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1. Unmanaged reicht grundsätzlich. Sollte es nicht reichen, kennst du Dich bereits zu gut damit aus
2. PoE heisst Power Over Ethernet. Das ist nützlich wenn du WiFi Points aufstellen willst, und diese nur mit einem Netzkabel verkabeln willst.
2. ipv6 musst du dir noch keine Gedanken machen, das ist noch in weiter Ferne.
3. SFP ist für Glasfaser, dies interessiert dich ebenfalls nicht.
1. Managed switche können konfiguriert werden, smart managed erlauben es über eine grafische Oberfläsche, z.B. http(s) und unmanaged ist der allerwelts Switch, denn man nur in die Stromdose stecken muss.
2. PoE = Power Over Ethernet damit werden Endgeräte über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt. IPv6 heisst, dass es bereits Unterstützung für IPv6 hat - nur sinnvoll bei managed Switches und mit stacked ist gemeint, dass über ein Gerät mehrere konfiguriert werden können.
3. SFP = Small Formfactor Port, modulares System, womit man diverse Anschlüssel realisieren kann, z.B. unterschiedliche Glasfaser oder Ethernet.
Mal abgesehen von deiner Frage würde ich dir diesen Switch ans Herz legen. Wenn dir Qualität wichtig ist, wäre dieser wahrscheinlich genau das richtige. Hab mit diesem Switch sehr gute Erfahrungen gemacht! Daran Hingen mal 2 Rootserver und 2 PCs und es lief alles gleichzeitig ohne Schwierigkeiten.
Wenn es nur um eine einfache Verbindung mit 1Gbit/s Anbindung geht, kannst du natürlich auch jeden X-Beliebigen Switch benutzen, da der Zweck der internen Datenübertragung und der normalen Netzwerkaktivität in jedem Falle erfüllt ist.
Also bitte, die ganzen Begriffe kannst du schneller mit google finden als hier die Fragen rein stellen. Was besser ist hängt von deinen Anforderungen ab (die du garnicht erwähnst, außer eben Gbit). Schau dir an was die Begriffe bedeuten, überlege dir ob du Sie brauchst oder nicht und dann kann man weiter sehen. Aber wahrscheinlich wird dir ein simpler Switch ohne erweitere Funktionen (sprich unmanaged) genügen.
@davidnet: Es gibt auch auch SFP-Module für Kupfer.
IPv6 ist näher als man denkt! Die ersten Provider schalten das Protokoll bereits zum Anwender und wenn dann der Router das nicht versteht, kann das bald Probleme machen.
Wenn der Switch kein IPv6 versteht (zumindest jeder der "managed" ist), arbeitet der später nicht mehr korrekt, da er nicht weiss, welche IP hinter welchem Port steckt.
Wenn der Switch kein IPv6 versteht (zumindest jeder der "managed" ist), arbeitet der später nicht mehr korrekt, da er nicht weiss, welche IP hinter welchem Port steckt.
Das stimmt so nicht. Der Switch arbeitet auf Ethernet-Ebene und er weis nicht mal, dass es IP gibt. Das trifft auch auf Managed-Switches zu. Wir haben im Büro noch einige Layer3-Switches Aber das gibts für den Heimanwender nicht.
ich kringle mich mich gerade vor Lachen, wenn ich die Frage und die Antworten so lese
Büro und 13€ Switch passt nicht so wirklich zusammen...
Aber fangen wir vorne an:
Was sind die Anforderungen?
Wi viele Ports benötigst du?
muss er erweiterbar (stackable) sein?
brauchst du PoE (Power over Ethernet), heutzutage hauptsächlich für VoIP Telefone nützlich/benötigt?
musst du verschiedene VLAN voneinander trennen?
usw. usf. also eigentlich Fragen über Fragen.
Ich habe mir für zuhause gerade den Netgear gekauft und bin ganz zufrieden. Zumindest kann man für den Preis bei niedrigen Anforderungen nix verkehrt machen.
Aber "Profi" ist sicherlich anders!!!
Nunja, wenn ich z.B. meine Geräte direkt aus dem Internet ansprechen will und keine Lust auf NAT/Port-Forwarding habe, dann ist IPv6 sinnvoll. Abgesehen von der Tatsache, dass Protokolle wie LLMNR bereits seit Vista IPv6 nutzen (können).
