Bericht Bericht: Thalia Oyo II

esc2heaven schrieb:
Nennen Sie mir bitte die gravierenden Nachteile eines Sony-T1 ? oder eines Kobo Touch ? oder eines Amazon Kindle 4 ?
Farbige Darstellung? Komplexe Layouts bei (großen) PDFs?

Ein Moment, wir schaffen jetzt alle Geräte ab weil ein Tablet mehr Aufgaben erledigt? Dann kann ich ja morgen schon meine Heimkino Anlage samt 52 Zoll LCD Bildschirm wegschmeißen.. Videos kann ich ja jetzt auf dem Tabelt schaun... Computer? brauch doch keiner mehr... Ich schreib doch meine Worddokumente direkt auf dem Tablet.. und Radio erst.. hab doch Streams. evtl. schmeiß ich noch meine Uhren aus dem Haus.. das schafft mein Tabelt auch.
Man sollte da ganz vorsichtig sein und mal einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wagen. Momentan sieht es so aus, als ob mehr Tablets als E-Book-Reader zum Betrachten von E-Books genutzt werden. Allein die Statistiken von iBooks sprechen da schon Bände. Es ist halt schlicht und ergreifend so, dass die Mehrheit der Menschen eher ein multifunktionales Gerät anstelle von vier oder fünf oder sechs spezialisierte Geräten haben möchte. Vor einigen Jahren lief jeder mit Handy und MP3-Player durch die Gegend, heute nutzt man dafür ein Smartphone.

Und bitte nicht mit dem iPad, die Vorteile eines Tablets aufzählen. Ansonsten bitte einmal 3 Stunden mit dem iPad im Bett oder auf der Couch lesen, oder evtl. mal am Strand bei Mittagssonne. Da wird einem direkt und deutlich klar das die eReader sehrwohl eine Daseins-Berächtigung haben.
Und da spreche ich nicht von dem Oyo 2 sondern vom Kobo Touch, Sony T1 und Kindle 4.
Natürlich haben E-Book-Reader eine Daseinsberechtigung. Die haben auch Handys, die für 19.95 Euro an der Ecke verkauft werden, um es mal überspitzt zu formulieren. Aber schon mal mit einem reinrassigen E-Book-Reader (also mit eInk-Display oder vergleichbarem) in einem nicht ausreichend hell beleuchtetem Raum gelesen? Oder komplexe, mehrfarbige und 100 MB große PDFs?

Wie alles im Leben haben auch E-Book-Reader Vor- und Nachteile. Gerade im preiswerten Segment überwiegt aber ganz klar das Contra.

cba schrieb:
Sobald in einem Test für eReader das Wort "Tablet" fällt, outet sich der Redakteur als ... ich sags lieber nicht.
Dann erkläre man bitte, warum es von eigentlich allen E-Book-Anbietern auch Apps für Android, iOS und anderen Plattformen gibt. Es gibt also scheinbar eine Nachfrage auf Seiten der Tablet-Besitzer nach E-Books, beziehungsweise einer Möglichkeit, die bereits erworbenen E-Books auf einem Tablet zu konsumieren. Insofern müssen sich die E-Book-Reader den Vergleich mit Tablets gefallen lassen respektive ist dieser notwendig.
 
Patrick schrieb:
Wie alles im Leben haben auch E-Book-Reader Vor- und Nachteile. Gerade im preiswerten Segment überwiegt aber ganz klar das Contra.

Bekomm ich für den Preis ein vernünftiges Tablet, das als Reader taugt? Gutes Display und lange Akkulaufzeit sind da die Hauptargumente...

Was ich bisher an Tablets gesehen hab ist alles Schminkspiegelkram und hält nicht besonders lange... und andere Funktionen als eBooks, PDFs, Texte und evtl. Webseiten (über Browser) zu lesen braucht ich eigentlich nicht. Ich hab ja noch mein Smartphone und ein 13" Notebook...


Ich bin momentan noch am schauen, ob die aktuellen Reader wirklich für mich taugen oder ob ein Tablet in Frage kommt... aber es zeichnet sich zumindest ab, dass es eher ein Reader wird, evtl. aber erst die nächste Generation...

oder gibts das schon:
- EBooks (gängie Formate)
- PDF, TXT, RDF, HTML
- einfacher Webbrowser (für Texte, brauche keine Flashgames oder ähnliches)
- gut lesbares Display
- lange Akkulaufzeit
- einfache und flüssige Bedienung
- nicht zu teuer

Ich glaub am vorletzten Punkt hapert es momentan noch ein wenig.
 
