Betrugsversuch via PayPal?

An alle die denken, Paypal sei sicher mit Sendungsverfolgung etc. pp. , das stimmt nicht du gehts immer ein Risiko mit Paypal ein.

Erstens weißt du nie ob der Zahler der Eigentümer des PP Kontos ist und außerdem weißt du nicht, ob sebst wenn er der Eigentümer ist, weißt du nicht ob er bei der Zahlung einen Proxy oder VPN verwendet und nachher eine nicht autorisierte Zahlung meldet => Geld und Ware weg.

Zweitens weißt du nicht, ob er per Kreditkarte über Paypal bezahlt. Wenn ja, kann er bei seinem Kreditkarteninstitut einfach eine Rückbuchung beauftragen und Paypal nimmt dir dein Geld weg ohne den Käufer zu belasten. => Geld und Ware weg.

Beides ist auch mit der Paypalfriendzahlung möglich. Auch die ist nicht sicher ... .
 
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mod666 schrieb:
Als Käufer Paypal, als Verkäufer Überweisung.

Wenn der Käufer auf Paypal besteht, dann klappt der Deal nicht
 
Naja, er will sich vlt auch einfach nur absichern.

Ich verlange bei Versendungskauf/Verkauf über Kleinanzeigen etc eigentlich auch immer Name+Adresse+Telefon/Handy etc, einfach weil ich für den Fall der Fälle auf Nummer sicher gehen will...

Wenn mit mir jemand ein seriöses Geschäft abwickeln will und jemand sträubt sich, mir die Daten zu geben, frage ich mich ernsthaft wieso... ;)
 
musikos53 schrieb:
inwiefern schützt die Tracking Nummer des Packetdienstes vor Betrug?

Damit Betrug Nr1. schonmal nicht klappt: "Ey, das Paket kam nie an"...Paypal erstattet das Geld, weil du keine Trackingnummer vorweisen kannst, also (aus Paypal Sicht) hast du das Paket nie verschickt.
 
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@MrMorgan

Ich gucke immer bei Kleinanzeigen seit wann der Verkäufer angemeldet ist und wie viele Anzeigen er online hatte. Gleiches gilt auch bei Käufern, die meisten Betrüger sind ganz frisch ohne Anzeigen online gehabt zu haben. Anhand dieser Daten lässt sich schon viel ableiten.

Dann verlange ich bei Kauf per Überweisung immer das der Verkäufer mir ein Foto mit einem Zettel Datum und seine Namen vor dem Artikel sendet. Die meisten Betrüger haben die beworbenen Artikel gar nicht da und bedienen sich fremder Fotos von Ebay und Co. .
 
musikos53 schrieb:
inwiefern schützt die Tracking Nummer des Packetdienstes vor Betrug?
Dann bekommst du das Geld von PayPal wahrscheinlicher zurück.

Dies und mit Verkäuferschutz bist du bei Paypal auf der sicheren Seite. Besonders PP Friends kann nach hinten losgehen.
 
Am Wochenende noch den Fall gehabt. Wollte Ende August ne neue Sportuhr kaufen und der Verkäufer wollte nur Überweisung akzeptieren. Da hab ich dankend abgelehnt, weil ich nur noch mit Käuferschutz bezahle und demjenigen dann bei eBay Kleinanzeigen schreibe, dass er bitte die Adresse welche bei Paypal mitgeschickt wird zum Versand nehmen soll. Damit geht er auf Nummer sicher, dass es an die korrekte Adresse geht und ich falls er es nicht abschickt etc.

Zurück zur Story... Wollte die Uhr kaufen, nur Überweisung... Dankend abgelehnt und am Wochenende (2 Wochen nach dem letzten Kontakt) kam ne Nachricht, dass das Konto gehackt war und ich alles richtig gemacht habe. Bei Überweisung wäre das Geld auch weg gewesen...
 
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musikos53 schrieb:
Wenn der Käufer auf Paypal besteht, dann klappt der Deal nicht

Dann verkauft man halt an einen anderen oder der Interessent hat wirkliches Interesse und bezahlt per Überweisung.
 
