News Boox Go 10.3 Gen II: Neue ultradünne E-Notes mit und ohne Beleuchtung

Saiba schrieb:
verfolge auf Reddit regelmässig mit wie sie gewünschte Features eins nach dem anderen einbauen. Nicht immer schnell, aber sie sind aktiv und hören zu.
Und das sind Features, die Onyx in ihren Geräten nicht hat? Ansonsten ist der Vergleich ja hinfällig.

Saiba schrieb:
Offen ist noch eine durchgängige und einfache Synchronisierung zwischen den Geräten
Klingt für mich jetzt eher so als wären die noch ziemlich am Anfang.

Salamimander schrieb:
Das Display alleine kann es nicht sein
Da irrst du dich. Preise für das spezifische eink-Panel konnte ich leider nicht finden, aber selbst ältere Modelle der Größe liegen bei 150€ und mehr. Dazu kommt noch die Elektronik zur Ansteuerung und eben der ganze Rest des Geräts.
Ich wünschte auch, es gäbe billigere Lösungen, gerade für großformatige Displays. Wer sich eins der 31,5" Dinger an die Wand hängen will als digitales Bild, ist über 1000€ los.
 
Und ich dachte unten erwarten mich Preise von ca. 90€ :lol:
 
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Conqi schrieb:
Und das sind Features, die Onyx in ihren Geräten nicht hat? Ansonsten ist der Vergleich ja hinfällig.


Klingt für mich jetzt eher so als wären die noch ziemlich am Anfang.


Da irrst du dich. Preise für das spezifische eink-Panel konnte ich leider nicht finden, aber selbst ältere Modelle der Größe liegen bei 150€ und mehr. Dazu kommt noch die Elektronik zur Ansteuerung und eben der ganze Rest des Geräts.
Ich wünschte auch, es gäbe billigere Lösungen, gerade für großformatige Displays. Wer sich eins der 31,5" Dinger an die Wand hängen will als digitales Bild, ist über 1000€ los.
Der SoC wird bei 10€ oder weniger liegen. Da wird schon heftig Geld gemacht. Solange man für den Preis ein Tablet bekommt, wird sowas nicht gekauft werden leider. Gerade für Schulen ist das Teil sinnvoll. Oder gleich A4
 
Dieses „viel zu teuer für die Technik“ liest man hier ständig – aber genau da liegt der Denkfehler.

Ihr schaut auf CPU, RAM und vergleicht das mit einem iPad. Klar wirkt das dann schwach für den Preis.
Aber das ist kein normales Tablet – das ist ein ganz anderes Produkt mit einem anderen Zweck.

Ein eInk-Gerät braucht keine High-End-CPU.
Es geht um Schreiben, Lesen und Akku, der Wochen hält. Mehr Leistung würde hier oft einfach nur den Preis hochtreiben, ohne echten Mehrwert.

Der entscheidende Punkt ist aber:
Ihr vergleicht ein Nischenprodukt mit Massenware.

Ein iPad wird millionenfach gebaut. Dadurch werden selbst gute Komponenten günstig.
Bei solchen Geräten hier ist das anders: kleinere Stückzahlen, spezielles Display, weniger Hersteller. Die Entwicklung kostet trotzdem – nur verteilt sie sich auf viel weniger Geräte. Deshalb wirkt das teuer, obwohl die Hardware auf dem Papier „schlechter“ ist.

Das gleiche Prinzip hat man bei neuen Technologien schon oft gesehen:
Die ersten Flachbildfernseher waren kleiner, teilweise schlechter als Röhren (Schwarzwert, Schlieren, Blickwinkel) – und trotzdem extrem teuer. Erst mit der Masse wurden sie besser und günstiger.
Genauso bei Tablets – die ersten iPads waren im Verhältnis deutlich teurer als das, was man heute bekommt.

Und genau da stehen solche Geräte aktuell: relativ neu, noch keine großen Stückzahlen, daher auch noch hohe Preise!

Aktuell kaufen die Leute das auch nicht wegen Top-Hardware, sondern weil es für ihren Zweck passt: schreiben wie auf Papier, augenschonend lesen, lange Akkulaufzeit. Und weils auch ein wenig cool ist, das eben nicht auf einem Block zu machen ;)

Und ganz ehrlich:
Ich wünsche mir auch jedes Mal einen besseren Preis – bin selbst noch nicht bereit, so viel dafür auszugeben. Aber genau das ist der Punkt: Solange es ein Nischenprodukt bleibt, wird sich daran wenig ändern. Erst wenn mehr Leute zugreifen und mehr Konkurrenz entsteht, gehen die Preise runter.

Und ja, klar:
Hersteller nutzen den Spielraum auch aus, solange der Markt es hergibt.

Kurz gesagt:
Nicht „zu teuer für die Technik“, sondern einfach nicht vergleichbar mit einem Massenprodukt.
 
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Ich vergleiche aber die Preise. Die Technik abseits vom Display ist uralt. Dafür ist der Preis eine Frechheit. Das kann man nicht wegdiskutieren. Es muss nicht highend sein, aber zumindest aktuell!
 
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Meine Freundin sucht seit rund 4 Jahren einen geeigneten E-Book Reader mit e-ink Display.

