Beratung zum Kamera kauf.

wolbe182

Captain
Registriert
Mai 2012
Beiträge
3.819
Hallo fotoprofis


Ich will mir diese Kamera kaufen

http://geizhals.de/panasonic-lumix-dmc-fz62-schwarz-a810694.html

Ich fotografiere alles, also im Haus, Zimmer aber auch im Wald, Tiere, Blumen, Rehe usw.

Da diese Kamera ein 24x optischen Zoom hat dachte ich das währe etwas dafür.

Es gibt noch das nächst theurere Model das fz72. Das hat ein 50x optischen Zoom.

Was mein ihr

edit, gerade sehe ich das die fz72 noch ein blitzschuh hat, das währe natürlich nicht schlecht aber ist das die 50€ wert?




Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, is halt eine typische Bridge-Kamera. P/L stimmt. Ob sich der Aufpreis für den Blitzschuh lohnt: Ja, wenn Du einen Blitz benötigst und bereit bist nochmal etwas Kohle flüssig zu machen für einen vernünftigen Blitz. Die internen sind meines Erachtens eine Notlösung, ein Backup falls der auf dem Blitzschuh keine Batterie mehr hat. Es gibt zwar Möglichkeiten aus dem internen Blitz noch etwas rauszuzaubern (zB mit Diffuser-Folien), aber das kostet wiederum etwas Helligkeit, damit bleibt nicht viel übrig. Abgesehen davon hat die 72er ein besseres Weitwinkel. 20mm vs. 25mm macht wesentlich mehr Unterschied als zB 1200mm vs 800mm. Reinzommen kann man nämlich später immernoch, rauszoomen nicht.

MfG, Thomas
 
Also doch lieber die 72.

Der Sensor mit 1/2,3 ist ja auch nicht der größte.

Oder passt die sensorgröße zur Auflösung?
 
Nicht wirklich. 16MP sind in FourThird-Systemkameras momentan Standard. Diese Kamera verfügen aber über größere Sensoren. Wenn du dir den Sensor der FZ62 aus dem Sensor einer aktuellen FourThirdkamera rauschneiden würdest (um eine identische Qualität in die FZ62 zubekommen), hättest du noch 2 Megapixel übrig. ;)
 
Sensor-Größe alleine sagt nichts.
Oft wird behauptet, dass größere Sensoren ein besseres Rauschverhalten aufweisen. Das ist prinzipiell auch korrekt, allerdings kommts auch drauf an A) wie groß das einzelne Pixel is (je kleiner das Pixel, desto schlimmer das Rauschen) und B) wie alt der Sensor ist. Moderne, kleinere Sensoren sind nunmal besser als ein riesiger alter. Rauschen kommt vorallem (aber nicht ausschließlich) dann ins Spiel, wenns dunkel ist und hohe ISO-Werte benötigt werden.
Die Frage is halt, was Dir lieber ist... großer Zoom UND großer Sensor in kleiner Kamera geht nicht. Allerdings ist Zoom mMn überbewertet. Irsinnige Teleobjektive decken vA diverse Nieschen ab... Sportfotografie zB.
Sieh Dir die FZ72 mal im Laden an und dann nimm Dir auch mal eine Canon aus der G-Serie (zB G15 oder eine Nikon aus der P-Serie (zB P7700). Das wären ggf. gute Alternativen... wobei ich die neusten Modelle der Serie noch nicht selbst in der Hand hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ist der Sensor jetzt zu klein oder nicht? Hab den post nicht ganz verstanden.

Die Kamera darf ruhig der Größe der fz-72 entsprechen, damit hab ich kein Problem.

Ich hab jetzt gerade ne digicam mit 14MP von casio, die exilim ex-800 und die Bilder sind ok, aber nur bestimmte, manche sind matschig, unscharf oder zu hell bzw. zu dunkel.
Ich brauche halt einfach was bessere von der grundconfig. Wenn ich im naturpark hin zoome und die Bilder am PC bearbeite sieht das immernoch nach nichts aus.

