Berufsausbildungsbeihilfe - ein schlechter Scherz?

ich hab in meiner wg (49m² wohnung) auch nur ein 20m² zimmer... zum leben reicht es vollkommen aus! nen kumpel von mir wohnt in nem studentenwohnheim und hat ganze 11m² zur verfügung! und selbst das reicht zum leben... wenn man kein geld hat, muss man halt einschnitte machen - in deinem fall halt bei der wohnung...
 
für jemanden der nix kann und ne ausbildung machen darf, find ich das budget voll okay. mein bruder hat etwas weniger bekommen, und war (ohne nebenjob) immer gut bei kasse. natürlich hatte er auch eine eigene wohnung, und sonst keine zuschüsse.
 
morphium schrieb:
ich hab in meiner wg (49m² wohnung) auch nur ein 20m² zimmer... zum leben reicht es vollkommen aus! nen kumpel von mir wohnt in nem studentenwohnheim und hat ganze 11m² zur verfügung! und selbst das reicht zum leben... wenn man kein geld hat, muss man halt einschnitte machen - in deinem fall halt bei der wohnung...

Studentenwohnräumem haben aber große Küchen und Gemeinschaftsräume, bei einer 19qm Wohnung ist das normal alles mit drin. Ebenso ist ein 20qm Zimmer größer als eine ganze 19qm Wohnung....
 
G.Rottig schrieb:
...Eigentlich wollte ich mit dem Thema aber mehr in die Richtung, ob Ihr die Leistung des Staates in Form der Berufsausbildungsbeihilfe wirklich als eine solche empfindet, die den Lebensstandard eines durchschnittlichen deutschen - meist jungen - Bürgers herstellt.
Das frage ich Euch nun.

IMO ja. Du bist nun mal in der AUSBILDUNG, das heißt, du lernst und erhälst von deinem Ausbilder eine Leistung und vom Staat. Wer kann sowas schon von sich behaupten? Schau auch mal nicht nur auf Deutschland, sondern weiter. Lehrjahre sind keine Herrenjahre und wenn du eine Bude mit 19qm beziehen musst ist das auch ok. Meine erste hatte 16qm!!! 1 Zimmer mit 11 qm inkl kleiner Küchenzeile plus Flur und Bad. damit kommt man aus!
Im Augenblick leistest du nichts, sondern du lernst und erhälst etwas. Später, wenn du arbeitest, dann kannst du auch fordern und einen Lebensstandard erwarten, den du dir leisten kannst. Aber im Augenblick sieht das IMO anders aus.
 
Hallo G.Rottig


meine Ausbildungszeit verlief ähnlich vor ca. 6 jahren. eigene wohnung & nebenkosten & benzinkosten und die vergütung war futsch. hab mich auch nur mit dem kindergeld überwasser halten müssen. bab gabs =0= da einkommen der eltern zu hoch. wenn diese mich nicht noch etwas unterstützt hätten, hätt ichs ned gepackt.
 
Eigentlich wollte ich mit dem Thema aber mehr in die Richtung, ob Ihr die Leistung des Staates in Form der Berufsausbildungsbeihilfe wirklich als eine solche empfindet, die den Lebensstandard eines durchschnittlichen deutschen - meist jungen - Bürgers herstellt.
Das frage ich Euch nun.


Ich habe mal den Beruf des Informationselektronikers erlernt.
Da betrug die Ausbildungsvergütung ~239€ Brutto=Netto (12 Gehälter/ Jahr, kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld), undzwar ziemlich einheitlich landesweit. (hat sich bis heute trotz Teuerung nicht verändert ^^ )

Ich hatte eine Menge Berufsschulkollegen, deren Ausbildung ohne BAB schlichtweg nicht möglich gewesen wäre. (die 3 Monate im Jahr Berufsschule mit Internatskosten von ~190€/Monat haben es nicht besser gemacht.)
Von daher erfüllt BAB seinen Zweck -- es ermöglicht Ausbildungen.
Lebensstandard . . . Dach überm Kopf, was halbwegs brauchbares zu Essen und ein paar Klamotten. Mehr ist als Azubi halt nicht drin, wenn man eine eigene Wohnung braucht.
Den Maximalsatz von 651€(?) halte ich für angemessen. Allerdings ist überlegenswert, ob das Einkommen der Eltern vielleicht weniger berücksichtigt werden sollte.

