Bottleneck CPU/Netzwerk

Prollpower

Captain
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Juli 2008
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Hallo, allgemeine Frage:
Wie findet man heraus, ob eine CPU die Bandbreite im Heimnetz (z.B. 10G) limitiert?
 
Blick in die Glaskugel hmm... sehr nebelig

Die CPU ist bei reiner Datenübertragung selten ein Flaschenhals solange man kein Softwareraid einsetzt.
Ich würde einfach mal den Taskmanager öffnen und kontrollieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
sehr sehr nebelig - eine CPU kann den Netzwerkverkehr nicht beeinflussen, sondern eher der NIC (=die verbaute Netzwerk-Karte)
 
Eishunter schrieb:
sehr sehr nebelig - eine CPU kann den Netzwerkverkehr nicht beeinflussen, sondern eher der NIC (=die verbaute Netzwerk-Karte)

Natürlich geht das. Man speichere einfach ein 20.000x20.000 Pixel Bild als PNG auf einen Server mit 10 GB/sek. Da ist die CPU das limit.
 
Der Prozessor indirekt doch. :D
Lahme CPU -> Lahme AV -> Lahmes Mitsniffen des Traffic/Scannen der Dateien -> Lahmes Netz

BFF
 
Es gibt schon szenarien, wo eine CPU die Übertragungsgeschwindigkeit beeinflussen kann. Aber der TE beschreibt sein Anwendungsszenario gar nicht, sondern fragt einfach ins Blaue.
 
Hab nun öfter gelesen, das eine CPU auch zum Bottleneck werden kann.
Andererseits mit Iperf3 erhalte ich up zum einem PC up 1,5 Gbits/s und down 0,95 Gbit/s
Nur wenn ich mehrere parallele (8) Übertragungen starte (Parameter -P) starte, komme ich auf etwa 9 Gbit/s.
Wunder mich wo das Problem ist
 
ich tippe mal drauf das Teil läuft nur auf einem Task und mit 8 parallelle mit 8 Tasks
 
Worin liegt der Unterschied, also das bei einem Task die Datenrate niedrig ist? CPU? Die hat 2C/4T, wenn die limitiert, dann würde es mich wundern wo das herkommen soll.
Ist es normal das die Datenrate bei einem Task auf ~1,5Gbit/s "limitiert" ist?
Ergänzung ()

Zumal Zeitgleich senden und empfangen über je 8 Task geht auch und erhalte Werte von ~8 up und 8 Gbit/s down.
 
pfff. Wenn ich einen alten Atömer nehme und eine Übertragung einer großen Datei per ssh durchführe, kommt die CPU schon an ihre Grenzen und limitiert selbst bei einer gbit-Verbindung. Mache ich das ganze per netcat (piping über mbuffer, um I/O-Interrups abzufangen), kann ich die gbit-Verbindung hingegen voll auslasten. Alles eine Frage des Einsatzszenarios.
 
Das ist ja die Frage, woher siehst Du das die CPU oder was anderes limitiert? Müsste man das nicht sehen können?
Bezogen auf Iperf, wie kommt es dann das sich eine hohe Bandbreite nur durch Parallelisierung erreichen lässt wie bei meinem Fall?
 
Prollpower schrieb:
Das ist ja die Frage, woher siehst Du das die CPU oder was anderes limitiert?

Ich schaue mir am Switch an, wie hoch die Bandbreitennutzung ist und vergleiche das dann mit der Auslastung beider Systeme. Rödelt ein Kern auf voller Pulle oder habe ich einen extrem hohen Wert für iowait (warten auf Daten), limitiert das System (bei letzterem der Datenträger).
 
Mh irgendwie muss bei iperf3 auf dem einen PC das BS irgendwas auf 1,5 Gbit/s limitieren.
Unter einem Win-to-go erreiche ich mehr.
 
Was sagt denn Dein System, während die Benchmark läuft?
 
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