Ich werde wohl die fz-72 nehmen

Gibt es noch andere Vorschläge


Gruß
 
Ja, ist zu klein. http://6mpixel.org/

Wenn du dich mit einer gebrauchten anfreunden kannst, solltest du den Markt mal nach zb. diesem Teile absuchen
Olympus E-PL1 + M.Zuiko 14-42 ~130€
Olympus M.Zuiko 40-150 ~80€
 
FZ-72? Dann wohl lieber FZ-200 mit ihrem 4.5-108mm (25-600mm KB) Objektiv. Mit eine durchgehende Lichtstärke von f/2.8 kann es auch mit ausgefahrenem Zoom zumindest vom Lichtverhältnis her anständigere Bilder aufnehmen.

Die 20-1200mm KB von FZ-72 wirst du nicht brauchen. Das ist absoluter Schwachsinn. Wenn du mit einem DSLR so einen Zoom haben möchtest, musst du schon einige tausend oder 5-stellig zahlen, mit allem drum und dran. So als Verhältnis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja gebraucht ist so ne Sache die ich nicht will.

Mein max. Budget liegt bei 300€ + 50€ bei besonderen Vorteilen.

Die fz200 ist also zu teuer.
 
€ megamind, ich habe deine grundlagen zur kaufberaqtung gelesen, nur ist mir noch nicht klar was ich genau brauche, den fragewbogen habe ich ebenfalls schon für mich beantwortet. da mein budget mit 350€ stark eingeschränkt ist will ich halt das beste rausholen.
das mit der sensorgröße hat mich verwundert, in welchem verhältnis sollt die sensorgröße zur auflösung stehen?
1:2.6 sollte nur 8MP haben und 1:1,3 kann 24MP haben oder ???

dazu kommt noch die frage mit dem zoom, eine 24x optischen zoom ist schon was feines für mich da ich gerne in der natur bin und dort fotografiere, mit eine 3x zoom ist das nur sehr spartanisch möglich wie du sicher weist.

dazu haben die bilder die ich bis jetzt gemacht habe beim rein zoomen auf dem pc ( HD Bildschirm ) immer so weise pixel drin, ( ist das das rauschen ) die mich extremst stören.

dazu kommen noch die verwaschene unschärfe bei bildern auf denen personen weiter weg sind als ca. 25m.

das alles sollte behoben werden, ich weis halt nich ab welchem budget das so ist das ich diese probleme nicht hab.

kannst du mir bitte eine kamera empfehlen?

das budget ist jetzt auf 400€ aufgeblasen.



gruß
 
dazu kommen noch die verwaschene unschärfe bei bildern auf denen personen weiter weg sind als ca. 25m.

Bitte ein Beispielbild mit EXIFs hochladen. Sonst stochern wir hier nur im Nebel, was schiefgelaufen ist. Meine spontane Vermutung sind zu lange Belichtungszeiten. Faustregeln sind hier: Für stillstehende Personen 1/60 Sekunde, für gehende ca. 1/100 bis 1/200, bei Sportlern noch weniger.

Ich hab jetzt gerade ne digicam mit 14MP von casio, die exilim ex-800 und die Bilder sind ok, aber nur bestimmte, manche sind matschig, unscharf oder zu hell bzw. zu dunkel.
Ich brauche halt einfach was bessere von der grundconfig. Wenn ich im naturpark hin zoome und die Bilder am PC bearbeite sieht das immernoch nach nichts aus.

Kannst du da auch noch ein typisches Bild raussuchen? Das würde uns sehr helfen, deine Anforderungen einzuschätzen.

Empfehlungen mag ich momentan noch keine geben, da sind mir die Anforderungen zu schwammig (was ist z.B. im Haus fotografieren? Architektur? Personen?...). Aber soviel vorweg: Wenn es dir darum geht, bei wenig Licht mit viel Tele zu fotografieren (z.B. Rehe im Wald), dann wird das definitiv nicht billig.
 
