Bridge-Kamera oder DSLR

bitfunker

ewohner
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Hiho!

1. Ja, ich habe mir die Fragen und Hinweise zur DSLR angesehen
2. Ich bin immer noch unschlüssig. :)

Also, ich hatte seit Wochen die Canon 1000D als günstige DSLR im Auge, doch nun bin ich über den Thread hier gestolpert und rechlich verunsichert.

Ich suche in erste Linie eine Kamera, die es mir erlaubt, halbwegs brauchbare, "normale" Aufnahmen auch in Räumen zu machen. Eine Knipse für die Jackentasche hab ich schon, daran fehlt es nicht. An Spezialitäten wie Macrophotographie habe ich wenig Interesse bzw. kann ich auch mit meiner SLR (ohne D ;)).

Nun, ich komme zur Eingangsfrage: Bridge oder DSLR? Budget 400€ max!
 
Was fotografierst du den sonst noch so ausser drinnen?

Bist du wirklich an der Fotografie interessiert? Für eine DSLR sollten nämliche einige Fototechnische Grundlagen geläufig sein oder gelernt werden damit man aus ihr auch wirklich mehr als aus einer Bridge raushohlt.

Für ein Budget von 400 Euro bekommt man zwar locker eine DSLR, ich kann dir aber aus meiner Erfahrung sagen das bei der DSLR noch mit erheblichen Mehrausgaben gerechnet werden müssen. (Nurnoch ein besseres Objektiv kaufen, nurnoch diesen Filter da, dann ist die Sammlung komplett,nurnoch die 8GB Extreme SD Karte, nurnoch dieses tolle Manfroto Stativ:evillol:)

Wenn dir der Brennweiten Bereich eines günstigen Kitobjektivs genügt würde ich wahrscheinlich zur DSLR greifen.
Falls du mehr Tele brauchst wirds knapp mit dem Budget, da wäre dann eine Bridge doch besser weil viel Tele sehr schnell ins Geld geht.

Wenn du die Mögichkeit hättest eine Bridge auszuprobieren wäre das natürlich optimal, wenn du beim Fotografieren dann öfters an die technischen Grenzen der Kamera gelangst würde das natürlich für eine DSLR sprechen:)
 
Ich habe mich letzter Zeit nur mit DSLRs einwenig letzter zeit befasst, und sofern ich das nötige Geld habe wollte ich mir eine kaufen.

Was mir Empfohlen worden ist, in ein Geschäft erstmal zu gehen und mal alle DSLRs oder in deinem Falle auch die Bridgecams mal alle in die Hand zunehmen. Wäre aber wohl besser erstmal im vorfeld rauszufinden was für dich besser ist ne Bridge oder DSLR... bin aber ein kleiner newb in sachen Fotogeräten.

Weil ich habe mir auch die 1000D zu erst ins Visir genommen(schön Billig *gg*), aber als ich sie in der Hand hatte war sie mir etwas zu klein.
Musste erstmal schauen welche mir gut in der Hand liegt :> weil das wichtig ist, wenn man viel Knipsen will.

So dann hier mal meine Erfahrung:

Wenn du ne DSLR nehmen willst, solltest du mal die 1000D, 400D, 450D, 40D/50D von Canons in die Hand nehmen und von Nikon die D80 sowie D60. (die wurden mir Empfohlen mal in die Hand zunehmen)

Dann stellte sich raus das für mich nur die D80 von Nikon gut in der Hand liegt,
bei den anderen modellen waren meine finger immer irgendwie komisch gekrüppelt (schräg angelegt, kleiner finger schaute raus oder so was halt) angelegt weil der Halt immer von der Kamera klein geraten war.

1000D 300-450D sind von der Body grösse gleich = was für kleine kurze Finger (nichts für mich)
40D/50D = war schon etwas besser, War besser als die 1000D & co aber trotzdem nicht Optimal, Waren so Oky für mich

Die D80 von Nikon = Grosser Griff, war perfekt für meine Hand
Die D60 = War etwas kleiner auch nicht das Wahre für mich.

Nur Sprengen die meisten Cams die ich hier nenne das Budget, dann müsstest du wohl nach gebrauchten schauen :\


Also Lass dir einfach einige Cams empfehlen von ein paar Profis hier, geh in den Shop probiere alle aus in der Hand damit man die zu kleinen bzw zu grossen Cams gleich ausscheiden können.
 
