Bildschirm für Lightroom [85%] und Games [15%]

Nask

Ensign
🎅Rätsel-Elite ’24
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Jan. 2004
Beiträge
232
Hallo,

ich stelle mir gerade einen neuen PC zusammen, da das Arbeiten mit Lightroom und meinem Laptop nicht annähernd flüssig läufig und mehr Frust als Lust erzeugt.

Beim PC selbst werde ich wohl auf ein Skylake System setzen, i5 oder i7, mit OC um einen möglichst hohen Singlecore Takt zu bekommen.

Meine Frage richtet sich hier aber nach dem Monitor.

Ich habe bei Prad und Amazon einige Monitore angeschaut und mich auf 2 vorerst festgelegt:

Dell UH2515
http://www.prad.de/new/monitore/test/2015/test-dell-u2515h-teil10.html#Bewertung

http://www.amazon.de/Dell-210-ADZG-...=UTF8&qid=1455475371&sr=1-1&keywords=Dell+u25

Asus Pb248q
http://www.prad.de/new/monitore/test/2013/test-asus-pb248q-teil8.html#Bewertung

http://www.amazon.de/Asus-PB248Q-Mo...F8&qid=1455528343&sr=8-1&keywords=asus+pb248q

Beide Monitore sind für Ihren Preis bei Prad und Amazon ziemlich gut bewertet und wohl auch für die reine Hobbyfotoverarbeitung gut geeignet sowie wie auch im eingeschränkten Maße für Spiele.

Ich kann mich nicht wirklich für einen der Beiden entscheiden. Der Asus scheint mir das bessere Packet in Sachen Leistung (sRgb, Spieletauglichkeit) zu liefern. Der Dell ist neuer, größer und hat eine höhere Auflösung.

Vom Design finde ich beide gut und der Preis ist auch in Ordnung

Ich habe erstmal nicht vor den Monitor nochmals extra zu Kalibrieren außer das Ergebnis bei Ausdrucken wäre zu verschieden mit dem Monitorbild.

Habt ihr Erfahrungen mit den beiden Monitoren und könnt eventuell eine Empfehlung für meine Anwendung geben?

Danke
 
Habe die große Version des Dells (U2715H) und bin sehr zufrieden.
Insgesamt habe ich aber noch nichts schlechtes von Dell Bildschirmen gehört... kannst dort also unbesorgt zugreifen.

Von dem Asus habe ich aber schon gehört das er mit der Zeit Probleme macht.
Informiere dich da also nochmal bevor zu zugreifst.
 
Der Dell bietet in erster Linie eine höhere Auflösung, die Bildbearbeitung angenehmer macht. Das wäre für mich das entscheidene Kaufargument, denn bei allen weiteren Vergleichen geben sich beide Monitore nicht wirklich viel.

Du solltest dich mit dem Thema Farbmanagement auseinandersetzen, sofern noch nicht getan und deinen Monitor unbedingt kalibrieren, wenn du viele Bilder damit bearbeiten möchtest. Sich auf die Werkseinstellung zu verlassen ist die denkbar schlechteste Idee. Abweichungen zwischen deinen Monitor und Druck (der Drucker sollte auch kalibriert sein, sofern es dein eigener ist. Drucker von Druckereien sind es in der Regel) wird es sonst immer mehr oder weniger schwer geben.
 
Ich habe zwei UH2515 nebeneinander im Betrieb, und will diese Prachtstücke nicht mehr missen. Allerdings spiele ich darauf gar nicht, die werden rein für administrative Zwecke und Programmierung genutzt.
Allerdings sollte man diese Teile vorher unbedingt testen, denn die hohe Auflösung bei dem vergleichsweise kleinen Display lässt schon alles recht klein werden. Und jeder wird mir zustimmen, dass die Windows Skalierungsfunktionen leider noch immer kaum zu gebrauchen sind, zumindest sobald auch nicht-MS-Programme genutzt werden.
 
Danke für die bisherigen Antworten.

Wie läuft den so eine Kalibrierung ab?
Ist das Plug und Play und so ein Kalibriergerät stellt alles automatisch ein oder muss man sich wirklich intensiv einlesen?

Bisher geht ja die Meinung in Richtung Dell...
 
Necareor schrieb:
Allerdings sollte man diese Teile vorher unbedingt testen, denn die hohe Auflösung bei dem vergleichsweise kleinen Display lässt schon alles recht klein werden.

Sicher ist es anfänglich gewöhnungsbedürftig, aber ich komme mit der Auflösung seit Jahren bestens ohne Skalierung klar. Der Hinweis schadet trotzdem nicht ;)


Nask schrieb:
Wie läuft den so eine Kalibrierung ab?
Ist das Plug und Play und so ein Kalibriergerät stellt alles automatisch ein oder muss man sich wirklich intensiv einlesen?

Ein wenig Einlesen schadet sicher nicht. Hier findest du eine umfangreiche Gute-Nacht-Lektüre rund um das Thema Farbmanagement: http://fotovideotec.de/farbmanagement/
Eine Kalibrierung läuft relativ simpel ab. Du benötigst ein Colorimeter und wirst in der beiliegenden Software schrittweise durch einen Assistenten geführt. Am Ende des Prozesses wird ein individuelles Monitorprofil erstellt, welches bei jedem Systemstart geladen wird.
 
CaTFaN! schrieb:
Sicher ist es anfänglich gewöhnungsbedürftig, aber ich komme mit der Auflösung seit Jahren bestens ohne Skalierung klar. Der Hinweis schadet trotzdem nicht ;)
Stimme ich dir voll und ganz zu, hab damit auch absolut keine Probleme. Aber ich erlebe es eben doch des Öfteren, dass ich mal schnell jemand anderem etwas zeige, und der dann erstmal die Brille abnimmt und die Nase fast auf's Display drückt, um etwas lesen zu können :)
 
Du müsstest idealer Weise jedoch auch deinen Drucker kalibrieren damit dieser nicht die Farben verzerrt. Auch dafür gibt es Geräte glaube ich, habe mich selber damit aber nicht weiter auseinander gesetzt.
 
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