Gruß,
David
 
Fu Manchu schrieb:
Im Augenblick leistest du nichts, sondern du lernst und erhälst etwas. Später, wenn du arbeitest, dann kannst du auch fordern und einen Lebensstandard erwarten, den du dir leisten kannst. Aber im Augenblick sieht das IMO anders aus.

Ah Pauschalisierungen sind toll. Azubis leisten also nix. Großartig, mehr davon.
Ich zB arbeite nun in den letzten 10 Monaten bereits als richtiger Vertriebsbeauftragter mit eigenem Kundenstamm und Provision zu meiner Ausbildungsvergütung, die eben sehr viel niedriger ist als bei den Kollegen, was dem Gewinn des Unternehmens ja immerhin zuträglich ist.
Daher sind auch Praktikanten so beliebt, die lesiten ja auch nix. Oder halt. Nein die leisten oft soviel wie richtige Angestellte, kosten aber viel weniger. Sowas aber auch...
 
lehrjahre sind keine herrenjahre...
 
morphium schrieb:
lehrjahre sind keine herrenjahre...

Jedesmal ein Euro für den Spruch und ich könnte mir Google kaufen... nix zum Thema zu sagen aber dennoch einfach mal nen dämlichen Spruch ablassen.

Es ging hier schlichtweg um seinen niedrigen BAB-Satz. Jeder andere Kommentar dürfte eigentlich sofort ins Aquarium.

Hierzu kann ich lediglich noch sagen, dass ab so 250€ Miete diese fast fast keinen Einfluss mehr auf die Höhe des BAB hat. 20km Entfernung zum Elternhaus sind allerdings sehr wenig, da müsste man dem Arbeitsamt darlegen, dass zuhause wohnen unzumutbar ist.

Ich hab übrigens immer recht viel Kohle über. Keine Zigaretten, wenig Alkohol und ganzjährig die 6km mit dem Fahrrad zur Arbeit. Nebenbei wundern sich die Kollegen, warum ich noch nicht mal eine Erkältung hatte.

Das würde ich auch stinkreich so fortführen, aber eben auf einem 5000+ Euro Titanrad *g*
 
Von meinem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden finde ich die BAB in deinem Falle gerecht, vielleicht ein ganz kleines bisschen zu niedrig, aber auf jeden Fall noch alles im Rahmen. Knackpunkt ist nun einfach einmal deine teure Wohnung.

Das eine Wohnheim, wo ich ca. 4-5 Monate pro Jahr verbringe, hat Zimmer in der unglaublichen Größe von ganzen 11m² - und ich leb hervorragend damit. Man muss halt einfach mal seine Ansprüche etwas zurückschrauben, wir stehen eben noch am Anfang unserer beruflichen Karriere und wie heisst es doch so schön, jeder fängt einmal klein an. 47m² brauchst du nie im Leben als Einzelperson, in Japan wohnt da ne 6-köpfige Familie drin :D

Ich würde dir auch zu einer WG raten, schau dich mal im Internet z.B. auf wg-gesucht.de um, da gibts ne Menge Angebote auch in Landshut (hey, vor allem viele mit Frauen :D). Kaution ist natürlich ein Problem, aber auch wenn du dafür einen Kredit aufnehmen müsstest, durch die Einsparungen hast du den auch zeitig abbezahlt und stehst insgesamt besser da.

Ich finds gut dass der Staat hier nicht mit Geld um sich wirft sondern die Leute auch mal auf Luxus verzichten müssen, bis sie ihn sich selbst erarbeitet haben. Schlagt mich für diese Aussage, aber das ist nunmal mein Gerechtigkeitsempfinden.
 
neo-bahamuth schrieb:
Ah Pauschalisierungen sind toll. Azubis leisten also nix. Großartig, mehr davon.
Ich zB arbeite nun in den letzten 10 Monaten bereits als richtiger Vertriebsbeauftragter mit eigenem Kundenstamm und Provision zu meiner Ausbildungsvergütung,...

