News BMW Points: Elektrisches Fahren wird mit Punkten zum Laden belohnt

Kyze

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Erste auswirkungen das die EU ab 2022? Hybride nicht mehr pauschal besser stellt sondern genau wissen will wieviel km mit Elektro und wieviele mit dem Verbrenner gefahren werden?
Wäre nur konsequent. Denn die Mogelautos mit popeligen 40-50km elektrischer Reichweite die hierzulande Steuerlich gepusht werden, sollten mMn nur die steuerlichen Vorteile genießen wenn auch über 50% elektrisch gefahren wird.

Sonst gibts nur die ganzen Vertreterkarren, die alle normal fahren und das Hybrid nur der Steuer wegen mitgenommen haben.
 

michelthemaster

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Erste auswirkungen das die EU ab 2022? Hybride nicht mehr pauschal besser stellt sondern genau wissen will wieviel km mit Elektro und wieviele mit dem Verbrenner gefahren werden?
Das war auch schon lange überfällig. E-Autos dürfen gerne gefördert werden, weil diese schlicht nur elektrisch betrieben werden können.

Aber wie uns die Erfahrung gezeigt hat, werden Plugin-Hybride (größtenteils) nicht so betrieben wie vorgesehen. Es darf auch keine Förderung geben für Leute, welche den E-Antrieb ausschließlich für eine noch bessere Beschleunigung nutzen... Daher ist dieser Schritt schon LANGE ÜBERFÄLLIG.

Mein E-Corsa kommt Ende des Monats, ich hoffe dass ich dann dieses Jahr das letzte Mal eine Zapfsäule benutzen musste in meinem Leben :-)

LG

Micha
 

7H0M45

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Der Artikel lässt nur noch vermissen wie viele km man für einen Punkt fahren muss. Vermutlich 1km = 1 Pkt und das wäre extremst lächerlich.

Dann kommt bestimmt noch 50€ Mindestauszahlungsbetrag hinzu.


Ach sind diese künstlichen Herstellereigenen Zwischenwährungen nicht etwas tolles? Das erweckt den gleichen Eindruck wie die Candy Crush super duper golden Coins
 

Schredderr

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Wäre nur konsequent. Denn die Mogelautos mit popeligen 40-50km elektrischer Reichweite die hierzulande Steuerlich gepusht werden, sollten mMn nur die steuerlichen Vorteile genießen wenn auch über 50% elektrisch gefahren wird.

Sonst gibts nur die ganzen Vertreterkarren, die alle normal fahren und das Hybrid nur der Steuer wegen mitgenommen haben.
Habe mich aufgrund der 0,5% auch für einen Hybrid als Dienstwagen entschieden, sonst wäre es wohl ein Verbrenner geworden. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, dass ich überwiegend elektrisch fahre, abgesehen von Autobahn. Bin auch schon im Gespräch mit der Firma wie das Laden Zuhause kostentechnisch übernommen werden kann.
 

w0nd4bra

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Ob die Städte dann bei besonders schlechter Luft auch Gutscheine für 10 fach Elektropunkte verteilen :D
Bei mir hier in einer netten kleineren Kreisstadt wurde letzten Winter ein Dieselfahrverbot vom örtlichen FFF-Abklatsch gefordert, bis sich herausgestellt hat, dass die nahegelegenen Einfamilienhäuser erstmal fett Holz verbrannt haben und das der Grund für den Feinstaub in der Luft war.

Kachelmann hat übrigens ähnliches beobachtet.
Soviel zum Thema Elektropunkte für saubere Luft.
 

Harsiesis

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Ich fahre Euro5, bezahle brav meine Umweltabgaben auf jeden Liter - die ja die Umwelt wieder besser machen :lol: Ich rieche bei jedem Tankvorgang wie sofort die Luft wieder besser wird durch die Umweltabgaben.
 

cypeak

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prinzipiell ist es natürlich zu kritisieren dass die hybriden fast ausschließlich als verbrenner laufen und man so einen hybriden nur wegen steuervorteilen oder förderung angeschafft hat; "totes" gewicht durch die gegend fahren ist sicherlich nicht förderlich für die umwelt..

auf der anderen seite sehe ich es höchst kritisch dass so ein auto inzwischen ohne meine zustimmung oder kontrolle einen haufen daten an den hersteller schickt. (und es wird ja immer mehr..teilweise übermitteln sogar systeme zur müdigkeitserkennung daten!)
wenn ich z.b. "geofancing" im zusammenhang mit einem auto lese, wird mir grausig.

das schlimme ist, dass man sich dem kaum entziehen kann, außer man fährt ganz bewusst eine alte schleuder die sowas garnicht erst an bord hat.
auch die eu legt da teilweise vorgaben, die es faktisch unmöglich machen ein fahrzeug zu kaufen welches das garnicht an bord hat - ich sehe darin schon eine gewisse bevormundung.
ich möchte weder updates "ota" ohne meine zustimmung (oder zu wissen was genau geändert wird), noch möchte ich einfach meinen spritverbrauch an den hersteller melden (euro6d isc-fcm norm) oder einen ecal mit gpc tracking in meinem auto haben.

wenn man sich die normen im detail durchliest, so frage ich mich warum es da so wenig bericherstattung darüber gibt und keiner sich daran stört. einiges liest sich eher wie die feature-wunschliste aus einer überwachungsdiktatur als eines komerziellen herstellers...
 

