locker reichen, liegt auch gut in deinem Preisrahmen.
 
In dem Preisbereich wirst du kaum was brauchbares finden. Jedenfalls nicht wenn es auch leicht sein soll, was ja gerade auf Reisen wichtig ist.
Ich habe mir von Velbon das Geo N640 dafür zugelegt, benutze das zwar auch nur 3 mal im Jahr ;), aber dafür ist es stabil und angenehm in der Benutzung.

Wie wäre es denn mit einem Einbein? Das Monostat RS16 ART wäre für Reisen eine gute Ergänzung und für 149,- auch noch bezahlbar. :)
 
Ein Kugelkopf ist nur nicht so sonderlich gut für Panorama geeignet, oder? Müsste wohl eher ein Dreh-/Schwenk-Stativ sein (oder wie die fachgerecht bezeichnet werden ;)
Ich plane derzeit selbst die Anschaffung einer DSLR in der nächsten Zeit in diesem Zuge muss auch ein Stativ her, aber da hab ich mich jetzt leider auch noch nicht eingehender informiert. Daher werd ich das mal verfolgen :)
 
@jonesjunior
Das Cullman Magnesit 525 macht echt einen guten Eindruck soweit ich das beurteilen kann... zumindest ist ne kleine Wasserwaage dabei, dass iss schonmal gut!

Mich würd aber noch interessieren wieviel der mitgelieferte Kopf an Gewicht tragen kann. Bei amazon hab ich auf die schnelle nix dazu gefunden (kann auch sein ich habs übersehn)

Wäre ja schade um die Kamera, wenn dann plötzlich der Kopf wegknickt.


@S.K.
Also ein reines Einbeinstativ möchte ich eher nicht, sollte schon 3 Beine haben ;)

@biloa
Das von dir empfohlene Stativ ist ja schon etwas teuer. Meinst du das sich das lohnt wenn man ein Stativ nur 2-5 mal im Jahr benötigt?

Ich freue mich auf weitere Vorschläge ;)
 
Also das Stativ ist Top, und weil es ein Direktvertrieb ist, vergleichsweise günstig.
Ich habe es mir bei einer Sammellbestellung im dslr-forum.de gekauft.
Kammen insgesammt 28000€ zusammen.
Vorallem das Gewicht und die vielen positiven Usererfahrungen waren ausschlaggebend.
Ich wollte ursprünglich auch nur um die 100€ ausgeben.
Aber die taugen alle nichts, wer billig kauft kauft zwei mal.

Überleg mal welche Möglichkeiten du mit einem Stativ hast.
Du kannst deine Bilder viel bewusster(Bildgestaltung) fotografiern.
Die BQ wird besser.


HDR-Fotografie
Macro-Fotografie
Nachtfotografie
Panorama-Fotografie
Mehrfachbelichtung

überall wo eine längere Belichtungszeit nötig ist.
 
jonesjunior schrieb:
Ich werde mir demnächst das Cullman Magnesit 525 mit einem günstigen Kugelkopf kaufen.

Ich hab mir das Stativ gerade nochmal genauer angeschaut...
Lies dir mal die Bewertungen zb. auf amazon durch. Das Mittelstück und der Stativkopf wird nur mit einer kleinen Alu schraube verbunden. Die Schraube hat nur 2 Windungen - nicht gerade viel.

@biloa
Werde wohl doch zu einem teureren Stativ greifen, aber schade, dass FEISOL nichts um die 150 euro anbietet.
 
Für Panoramaaufnahmen benutzt man einen Nodalpunktadapter. Je nach "Motiv" ist ein solcher auch sinnvoll. Wenn du eher weit entferntes zusammenstitchen möchtest benötigst du keinen, da es hier idR nicht zu Parallaxenfehlern kommt. Das ändert sich aber wenn du Architektur (besonders im Nahbereich) oder zum Beispiel 360° 180° Panos machst. Brauchbare dürften bei etwa 300€ anfangen, dazu dann noch das Stativ. Mein Nodal Ninja lag mit Zoll, Versand und EUSt bei rund 450€. Von wackeligen Frickellösungen halte ich überhaupt nichts. Das gilt auch für Stative Köpfe und Schnellwechselsysteme.

Gruß
 
Du könntest auch mal bei Berlebach nach nem feinen Holzstativ schaun. Sind zwar nicht spottbillig aber bezahlbar :-)

... nobody expects the spanish inquisition!!
 
Werfe mal das Velbon Sherpa 600R in den Ring, bin damit sehr zufrieden. Ist allerdings kein Leichtgewicht ;)
 
Danke für die weiteren Stativ-Tipps! Ich schau mich da mal um ;)

@fetzie
Ich werde glaub nur Panoramas in der Natur erstellen. Kann z.b. Photoshop das mit den Parallaxefehlern nicht trotzdem richtig zusammenrechnen?
 
du solltest dich für zwei stative entscheiden. panaorama braucht kein leichtes stativ, weil du normalerweise die location im vorfeld sondierst. je schwerer, desto besser. berlebach ist da ne hausnummer. dazu noch einen passenden kopf, aber da kenn ich mich nicht aus. ich selber habe ein einbeinstativ von manfrotto (680B) und einen neiger 234rc und als dreibein YH324C (nachbau eines manfrottos von IMHO goldfoto) und darauf einen 486RC2 von manfrotto.
 
Hat hier jemand das: Velbon Sherpa 600 R Stativ und kann mir sagen, ob die Verschlüsse an den Beinen stabil sind?

Ich habe zwar momentan noch nicht vor, mehr gewicht als 1,7 Kg drauf zu machen, aber es kann ja auch sein, dass ich dann mal ein anderen Kopf an das Velbon Sherpa 600 R mache, um evtl. eine DSLR mit 300mm Tele anbringen zu können.

Jetzt ist halt die Frage, ob das Stativ auf 3kg Packlast begränzt ist, wegen dem Kopf oder weil sonst der Verschluss an den Beinen nicht mehr hält... weiß da jemand mehr?
 
Ich hab das Velbon ja selbst, kann mir nicht vorstellen, dass ein normales 300mm-Objektiv, wie das 70-300 (wenns nicht grade das 300mm f/2,8 VR ist) vom Gewicht her ein Problem darstellt. Mit meiner D90 + AF-D 70-210 mm gibts keine Schwierigkeiten, das Objektiv wiegt nicht viel weniger.
 
@Monarch2

Kannst du das von "godapol" bestätigen? Kann man den Kopf tatsächlich nicht wechseln?
Auf den Bildern bei amazon kann ich eine Trennung zwischen dem ausfahrbarem Stab und dem Kopf erkennen, aber ob der Kopf abschraubbar ist, steht da nicht.
 
Ist schraubbar, aber frag mich nicht, ob das mit anderen Herstellern kompatibel ist ;)
 
Der 2. Link funktioniert bei mir nicht. Habe mal andere Bilder gesucht und sehe nicht wirklich ein unterschied bei der Schraube... kann mich aber auch täuschen.

Die Schraubengröße müsste doch normalerweise fest auf eine bestimmte größe genormt sein oder nich?
 
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