Alsoooooo

meine EXIF´s kann ich nicht hochladen da die bilder im JPEG format sind und nicht im RAW, meine digicam kann das nicht.
(oder bin ich hier auf dem Holzweg, EXIF sind die daten die angeben wie das bild gemacht urde oder belichtungsdauer und so)

das ist die aktuelle kamera mit der die Bilder gemacht wurden:
http://geizhals.de/eu/casio-exilim-ex-z800-silber-a557018.html


hier die bäume links und die Blätter Rechts.


hier das Reh. ich glaub langsam jede kamera würde bessere bilder machen


hier sollten eigentlich ameißen zu sehen sein, alles weg???

was haltet ihr von dieser hier, immerhin ist deren sensor 4x größer als der sensor der FZ-200
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe leider nicht viel Zeit. Deswegen schreibe ich nur kurz, was bei den Bildern schiefgelaufen ist.

Vorweg: EXIFs gibts auch bei JPEG, die kann man sogar hier herauslesen (Rechtklick-Bildeigenschaften). Für das erste Bild sind die: 1/125 s, ISO 50, F3.4, 27 mm (KB). Für das zweite: 1/60 s, F5.9, ISO 64, 108 mm (KB).

Beim ersten Bild ist der Helligkeitsumfang das Problem, also ein großer Unterschied zwischen hellster und dunkelster Stelle. Die Kamera hat eine Belichtung gewählt, wo im Mittel am meisten zu sehen ist. Das heißt in dem Bild leider, das einige Stellen schwarz (=stark unterbelichtet) und einige weiß (stark überbelichtet) sind. Das einfachste Verfahren ist hier: Eine Kamera mit RAW, so belichten, dass es keine Überbelichtung gibt, die Schatten am PC anschließend aufhellen.

Beim Bild mit dem Reh erkennt man im Bild viele Doppelkonturen (gerade am Zaun / den Ästen im Hintergrund). Hier ist zu lange belichtet worden, das Bild verwackelt. Die Faustregel sagt (für Kameras ohne Stabi): maximale Belichtungszeit = 1/ Brennweite (in KB), also hier 1/125 Sekunde. Bei dem ISO-Wert würden auch noch Reserven bestehen. Hier hättest du mehr mit deiner jetztigen Kamera erreichen können, wenn du z.B. den S-Modus mit einer ausreichend kurzen Belichtungszeit verwendet hättest.

Edit: Ich hatte gerade das falsche Kameramodell. Die verlinkte Casio hat keinen S-Modus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da bist du wohl Opfer der Casio Vorschlagshammer-Rauschunterdrückung geworden. Die bügelt jedliches Rauschen weg, egal was es kostet und schärft dann stark nach, dann kommt sowas dabei raus.

Es gibt keine feste Größe wo du plötzlich gute Bilder bekommst (zb. 8Mp auf 1/2,3"). Der Übergang ist fließend. Die von mir oben genannte Website http://6mpixel.org/ gibt einen guten Kompromiss zwischen Auflösung und Bildqualität an: Pixelgröße 3µm. Für die typischen Sensorgrößen in Kompaktkameras wäre das dann:
1/1.5" -> 6MP
1/1.8" -> 4MP
1/2.3" -> 3,2MP
1/2.5" -> 2,7MP

Ist heutzutage natürlich nichtmehr zubekommen. Dennoch solltest du zusehen einen möglichst großen Sensor zubekommen.

Für 400€ bekommst du bereits Systemkameras als Neuware (Sensor 8x Größer als der der Panasonic FZ-72):
http://geizhals.de/olympus-pen-e-pl...digital-ed-40-150mm-v205032se000-a656584.html