Insofern: IPv6 kommt - endlich.
Mit IPv6 wird die Welt zwar nicht bunter/toller/besser, aber dass eine oder andere Problem lässt sich damit aus der Welt schaffen.
btw: Wenn ich mir hier die Erklärungsversuche einiger ansehe, die Abkürzungen wie PoE und SFP zu erklären versuchen, dann kommt mir das kalte Grausen. SFP ist primär eine Modulbauweise und da kommt bei den hier genutzten Switches immer/meistens Ethernet raus - entweder über Kupfer oder Glasfaser. PoE kann nicht nur Access Points versorgen, sondern auch z.Z. Telefone oder Kameras. Anwendungsmöglichkeiten gibt es da genügend. Stackable bezeichnet die Möglichkeit, mehrere physikalische Switches zu einem logischen Switch zusammenzufassen. Sollte der TE solche Switches benötigen, dann fragt er hier an der falschen Stelle: Ein Systemhaus o.ä. wäre dann die richtige Anlaufstelle.
Managed Switches bieten häufig bessere/umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten an. Die Smartmanaged-Varianten sind häufig nur eingeschränkt konfigurierbar. Interessant ist zudem noch die Unterscheidung in Layer 2- bzw. Layer 3-Switches. Für erstere ist IPvx ziemlich egal, letztere würde ich IPv6-Unterstützung nicht mehr kaufen.
Alucard muss ich zustimmen: ohne Anforderungsprofil ist keine sinnvolle Beratung möglich. Da ist mir auch schleierhaft, warum manche hier meinen einfache 8-Port-Switches seien ausreichend.
Und das würdest du in einer Firma wirklich auf diese Art lösen ? - davon abgesehen, ausser PCs können bis heute nur sehr wenige Geräte im Busines-Bereich etwas mit IPv6 anfangen.
Aber gut erklärt, wobei dass sicher keine Anfrage zu einem 1000€ Switch sein soll.
Hm... Ok, damit Dein Weltbild endgültig zusammenbricht: Eine nicht ganz kleine Bank (mit hauseigenen CCIE und redundanten Rechenzentren in zwei größeren Städten) setzt in mind. einem Gebäude für die Vernetzung der Geräte in den einzelnen Büros auf kleine 8-Port-Switches von DLink ein. Dort findet ein Teil der bankinternen Softwareentwicklung statt.
Der Profi kauft, was er braucht. Nicht weil "Profi" draufsteht, muss das Gerät die Anforderungen abdecken. Für den Preis eines Cisco 3750-X mit passender Ausstattung kann man sich locker ein paar einfache Switches auf Reserve hinstellen und bei Bedarf tauschen. Kommt halt immer auf die Anforderung an.
Cu,
Chris
Ergänzung ()
MoinMoin,
Robo32 schrieb:
Und das würdest du in einer Firma wirklich auf diese Art lösen ? - davon abgesehen, ausser PCs können bis heute nur sehr wenige Geräte im Busines-Bereich etwas mit IPv6 anfangen.
IPsec und eine Firewall sollten das eine oder andere regeln. Schließlich steht nirgends, dass ich einfach so meine Adressen ins Netz blasen würde.
Danach kommt es darauf an, was Du als Business-Bereich bezeichnest. Nicht alles unterstützt IPv6, aber es wird kontinuierlich mehr. In den nächsten Wochen stehen bei mir div. Versuche mit IPv6 auf dem Programm. Mal schauen, was SixXS und Dual-Stack ermöglichen.
Cu,
Chris
Aber gut erklärt, wobei dass sicher keine Anfrage zu einem 1000€ Switch sein soll.[/QUOTE]
Hm... Ok, damit Dein Weltbild endgültig zusammenbricht: Eine nicht ganz kleine Bank (mit hauseigenen CCIE und redundanten Rechenzentren in zwei größeren Städten) setzt in mind. einem Gebäude für die Vernetzung der Geräte in den einzelnen Büros auf kleine 8-Port-Switches von DLink ein. Dort findet ein Teil der bankinternen Softwareentwicklung statt.
aha, dann erkläre mir doch mal bitte wie diese beiden Dinge zusammen passen:
a) Redundantem Rechenzentrum
b) 8-Port D-Link Switch
Die einzigen Worte die ich in einem professionellen Umfeld da irgendwie zusammen bekomme wären:
switch mit redundantem power supply
Ich fasse es wirklich nicht, mit was für Amateur Technik speziell in D-Land heutzutage noch gearbeitet wird?!?