Ich suche in erste Linie eine Kamera, die es mir erlaubt, halbwegs brauchbare, "normale" Aufnahmen auch in Räumen zu machen. Eine Knipse für die Jackentasche hab ich schon, daran fehlt es nicht. An Spezialitäten wie Macrophotographie habe ich wenig Interesse bzw. kann ich auch mit meiner SLR (ohne D ).
Eindeutig BRIDGE ! was du vorhast,kann jede halbwegs moderne Bridgekamera. Für eine DSLR mußt du tiefer in die Tasche greifen! Vor allem die Kitlinsen zeigen dir schnell die Grenzen,obwohl manche gar nicht so übel sind. Aber für richtig gelungene Innenaufnahmen brauchst du ein lichtstarkes Objektiv,was üblicherweise richtig viel teuer ist,oder einen guten Systemblitz,der dir die Motive nicht platt macht,was aber auch ohne grössere Investition nicht machbar ist.
Wenn du nur mit internen Blitz shootest,und auf Bildgestaltung wenig Wert legst,dann rate ich dir zur Bridge. Eine klar Empfehlung ist die Fuji S100fs. Mit dieser Kamera hast du auch viele manuelle Möglichkeiten und der Super-CCD von Fuji ist bisher der beste Sensor seiner Klasse.
 
An der Canon EOS 1000D ist in Bezug auf die finale Bildqualität in keinster Weise etwas auszusetzen; bei Indoor Aufnahmen sollte entweder ein Stativ (hast du ja bereits^^), ein lichtstarkes Objektiv, Blitzgerät, IS oder eine hohe ISO Zahl verwendet werden, um ungewollte Verwacklungen zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

Da die EOS 1000D und 40D in Punkto Bildqualität mehr oder weniger gleich (gut) sind könnte ggf. ein Blick in meine bescheidende Galerie ein wenig helfen..

Kameraeinstellungen:
>> Fujifilm FinePix S9500 | 28-300mm f2.8-4.9
- Bildqualität: 9 MP, JPEG "fine"
- Belichtung: 1/15 Sekunde
- Blende: offen (ändert sich beim Zoomen, da keine durchgehende f Zahl)
- ISO: 100
- Blitz: 1/4 Power (max. Leitzahl 44)
- Modus: S (Shutter Priority)

>> Canon EOS 40D | 17-40mm f4 (27,2-64mm Kb. equiv.)
- Bildqualität: 10 MP, JPEG "fine"
- Belichtung: 1/15 Sekunde
- Blende: f4
- ISO: 1600 (Noise Reduction on)
- Blitz: 1/32 Power (max. Leitzahl 58)
- Modus: M (Full Manual)


Alles über ISO 200 wäre für meine alte Fuji unzumutbar gewesen daher würde ich bei schlechteren Lichtverhältnissen eine DSLR vorziehen (:
Dies kommt jedoch zu einem deutlichen Preispremium (aktuelle Preise ohne Versand und ohne Zubehör wie Speicherkarte, Akku, Diffusor, etc.):
>> Fujifilm (350€) + Metz (150€) -> ~500€ (28-300mm, 10,7x Zoom)
>> Canon EOS 1000D KIT + 18-55mm IS (370€) + 55-250mm IS (250€) + Speedlite430EX II (200€) -> ~880€ (28,8-400mm, 13,9x Zoom)
oder
>> Canon EOS 1000D Body only (310€) + 17-85mm IS (320€) + Speedlite430EX II (200€) -> ~830€ (27,2-136mm, 5x Zoom)


Beste Grüße


oQ
''''''
 
Salut,

eindeutig Bridge! Mit einer DSLR zu dem Budget wirst du den von dir gewünschten Zweck definitiv nicht zufriedenstellend erreichen.
 
Hallo

Du schreibst in deinem Eingagspost, dass du bereits eine (analoge) SLR besitzt. Es wäre vermutlich ganz interessant zu erfahren welche das ist, bzw. wie alt die zugehörigen Objektive sind. Sollten diese nicht all zu alt sein, kann man diese mit einer aktuellen DSLR (vom selben Hersteller) weiterverwenden und müsste sich (je nach qualität der Objektive) nicht mit schlechten Kitobjektiven rumschlagen.
 
