Bericht Bericht: Thalia Oyo II

Ich finde das Fazit des Artikels (das ja, wie hier zu lesen, auch auf alle anderen E-Book Reader zu übertragen sein soll) sehr merkwürdig.

E-Book Reader haben imo ihre Daseinsberechtigung und die guten (von Amazon, B&N, Sony und noch ein, zwei anderen) haben im Grunde auch keine Schwächen. Leicht, kompakt, extrem lange Akkulaufzeit, keine Reflexionen, Speicher für hunderte Bücher (+ in einigen Fällen Cloud Speicher), WLAN, einfache Bedienung. Was will man da denn mehr?
Den Vergleich mit Tablets finde ich unsinnig. Ja, es ist richtig, dass selbstverständlich auch auf Tablets gelesen wird. Und ja, selbstverständlich bieten Amazon und Co. ihre entsprechende Software auch auf für diese Tablets (und auch Smartphones) an. Immerhin verdienen die Geld mit jedem verkauften E-Book, ist denen doch wurscht, ob es am Ende auf nem iPad, Kindle oder Galaxy S2 gelesen wird. Das ändert aber nichts daran, dass die e-Ink Technologie die beste (der aktuell existierenden) ist, um Bücher zu lesen. Bebilderte Magazine, Comics o.Ä. sind wieder ein ganz anderes Feld, aber bei dem ganz klassischen Buch ist der eInk Reader allem anderen überlegen.


@Mr_Tee Der Kindle ist genau so lang exklusiv an Amazon gekoppelt bis man z.B. die Software Calibre nutzt und innerhalb von ca. 10 Sekunden aus jedem beliebigen Format ein mobi macht ;)
 
@Steffko
Calibre kannte ich bis dato gar nicht. Treten bei der Konvertierung Fehler auf, sprich das die Formatierung am Ende teils nicht richtig stimmig ist ?

Da Calibre auch PDFs konvertieren ist, bin ich mir echt am überlegen den Kobo Touch zu kaufen ;-)
 
Ich habe es noch nich sonderlich häufig genutzt und kann insofern jetzt nur von den zwei Fällen sprechen, in denen ich es benutzt hab. In einem der beiden traten kleinere Fehler auf (zu viele Leerzeilen im Text und der Titel des Buches wurde irgendwie alle paar Seiten mal dazwischen gemogelt ^^) und im anderen keine für mich sichtbaren (Formatierung soweit ich das beurteilen kann okay, keine krummen Sachen drin).
War aber auf jeden Fall auch in dem schlechteren Fall problemlos zu lesen (die ersten zwei, drei Seiten etwas verwirrend, dann hatte ich mich dran gewöhnt).
Kann auch gut sein, dass das ne Einstellungssache im Programm ist, das hat ja auch diverse Eingabe Profile.
 
puri schrieb:
Im Ernst: Bücher sind was schönes - aber ein EBook-Reader ist in der Realität einfach besser. Seitdem ich meinen habe, (Kindle Keyboard) habe ich schon drei Bücher gelesen und bin beim vierten - in 6 Wochen. Normal schaffe ich gerade mal 4-5 pro Jahr.
Das liegt aber sicher nicht daran, dass der E-Book Reader praktischer ist, es sei denn du liest wirklich fast nur unterwegs.
Zu Hause dürfte es ja ziemlich egal sein, ob Buch oder Reader, ich zumindest bekomme wenn mich die Bücher interessieren auch 4-5 normale Bücher in 6 Wochen durch.
Aktuell bin ich an der Biographie von Steve Jobs dran - da wär ich mit dem Reader schon aufgeschmissen, zumindest was die Bilder angeht. Eine vernünftige Bilddarstellung ist daher für mich Pflicht bevor ich mir so ein Ding zulege.
 
Den Herstellern von derart winzigen Displays sollte man die Teile in den {zensiert} rammen. Diese Leute leben derzeit - wieder mal - von einem Hype und können sich daher fast jeden Blödsinn erlauben; schliesslich hat man als Kunde ja kaum ne Alternative. Definitiv sind 6" zu klein. Ernsthaft Lesen läßt sich damit nicht und das einzige, was sich dabei genießen läßt, ist der Umstand, so ein Gerät zu besitzen - ebenso wie die meisten Handybesitzer zeit Lebens wenig mehr als 5% der Funktionen ihrer Handys verwenden - aber man musste es ja unbedingt haben, um damit angeben zu können. Ich lese Bücher nicht, um dabei Musik zu hören. Auch lese ich sie nicht, um die Qualität meiner Vergrößerungsoptik permanent prüfen zu können - sondern ich lese Bücher, weil ich gerne lese und es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb mit bei einem elektronischen Medium mit einem mal ein Format gefallen soll, von dem ich in Buchform garantiert die Finger lassen würde. Taschenbuchgröße ist gard noch erträglich, obwohl ich viel lieber Paperbackformat lese. Taschenbuchgröße ist aber keineswegs 6", sondern etwa 8,5" - Paperback wäre demnach etwa 9,5". Warum also soll ich mich mit Winzigen Displays zufriedengeben, nur weil einige Hersteller offensichtlich die Auffassung vertreten, ihre Kunden seien zum größten Teil dämlich?