Tja, Pech gehabt, dann wirst du falsch eingesetzt und falsch bezahlt, das würde ich dann mal ansprechen.
Aber im eigentlichen Sinn ist ein Auszubildender jemand, der Leistungen (Wissen, Ausbildung, Erfahrung, Geld) erhält und soweit keinen wirtschaftlichen Beitrag leistet/Leistung abgibt. Das kommt erst später, wenn der Azubi fertig ist und die Firma mit seiner Leistung untersützt und den Staat durch sein Gehalt in Form von Steuern und Abgaben.

Azubis leisten in dem Sinne nichts, das sie keine Steuern zahlen, keine Beiträge zur Sozialversicherung, keine produktive Arbeit verrichten (wenn die Firma das anders sieht pech für den Azubi, den entsprechenden Stellen melden). Aber leisten im Sinne von "dem Staat und der Gesellschaft etwas geben" können Azubis eigentlich nicht. Erst später, wenn sie ein volles zu versteuerndes Gehalt kriegen.

Also, krieg dich wieder ein und schaue einfach, was "leisten" heißt. Nur weil du einen miesen Arbeitgeber hast sind meine Aussagen keine Pauschalisierungen. Du reagierst reflexhaft, weil deine persönliche Lage anders aussieht.

neo-bahamuth schrieb:
Jedesmal ein Euro für den Spruch und ich könnte mir Google kaufen...
Es ging hier schlichtweg um seinen niedrigen BAB-Satz. ...

Naja, es stimmt aber, Lehrjahre sind keine ... und letztendlich geht es nicht - wie hier mehrfach festgestellt - um den zu niedrigen BAB-Satz, sondern um die zu große Wohnung. 47qm als Azubi sind ein Traum, den man sich aber auch leisten können muss. Ich würde es jedem gönnen, aber das muss man dann selber bezahlen und sollte nicht vom Staat erwarten, das er einem einen Standard finanziert, den man nicht halten kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Na mal Hand aufs Herz, Fu Manchu, bei welchem Betrieb werden Azubis wirklich nur gebildet und geschult? Ich denke jeder Auszubildende verrichtet in seinem Betrieb Arbeiten nicht nur aus dem Grund, ihn anzulernen, vor allem bei kleinem Betrieben sind Azubis billige Kräfte, denen man gerne die niederen Arbeiten überlässt. Sei es nun putzen, für den Chef Essen holen oder Kaffee kochen, ich denke ein Großteil der Auszubildenden hat sowas schon machen müssen oder macht es regelmäßig, so ist das in der Realität einfach.
Ein Azubi trägt in den allermeisten Betrieben genauso zur Wertschöpfung bei wie beispielsweise ein Facharbeiter.
Das gleiche Spiel ist es oftmals mit Praktikanten, ich kenne sogar Betriebe, die sich nur durch Praktikanten über Wasser halten und die dafür noch nicht einmal einen Obolus abdrücken.

@G.Rottig
Ich schließe mich der allgemeinen Meinung hier im Thread an, deine Wohnung ist einfach zu teuer.
Imo. solltest Du mit deinem Geld auskommen, ein Azubi kann sich in der Regel nun einmal nicht übermäßig viel Luxus leisten, und da würde ich doch ziemlich große 49m² Wohnfläche einrechnen.
 
Pjack schrieb:
Na mal Hand aufs Herz, Fu Manchu, bei welchem Betrieb werden Azubis wirklich nur gebildet und geschult? ...

Die Ausbildung und das Vermitteln von Routine sind die Dinge, die der Betrieb dem Azubi näherbringen muss. Und Routine und Erfahrung im Job erlangt man, indem man auch Aufgaben übernimmt, die die gleichen sind wie die der ausgebildeten Kollegen. Man kann das so sehen, das man dem Betrieb die Ausbildung zurückzahlt, die er einem zukommen läßt, was ja nun nicht ganz kostenlos ist.

Ich habe auch eine Berufsausbildung abgeschlossen und das gleiche Erlebt, aber nie verlangt, dass ich das gleiche Geld bekomme wie meine fertigen Kollegen, nur weil ich das gleiche gemacht habe. Warum auch, solange ich in der Ausbildung stecke muss ich alles lernen und auch die normalen Tätigkeiten ausführen, um zu zeigen, das ich alles gelernt habe.

