Billige Mainboards reduzieren die Performance der CPU?

z798

Ensign
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Kazuya91

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Ist Bullshit
 

JackSparrow

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Schon damals fand ich es völliger Unsinn.
 

Demolition-Man

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Kann sich noch jemand an die Zeiten erinnern, als ein Mainboard wirklich einen gewaltigen Performanceunterschied machen konnte? ;)
 

Scruffy2008

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Ja 😄 kann mich auch noch gut an den Wechsel von AT zu ATX erinnern. Plötzlich müsste man den PC nicht mehr manuell ausschalten 😂
 

UweW.

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Na ein Glück, das sich die 2 alten Hasen, die zuerst geantwortet hatten, so gut auskennen:
Es gibt immer Ausnahmen: Lenovo Think-Centre bestückt mit einem i4770. Das BIOS ist so dämlich, das es Last auf nur einem Kern nicht erkennt bzw. erkennen will und die CPU nicht hochtaktet. Ein Beispiel: wenn ich im Photoshop eine 75MB 16Bit Tiff-Datei komprimiert abspeichere, kann ich ganz in Ruhe eine Kaffeepause einlegen. Danach ist die nicht immer abgespeichert.
Zu Hause: i4770K auf Asus Maximus VII: identisches Szenario - Datei ist innerhalb weniger Sekunden abgespeichert.
Zweitsystem: i6600K auf Asus Maximus VIII: taktet noch weitaus aggressiver und schneller hoch als das Maximus VII.

@TO: Erst mit Caby-Lake soll die CPU selbstständig hoch-/runtertakten. Bei allem was bisher verfügbar ist, ist das Mainboard(-BIOS/UEFI) involviert. Es gibt also doch Differenzen.
Anderes Thema: Kühlung der Spannungswandler am CPU-Sockel und Ausführung selbiger. Bei einem <50€ Mainboard wird i.d.R. keine CPU der 300€ Klasse verbaut. Also werden auch die Powermosfets und Siebkapazitäten für max. i3 ausgelegt.
Dein Wunschboard: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://gzhls.at/p/1150556.jpg&imgrefurl=http://www.heise.de/preisvergleich/asrock-b85m-pro3-90-mxgv60-a0uayz-a1150556.html&h=700&w=620&tbnid=d6tGMkEsthrHrM:&tbnh=90&tbnw=80&docid=eOQgOllfDlgO2M&usg=__j1PzxOUlcS2KdJbtxLX-aHfjsUc=&sa=X&sqi=2&ved=0ahUKEwj-gr_q87LOAhWDBSwKHVxeD1MQ9QEINzAE hat ganze 3 mickrige Phasen, die noch nicht mal Kühlkörper haben.
Wie soll dein i5 gekühlt werden? Original-Kühler? Tower-Kühler? Wasserkühlung?
Ergänzung ()

Kann sich noch jemand an die Zeiten erinnern, als ein Mainboard wirklich einen gewaltigen Performanceunterschied machen konnte? ;)
Als ob es gestern war.
 
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Mickey Mouse

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naja, so wie es in dem verlinkten Beitrag dargestellt wird ist es nicht, aber wenn man sich eine "K" CPU kauft, dann verschenkt man natürlich schon Performance wenn man ein Board ohne den dazu passenden Chipsatz nimmt.
Also so ein Funken Wahrheit ist da also doch dran!

Und wenn man sich in den Bereich des OC bewegt, dann ist es ja nochmal eine andere Welt...
 

mr hyde

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Wenn man sich den im verlinkten Thread verlinkten (schlecht geschriebenen) Originalartikel genau durchliest, wird man feststellen, dass selbst der Autor den Sachverhalt billig=langsam mit (damaligem) Bustakt und Speicheranbindung begründet.
Das lässt sich zwar hinsichtlich der Speicheranbindung durchaus auch auf aktuelle Hardware übertragen, aber hier kommt es ja auch aufs Einsatzgebiet an (z.B. APUs oder OC gewünscht).
Ein nicht übertakteter Standard-Intel Prozi (wie der i5 vom TE) wird mit Standardspezifikationen auf einem billigen Board fast genauso schnell laufen wie auf einem teuren.
Spielchen wie RAM- oder CPU-OC sind dann natürlich nicht drin, ist hier aber auch offensichtlich nicht gefordert.

@Artikel: Das passiert halt, wenn man komplexe Sachverhalte zu sehr vereinfacht. Ab einem bestimmten Punkt wirds halt falsch. Und billig=langsam ist falsch.
 
