Brainorg schrieb:
Ich habe auch alle unötigen Dienste etc. deaktiviert da sie eh keinen großen sinn machen.
Bevor ich solchen Tipps zum Tuning von Windows folge, stelle ich mir immer noch die Frage: wer weiß am besten, welche Dienste sinnvoll sind? Der Autor der nächstesten Zeitschrift? Mein Kumpel, der auch mal irgendwo was gelesen hat? Oder die Experten bei Microsoft?
Wenn die Programmierer bei MS sich dafür entschieden haben, den Superfetch Dienst für SSDs aktiv zu lassen, dann werden sie schon einen Grund dafür haben.
Auch wenn es en vogue ist, immer verächtlich über MS zu sprechen, ist es in Wahrheit doch so, dass dort recht fähige Entwickler arbeiten, die durchaus Ahnung von Betriebssystemen haben. Jedenfalls mehr als ich, oder der nächstbeste Autor eines "100 Tipps für Windows" Tutorials in irgend einer populären Computerzeitschrift.
Ausserdem muss die Zeitschrift immer einen Artikel mit 100 tollen Tweaks bringen, die das SSD vermeintlich noch schneller und besser machen - denn die Überschrift "Windows macht alles von alleine richtig" bringt nicht so wirklich Auflage!
Automatisch deaktiviert ist bei Win7 ja die Defragmentierung von SSDs, und damit auch die Neuanordnung der Dateien für Prefetch/Superfetch. Wenn man den Defrag Dienst also einfach so lässt, wie Win7 ihn einstellt, dann werden die HDDs weiterhin defragmentiert, das SSD aber nicht. Gar nicht so blöd, oder?
Bei Vista oder gar XP ist die Sache natürlich eine andere, da hier das Betriebssystem noch nicht auf SSDs eingestellt ist, aber davon reden wir hier ja nicht.
Das Vorladen von Daten in den RAM bringt aber auf jeden Fall mehr Geschwindigkeit, denn RAM ist immer noch wesentlich schneller, als jedes SSD.