ixquick ist eine so genannte Metasuchmaschine, das heißt, die eingegebenen Suchbegriffe werden an mehrere Suchmaschinen weitergeleitet und deren Ergebnisse gemeinsam ausgewertet. In der Theorie kann ixquick also nicht schlechter suchen als Google.
Was Google so speziell und in vielen Fällen damit auch so gut macht, ist die Personalisierung, die nach einer Weile eintritt. Google leitet aus den bisher gesuchten Begriffen ab, was das typische Suchprofil eines Nutzers ist und sortiert Ergebnisse so, dass die vermutlich relevanten weiter vorne auftauchen.
Logischerweise erfolgt dadurch ein extremer Eingriff in die Privatsphäre. Google merkt sich was man sucht, muss es sogar, damit es so gut sein kann wie es ist. Ich persönlich bin schon vor längerer Zeit zu duckduckgo gewechselt, weil mir diese Art des Nutzertrackings und damit auch eine Steuerung und Filterungen der Informationen, die ich zu sehen bekomme (Stichwort: Google-Blase), nicht gefällt. Leider ist mir hier schnell aufgefallen, dass mich die Suchergebnisse nicht so sehr überzeugen, wie das was ich von Google gewohnt war. ixquick könnte die bessere Wahl sein, weil eben auch auf mächtige Suchmaschinen wie Google im Hintergrund zugegriffen wird (ohne denen Informationen über mich als Benutzer zu geben). Die persönliche Anpassung fehlt dadurch zwar, aber andererseits bekommt man ein echteres und ungefilterteres Netz präsentiert.