Pjack schrieb:
...Ein Azubi trägt in den allermeisten Betrieben genauso zur Wertschöpfung bei wie beispielsweise ein Facharbeiter. ...

Nein. der Azubi hat entweder blockweise Unterricht und fehlt so Wochenweise oder er hat Unterricht und fehlt tageweise, hier schon mal liegt der erste Unterschied.

Ein Azubi wird für die Tätigkeiten erst mal ausgebildet und kann nicht gleich produktiv arbeiten, es sei denn, es sind Tätigkeiten, die ein Ungelernter auch tun könnte.

Für Auszubildende muss ein Ausbilder im Betrieb angelernt oder bereitgehalten werden, was viel Geld kostet. Wir haben in unserer Firma Azubis und die konnten wir nicht so einfach einstellen, das musste vorbereitet werden.

Allenfalls im letzten Jahr oder kurz vor Abschluss kann ein Azubi mit den Fachangestellten des Betriebes mithalten und das gleiche Leisten, aber die Jahre davor hat er weniger Wertschöpfung erbracht. Und wie gesagt, ein Azubi sollte dem Betrieb auch etwas zurückgeben können.

Das Problem aber, um das es sich hier dreht, ist doch, das erwartet wird, das die Beihilfe höher sein soll oder dass das erwartet wird. Und da bin ich der Meinung, das die hier im Thread genannte ausreicht. Die Kosten sind zu hoch durch eine zu große Wohnung.
 
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Ich meinte das ganze eher so, dass der Azubi in der Praxis nicht selten die Drecksarbeit machen muss - wenn einer, der KFZ-Mechatroniker wird, den Hof kehrt, hat das wohl wenig damit zutun, dass er das lernen müsste. Das hat nichts damit zutun, dass ein Azubi die gleichen Aufgaben wie seine ausgebildeten Kollegen übernimmt, sondern, dass er für den Betrieb der Pampel ist.
Das ist imo. natürlich, als Meister würde ich auch nicht den Hof kehren, wenn das doch genauso gut der Lehrling machen kann, das scheint aber im Gegensatz zu deiner Meinung zu stehen, dass ein Auszubildender in erster Linie Wissen/Ausbildung erhält und die Firma nicht mit Leistung unterstützt. Von daher steht dein letzter Post im Grundton im ziemlichen Gegensatz zu dem davor, jedenfalls lese ich das so raus.
Sicher ist es richtig, dass der Azubi den Betrieb etwas wiedergibt, aber meistens ist es doch mehr als nur das.

Mit dem zweiten, von dir zitiertem Satz meinte ich nicht, dass ein Azubi in gleichem quantitativem Maße zur Wertschöpfung beiträgt wie ein Facharbeiter, aber er in viele Betrieben nicht jemand ist, in den investiert wird, damit er später die Leistung eines Facharbeiters erbringen kann, sondern er auch ein produktiver Mitarbeiter ist, der halt auch die niederen Arbeiten machen muss. Sei es nun der Azubi im Elektronikfachgeschäft, der eine Waschmaschine ausliefert und die Treppen hoch schleppt, oder der Azubi im Autohaus, der einen Kundenwagen wartet, ich persönlich bin der Meinung, dass der durchschnittliche Auszubildende keine Be-, sondern eine Entlastung für den Betrieb ist, jemand, der eben auch an der Wertschöpfung beteiligt ist und seinen Teil zum Erfolg des Unternehmens beiträgt.
Dass er nicht das gleiche leisten kann wie ein Gelernter und den Betrieb auch mehr kostet ist klar, deswegen bekommt er ja auch weniger Entlohnung.
 
Fu Manchu schrieb:
Also, krieg dich wieder ein und schaue einfach, was "leisten" heißt. Nur weil du einen miesen Arbeitgeber hast sind meine Aussagen keine Pauschalisierungen. Du reagierst reflexhaft, weil deine persönliche Lage anders aussieht.

Aha, ich hab also einen schlechten Arbeitgeber. Witzig, Du kennst den ja garnicht. Ich krieg zur Ausbildungsvergütung Provision, hab jederzeit auch privat Zugriff auf Firmenwagen und 30 Arbeitstage Urlaub im Jahr (die hat jeder, nicht nur die Azubis).

Allerdings trage ich sehr viel zur Wertschöpfung des Unternehmens bei, davon abgesehn werde ich sicher übernommen.

Achja, uns steht es auch frei der Berufsschule fern zu bleiben (die meisten haben Abitur), dann bekommen wir vor der Abschlussprüfung noch extra zwei Wochen bezahlten Urlaub zum Lernen. Nur die Berufsschule muss freilich auch zustimmen, bisher gabs das nie Probleme.

Und stelle bitte dein überhebliches Gehabe hier gegenüber Auszubildenden ein, das ist nur polemisches Pauschalisieren und nervt gewaltig. Azubis gibt es auch mit höheren Abschlüssen als dem Quali...
 
neo-bahamuth schrieb:
Aha, ich hab also einen schlechten Arbeitgeber. Witzig, Du kennst den ja garnicht....

Dann hättest du deinen AG mal gleich richtig charakterisiert und nicht erst erzählt, das du als Azubi voll arbeitest ;). Die Kondititonen sind doch gut. Das dein AG so toll ist und dich nicht ausbeutet spricht für ihn!


neo-bahamuth schrieb:
...Und stelle bitte dein überhebliches Gehabe hier gegenüber Auszubildenden ein, das ist nur polemisches Pauschalisieren und nervt gewaltig. Azubis gibt es auch mit höheren Abschlüssen als dem Quali...

Erst mal habe ich nichts zur Qualifikation der Azubis gesagt (also Ball flach halten). Und wie in einem vorherigen Thread erwähnt war ich selber Azubi und habe alle Spielarten der Ausbildung mit- und durchgemacht. Und ganz ehrlich, ich verlange von anderen nur, was ich auch mir selber abverlangen würde und abverlangt habe, daher sind meine Aussagen in keinster Weise überheblich, sondern direkt von meinen Handlungsweisen abgeleitet. Überheblich wäre, wenn ich etwas verlangen würde, was ich selber nicht machen wollte.
Als Azubi hatte ich eine winzige Bude, habe die Tätigkeiten gemacht wie meine fertigen Kollegen plus die Drecksarbeit und ich bekam damals keine Beihilfe, und das 200 km von meiner Heimatstadt und meinen Eltern (ohne finanz. Unterstützug) entfernt. Überheblichkeit ist etwas anders. Aber "Lehrjahre sind keine Herrenjahre", und wenn man sich das zu Herzen nimmt und seine Ansprüche runterschraubt, kommt man auch gut aus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Fu Manchu schrieb:
Azubis leisten in dem Sinne nichts, das sie keine Steuern zahlen, keine Beiträge zur Sozialversicherung,
Seit wann sind Azubis tatsächlich nicht steuer- und sozialversicherungspflichtig?
AFAIK trägt der Arbeitgeber bis zu einer gewissen Höhe der Ausbildungsvergütung die Sozialversicherungsbeiträge allein.
Und das Finanzamt will von jedem Geld sehen, der über ein gewisses Einkommen verfügt, unabhängig davon womit oder als was er sein Geld verdient. ;)
 
Und wie ich Sozialversicherungsbeiträge zahle... die 15,5% KV z.B. teilen sich 8,2% ich, Rest Arbeitgeber auf. Bei mir macht das schlappe 50€ im Monat.
Viel Geld, dafür dass ich bis auf eine Auffrischung einer Impfung seit drei Jahren bei keinem Arzt mehr war. Aber nix gegen unser Sozialsystem, die Menschen sollten aber von sich aus gesünder leben.
Zumindest wird sich für mich ab Juli nix ändern, dann haben alle 15,5%...

Also zahle ich immerhin 600€ im Jahr nur Krankenversicherung, damit andere ihre Zivilisationskrankheiten, Raucherkrankheiten und was weiß ich behandeln lassen können.
Von meiner Krankenkasse hab ich noch nix dafür bekommen, dass ich ganzjährig bei jedem Wetter mit dem Rad fahre (6km einfach), aber den Sprit würd ich auch sparen wenn ich stinkreich wäre. Nur wäre das Radl dann etwas teurer *g*
 
Zuletzt bearbeitet:
Wohngeld kann man erst beantragen, wenn BAB komplett abgelehnt wird. Ergo hat der TE hier keine Chance haben, da er ja BAB bekommt.
 
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