CMA
 
Ich schätze das mit der Displaygröße ist einfach noch eine Geldfrage. Die wollen das Zeug so billig als möglich anbieten und das Display ist nunmal das teuerste am ganzen Gerät. Ein größeres Display kostet einfach mehr und würde den Preis zu sehr treiben.
Das wird sich auch noch ändern. 8" würd ungefair passen größer wäre dann auch wieder unpraktisch. Ich hab mir einen Kindle Touch bestellt. Tolles kleines handliches Gerät. 6" kam mir dann in echt auch etwas klein vor aber es ist zum lesen ganz angenehm, kann man sich nicht beschweren. Die Schriftgrößeneinstellung ist teilweise etwas lächerlich. Die geht so groß dass es auf dem Display absolut keinen Sinn mehr macht. In der größten Einstellung hat man 3 Wörter am ganzen Display. Die 4-5 untersten von den ca 10 passen aber genau.

Touchpad und Schnelligkeit sind beim Kindle Touch im übrigen sehr präzise und extra langsam ist es auch nicht. Die Rückmeldung auch beim tippen reicht für recht zügiges Nachschlagen. Also man kann nicht so schnell wie auf nem kapazitivem Display tippen, aber es geht sehr fix. In etwa so wie auf den ersten Touchhandies ala mit druck touch wobei es sich vom nötigen Druck wie kapazitiv verhält.
Angenehm auch das Display sammelt kaum Fingerabrdücke an anders als ein ipad uns so Glaszeug. Da tapst man eine Stunde drauf rum und man muss es schon gegen das Licht irgendwie halten um Fingerabdrücke zu sehen.
Ein deutsches Konto lässt sich am Store im Kindle selbst aber nicht nutzen. Importware. Es ist also davon abzuraten sich sowas jetzt schon zu bestellen. Mich störts nicht recht und früher oder später glaub ich lässt sich das beheben. Also man kann nicht auf so nem Import Kindle einkaufen aber lesen kann man alles, man braucht eben ein anderes Gerät wie PC, smartphone, tablet zum Bucheinkauf.
 
Chiron McAnndra schrieb:
Den Herstellern von derart winzigen Displays sollte man die Teile in den {zensiert} rammen. Diese Leute leben derzeit - wieder mal - von einem Hype und können sich daher fast jeden Blödsinn erlauben; schliesslich hat man als Kunde ja kaum ne Alternative. Definitiv sind 6" zu klein. Ernsthaft Lesen läßt sich damit nicht und das einzige, was sich dabei genießen läßt, ist der Umstand, so ein Gerät zu besitzen - ebenso wie die meisten Handybesitzer zeit Lebens wenig mehr als 5% der Funktionen ihrer Handys verwenden - aber man musste es ja unbedingt haben, um damit angeben zu können. Ich lese Bücher nicht, um dabei Musik zu hören. Auch lese ich sie nicht, um die Qualität meiner Vergrößerungsoptik permanent prüfen zu können - sondern ich lese Bücher, weil ich gerne lese und es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb mit bei einem elektronischen Medium mit einem mal ein Format gefallen soll, von dem ich in Buchform garantiert die Finger lassen würde. Taschenbuchgröße ist gard noch erträglich, obwohl ich viel lieber Paperbackformat lese. Taschenbuchgröße ist aber keineswegs 6", sondern etwa 8,5" - Paperback wäre demnach etwa 9,5". Warum also soll ich mich mit Winzigen Displays zufriedengeben, nur weil einige Hersteller offensichtlich die Auffassung vertreten, ihre Kunden seien zum größten Teil dämlich?

CMA


Hast du mal ernsthaft einen E-Book Reader ausprobiert? Der einzige Unterschied zwischen 6, 7, 9, 10 oder von mir aus auch 42 Zoll ist, dass du bei den kleineren Geräten häufiger "umblättern" musst. Da das aber praktisch keine Zeit in Anspruch nimmt, ist es imo sogar absoluter Unsinn E-Reader über eine gewisse Größe hinaus anzubieten, weil es keine Vorteile gibt, man auf der anderen Seite aber ganz zwangsläufig Nachteile (höhere Produktionskosten, höheres Gewicht, größere Abmessungen etc.) hat.

Einziges Argument für größere E-Reader wären Leute mit extrem starker Weitsichtigkeit, die auf den 6 Zoll Geräten aktuell halt ungefähr 20 Wörter pro Seite lesbar angezeigt kriegen.
 
Ich denke auch, dass die 6" ein ordentlicher Kompromiss sind. Größe ausreichend, wenn auch 8" besser wäre, allerdings sind halt die Abmessungen + Gewicht super. Da kann man den Reader m it einer Hand halten, ein Finger ist dann automatisch an einer der Blättertasten - Klasse Handling.
Warum ein EBook-Reader praktischer ist: Ich bin einfach zu faul zum Bücherkaufen, mache ich zu selten. Beim Kindle, z.B. kannst Du direkt per WLAN in den Store, lädst Dir von interessanten Büchern eine Leseprobe (ca. 20 echte Seiten) herunter, und wenn es gefällt - ein Klick und das Buch ist gekauft und downgeloadet und ich lese einfach ab Seite 21 weiter.

Edit : und die Bildqualität ist für s/w-Bilder auch ok:

http://polpix.sueddeutsche.com/polo...e/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Sogar 5" reichen aus :)
Die meisten Bücher haben auch nur etwa 6" an Text, der reader brauch ja fast keine Ränder, deswegen ist man mit 5-7" gut bedient.
 
Das ist mal ein Testbericht, unter den ansonsten vielen vielen Guten, der wirklich schlecht ist.
Nicht weil das Gerät schlecht bewertet wird, das mag so sein, aber man merkt deutlich das der "Redakteur" keine Ahnung von dem Thema hat oder einfach keine eBook-Reader mag.
Ich lese schon seit Mitte 2009 via eBook-Reader meine Bücher (ich lese quasi fast jeden Tag), und gute Geräte wie der Sony PRS 650 haben keine "gravierenden Nachteile".
 

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