Also mit dem Kitobjektiv der 1000D wird man in Räumen auch nicht so glücklich. Das hat so weit ich weiß Blende 4-5.6 - das heißt es ist mehr oder weniger ein Schönwetterobjektiv. Ein Standardweitwinkelzoom (also so ca. 18-50mm) mit Blende 2.8 kostet dann schon allein fast die 400 Euro, die du insgesamt ausgeben willst (sofern von Sigma oder Tamron - von Canon kostet's gleich das Doppelte).
Es gibt ein einziges superlichtstarkes Objektiv für wenig Geld (ca. 90 Euro), das ist das Canon 50mm 1.8 - das ist eine Festbrennweite mit 50mm und Blende 1.8, also schöne Portraitbrennweite, aber schon eher Richtung leichtes Tele, die Blende 1.8 ist super für wenig Licht.
Allerdings muss man auch wissen, dass DSLRs durch die viel größeren Chips bei offenen Blenden eine wesentlich geringere Tiefenschärfe haben, als Kompaktknipsen. Das freut den ambitionierten Fotografen, weil er damit Objekte/Personen freistellt, und die Bilder einfach professioneller wirken. Wer einfach nur mit dem Autofokus drauflosknipsen will, wird sich wahrscheinlich nur drüber ärgern, weil ständig die falschen Sachen scharf sind.
Der große Chip bewirkt allerdings auch, dass die DSLRs bei hohen ISO Werten viel weniger rauschen (viel weniger ist noch untertrieben). Was die 1000D mit ISO 1600 macht, ist noch einiges besser, als eine Powershot bei ISO 400. Deshalb sei auch wieder dahingestellt, ob eine Bridgekamera fürs drinnen fotografieren so viel besser geeignet ist, selbst wenn ihr Objektiv eine 2.8er Blende hätte.
Was auf jeden Fall nicht fehlen darf, ob bei SLR oder Bridge, ist ein externer Blitz mit Diffusor, mit dem man indirekt blitzen kann, das macht einen riesen Unterschied.

Die Gefahr bei DSLR ist, dass es ein teures Hobby werden kann. Angefangen hat's bei mir letzten Sommer mit einem günstigen EOS 40D Body für 550 Euro (gebraucht von einem Freund). Inzwischen ist es ca. 1500 Euro später, und ich habe grade mal eine Basis-Ausrüstung...
 
Ich würde dir zu einer DSLR raten,
da die Bildqualität bei z.B. ISO 400 viel besser ist.
Grade in den dunkleren Monaten ist das sehr nützlich.

Ich habe eine Sony A 200 (Bildstabilisator im gehäuse)
und finde sie nicht schlecht:D
(Du bekommst ziemlich günstig Objektive für Minolta oder Sony in der Bucht, was bei deinem Bugdet vll nicht schlecht ist:rolleyes:)
Wobei die Bildqualität der Canon doch glaub ich besser ist...

und dann würde ich dir ein 50 1:1,8 und später noch ein 30 1:1,8 oder ein 17-50 empfehlen.

Ich weiß das sprengt dein Bugdet ein bisschen ...
aber ich sags dir:
Wenn du erst einmal dabei bist richtig zu fotografieren, wird das schnell zur Sucht :freak:
 
Ich sag erstmal DANKE!
Allerdings habe ich mich etwas umorientiert, das das Problem "Kamera ist zu groß und bleibt deshalb daheim" unterschätzt wurde meinerseits. Nun ist es nach langem Abwägen und hin und her eine Canon PowerShot G9 geworden.
 
ist die G9 nicht auch sowas wie eine bridge?
 
Glückwunsch zur G9. Ein Arbeitskollege hat ebendiese als Zweitcam zu seiner 40D und ist sehr zufrieden. Tolle Bilder kann man auf jeden Fall damit machen... ;)
 
Es ist eine Bridge, aber eben ohne manuellen Zoom, "nur" 6xZoom und daher baut das Ding deutlich kleiner. Ist zwar größer als eine herkömmliche Kompaktknipse, aber Gürtel- und Jackentaschenkompatibel. RAW kann sie trotzdem und auch einige ander Features sind dabei. Noch lieber wäre mir die G10 gewesen, aber die ist bei ~400€, also über der Schmerzgrenze.
 
Hallo b-runner,

gibt es was an der G9 zu bemängeln?

Ich suche seit Tagen eine Cam und war schon kurz vor´m Nervenzusammenbruch. Habe dieselbe Odyssee hinter mir, wie du (400EUR, DSLR, ...) und bin nun - nachdem ich heute im MMarkt die G10 direkt mit der Lumix LX3 vergleichen konnte - soweit, eine G10 oder G9 zu kaufen.

Ich weiß, dass die G9 nicht wirklich schlechter ist, bestätige mich bitte in meiner Absicht, die gut 100EUR billigere G9 zu kaufen.

Danke
tobi.
 
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