Betrift Avira 2013 Proactive.

Blanko3

Lieutenant
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Ich benutze Windows 7 64 Bit und wollte mal das neue Avira 2013 testen.Nun weiß ich ja das bei Avira Proactive in der Windows 64 bit Version unterstützt wird .Meine Frage hierzu ist jetzt,birgt das irgendwelche Nachteile in Sache Schutz?:)
 
Hi, nein gar nicht. Ich verwende auch das Avira Prof. Paket ohne ProActive. Das sollte eh aus sein, weil die Anwendung dann evtl. verdächtige Aktionen von Diensten und Anwendungen überwacht bzw. dann unterbindet. Ist zwar ne nette dreingabe, aber nciht das dann hinterher irgendwelche unerklärlichen Probleme auftreten, daher hab ich das auch aus. Und der andere Schutz ist eh völlig ausreichend.
 
Der proaktive Schutz ist ein wichtiger Bestandteil von einem AV. Wenn Avira nicht fähig ist, diesen unter 64bit anzubieten, könntest du es mal mit avast! oder AVG versuchen. Auch Mamutu (gibt es hin und wieder gratis) ist ein guter Verhaltens-Schutz.
 
@Blanko3. Du hast wohl keinen Plan oder? ProActive von Avira unterstützt keine 64 Bit Systeme deshalb wirst du davon auch nichts auf einem 64 Bit Systemen zu sehe bekommen. Und Avira Free bietet ProActive gar nicht an, gibt es nicht für die Free Version.
Hi, nein gar nicht. Ich verwende auch das Avira Prof. Paket ohne ProActive. Das sollte eh aus sein, weil die Anwendung dann evtl. verdächtige Aktionen von Diensten und Anwendungen überwacht bzw. dann unterbindet. Ist zwar ne nette dreingabe, aber nciht das dann hinterher irgendwelche unerklärlichen Probleme auftreten, daher hab ich das auch aus. Und der andere Schutz ist eh völlig ausreichend
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@Galaxy9000
Was du schreibst ist einfach nur dumm. Gerade das was du als negativ beschreibst, ist der Vorteil eines Proaktiven Schutzmoduls weil dieses unbekannte/gefärliche Anwendungen/Prozesse anhand von Verhaltensmustern erkennen und stoppen kann. Allerdings: ProActive von Avira ist dahingehend sehr schwach und Avira kriegt es einfach nicht fertig, einen guten und funktioierenden Verhaltenschutz zu entwickeln. Deshalb würde ich auch Mamutu empfehlen neben Avira oder aber Comodo Firewall mit Defense+. Mit Einschränkung evtl. auch die Online Armor Free Firewall die auch ein starkes HIPS(Proaktiver Schutz)mitbringt.
 
Wenn du Windows x64 nutzt, würde ich mir Avira nicht kaufen bzw. die Lizenz nicht mehr verlängern. Dass es Avira nicht hinbekommt, den Verhaltensschutzt für 64 bit zu programmieren, zeugt von großer Inkompetenz. Alle anderen großen Hersteller haben das bereits geschafft.
Dadurch entfällt auch der Mehrwert zur Premium-Version. Die Free Version bietet mit ein wenig Bastelei* dann fast einen identischen Funktionsumfang.
* (z.B. kann man die Werbung durch Registry-Einträge blockieren)

Übrigens gab es dieses Problem schon einmal. Avira hat vor ein paar Jahren eine Anti-Rootkit-Funktion implementiert, allerdings nur für 32-bit. Ein Jahr später wurde dies Bestandteil von Avira Free. Erst ein weiteres Jahr später kam die 64-bit Unterstützung dazu.

Versteht das nicht falsch: Ich will damit nicht sagen, dass der Avira generell nichts taugt. In Sachen Grundfunktionen wie signaturbasierte Erkennung leistet Avira nach wie vor gute Arbeit. Nur bei den Premium-Funktionen hinken sie manchmal hinterher.

Ein guter kostenloser Virenscanner (wie Avira Free oder MSE) tut's daher genauso. Wenn du Verhaltenerkennung willst, kannst du das durch andere (kostenlose) Tools nachrüsten.
Oder gib das Geld lieber für Hersteller aus, bei denen es sich auch lohnt. (Edit: Wobei mir jetzt spontan kein Hersteller einfallen würde, wo es sich wirklich lohnt 20€+ pro Jahr dafür auszugeben.^^)

Zum Schluss meine persönliche Meinung zum Thema Verhaltensschutz:
Verhaltenserkennung braucht man nicht zwingend, weil es den gleichen Konstruktionsfehler wie der signaturbasierte Ansatz hat. Die Virenautoren können ihre Viren nämlich so lange anpassen, bis sie trotz Verhaltensschutz nicht mehr erkannt werden. Und dann heißt es: Warten, bis der Hersteller ein Update herausbringt. Also genau das gleiche Problem wie bei den Signaturen.
Darüber kann man aber sicher streiten, und nicht jeder Virenautor macht sich die Mühe, den ultimativen Stealth-Virus zu erstellen.
 
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Lunke schrieb:
Die Virenautoren können ihre Viren nämlich so lange anpassen, bis sie trotz Verhaltensschutz nicht mehr erkannt werden.

Das sollte sich aber bedeutend schwieriger darstellen als die Signaturen zu umgehen. Denn mit ein paar Code Zeilen umschreiben die das gleiche Verhalten auslösen ist es dann nicht getan. Zumal einige Verhaltensschutz Programme sich noch schärfer einstellen lassen als die Standard Einstellung vorsieht. Mamutu lässt sich zum Beispiel sehr individuell anpassen.

Dabei werden dann natürlich auch öfters nicht gefährliche Programme bemängelt.
 
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