Vorab: Schöner Test, schlechtes eBook.
der Kindle ist deutlich besser, der in den Kommentaren verlinkte Test hat mir gut gefallen (Beitrag 3)

Jesterfox schrieb:
oder gibts das schon:
- EBooks (gängie Formate)
- PDF, TXT, RDF, HTML
- einfacher Webbrowser (für Texte, brauche keine Flashgames oder ähnliches)
- gut lesbares Display
- lange Akkulaufzeit
- einfache und flüssige Bedienung
- nicht zu teuer

Ich glaub am vorletzten Punkt hapert es momentan noch ein wenig.

Wobei es im Moment hapert: (vor allem auf den Kindle 3 bezogen welchen ich habe):
- Webbrowser. Die Bedienelemente eignen sich nicht dafür, auch wenn es ihn (experimentell) gibt.
-> wird sich aber mit der flächendeckenden Implementierung von Touchscreens für eBook-Reader deutlich verbessern

- einfache und flüssige Bedienung
-> das Display hat eine gewisse Verzögerungszeit. Alles was animiert ist ist damit raus, aber auch "scrollen" und "zoomen" wie wir es von Tablets und PCs gewohnt sind funktioniert noch nicht. Allerdings wird die Reaktionszeit mit jeder Display-Generation besser und Amazon hat (glaube ich) auch Displays in Aussicht gestellt, die dann sogar Videos wiedergeben können sollen. Mit solch einem wäre natürlich flüssiges Browsen kein Problem mehr.

Die Punkte
- lange Akkulaufzeit
- gut lesbares Display
- nicht zu teuer
sind meiner Meinung nach mittlerweile erfüllt. (Wieder der Kindle 3) hat Akkulaufzeit für mehrere Bücher ohne aufladen, das Display ist spitze von der Lesbarkeit und der Einsteigerpreis von mittlerweile 99 Euro ist voll in Ordnung.
Nuja, man hat ja bei der Preisgestaltung der ersten drei Generationen gemerkt, dass Amazon auch sich stark drauf konzentriert hat, den Preis zu drücken und damit die eBook-Reader attraktiver zu machen.
 
Habe selbst auch ein Kindle, aber mehr für unterwegs und weil ich ungerne meine Bücher mit mir rumtrage...da haben einige Schätze schon arg gelitten in der Tasche.
Bücher kaufe ich immer noch gerne, aber die bleiben dann daheim und werden auch dort gelesen :)
 
Patrick schrieb:
Farbige Darstellung? Komplexe Layouts bei (großen) PDFs?

PDF ist einfach ein denkbar ungeeignetes Format für ebooks. Das Format ist starr auf (in der Regel) A4 festgelegt, 6"-Reader haben ungefähr ein Viertel der Fläche. Formate wie epub oder mobi dagegen passen sich dynamisch dem Bildschirm an. Nur weil eReader auch das PDF-Format unterstützen, sollte es nicht das Format der Wahl für ebooks sein. Man kann schließlich auch Suppe mit der Gabel essen. ;)

Wenn man ein Gerät sucht, damit man PDFs auch unterwegs lesen kann, ist man mit einem Drucker wahrscheinlich besser bedient.
 
Den Kindle werd ich mir auch mal anschauen, hab aber gehört, das es dort mit der Formatunterstützung nicht so toll wäre, weil Amazon gerne selber die Bücher verkaufen würde... mal schauen.

Gibts eigentlich irgendwo eine gut aufbereitete Gegenüberstellung der erhältlichen Reader?
 
insert-username schrieb:
PDF ist einfach ein denkbar ungeeignetes Format für ebooks. Das Format ist starr auf (in der Regel) A4 festgelegt, 6"-Reader haben ungefähr ein Viertel der Fläche.
Aber auf meinem iPod mit gerade mal 3,5" geht das problemlos. Da wird alles richtig dargestellt etc, klar ist es "etwas" klein aber dafür kann man ja zoomen.

Und eine vernünftige Darstellung einer A4 Seite mit Zoom wäre auch für Zeitschriften nicht schlecht, oder Fachbücher. Die haben mit Bildern und anderen Elementen halt ein starres Layout und man wird wohl kaum das gesamte Buch neu layouten um es für die Reader dynamisch skalierbar zu machen (zumidnest nicht, solange die sich nicht durchgesetzt haben)

Ein weiterer Nachteil, der mir noch bezüglich Readern eingefallen ist, ist, dass ich trotzdem nicht von Büchern loskommen würde, es sei denn ich kaufe meine gesamte Sammlung nochmal als E-Book neu. So müsste ich zweigleisig weiter fahren, und ob jetzt in der Tasche ein Buch mehr oder weniger ist macht dann auch nichts mehr.
 