Corros1on

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Noch besser für die Umwelt wäre es, wenn man nicht fährt (auch elektronisch).

Also eigentlich müsste man Punkte fürs nicht fahren bekommen, da umweltfreundlicher.
 

Marcel55

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Hybrid fahren ihr schon toll, nur leider bieten die deutschen Hersteller nur Hybride an, die weniger effizient fahren und aufgeladen werden müssen.

Ist für mich mangels Lademöglichkeit keine Option, und trotzdem lege ich etliche Kilometer elektrisch zurück.
Schade dass Toyota so ein Programm nicht anbietet :D
Je mehr man elektrisch fahren konnte desto mehr Rabatt gibt es auf die nächste Inspektion oder Verschleißteile, das wär doch mal was.
 

Dr.Death

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Huch, ich hoffe Du hast Deinen Aluhut dabei. Und kein Handy oder sonst modernen Schnickachnack. Sicherlich ist das Sammeln von Daten mit großer Vorsicht zu sehen und man muss Herstellern auf die Finger klopfen, wenn da was nicht richtig läuft. Aber deswegen jede Idee und neue Entwicklung unter diesem Aspekt verteufeln und den digitalen Teufel an die Wand malen ist jetzt ein bisschen dick aufgetragen, oder?

Ich finde die Idee gut, denn wer einen PlugInHybrid fährt, soll das Ding bitte auch möglichst oft elektrisch nutzen und nicht nur das zusätzliche Drehmoment auskosten, um bis zur nächsten roten Ampel durchzuballern und eine Vollbremsung zu machen.
 
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Simon

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Wenn E-Mobilität so beliebt wäre, müsste man sie nicht mit alle möglichen planwirtschaftlichen Instrumenten staatlich subventionieren...

Überall bekommt man erzählt, dass E-Autos so viel einfacher zu produzieren sind und aus viel weniger Teilen bestehen. Dazu dann noch der "günstige" Strom. Demzufolge müssten beim Händler die Höfe ja voll mit spottbilligen Elektroautos sein und sich die Leute nur um diese tolle innovative Technologie reißen.

An öffentlichen Ladestationen macht meistens wenig Sinn. Wer lässt sein Auto schon stundenlang dort stehen, wenn er eigentlich dort gar nicht hin will/muss?

Es wäre viel sinniger, den Strompreis wieder von seinen Lasten zu befreien. Warum liegt Deutschland hier 50% über dem EU-Durchschnitt? Wegen der ganzen EEG- und Steuerkacke.

Und wenn der Staat erst mal merkt, dass ihm durch den Wegfall der Mineralölsteuer Einnahmen verloren gehen, wird es eine neue Sondersteuer auf Strom geben. Macht bestimmt dann Spaß, den 100 kWh-Akku für eine Reichweite von maximal(!) 500 km (bei Tempo 90 im Windschatten vom LKW) für 50 Euro mit Strom aufzuladen, während bei einem Dieselpreis von 1,10 € die gleiche Reichweite für ~30 € zu haben ist (6l Durchschnittsverbrauch).
 

jonderson

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Ich finde es echt schade, dass ich selber nicht nachschauen kann, wie viele KM ich elektrisch und wie viele ich mit Verbrenner gefahren bin.

Liegt bei mir vermutlich bei 95% elektrisch.
Mein Benziner ist seit Anfang März nicht gelaufen...

Hybrid fahren ihr schon toll, nur leider bieten die deutschen Hersteller nur Hybride an, die weniger effizient fahren und aufgeladen werden müssen.
1. Müssen Plugin-Hybride nicht aufgeladen werden. Dann fahren sie genauso wie ein Hybrid. Halte ich aber für sinnfrei.
2. Gibt es sehr wohl auch Hybride von deutschen Herstellern, z.B. kann man den Golf als solchen kaufen...
 

Dr.Death

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Elektromobilität ist nicht so beliebt, weil der Deutsche immer noch sagt "Damit komme ich ja nicht in den Urlaub", obwohl er meistens ein zweites Auto hat, eh fliegt und erstmal skeptisch ist, wenn jemand seinen heiligen Diesel in Frage stellt. Außerdem haben die Hersteller keinen Bock, weil die Gewinnmargen viel kleiner sind. Akkus sind verdammt teuer und Verbrenner haben sich vom Prinzip seit Jahrzehnten nicht wirklich verändert, also kaum Entwicklungskosten und satte Gewinne.

Dass der Diesel so billig ist, ist allerdings ein Problem. Bin der Meinung, dass die Brühe, die Dank VW und Co unsere Luft verpestet, längst realistisch besteuert werden sollte. Muss man sich mal vorstellen: Das Zeug hat pro Liter dramatisch mehr Energie und deswegen ist es rund 30 Prozent günstiger an der Tanke.
 
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