Man kann doch nicht einfach frei zugänglich einen Netzwerk Port "rumliegen" lassen, an den jeder seinen Laptop anschließen kann und freien Zugriff auf das Netzwerk hat?!?
Am besten wird auch noch jede MAC sofort frei geschaltet, dann könnt ihr die Kohle auch gleich auf dem Marktplatz verschenken
Vielleicht sollten wir aufhören, uns gegenseitig ans Bein pissen zu wollen :-).
Ich kenne es auch aus mehreren professionellen Netzwerken, dass der letzte Teil der Verteilung, also in den einzelnen Mitarbeiter-Büros, mit kleinen Desktop-Switches erledigt wird, einfach weil diese passiv sind, 19" nicht benötigt wird und sie viel günstiger sind.
Und, übrigens. Ein kleiner unmanaged Switch tötet noch nicht das 802.1X-Konzept: MAC-Bypass.
Ich fasse es wirklich nicht, mit was für Amateur Technik speziell in D-Land heutzutage noch gearbeitet wird?!?
Man kann doch nicht einfach frei zugänglich einen Netzwerk Port "rumliegen" lassen, an den jeder seinen Laptop anschließen kann und freien Zugriff auf das Netzwerk hat?!?
Am besten wird auch noch jede MAC sofort frei geschaltet, dann könnt ihr die Kohle auch gleich auf dem Marktplatz verschenken
Du hast damit die Situation von 99% aller Firmen in diesem Land beschrieben, die Konfiguration der Firewalls, Server und Clients folgt natürlich auch diesem Prinzip... - hauptsache billig
ansonsten ist der bereits genannte Netgear JGS524e für "minimal mehr als nur zum Surfen in der Ein-Zimmer-Studenten-Bude" schon ganz OK. Zur Not kannst du damit auch schon VLAN's trennen und elementare QoS Regeln aufsetzen, damit ein Angestellter noch per VoIP telefonieren kann, während der andere gerade Tittenbilder saugt...
Mir scheint es als ob der TE gar keine Ahnung von der Materie hat und somit noch nicht einmal seine genauen Anforderungen kennt. Hier empfiehlt sich mal ein langes Gespräch mit einem vertrauten Netzadmin oder gleich der Weg direkt zum Systemhaus.
aha, dann erkläre mir doch mal bitte wie diese beiden Dinge zusammen passen:
a) Redundantem Rechenzentrum
b) 8-Port D-Link Switch
Die einzigen Worte die ich in einem professionellen Umfeld da irgendwie zusammen bekomme wären:
switch mit redundantem power supply
Ganz einfach: Die wichtigen Dinge sind in redundanten RZs untergebracht und sollte ein Standort sich in Luft auflösen, dann sollen nach Planung innerhalb weniger Stunden die Aktivitäten aus dem zweiten RZ zu nahezu 100% wieder ausgeführt werden.
Die Mitarbeiter der Software-Entwicklung sind weniger wichtig: Also wurden dort jeweils zwei Arbeitsplätze über einen DLink-Switch in Richtung Gebäudeverteiler angeschlossen.
Zusammenfassung: Vieles passt zusammen, wenn man weiß, was die richtigen Prioritäten sind.
Ich fasse es wirklich nicht, mit was für Amateur Technik speziell in D-Land heutzutage noch gearbeitet wird?!?
Keine Ahnung, welchen Einblick Du in die unterschiedlichen Netzwerke von größeren Firmen hast. Wahrscheinlich wärst Du sehr überrascht, was man dort alles sieht. Grundsätzlich kochen alle mit Wasser: Einige wissen jedoch, wie man es richtig macht.
Man kann doch nicht einfach frei zugänglich einen Netzwerk Port "rumliegen" lassen, an den jeder seinen Laptop anschließen kann und freien Zugriff auf das Netzwerk hat?!?