Aber sie sieht absolut keinen Grund mehr als 150€ für ein Neugerät zu bezahlen. Ja, Abos hat sie für Online Bücher. Aber außer Smartphone zum unterwegs lesen gibt's da seit jeher nicht.

Aber irgendwie wollen die Hersteller ihre Geräte nicht verkaufen.
Entweder die Dinger sind per Software verrammelt und es gibt keinen Play Store(für ne App für eines ihrer Bücher Abos) oder riesen groß oder Teuer wie Sau oder ein bestimmtes Dateiformat geht nicht, oder maximal veraltete Hard- und Software.... Oder mehreren davon.

Vielleicht sind wir auch einfach zu blöd das richtige Gerät zu finden, vielleicht sind die Geräte aber auch einfach nur zu gut versteckt....🤷
 
Tulol schrieb:
Meine Freundin sucht seit rund 4 Jahren einen geeigneten E-Book Reader mit e-ink Display.

Aber sie sieht absolut keinen Grund mehr als 150€ für ein Neugerät zu bezahlen.
....
Aber irgendwie wollen die Hersteller ihre Geräte nicht verkaufen.
....
Vielleicht sind wir auch einfach zu blöd das richtige Gerät zu finden, vielleicht sind die Geräte aber auch einfach nur zu gut versteckt....🤷
Denke eher die falsche Erwarthungshaltung. Die Kindle Modelle duerften die hoechsten Stueckzahlen aufweisen und es ist davon auszugehen dass Amazon die Geraete mit vergleichsweise tiefen Margen verkauft weil der Fokus auf den Inhalten ist. Wenn also selbst Amazon gerade mal die Einstiegsvariante unter Eurem geuwnschten Preis anbieten kann dann wird es eine Firma mit einem Bruchteil der Stueckzahl nicht schaffen fuer diesen Preisbereich was nachhaltiges mit performanten Android zu entwickeln.
Leider hat eInk nicht das Massenappeal wie andere Displaytechnologien. Dann wuerde es wahrscheinlich mehr Panelhersteller und Wettbewerb geben. Aber es ist nicht davon auszugehen dass sich hier so schnell was aendern wird.
 
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Tulol schrieb:
Meine Freundin sucht seit rund 4 Jahren einen geeigneten E-Book Reader mit e-ink Display.

Aber sie sieht absolut keinen Grund mehr als 150€ für ein Neugerät zu bezahlen. Ja, Abos hat sie für Online Bücher. Aber außer Smartphone zum unterwegs lesen gibt's da seit jeher nicht.
Na ja, da gibt es ja eigentlich reichlich Auswahl seit Jahren. Aber natürlich nicht mit einer App, die ggf. die Quersubventionierung zerschießt. Oder meinst du, die Hersteller halten die Preise künstlich so hoch, weil die Leute ihnen das Zeug dennoch aus den Händen reißen ...? Ich denke, @schneup hat da völlig recht!
 
es gibt nicht viele E-Book Reader mit SD Karten Slot. Warum man immer nur 32 GB internen Speicher einbaut... Comics in Farbe brauchen Platz und ich will mich ungern vor meinem Urlaub entscheiden müssen was ich gerne lesen möchte aber je nach dem was man kauft hat man gelitten. Alle meckern immer das die Dinger so lahm sind und ja kein Wunder wenn die CPU so alt ist... Mal eben eine Seite darzustellen ohne einzuschlafen ist so einfach nicht möglich. Da kaufe ich mir lieber ein Buch! Bin ja bereit Geld in die Hand zu nehmen aber dann darf man auch was erwarten und nicht ein Android 15 wenn 17 schon vor der Tür steht. Was ist denn so schwer nicht gleich die 16 zu nehmen?
 
hanschke schrieb:
es gibt nicht viele E-Book Reader mit SD Karten Slot.
Doch, Boox hat einige im Laufe der Jahre rausgebracht mit microSD-Slot, Meebook gibt es auch, BigMe hat ebenfalls entsprechende Einschübe in den E-Inkgeräten.

Das neue Booxgerät ist jedenfalls lächerlich und überteuert. Android 15 im Jahre 2026? Viwoods konnte schon 2025 auf den Reader Android 16 aufspielen. Dann nur einen aktiven Stylus, der geladen werden muß und irgendwann Elektroschrott ist. Und nur 64 GB interner Speicher, von dem noch Platz fürs OS und anderen Krams abgeht, so dass viel weniger nutzbar ist. Nun brauchen die meisten epubs zwar wenig Speicherplat, aber bei 10" nutzt man das Gerät vielleicht auch für PDFs, wenn man dann noch Anmerkungen mit dem Stift hinzufügt, eigene Notizen macht etc. dann finde ich 64 GB zu wenig.
Ich habe den Reader von Viwoods (in s/w), der hat zwar auch keinen microSD-Kartenslot (dafür aber einen für eine Nano-SIM und funktioniert mit 4G als Telefon), aber 128 GB für ein Gerät, mit dem ich dann nur epubs lese, reicht dann schon aus. Android 16 belegt da übrigens 14 GB, 3,4 GB sind "temporary system files".
 
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