Man sollte da ganz vorsichtig sein und mal einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wagen. Momentan sieht es so aus, als ob mehr Tablets als E-Book-Reader zum Betrachten von E-Books genutzt werden. Allein die Statistiken von iBooks sprechen da schon Bände. Es ist halt schlicht und ergreifend so, dass die Mehrheit der Menschen eher ein multifunktionales Gerät anstelle von vier oder fünf oder sechs spezialisierte Geräten haben möchte. Vor einigen Jahren lief jeder mit Handy und MP3-Player durch die Gegend, heute nutzt man dafür ein Smartphone.

Ein Moment, ich schau nicht über meinen Tellerrand? Im Gegensatz zu Ihnen (so scheint es) hab ich jeden eReader der neueren Generation schon genutzt. Auch das Weltbild und Trekstor Tablet konnte ich mir für mehrere Stunden anschaun. Und im Besitz eines iPad2 bin ich auch.

Von welche Statistiken reden Sie hier? Von irgendwelchen nutzlosen Marktstudien oder von statistisch korrekt berechneten?

Klar haben mehr leute das iBook App als einen Reader.. es besitzen ja auch mehr als genug Leute ein iPhone und ein iPad, wobei ein großteil derrer warscheinlich ein echtes Buch alle 5 Jahre gelesen hat. Klar kann man auch ein Buch auf dem iPad lesen, und für Gelegenheitsleser reicht es aus. Da wird auch ausnahmsweise mal über verkrampfte Augen hinweggesehen. Aber für jemanden der gerne und öfter Bücher liest gibt es an einem "echten" eReader kein vorbeikommen.

Das Handy - Mp3 zu Smartphone Argument ist total lächerlich. Es liegt an der Sache selbst das ein Smartphone einige Geräte vom Markt verdrängt hat. Ein Smartphone kann sehr gut ein MP3 Player gleichwertig ersetzen. Aber kann ein IPad gleichwertig ein Buch ersetzen? Nein. Ein eReader kann das sehr wohl, weil die Technik ein änliches Verfahren wie das des gedruckte Buchs nutzt (Tinte und Papier).

Natürlich haben E-Book-Reader eine Daseinsberechtigung. Die haben auch Handys, die für 19.95 Euro an der Ecke verkauft werden, um es mal überspitzt zu formulieren. Aber schon mal mit einem reinrassigen E-Book-Reader (also mit eInk-Display oder vergleichbarem) in einem nicht ausreichend hell beleuchtetem Raum gelesen? Oder komplexe, mehrfarbige und 100 MB große PDFs?

Haben Sie schonmal ein Buch in einem nicht ausgeleuchtetem Raum gelesen? Nein? Komischwerweise hat auch ein Buch kein ausgeleuchtetes Display. Ein Buch ist ein Buch und soll auch ein Buch bleiben. Dafür ist die eInk Technologie doch da. Es geht doch einfach nur darum, Bücher in digitalisierter Form (was seine Vorteile mitbringt) als gleichwertigen Ersatz zu einem echten Buch zu schaffen.

Ein E"Book" Reader soll das machen wofür er gemacht wurde: Bücher darstellen. Keine PDFs mit 100MB Größe und irgendwelchen Bunden Bildern.

Und seit wann sind eigentlich eBooks = PDFs? Wissen sie überhaupt was ein PDF ist? Ein PDF ist korrekterweise ein multimedialer Container für allerhand an Daten. Aber bestimmt kein e"Book".

Wie alles im Leben haben auch E-Book-Reader Vor- und Nachteile. Gerade im preiswerten Segment überwiegt aber ganz klar das Contra.

Wenn wir schon im preiswerten Segment und dessen Nachteile vergleichen, sollten wir nicht das iPad mit der neuen Generation der eReader vergleichen. Denn das iPad ist alles aber bestimmt nicht preiswert.

Dann erkläre man bitte, warum es von eigentlich allen E-Book-Anbietern auch Apps für Android, iOS und anderen Plattformen gibt. Es gibt also scheinbar eine Nachfrage auf Seiten der Tablet-Besitzer nach E-Books, beziehungsweise einer Möglichkeit, die bereits erworbenen E-Books auf einem Tablet zu konsumieren. Insofern müssen sich die E-Book-Reader den Vergleich mit Tablets gefallen lassen respektive ist dieser notwendig.

Laut Studie kennt erst jeder 12te-"deutsche" eBook Reader und jeder 4te hat schonmal was vom Kindle gehört. Wieviele haben schonmal von einem iPad oder einem iPhone gehört? Von 10 evtl. einer nicht. Wieviele Leute besitzen ein Smartphone, und wieviele Leute lesen überhaupt regelmäßig Bücher? Die Nachfrage der Smartphone Besitzer ist deswegen so "hoch" weil einfach eine Vielzahl ein Smartphone besitzen, da wird nicht mehr nach Qualität sondern nach Quantität entschieden. auf einen eReader kommen 1000 Smartphones. Und wenn jeder 200ste sich ein Buch kauft dann kann man das nicht als Unternehmen ignorieren. Wieso sollte sich eine Firma einem Markt verschliessen wenn dieser durch ein "App" einfach erreicht werden kann? Egal ob der Markt sinnhaft ist oder nicht.
Doch die Tatsache das es nur vereinzelte Käufer eine großen Menge sind sollte einem beweisen das ein Tablet kein Ersatz sein kann.

Und solche Beiträge wie dieser hier tragen einfach nur zu dem schlechten Ruf von eReadern bei. Denn jeder Leser weis eigentlich wie schrecklich das lesen auf einem Tablet ist. Aber hier wird ja noch gesagt das der Tablet dem "echten" eReader vorzuziehen sei. Also bleiben erst recht die meisten Leute bei der Meinung: "Tablet für abundzu aber lieber in Papierform kaufen".

Das dies aber nicht dem aktuellen Stand der Dinge entspricht erfährt man erst wenn man ins Forum schaut (evtl 1%. der Leser des Beitrags) oder bei weiterer Recherche.

Ich kann allen nur empfehlen sich nicht an diese Meinung des Artikels zu halten. www.cme.at ist eine sehr gute Referenz bzgl. eReader. Oder auch einfach beim e-reader-forum.de vorbeischaun. Da sitzen Leute die sich ausgibig mit dem Thema befasst haben und nicht irgendwelche neumodernen Redakteure die meinen man könnte ein "echtes" Buch durch ein Tablet ersetzen weil der Markt es einem so anbietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaub ich werd altmodisch.

Ich arbeite am PC, hab nen Netbook und nen Gaming Laptop, ich hab nen Galaxy S Smartphone und steh im allgemeinenen ungemein auf technischen Schnickschnack. seiens LEDs für die Beleuchtung oder sonst was. Aber bei Büchern hört bei mir der Technik Spaß auf :rolleyes:

Das Gefühl ein Buch in der Hand zu haben, das ich lesen kann ohne das ich ne Batterie brauch. Das Gefühl der Seiten zwischen den Fingern von Papier......

Ich kann Bücher verleihen (Adobe ID verhindert das soweit ich es verstehe?) Ich kann Bücher weiter verkaufen (auch wenn ich das nicht mache, ich liebe mein Bücherregal :lol: ) oder sie verschenken.

Ich bilde mir auch ein (so wie ich meine Bücher behandel) das ich in 20 Jahren mir ein Buche nehmen kann von heute und es einfach nochmal lesen kann? Hab ich in 20 Jahren noch einen epub reader der Adobe ID konform ist? Ohne das ich mich mich mit convertern oder workarounds abmühen muss?

Bücher sind für mich ein Stück Kultur was ich mit schnelllebiger Technik so garnicht in Verbindung bringen kann. Mich in meinen Lesesessel mit einem Buch und einer Tasse Tee zu setzen ist unglaublich entspannend, son ebookreader versaut mir glaub ich total das ambiente......
 
für mich wird das Thalia nicht relevant werden...liegt aber eher daran dass ich allgemein wenig Bücher lese :) Lese meist Tagesaktuelles im Internet oder auch klassische Zeitung.
 
Ich kann mich nur wiederholen:
esc2heaven, vielen vielen Dank für diesen Beitrag.
Es ist wirklich traurig und frustrierend hier soviel Stuss von Ahnungslosen lesen zu müssen ...

@ rizzorant:
Auch bei mir wird der Reader die Ulysses-Sonderausgabe nicht ersetzen.
Urlaubs- und Einweglektüre jedoch vollständig.
 
Was ich witzig finde: Alle die Pro EBook-Reader sind, haben einen, alle die dagegen sind, scheinen noch nie einen im Gebrauch gehabt zu haben. Das ist wie die Diskusssion eines glücklich verheirateteten Mannes mit dem Papst über Sex ;-).

Im Ernst: Bücher sind was schönes - aber ein EBook-Reader ist in der Realität einfach besser. Seitdem ich meinen habe, (Kindle Keyboard) habe ich schon drei Bücher gelesen und bin beim vierten - in 6 Wochen. Normal schaffe ich gerade mal 4-5 pro Jahr. Ich liebe auch meine Schallplatten mit vierfach aufklappbaren Covern, aber hören tue ich Musik über mein IPhone - im online gekauften und gedownloadeten Format.

Thats Life !
 
@Patrick
Komplexe Layouts bei (großen) PDFs?
PDFs wurden von Adobe dafür entwickelt das das Ergebnis auf allen Medien gleich aussieht. Das war bei DOC alles andere als gegeben. Farbtreu sollte es sein und das Layout unbedingt erhalten bleiben.

Wikipedia
Ein Leser einer PDF-Datei soll das Dokument immer in der Form betrachten und ausdrucken können, die der Autor festgelegt hat.

Sicher hat sich PDF weiterentwickelt (Formulare usw) aber es ist eigentlich von der Aufgabe her genau das Gegenteil von epub & Co. Wären du bei epub auf einem ebook-Reader das komplette Schriftbild ändern kannst, ist PDF dagegen wie in Stein gemeißelt. Und so soll es eigentlich auch sein. Dem Anwender ist das egal weil er ein Ergebnis haben will, aber von der technischen Seite her finde ich diese Vorwürfe etwas unfair ;). Hoffe das es bald immer eine epub-Variante zum download geben wird.

Patrick:
Farbige Darstellung?
Jepp, ein Nachteil. Verhindert IMHO noch das vernünftige nutzen von Magazinen oder auch Comics. Denke aber das es kommen wird.
Hatte grade deswegen lange überlegt ob ich noch warte oder doch gleich ein Tablett kaufe. Inzwischen nutze ich den "kindle" recht intensiv und vorallendingen gerne. Für mich hat der "kindle" (oder jeder andere ebook-Reader) einfach den Vorteil der langen Akkulaufzeit und der vielen Bücher die man auf einmal mitnehmen kann. Ein Tablet wäre mir zu unkomfortabel zum lesen und die Hintergrundbeleuchtung empfinde ich eher als Nachteil.
Wird es allerdings einen ebook-Reader mit farbiger Darstellung und angemessenen Preis geben werde ich mir den sicher holen.

Patrick:
Momentan sieht es so aus, als ob mehr Tablets als E-Book-Reader zum Betrachten von E-Books genutzt werden.
Alles andere hätte mich gewundert. Wer nur ab und zu mal was liest wird nicht mal auffallen das es sich auf einem ebook-Reader einfach besser liest.
Da könnte man auch Spielekonsolen und Notebooks vergleichen. Kauf mal für den Preis einer Konsole (z.B xbox ca 230,- €) ein Notebook und versuch damit Skyrim in der Grafik zu zocken. Sicher, das Notebook kann viel mehr aber niemand kommt auf die Idee das Notebook als viel besser als die Konsole hinzustellen. Die Konsole hat ihre Nische und ein ebook-Reader hat sie auch. Beide können das wofür sie gebaut wurden, besser als Tablet und Notebook.
 
Hab nen Sony PRS-T1 getestet und bin damit überhaupt nicht zurechtgekommen.

Das "Gefühl" z.B bei nen schönen Krimi springt nicht über und wenn man den ganzen Tag eh schon von lauter elektronischen Geräten umgeben ist, ist es mal wieder schön etwas ohne Elektronik in der Hand zu halten.

Hab das Teil jetzt nem Bekannten gegeben mal schauen ob dem sowas gefällt und kauf wieder lieber Bücher.
 
Kann da eigentlich kaum Unterschiede feststellen.

Ein Buch fühlt sich vielleicht etwas besser an, aber da man beim e-reader nicht umblättern muss, wiegt das den Nachteil wieder auf.

