Ich hab in meinem kleinen Geldbörserl (für tägliche Einkäufe) nur die Karte, einen Ausweis und 2-3 10€-Scheine als Notfallreserve, falls die Terminals oder Karte nicht funktionieren sollten (ist mir noch nie passiert).
Im großen Börserl stecken dann mindestens 60€, zusätzlich eine Kreditkarte, etwas Kleingeld (sowenig wie möglich bitte), diverse Ausweise, etc. Das benutze ich nur ganz selten, wenn ich erwarten muss, dass Kartenzahlung nicht möglich ist.
Ich meide Barzahlung, wo es nur geht. Wenn ein Geschäft keine Kartenzahlung anbietet, dann setze ich bevorzugt auf Alternativen.
Die meisten Einkäufe kann ich sowieso kontaktlos erledigen, das geht hier in Österreich schon seit Jahren fast überall in Supermärkten, zumindest in meiner Umgebung. Kontaktloskarten sind sowieso seit über 5 Jahren Standard, und ich meine hier nicht irgendwelche modernen Banken, sondern die großen, alteingesessenen Institute. Die Terminals wurden dann schrittweise nachgerüstet, ist aber wie gesagt auch schon seit längerer Zeit kein Problem mehr. Reine Pin-Terminals findet man hauptsächlich dort, wo eh kein großer Andrang ist, zB in einem Abholshop oä, das geht noch in Ordnung.
Langsam fangen auch Restaurants, Wirtshäuser und Imbißstände an, Kartenzahlung zu akzeptieren, auch wenn das immer noch Bastionen des Bargelds sind. Dadurch, dass die meisten aber jetzt sowieso eine elektronische Registrierkasse brauchen, ist der Aufwand fürs anbieten von Kartenterminals nicht mehr so groß.
Ich bin ja keineswegs für die Abschaffung von Bargeld, aber es sollte meiner Meinung nach die Ausnahme (Ausfall von Terminals/Netzwerk, Stromausfall, kaputte Karte, oder wenn man mal wirklich was ohne Spur zu hinterlassen bezahlen will), nicht die Regel sein.