Und das ist mit der Kamera möglich: http://www.flickr.com/search/?q=PL3&s=int
 
Muss es eine neue Bridge kamera sein? Mit ein bisschen Geschick findet man gebraucht günstige und gute EOS oder Nikon DSLRs, und auch günstige kleine tele linsen. Damit bist du auch bei 400 eur aber die kamera kann wenigstens was, ist für die zukunft upgradebar und man lernt mehr übers fotografieren und hat mehr kontrolle. Ich habe in meinen fast zehn Jahren als Digitalfotograf noch nie eine Bridge-Kamera unter 200 eur erlebt, die was taugt. Es gibt ja einen Grund, warum gute linsen und kameras teuer sind. Mit einer billig-Bridge, die nur mit Zoom-Werten angibt, wirst du auf Dauer nicht glücklich. Was bringt dir ein formatfüllendes Reh, wenn alle Details matschig sind, oder das Bild verwackelt ist?
Ich habe die Erfahrung gemacht, das gebrauchtes Semi-Pro equipment um ein vielfaches mehr spaß macht, als neues billig zeug. Und ich hatte noch nie eine Bridge in der Hand, die nicht wirkte wie "ich kann alles, aber nix richtig".
 
ok super die Olympus sieht gut aus, was hat es den mit den 14-42mm bzw 40-150mm auf sich? sind da 2 objektive dabei?

welchen zoom haben die und wie lässt sich dir qualtitat eines teleobjektivs bewerten? oder bräuchte ich gar kein teleobjektiv?

welchen zusatzt blitz nimmt man den zu einer olympus, ist der blitzschuh bei allen gleich?

was haltet ihr von der hier, würde mir optisch mehr zusagen, ist aber zweitrangig! http://geizhals.de/panasonic-lumix-...ario-14-42mm-3-5-5-6-ois-dmc-g3k-a641085.html


gruß und danke für eure antworten
 
"Zoom" bezeichnet nur das Verhältnis aus größter zu kleinster Brennweite. Eine 300mm Festbrennweite hat einen Zoom von 1x, aber der Bildwinkel ist kleiner als bei den meisten 3x Zoom kameras, die bspw. von 28-80 mm objektive haben. Generell lässt sich sagen, dass je größer der Zoom, also der unterschied zwischen kleinster und größter brennweite, ist, umso schlechter ist die durchschnittliche Leistung der Linse. Oder es wird richtig teuer. Festbrennweiten sind meistens die schärfsten und hellsten linsen, und superzooms wie 50x zoom linsen sind meistens auf jeder Brennweite mehr oder weniger matschig und vor allem sehr dunkel. Wenn du wirklich Tierfotografie oder etwas in der art machen willst, besorg dir eine Systemkamera (DSLR oder eine von diesen neuen spiegellosen) und eine Tele-Linse, d.h. eine mit einer brennweite um die 200 bis 400 mm auf Kleinbild.
Allgemein gilt, mehr geld in das Objektiv und weniger in die Kamera sorgt für bessere bilder als umgekehrt. an deiner stelle würde ich auf ebay nach einer guten gebrauchten EOS kamera, wie eine eos 450 oder 550, suchen und dazu ein 70-200 von canon, sigma oder tamron, und als immerdrauf ein 50 mm 1.8. Das kann man dann häppchenweise besorgen und man sollte auch um die 400 eur landen. Damit hast du ein System, das was taugt und kannst immer noch auf bessere oder speziellere linsen upgraden.
 
Ja, da ist neben einem Standardzoom (14-42) auch ein Telezoom (40-150) dabei. Zusammen ist der Zoomfaktor der Objektive bei 10,7x. Bei der von dir genanten Panasonic G3 fehlt das Tele. Wenn du näher ran zoomen willst, solltest du auch ein Tele nehmen.
Die Olympus verfügt bereits über ein internen Blitz. Wenn du einen externen möchtest, würde ich mindestens bei einem Metz AF-1 44 ansetzten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey wie sieht es mit dieser EOS aus, Sensor ist nochmal größer, 12MP sind noch im rahmen,
Preis ist auch Super, Zoom bzw. Objektiv reicht für den Anfang und ich kann auf ein fettes Teleobjektiv sparen.

http://geizhals.de/canon-eos-1100d-...s-18-55mm-3-5-5-6-is-ii-5163b010-a672874.html


Gibt es eigentlich irgendwelche Begrenzungen durch die objektiv Aufnahme?


Ich glaub ich nehm die eos was meint ihr?

Ach und was ist besser, ein bildstabilisator im Foto oder im objektiv?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben