Berufe rund um Technik & co.

boltthrower

Lt. Junior Grade
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Mai 2008
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483
Hallo Leute!

Erstmal kurz zu mir, ich bin jetzt 15 Jahre jung und besuche eine 9. Realschulklasse!
Nun zu meinem Anliegen, bei uns ist es so üblich das im 9. Schuljahr alles verrückt gemacht wird von wegen man MUSS jetzt schon wissen was man später für ienen Beruf ergreift. Leider ist das bei mir nicht der Fall :(....

Da es sich hier ja um ein Technik-Forum oder Pc-Forum handelt hab ich mir gedacht frag ich hier mal nach diversen Berufen an. EIne Vorstellung habe ich natürlich, ich interessiere mich sehr für Computer ins besondere auf Die Hardware und wie sie funktioniert.
Ich hab mir Vorgestellt das ICH mit am Tisch sitze und das Produkt konzipiere und konstruiere danach aufstehe und selbst mit arbeite (Mischung aus Praxis und Theorie)....nun weiß ich aber nich WO ich sowas lernen kann ode rmich belesen kann. Und auch nicht wie solche Berufe heißen. Wie zum Beispiel die Herrschaften die bei Intel die Prozessoren entwickeln.
Ich wär sehr begeistert wenn ihr mir helfen könnten ;) es geht ja shcließlich um meine Zukunft.


Lieben Gruß Felix
 
Also erstmal sei dir gesagt dass du sicher nicht nach Beendigung deiner Schulausbildung in einem namhaften Unternehmen als Entwickler anfangen kannst, solche Posten beruhen auf mehrjähriger Berufserfahrung.
Dein geeigneter Einstieg in die Branche wäre also eine Ausbildung. Unter der Website berufenet.de kannst du dich kategorisch bis zu geeigneten Ausbildungsberufen vorarbeiten. Dann liegt es an dir dich bei entsprechenden Unternehmen zu bewerben.
 
AAAAH :) ja das ich nicht gleich bei einem Groß0en Konzern anfangen kann war mir klar, das diente nur als Beispiel....aber dankeschön :)




hier mein Ergebnis, ist das sowa sin der Richtung?!:

Die Tätigkeit im Überblick
Mikroelektronikingenieure und -ingenieurinnen planen, entwerfen und konstruieren kleine bis kleinste Teile, Schaltungen oder Systeme, die z.B. in der Kommunikationstechnik, Medizintechnik oder im Automobilbau eingesetzt werden.

In erster Linie sind sie in Betrieben der Elektro- und IT-Branche tatig. Auch Hersteller von elektromedizinischen Geraten kommen als Arbeitgeber infrage. Die Forschung und Entwicklung im Bereich der Ingenieurwissenschaften, Ingenieurburos fur technische Fachplanung oder Hochschulen bieten weitere Beschaftigungsmoglichkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet: (hab was gefunden)
Ja, das ist sehr schwierig. Eigentlich kann man meiner Meinung nach so früh überhaupt noch nicht wirklich wissen, was man eigentlich will. Man kennt auch noch zu wenig, weil man ja außer Schule nicht viel von der Berufswelt mitbekommt.
Ich würde dir raten etwas zu wählen, was dich interessiert. Selbst wenn sich dann rausstellt, dass es das doch nicht war, hast du zumindest mal eine Ausbildung und bist noch jung genug um noch etwas anderes zu machen.
Bei mir war es ja auch nicht anders. Zwar kam die Entscheidung noch etwas später, aber war deshalb nicht viel einfacher. Habe ne Ausbidlung gemacht und dachte danach, dass es doch nicht das Gelbe vom Ei war und hab deshalb noch studiert.
Ohne das jetzt abwerten zu wollen, aber ich glaube nicht, dass du eine "einfache" Ausbildung machen kannst und dann in nem Unternehmen Prozessoren entwickeln kannst. Da werden schon irgendwelche Ingenieure am Tisch sitzen.

Bei uns in der Firma bilden wir "IT-System-Elektroniker" aus. Da kannste dich mal drüber informieren. Is ganz interessant. Die bauen Systeme zusammen und lernen auch die ganzen technischen Dinge, die dahinter stecken.
 
Ja das ist klar^^ und ich will auch keine "einfache Ausbildung" ich mach ja erstmal ABI aber ich weiß nicht ob ich nach der schule eine lehre beginne (3 jahre) und danacht mein abi auf der bos nachhole in einem jahr das geht schneller un ich hab nen beruf gelernt und dann kann ich auch noch studieren.(siehe oben in meinem post) Ingenieur/in - Elektrotechnik (Mikroelektronik)
 
Du musst nicht unbedingt ABI machen um studieren zu können. Ich hab das auch anders gemacht. War zwar aufm Gymi, bin aber nach der 12. Klasse mit der Fachhoschulreife abgegangen. Danach hab ich 3 Jahre ne Ausbildung gemacht und hab dann an ner FH studiert. Das geht also auch. Ich persönlich würde es auch wieder so machen. Bereue nichts, im Gegenteil...
Die Entscheidung kann dir keine Abnehmen. Du kannst aber auch nicht viel falsch machen, wenn du was wählst, was dich interessiert und du dann gut darin bist. Ich bin nur der Meinung, dass man nichts "machen/studieren/lernen" sollte, was absolut nicht gefragt ist, damit kommt man nicht weiter. Den einen Kompromiss sollte man meiner Meinung nach schon machen, dass man sich an der Nachfrage am Markt orientiert.....
Wenn du noch studieren möchtest und in Richtung IT un Elektrotechnik/Ingenieur gehen willst, kannst du dir auch mal die Studiengänge anschaun:

- Bachelor Ingenieurinformatik
- Bachelor Informationstechnik
 
hmm ja das stimmt ich werd mich damit auch nochmal richtig auseinander setzen. Und von diesem Mikroelektroniker haltet ihr nicht so viel?
 
boltthrower schrieb:
Mikroelektronikingenieure und -ingenieurinnen planen, entwerfen und konstruieren kleine bis kleinste Teile, Schaltungen oder Systeme, die z.B. in der Kommunikationstechnik, Medizintechnik oder im Automobilbau eingesetzt werden.
Hört sich nach einem Elektrotechnik-Studium an. Spezilisieren kann man sich dann nach dem Vordiplom (Hardwareentwicklung, Kommunikations-, Automatisierungs oder Fahrzeugtechnik,... ). Auf jeden Fall ein ziemlich breit gefächertes Studienfach mit allen Möglichkeiten. Mir macht es zumindest Spaß.

Aber hast ja noch ein wenig Zeit, wenn du eh Abitur machen willst.
 
Was macht man da eigentlich, was lernt man da beim studieum? Mathematik oder Platinen löten, das verstehe ich nicht :P
 
Mikroelektroniker kenne ich nicht. An der FH, an der ich studiert habe, gibt es jetzt noch

- Bachelor of Engineering: Mikrosystemtechnik

Hört sich eigentlich auch ganz interessant an.
Was du in den einzelnen Studiengängen lernst, steht normalerweise in der Modulbeschreibung. Da siehste auch die einzelnen Fächer, die man pro Semester hat....
 
Ich empfehle die auf ein berufliches Gymnasium zu gehen Profilfach entweder Technik oder Informationstechnik zu wählen da bekommst du schon einen guten Einblick in die Gebiete ;)
 
Ich werd mir einfach mal einen Termin beim Arbeitsamt holen, auch wenn ich Stunden warten muss :D. Oder bei uns gibt es ein BIZ (Berufs Informations Zentrum) die werden bestimmt auch mal ne Stunde Zeit für mich finden.
 
Zeit haben die bestimmt für dich, die Frage ist, was dabei rauskommt. Bei mir kam damals nur Mist raus. Was nicht heißen muss, dass es immer Mist sein muss. Auf jedenfalls is es mal ne Idee und wenn am Ende nichts rauskommt, haste das wenigstens versucht. Gute Idee.....
 
boltthrower schrieb:
Was macht man da eigentlich, was lernt man da beim studieum? Mathematik oder Platinen löten, das verstehe ich nicht :P

Also Löten lernst du bestimmt nicht ;) Ein Ingenieur baut in der Regel nichts mit seinen eigenen Händen, das machen Techniker, Monteure, Mechaniker, Elektriker etc. Ein Ingenieur konzipiert und plant und berechnet eine Maschine, Prozessor oder was auch immer und erstellt dann praktisch eine Bauanleitung und Betriebsanleitung.
 
Richtig, für "löten" steht keine praktische Übung auf dem Lehrplan! Genauso wenig wie für "Schraube festziehen" und "Batterien wechseln". "Schaltplan malen" gibt's bei E-Techniker auch nicht als Fach (jedenfalls bei uns nicht), und "wissenschaftliche Dokumentationen" erstellen auch nicht. Woher können die das nur trotzdem ... ?
 
@amdandre: wenn man in der entwicklung (z.b. als industrieelektroniker) tätig ist , ist es nicht unüblich, dass man seine entwicklung selber als prototyp baut, weil man da einfach schneller fehler korrigieren und optimieren kann.
 
Ja, Ok, das ist dann aber sicher mehr auf freiwilliger Basis und nicht unbedingt Bestandteil oder Voraussetzung für die Ausübung des Berufs.
 
bei den leuten die ich kenne und die in der elektronik-entwicklung arbeiten, ist das vorraussetzung.
bei komplexeren projekten arbeiten dann auch mehrere. :)

für ein mainborad z.b. ist immer ein ganzens team an entwicklern tätig. (ok da geht nich mehr viel mit selberlöten ;) )
 
Hi, ich bin schon was weiter als der Themenersteller, aber habe dieselben oder zumindest ähnliche Interessen. Ich Hab das Gymnasium leider nur bis zu 11 besucht, weil mir das ABI damals als unnötig vorkam und für meinen Berufswunsch Koch auch nicht von Nöten war.

Also schön die Ausbildung gemacht, 1 Jahr in dem Betrieb weiter gearbeitet, war jetzt knapp 2 Jahre bei der Bundeswehr als Koch und nun steh ich da und hab keine Lust mehr auf den Beruf. Das liegt größten Teils daran das ich momentan keinen Arbeitgeber finde wo ich keinen Teil-dienst habe und die Bezahlung unter aller sau ist.


Hinzu kommt das ich langsam an Familien Planung denke und das als Koch schon was schwieriger ist.

Für Computer habe ich mich allerdings schon seid ich meinen ersten bekommen habe interessiert und schraube auch gerne dran rum. Ist mein Hobby, auch wenn es was teuer ist.

Also ich wäre gerne so jemand der die Komponenten zusammenbaut oder Teile dafür herstellt. Bin recht geschickt in Feinmechanik und geduldig.

Gibt´s da was auch ohne ABI.

Bin nämlich nicht zu dumm für Mathematik etc. . War damals einfach, in meinem Jugendlichem Leichtsinn, zu faul für´s ABI.
 
Hallo Der_WichserBRB,

deine Frage wurde bereits vorher beantwortet: IT-Systemelektroniker.

Dieser baut Rechner zusammen, konfiguriert Netzwerke, repariert Server/Rechner und muss dem Kunden sagen können, wann er ungefähr fertig ist.

Es gibt auch noch den Fachinformatiker für Systemintegration, dessen Aufgaben so ähnlich sind. Ich glaube, man muss noch ein bisschen programmieren können, aber informiere dich mal über diese 2 Ausbildungsberufe.

Viel Glück!
 
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