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Vielen Dank für eure Antworten.
PayPal habe ich schon, benutze es aber sehr wenig und als Verkäufer eben noch nie. Deshalb die Nachfrage wegen der vielen Daten die der Käufer haben will. Meine Befürchtung war eher das er mit den ganzen Daten meinen ACC übernimmt. Aber das kann, so wie ihr es beschreibt, ja nicht passieren.

Auch weil die von ihm vorgeschlagene Abwicklung seltsam ist.
- Kommunikation nur über Email, nicht Ebay-Kleineinzeigen
- es geht um einen hohen 4-stelligen Betrag
- sehr sperrig (Segelboot), nur Selbstabholung möglich
- er will vorher zahlen und erst abholen wenn Geld bei mir ist
- und er will nicht mal vorher das Boot sehen

Das hört sich irgendwie zu gut/einfach an. Deshalb kam mir ein Betrugsversuch in den Sinn.
 
estros schrieb:
Dann bekommst du das Geld von PayPal wahrscheinlicher zurück.

Du bekommst gar nichts wieder, wenn der Käufer die von mir genannten Methoden verwendet ;).

Backes schrieb:
Zurück zur Story... Wollte die Uhr kaufen, nur Überweisung... Dankend abgelehnt und am Wochenende (2 Wochen nach dem letzten Kontakt) kam ne Nachricht, dass das Konto gehackt war und ich alles richtig gemacht habe. Bei Überweisung wäre das Geld auch weg gewesen...

U.a. auch weil du kein Foto mit Zettel (auf dem Datum und Name des Verkäufers (am besten in Handschrift) steht, zusammen mit dem Artikel) verlangt hast ;).

@Quirin_1

Wenn du noch nie per Paypal verkauft hast, wird das erhaltende Geld beim ersten Verkauf für 21 Tage eingefroren, um zu gewährleisten das du das Geld nicht vorher auf dein Bankkonto abgebucht hast ;). Dein Geld ist im Falle eines Betruges also definitiv weg.

Im Falle das du nicht das erste mal verkauft hast und du das Geld vor einem Paypalfall abgebucht hast, kannst du dich als Dank Wochen bis Monate mit Paypals Inkasso-Anwaltskanzlei KSP rumschlagen. Die bombadieren deine Emailadresse + Briefkasten. Zu einem Gerichtsverfahren wird es vermutlich nicht kommen, da KSP bei solchen Fällen ein Papiertiger ist und viele AGB nicht rechtskonform in Deutschland sind, jedoch sicher sein kann man sich nie, ohne eine Anwalt konsultiert zu haben. Außerdem nerven die Drohungen und Mahnungen einfach nur.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
asus1889 schrieb:
@MrMorgan

Ich gucke immer bei Kleinanzeigen seit wann der Verkäufer angemeldet ist und wie viele Anzeigen er online hatte. Gleiches gilt auch bei Käufern, die meisten Betrüger sind ganz frisch ohne Anzeigen online gehabt zu haben. Anhand dieser Daten lässt sich schon viel ableiten.

Dann verlange ich bei Kauf per Überweisung immer das der Verkäufer mir ein Foto mit einem Zettel Datum und seine Namen vor dem Artikel sendet. Die meisten Betrüger haben die beworbenen Artikel gar nicht da und bedienen sich fremder Fotos von Ebay und Co. .

Ja ich auch, allerdings kann das Konto natürlich auch gehackt sein ohne das der Besitzer davon was weiß ;)

In letzter Zeit eh schlimm, was da alles an Nachrichten rein kommt wenn man was über Kleinanzeigen verkauft... und fast zu jeder dritten Nachricht gibt's dann 1-5h später eine Warnung von Ebay Kl....

Naja, primär Verkaufe ich auch wenn möglich per Abholung oder zumindest Überweisung.

Bevor ich Paypal akzeptiere (was mnachmal vorkommt) hab ich i.d.R. länger Kontakt zum interessenten, ggfls auch mal telefoniert etc. (auch deshalb will ich z.b. die persönlichen Daten - ein ehrlicher Käufer/Verkäufer hat damit normal kein Problem).
 
Quirin_1 schrieb:
Vielen Dank für eure Antworten.
PayPal habe ich schon, benutze es aber sehr wenig und als Verkäufer eben noch nie. Deshalb die Nachfrage wegen der vielen Daten die der Käufer haben will. Meine Befürchtung war eher das er mit den ganzen Daten meinen ACC übernimmt. Aber das kann, so wie ihr es beschreibt, ja nicht passieren.

