Beyerdynamics DT 770 ohne Soundkarte?

robin631

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Hallo Community,

Ich bin auf der Suche nach einem Headset (zum Spielen), da mir immer Kopfhörer + Micro empfohlen wurden, bin ich jetzt beim DT770 (80 Ohm) + Zalman Micro gelandet. Da mein Budget damit voll ausgeschöpft wäre, möchte ich wissen, ob es Sinn macht, den Hörer + Mic erstmal zu kaufen und vielleicht in einem Jahr noch eine Soundkarte zu kaufen.
Oder ist der Sound dann nicht für den Preis angemessen?


MfG Robin
 
Naja, mit der Onboard-Karte kann der KH sein Potenzial nicht ausspielen. Ich selbst hab den selben KH und finde, dass ers ich am onboard-Sound etwas flach anhört. Vielleicht kannst du ja noch 30€ für ne Asus Xonar DG (oder DGX) aufbringen. Die hat auch gleich nen Kopfhörerverstärker drin.
 
ich würde alles zusammen Kaufen, sonst macht es keinen Sinn. Du kaufst ja beim Auto auch nicht erst die Reifen und dann später das Auto.
 
Superlux HD 681 wenn der Geldbeutel klein ist ;)
Der Beyer macht nur mit einer adäquaten soundkarte Sinn.
 
Dein Beispiel hinkt. Hab die Dt770 auch direkt am Onboard Chip, und das klingt schon so sehr gut.
 
Die Version mit 80 Ohm ist auch an einer Standard Realtek OnBoard Soundkarte laut genug. Der Sound wird mit einer neuen karte natürlich besser, aber fürs erste wirst du auch bei der OnBoard vom Sound begeistert sein.
 
enzor schrieb:
Die Version mit 80 Ohm ist auch an einer Standard Realtek OnBoard Soundkarte laut genug. Der Sound wird mit einer neuen karte natürlich besser, aber fürs erste wirst du auch bei der OnBoard vom Sound begeistert sein.

Das sag mal meinem Siberia. Das Headset hat nur 32 Ohm und war am Realtek sehr leise. Mit meiner Xonar DS ist alles ok ... da scheint aber der Frontanschluss auch verstärkt zu sein.
 
Das heißt, je mehr Ohm, desto eher braucht man eine Soundkarte?
Ergänzung ()

Khalinor schrieb:
Das sag mal meinem Siberia. Das Headset hat nur 32 Ohm und war am Realtek sehr leise. Mit meiner Xonar DS ist alles ok ... da scheint aber der Frontanschluss auch verstärkt zu sein.

Das heißt, je mehr Ohm, desto eher braucht man eine Soundkarte?
 
der kh geht auch an onboard bis ca 80% der gesamtlautstärke. klingt aber erbärmlich gegenüber einer (guten) soundkarte.

wenn diesen kh dann bitte auch ne sk dazu. die 30,- euro sind´s absolut wert!
 
Die Soundkarte hat eine gewisse Ausgangsleistung.
Die Impedanzangabe (Ohm) ist die Angabe des Widerstands, den der Kopfhörer so hat, mehr Widerstand, desto mehr Leistung muss die Soundkarte liefern, um eine bestimmte Lautstärke zu erreichen.

Als zweite Variable kommt da allerdings noch der Wirkungsgrad hinzu.
Dein Siberia hatte demzufolge wohl einen extrem beschissenen Wirkungsgrad, was ich mir bei dem Kackteil auch durchaus vorstellen kann.

Den DT770Pro 80 Ohm hab ich selber und kann daher definitiv sagen, er braucht keinen KHV, er funktioniert auch an der Realtek wunderbar.

Jedoch ist eine Soundkarte schlichtweg schon wegen der besseren Klangqualität zu empfehlen, dennoch wirst du von dem Kopfhörer auch ohne neue Karte begeistert sein.
 
robin631 schrieb:
Das heißt, je mehr Ohm, desto eher braucht man eine Soundkarte?
Ergänzung ()

Das heißt, je mehr Ohm, desto eher braucht man eine Soundkarte?

Nein, das ist vollkommen falsch. Man sagt, je mehr ohm, desto eher braucht die soundkarte nen Kopfhörerverstärker Aber der dt 770 braucht das nicht unbedingt. Ich würde übrigens zur 250 Ohm version raten, die kommt nur minimal leiser, klingt aber besser, ausgewogener und voller.
Wie viel Leistung ein Kopfhörer zum antreiben braucht, hängt von seinem Wirkungsgrad ab, NICHT nur pauschal von der Ohm zahl.
Ein 62 Ohm AKG K701 braucht z.B. deutlich mehr "power" als ein 250 Ohm Beyerdynamic.

Die Soundkarte kannst du später nachrüsten ist kein thema. Ich würde aber nicht die xonar DGX nehmen, sondern die bessere Esi Prodigy NRG, die es für nur 37€ zu kaufen gibt.


Welches Mainboard hast du? Bei Realtek ist nämlich alles dabei zwischen "der letzte schrott", und "ziemlich ordentlich".
Beispielsweise ALC 887, 888, 889 sollen ziemlich ordentlich sein. Bei meinem ALC 888 war der unterschied zu ner soundkarte selbst mit guten Kopfhörern recht gering. Hörbar, aber gering (Hauptsächlich die VIEL zu geringe Ausgangsleistung war das problem, aber man konnte hören ohne dass es sich nach mist anhörte)
 
Darkseth88 schrieb:
Nein, das ist vollkommen falsch. Man sagt, je mehr ohm, desto eher braucht die soundkarte nen Kopfhörerverstärker Aber der dt 770 braucht das nicht unbedingt. Ich würde übrigens zur 250 Ohm version raten, die kommt nur minimal leiser, klingt aber besser, ausgewogener und voller.
Wie viel Leistung ein Kopfhörer zum antreiben braucht, hängt von seinem Wirkungsgrad ab, NICHT nur pauschal von der Ohm zahl.
Ein 62 Ohm AKG K701 braucht z.B. deutlich mehr "power" als ein 250 Ohm Beyerdynamic.

Die Soundkarte kannst du später nachrüsten ist kein thema. Ich würde aber nicht die xonar DGX nehmen, sondern die bessere Esi Prodigy NRG, die es für nur 37€ zu kaufen gibt.


Welches Mainboard hast du? Bei Realtek ist nämlich alles dabei zwischen "der letzte schrott", und "ziemlich ordentlich".
Beispielsweise ALC 887, 888, 889 sollen ziemlich ordentlich sein. Bei meinem ALC 888 war der unterschied zu ner soundkarte selbst mit guten Kopfhörern recht gering. Hörbar, aber gering (Hauptsächlich die VIEL zu geringe Ausgangsleistung war das problem, aber man konnte hören ohne dass es sich nach mist anhörte)

Habe onboard sound des Z77 Pro4 von ASRock.
Danke für die Erklärung ;)
 
Ah, ALC 892.. Nicht der beste, würde mal sagne, akzeptabler durchschnitt.

Man kanns probieren, und dann wenn möglihc ne entsprechende soundkarte nachrüsten^^
Würde ich übrigens prinzipiell. Selbst wenn der dt 770 mit doppelt so gutem Wirkungsgrad und nur 16 Ohm verfügbar wäre, würde ich eine gute Soundkarte empfehlen. Auch wenn der Hörer in dem Fall wneiger vom Verstärker profitiert, so tut er es immernoch vom deutlich besseren Wandler (den ich persönlich wichtiger finde als nen reinen verstärker)
 
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