Am besten wird auch noch jede MAC sofort frei geschaltet, dann könnt ihr die Kohle auch gleich auf dem Marktplatz verschenken
Du solltest von Deinem Trip runterkommen und in der Realität landen. Port-Authentifizierung mit 802.1x ist selten. Teilweise 5-10 Jahre alte Switches, die auf teilweise auf 100 MBit/s laufen und maximal einen GbE-Uplink haben. Ohne redundante Anbindung der einzelnen Gebäude und ohne redundante Stromversorgung bzw. USV. Die Stacks i.d.R. ohne redundante Links.
Letztens bei einem Kunden die Management-Interfaces der Switches im jeweiligen Daten-VLAN gefunden - ohne PW oder mit Standard-Passwörtern. Teilweise waren die Standorte der Switches nicht mehr genau bekannt oder nur ein-zwei Mitarbeiter wussten, wo sich die Technik versteckte. In der Summe waren/sind es eine gehobene zweistellige Anzahl Switches, die nicht zentral gemanaged wurden.
Achso, der Kunde entwickelt im Bereich Elektronik, ist international aktiv und hat am hiesigen Standort um die 600 Leute.
Das sind sicherlich keine optimalen Bedingungen und es ist viel Platz für Verbesserungen. Aber: Es lief bzw. läuft immer noch. Die Arbeiten am Netzwerk und der restlichen EDV-Infrastruktur werden noch ein wenig dauern.
Bei zwei Kunden ist/war STP nicht im Einsatz: Bei einem machen die Switches das nicht zuverlässig mit, beim anderen wurde es nicht konseuqent konfiguriert. Und wir reden hier noch nicht über RSTP der MSTP.
An meinem Arbeitsplatz komme ich mit einer fremden MAC nicht ins Hausnetz oder ins WLAN. Das Gäste-WLAN ist das höchste der Gefühle. Im Herbst letzten Jahres nach einem Mainboard-Wechsel im Notebook erst getestet... :-D
Die wenigsten hier könnten eine größere Netzwerkumgebung so managen, wie sie es fordern. Es scheitert an den Rahmenbedingungen der Realität.
Cu,
Chris
Ergänzung ()
MoinMoin,
Vivster schrieb:
Mir scheint es als ob der TE gar keine Ahnung von der Materie hat und somit noch nicht einmal seine genauen Anforderungen kennt. Hier empfiehlt sich mal ein langes Gespräch mit einem vertrauten Netzadmin oder gleich der Weg direkt zum Systemhaus.
Hier laufen doch genügend CCNA-/CCNP-/AIS-/ASE-Zertifikatsträger rum, die seine Fragen gut beantworten können sollten. Technisch als solches kein Problem...
Achso, das übliche: Der Kunde weiß nicht, was er will. :-D
ich habe keine Ahnung von Netzwerken und das gehört auch nicht zu meinen Aufgaben, dafür gibt es doch die Kabelaffen
Trotzdem, ich arbeite halt in einer Amerikanischen Firma die etwas auf Sicherheit (in jeder Hinsicht, sei es halt Ausfall-, Abhör- oder sonstwas) gibt.
Da gehört zum selbstverständlichen Standard, dass es KEINE "heißen" Netzwerk-Ports gibt die gerade nicht in Benutzung und frei zugänglich sind (selbst die nicht frei zugänglichen, z.B. im Datacenter werden spätestens nach 24h abgeschaltet, automatisch!).
Ein neuer Arbeitsplatz ist halt ein ITIL Change der durchlaufen wird und dazu gehört die Freigabe des Netzwerk Ports für den Laptop (VLAN entsprechend der Anforderungen) und VoIP.
Mir ist schon klar, dass das vielleicht nicht überall so konsequent gehandhabt wird, aber eine gewisse Grund "Disziplin" sollte doch heutzutage Standard sein?!?
Wie gesagt, es gibt heute 24-Port Switches für <200€ die ein Minimum an Funktionalität dazu bieten.
Ich weiß nicht ob ich paranoid bin oder völlig falsche Vorstellungen habe (ich hoffe zwar ja, glaube aber nicht!):
genau solche Einstellung rechtfertigt zur Zeit noch Entwicklung in einem "Hochpreis" Land wie D-Land im Vergleich zu z.B. China (die das definitiv noch laxer sehen als einige Leute hier). Aber wenn ich mir das hier so angucke, dann sollte man vielleicht doch auswandern. Entweder richtig oder richtig billig, für das hier dargestellte Mittelmaß (wenn überhaupt...) wird es auf lange Sicht keinen Platz/Markt geben, glaube ich...