Für Zuhause sind echte Bücher besser, darüber lässt sich nicht streiten, allein schon, weil man sie im Regal sehen kann :)
Für Unterwegs siegt der e-reader deutlich. "Unendlich" viele Bücher dabei und man muss sich nicht schämen Harry Potter oder Twilight im Zug/Flugzeug zu lesen(Kann ja keiner sehen, was man liest ^^)

PS: Tablets ermüden die Augen, beim e-reader passiert so was nicht.
Mehr als 30-60Min. würde ich meinen Augen nicht antun.
(Klar, die Leute haben die Dinger gekauft und wissen nicht was sie damit anfangen sollen, also werden sie als e-reader missbraucht! :) )
 
Zuletzt bearbeitet:
die Thematik war bei den Schallplatten+ Kasetten- Cd´s usw. auch so und heute wird der Großteil der Musik Online vermarktet.

Bücher werden vergehen, alles wird Online, irgendwann werden diese Onlinewerke verändert der Mensch glaubt was darin steht und in versteckten Archiven dieser Welt wird die Wahrheit in Buchform verschlossen gehalten.... :)
 
Ich hatte mich auch lange verhalten gesträubt gegen eBook Reader.
Arbeits- und Wohnbedingt bin ich aber im Jahr einigemale ca. 7 Stunden mit der Bahn unterwegs und hab das eine Zeit lang mit echten Büchern für Unterwegs durchgemacht aber mir ist die Erleuchtung gekommen, das diese Form zu viel Ballast ist und auch merklich viel Platz im Gepäck wegnimmt (bei 7 Stunden müssen es mehrere dünne oder ein dickes Buch sein und beim Zielort muss auch noch Leseunterhaltung da sein) - strich eine Alternative muss her und die Vorstellung des Kindle 4 hatte es mir leicht gemacht.

Für das Lesen von Text ist Kindle fantastisch. Das Schriftbild ist besser als bei einem gedruckten Buch und der Lesefluss ist auch ganz anders als bei Büchern auch da das Blättern schneller und weniger ablenkend ist. Da der Reader sehr leicht und recht handlich ist kann man angenehmere Lesepositionen einnehmen als mit einem Buch, erst Recht wenn es ein Roman mit über 400 Seiten handelt.

Übrigens entgegen von Smartphone wo die Bedienung bei frostigen Temperaturen nicht mehr ganz so angenehm ist, kann man die eBook Reader auch mit Handschuhen noch ganz gut handhaben.

@dem Artikel
Der Test war gut gemeint, man hätte sich im selben Zug aber auch noch andere eBook Reader anschauen müssen. Auf den Bildern sieht übrigens der Oyo II sehr dick aus (Bild 22) - wäre für mich ein Kritikpunkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
MarcDK schrieb:
Den Oyo 2 zu testen ohne ihn direkt mit dem Amazon Kindle zu vergleichen ist in etwa so, als würde man Tablets testen und das iPad außen vorlassen. Der Oyo 2 ist ein Witz gegen den Kindle.

Denn wer mal längere Zeit mit dem Kindle unterwegs war, der wird nie wieder ein herkömmliches Buch kaufen wollen.

Hier mal ein Langzeittest des Kindle 3 Keyboard und ein direkter Vergleich mit einem iPad mit Video.

Das Kindle mit einem iPad zu vergleichen ist wohl ein Witz oder? Ein iPad wurde ja wohl nicht ausschließlich dafür konzipiert um Bücher drauf zu lesen oder? Ich finde, das ist wie ein Vergleich eines Autos mit einem Flugzeug. Beides kann fahren, nur das Flugzeug kann eben auch abheben und verbraucht somit aber deutlich mehr Sprit...
 
Ich habe den Sony PRS-T1 seit Ende Oktober und bin begeistert.Ich bin eigentlich auch pro "Analog" Buch aber für die Fahrt zur Arbeit oder nach Hause bzw.Im Flugzeug ist ein E-Bookreader einfach praktisch.
Ich habe mich für den Sony entschieden,weil er viele Formate unterstützt,eine Notizfunktion hat,neue E-Ink Technik,die Möglichkeit mit Wlan ins I-Net zu gehen,Eingabe von Texten,Zeichnungen oder Notizen mit dem Stift,Wörterbücher mit den wichtigsten Sprachen,Blättern mit Taste oder Touch - Funktion
genügend Möglichkeiten den Text und die Buchstabengrösse auf seine Bedürfnisse einzustellen eine sehr gute Akkulaufzeit und die Möglichkeit eine bis zu 32 GB grosse SD Karte als Speichererweiterung zu nutzen.MP3 z.B für Hörbücher,Musik ist auch drin.dann muss man aber einen Kopfhörer benutzen.
Ich habe jetzt 412 Bücher drauf die 2,3 GB von den eingebauten 4 GB nutzen.
 

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