Bluescreen beim starten

Ph@ntom1990

Ensign
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Juli 2009
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Hi
ich habe immer wieder in unregelmäßigen abständen manche tage öfter manche tage gar nicht bluescreens beim starten meines PC. er fährt zuerst ganz normal hoch und kurz vorm Win 7 bildschirm kommt der bluescreen und ganz unten steht dann immer dumping physical memory disk und dann zählt er von eins bis 100 und fährt neu hoch.
Jetzt meine frage: was is das problem und liegt es am Ram überhaupt oder is es was anderes
danke schonmal
 
Setz mal nur ein RAM-Modul ein und stell das BIOS im BIOS auf "default" - starte das MB / den PC - was passiert jetzt ?

( Achte auf die Bootreihenfolge, damit auf die Platte beim Booten zugegriffen wird )
 
das eigtl komische daran is ja das es nicht immer is mit den bluescreens machmal kommt das einmal die woche manchmal über 2-3 wochen ni und dann gibts wieder zeiten da kommts täglich
ich werd mal alle ram riegel duchprobieren nur leider is der cpu lüfter etwas im weg dabei xD
 
Versuch mal mit allen RAM-Modulen folgendes -

Memory Clock = 6.66

DRAM Configuration / 1T/2T Command Timing = 2(T)"

DRAM Voltage = 1,65V

FROHES FEST !
 
Das Problem kann fast an jeder x-beliebigen Komponente liegen, falls diese fehlerhaft arbeitet. Arbeitsspeicher ist nicht ganz unwahrscheinlich, genauso wie ein übertakteter Prozessor. Allerdings sehe ich in deinem Profil, dass du deine CPU nur minimal übertaktet hast, was ansich kein Problem sein sollte.

Ich würde den Speicher erstmal so lassen, wie er ist, und im BIOS die Standardwerte laden, damit das Overclocking und eventuelle andere Fehleinstellungen weg sind. Danach vor dem Windowsstart F8 drücken, um in dieses Auswahlmenü mit dem abgesicherten Modus etc. zu gelangen. Dort gibts bei Windows 7 nämlich auch einen Speichertest - wenn der 100% fehlerfrei durchgelaufen ist, kannste relativ sicher sein, dass es nicht am Speicher liegt. Meiner Meinung nach besser ist aber Memtest86+...

Welche CPU-Spannung haste denn eingestellt?
 
Ich tippe mal auf das Netzteil, wenn Bluescreen sporadisch auftritt. Denke mal, das NT ist auf dem Weg sich zu verabschieden. Hast du ein anders Netzteil zum Ausprobieren?
 
also standard settings hab ich jetzt mal im bios gemacht. jetzt beim hochfahren ist der bluescreen nicht gekommen, aber er tritt ja immer nur sporadisch auf der fehler CPU voltage liegt bei 1,35V. Memtest hab ich noch nicht gemacht werde ich aber mal machen. nt denke ich eher nicht. auch wenn es schon etwas älter is
 
Dachte ich auch bei mir und es war das Netzteil. 3 Jahre alt, Markennetzteil und futsch war das Ding. Ich würde es testen.
 
Mach erstmal den Speichertest - der dauert nicht so lange.
Wenn der fehlerfrei durchgelaufen ist, belastest du dein System mal richtig (unter Windows):

- Lade dir den Hardwaremonitor runter, um Spannungen und Temperaturen beobachten zu können, und lass ihn in einem kleinen Fenster nebenher laufen. -> http://www.cpuid.com/softwares/hwmonitor.html

- LinX nimmst du, um deine CPU mächtig ins Schwitzen zu bringen. Das funktioniert sehr viel besser als Prime95. -> http://www.youwatched.com/datajay/linx(0.64).7z (mit 7-Zip entpacken, danach die LinX.exe ausführen und möglichst viel Speicher wählen, weil dann die einzelnen Durchläufe länger dauern und die CPU heißer wird).

- Mit Furmark lastest du gleichzeitig deine Grafikkarte aus. Lass einfach alle 3 Programme in einem Fenster nebeneinander laufen (dazu im Furmark den Fenstermodus aktivieren). -> http://www.ozone3d.net/benchmarks/fur/#download

Du siehst dann im Hardwaremonitor, ob sich die Temperaturen im normalen Bereich bewegen. Deine CPU sollte mit LinX schon ziemlich warm werden, aber mehr als 65-70 °C auf keinen Fall. Wenn doch, stimmt was mit dem Kontakt zum Kühlkörper nicht, denn wirklich übertaktet hast du ja nicht.
Deine Grafikkarte sollte nicht mehr als geschätzt 110°C (ab über 120 wirds wirklich kritisch) erreichen. Die Grafikkartentemperatur wird dir auch im Furmark angezeigt.
Außerdem siehst du im Hardwaremonitor die Spannungen des Netzteils. Achte nicht so sehr auf die Werte selbst, denn die "Sensoren" der Mainboards sind nicht wirklich kalibriert und zeigen beispielsweise statt den tatsächlich anliegenden 3.3 Volt gerne auch mal nur 2.9 Volt an. Allerdings kannst du dort erkennen, ob bei Last stärkere Schwankungen auftreten (größere Abweichungen zwischen Min- und Max-Werten), was dann schon auf einen Netzteildefekt schließen lässt...
 
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