Auch weil die von ihm vorgeschlagene Abwicklung seltsam ist.
- Kommunikation nur über Email, nicht Ebay-Kleineinzeigen
- es geht um einen hohen 4-stelligen Betrag
- sehr sperrig (Segelboot), nur Selbstabholung möglich
- er will vorher zahlen und erst abholen wenn Geld bei mir ist
- und er will nicht mal vorher das Boot sehen

Das hört sich irgendwie zu gut/einfach an. Deshalb kam mir ein Betrugsversuch in den Sinn.

Ist das so eine Masche wie bei gebrauchten Autos :D? <- VORSICHTIG!

also ich wäre da auch vorsichtig.
Wenn es eh nur per Abholung ist, soll er das Geld in Bar mitbringen, fertig.
 
Quirin_1 schrieb:
Auch weil die von ihm vorgeschlagene Abwicklung seltsam ist.
- Kommunikation nur über Email, nicht Ebay-Kleineinzeigen
- es geht um einen hohen 4-stelligen Betrag
- sehr sperrig (Segelboot), nur Selbstabholung möglich
- er will vorher zahlen und erst abholen wenn Geld bei mir ist
- und er will nicht mal vorher das Boot sehen

Das hört sich irgendwie zu gut/einfach an. Deshalb kam mir ein Betrugsversuch in den Sinn.

OK!

Das würde mich allerdings auch stutzig machen und vorm Verkauf absehen.

Wie kommt er an deine Mailadresse? Hat er dich angeschrieben ala "Ich habe Interesse am Produkt. Bitte antworten sie mir auf XYZ0815€hotm**l.com etc?

Das hört sich für mich stark nach Betrug an... Möglicherweise hier Dreiecksbetrug etc, Zahlung kommt von drittem Konto etc....

Lass es bleiben.

Man muss sich immer fragen: Wenn er eh abholen muss, was spricht gegen Barzahlung (wozu ein Kleinanzeigen-Marktplatz eigentlich da ist). Wenn das so läuft, kann er auch per Banküberweisung vorab bezahlen.
 
Klärt mich hier doch bitte mal auf inwiefern Paypal das Geld einer "Friends" Überweisung zurückholen kann? Ist das Geld drauf, buche ich es sofort immer ab. Wie kann ich da also um mein Geld und meine Ware betrogen werden?
 
asus1889 schrieb:
Du bekommst gar nichts wieder, wenn der Käufer die von mir genannten Methoden verwendet ;).
Mir hat die Frau bei der PayPal Hotline was anderes erzählt, und die war wirklich kompetent.

Mit Glück habe ich bei Paypal keine 600€ verloren, seit dem mache ich PayPal nur bei seriösen Leuten, sprich bei keiner klassischen Hehlerware. PayPal ist und bleibt unsicher, das muss man sich immer klar sein.
Piep00 schrieb:
Klärt mich hier doch bitte mal auf inwiefern Paypal das Geld einer "Friends" Überweisung zurückholen kann? Ist das Geld drauf, buche ich es sofort immer ab. Wie kann ich da also um mein Geld und meine Ware betrogen werden?
Selbst erlebt.
Du hast dann einen negativen Kontostand.
Entweder bekommst du eine Anzeige oder sie holen sich die Überweisung zurück, das weiß ich leider nicht. PayPal Friends sollte wirklich nur unter Bekannten gemacht werden, du hast keinerlei Käufer und Verkäuferschutz.
 
Wenn sowieso nur Abholung möglich ist dann das Geld bar kassieren und du hast keine Probleme.
 
smuper schrieb:
Gehackte Accounts, nachverhandelnde Käufer, betrügende Käufer, und alles gedeckt und entschieden von Laien im Paypal Käuferschutz. Einfach mal hier im Recht Forum schauen, oder mal eine einfache Google Suche starten.

Und jetzt erklär mir mal als Bankkaufmann welche Konsequenzen die Herausgabe der Bankverbindung hat.

Im allerschlimmsten Fall unberechtigte Lastschriften denen über ein Jahr widersprochen werden können. Noch dazu habe ich solch einen Fall weder in meinem Berufsleben, noch in den Recht Foren jemals gesehen.