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psy187

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Hi,

Kann sich noch jemand an die Zeiten erinnern, als ein Mainboard wirklich einen gewaltigen Performanceunterschied machen konnte?
jup vor 16 Jahren da war das wirklich noch so

Asrock MB vs Asus MB , ca 25 % FPS Unterschied mit einer damaligen Ati Radeon 9800 :)
 

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Na ein Glück, das sich die 2 alten Hasen, die zuerst geantwortet hatten, so gut auskennen:
Es gibt immer Ausnahmen: Lenovo Think-Centre bestückt mit einem i4770. Das BIOS ist so dämlich, das es Last auf nur einem Kern nicht erkennt bzw. erkennen will und die CPU nicht hochtaktet.[...]
Das Erkennen von Last und entsprechende Steuerung der CPU erledigt der Governor aus Betriebssystemebene und nicht das UEFI/BIOS auf Ebene der Firmware. Die Firmware kann im Falle von Paramatern wie Spannung, Temperature, Leistungsaufnahme dann die maximale Frequenz deckeln. Das bei Last unter einem Kern bei dir nichts passiert hat also entweder Gründe, oder es ist ein gravierender Bug (unwahrscheinlich und selbst wenn müsste es da unter der genauen Modellbezeichnung unzählige Einträge mit Netz auffindbar sein).

Der enorme Einfluss von Chipsätzen war auch zu Zeiten als die Speichercontroler noch in diesen saßen oft überbewertet. Solang die Boards für die entsprechenden Taktraten des FSB spezifiziert waren, waren die Unterschiede oftmals innerhalb der Messungenauigkeit. Die größten Differenzen gab es wenn durch die Unsitte, dass viele Boards für Gamer ab Werk so eingestellt waren, dass der Speicher und die CPU einige MHz schneller liefen als vom CPU Hersteller spezifiziert. Sprich Übertaktung ab Werk mit entsprechenden Differenzen bei Benchmarks.
Das größte Problem billig zu kaufen war zu der Zeit auch eher noch, dass man billigste Elektrolykondensatoren auf dem Board haben konnte, deren Zuverlässigkeit nicht gegeben waren. Selbst das Problem ist aber lange Vergangenheit.
 

Mickey Mouse

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nichtsdestotrotz gibt es Qualitätsunterschiede zwischen den Boards, die auch direkt oder indirekt die Performance beeinflussen, gerade wenn es um Übertakten geht.

Ich habe "als einer der besonders verdienten Mitarbeiter" damals eine der ersten i7 965 Extrem Edition geschenkt bekommen und mir dafür ein X58 Board von Asrock besorgt.
Nachdem ich das ein paar Tage hatte (das war alles noch ganz brandneu, die CPU natürlich als ES (Engineering Sample) gestempelt) gab es ein neues BIOS Update. Eine der Verbesserungen war die neue "Auto-OC" Funktion, die habe ich natürlich gleich ausprobiert.
Ende vom Lied: nach dem Test waren auf dem MB die Spannungsregler abgebrannt und nichts ging mehr.
Wohlgemerkt: KEIN manuelles OC! Es wurde empfohlen(!) mit einer EE CPU den OC Test durchzuführen und das MB hat sich bei diesem Versuch selber geschrottet!
Zum Glück hat die 965EE das überlebt und ich habe mir ein Asus Board besorgt. Das läuft immer noch und wenn ich es will, dann mit einem höheren Takt als der den das Asrock gegrillt hat.
Also hat die Qualität des MB untre bestimmten Umständen doch irgendwie mit der Performance zu tun!
 

PCTüftler

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z798

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Juri-Bär

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Das ist der TE auch schon in diversen anderen seiner Kaufabsichts-Threads gefragt worden. Seine Antwort:

muss man wohl so übersetzen:

weil ich keine Ahnung habe und absolut beratungsresistent bin
Die Kiddies sehen beim i5-6400 immer nur den niedrigen Grundtakt von 2,7 GHz, wissen aber nicht, dass praktisch immer der allcore-Turbo von 3,1 GHz anliegt, der wegen der Systemverbesserung von Skylake so ziemlich das gleiche leistet, wie der Grundtakt des i5-4460. Dass sie bei immer mehr Spielen mit dem schnelleren DDR4-RAM Vorteile haben, kommt ihnen auch nicht in den Sinn. Benchmarks scheinen entweder nicht gefunden oder nicht gelesen werden können. Und einen Kopf darüber, was in drei, vier Jahren passiert, wenn ihnen mal das Mainboard kaputt gehen sollte, machen sie sich erst recht nicht. Da stehen sie dann dumm da und wundern sich, dass ein B85-Board soviel teurer ist als ein B150-Brett.

Wie dem auch sei: soll der TE doch sein Geld verbrennen, wie er will. Einen neuen Prozessor braucht er nämlich als letztes.
 

Deathangel008

Grauer Jedi
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Wie dem auch sei: soll der TE doch sein Geld verbrennen, wie er will. Einen neuen Prozessor braucht er nämlich als letztes.
der TE hat ja laut eigener aussage auch nen richtig guten luftkühler und will den jetzt quasi wegschmeißen, weil er unbedingt ein neues case will und da den geizkragen raushängen lässt. muss man nicht verstehen:freak:
 

PCTüftler

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