1) gehackte Accounts (ich denke du meinst hier Paypal-Accounts): ok davor ist man nie sicher, aber oft nutzen die Käufer die selbe Mail wie auf ihrem Paypal. Und man sollte nicht alle Kaufinteressenten mit Paypal in einen Topf werfen. Wobei aber der Account-Inhaber für die Sicherheit seines Accounts mittels entsprechendem Passwort zu sorgen hat.

2) nachverhandelnde oder betrügende Käufer: davor schützt dich aber auch die Herausgabe deiner Bankdaten nicht. Wohl eher nur noch der Warenversand per Nachnahme.

3) alles gedeckt und entschieden durch Paypal Käuferschutz: auch hier habe ich meine Zweifel, denn es kommt da immer auch auf die Aussagen beider Parteien an, die sich jeweils zum Vorfall äußern dürfen, da sie entsprechend angeschrieben werden. Äußert sich eine Partei nicht innerhalb der angegebenen Frist, wird im Sinne des Klägers entschieden. Auch Paypal hat nur begrenzten Spielraum zur Prüfung des Sachverhaltes.
Das auch hier Fehler passieren ist nur normal. Immerhin muss man hier auf die Aussagen der beiden Parteien vertrauen und dann entscheiden.

4) Herausgabe der Bankdaten an Dritte (hier an denr Käufer deiner Ware): er kann mittels deiner Bankdaten einen Rechnungskauf in einem anderen OnlineShop tätigen

Ich habe zwar vor vielen Jahren selbst mal einen Betrug per Beay erlebt, aber das konnte innerhlab von 20 Tagen geklärt werden, mittels Käuferschutz bei Paypal. Genügend Tatsachen lagen vor.
Als Verkäufer hatte ich bisher noch nie Probleme.

Prinzipiell schützt dich eigentlich nichts vor Betrug oder Missbrauch. Der beste Schutz ist dann nur, der Kauf direkt im Einzelhandel oder Supermarkt.


@estos,
die Sendungsnummer beim Warenversand ist lediglich ein Nachweis, dass die Sendung unterwegs ist und das man die Sendung verfolgen kann. Für den Käuferschutz ist es nur insofern interessant, als das ein Käufer nicht behaupten kann, die Ware kam nie bei ihm an. Es sei denn die Ware ging an eine völlig falsche Anschrift. Wobei Ebay die Versandtanschrift bei Kaufbestätigung mitteilt.


Leider gibt es auf Ebay und Co immer wieder entweder Betrugsangebote auf die man herein fallen kann oder eben auch Käufer, die einen Betrug versuchen. Davor schützt leider nichts.

Unserem TE ist hier zum Glück kein Schaden entstanden.
 
Piep00 schrieb:
Klärt mich hier doch bitte mal auf inwiefern Paypal das Geld einer "Friends" Überweisung zurückholen kann? Ist das Geld drauf, buche ich es sofort immer ab. Wie kann ich da also um mein Geld und meine Ware betrogen werden?

indem du mit einem gehackten Konto bezahlt wurdest... der Kontoinhaber meldet unberechtigten Zugriff und bekommt sein Geld zurück - Dein PP Konto wird mit entsprechendem Betrag belastet... jetzt kannst natürlich drauf anlegen und das Geld behalten (hatten wir ja hier schon) aber dein PP Konto kannst dann wohl vergessen.
 
@MrMorgan

Wenn du trotzdem noch Zweifel vor einer Banküberweisung hast, lässt du dir noch den Personalausweis nebst der EC Karte mit der Bankverbindung fotografieren.

estros schrieb:
Mir hat die Frau bei der PayPal Hotline was anderes erzählt, und die war wirklich kompetent.

Die würden das auch nie zugeben, da geschäftsschädigend ;). Kann man aber überall im Internet nachlesen, das die Methoden sehr wirksam sind ;).
 
MrMorgan schrieb:
Wie kommt er an deine Mailadresse? Hat er dich angeschrieben ala "Ich habe Interesse am Produkt. Bitte antworten sie mir auf XYZ0815€hotm**l.com etc?
Ja, per SMS an die Handynummer die ich für Nachfragen mit angegeben hatte.
 
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