Brummschleifenproblem bei Nahfehldmonitoren, andere LS testen?

Der Trick bei der symmetrischen Verkabelung ist doch, dass der Empfänger (also hier der Monitor) nur die Differenz zwischen beiden Signalleitungen auswertet. Erdschleifen und die meisten anderen Störungen wirken im Gleichtakt auf beide Signalleitungen, und kürzen sich heraus:

(+Signal + Störung) - (-Signal + Störung) = 2 * Signal
 
Der Trick der symmetrischen Signalübertragung ist, daß Fremdinduktion hier kaum noch eine Rolle spielt. Eine Verschiebung des Referenzpotentiales jedoch sorgt auch hier für Störungen in der Signalkette, da dann UR-≠UR+. Lediglich die (vollständige) galvanische Trennung der Komponenten kann hier gewährleisten, daß das Signal auch weiterhin symmetrisch bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Massepotentiale werden durch die Masseleitung der XLR-Verbindung schon großenteils angeglichen. Die Störspannung, die noch am Widerstand der Masseleitung abfällt, wirkt auf beide Signale, und kürzt sich durch die Subtraktion heraus.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Die Massepotentiale werden durch die Masseleitung der XLR-Verbindung schon großenteils angeglichen. Die Störspannung, die noch am Widerstand der Masseleitung abfällt, wirkt auf beide Signale, und kürzt sich durch die Subtraktion heraus.

Äh?
Bitte auch einmal für Elektriker erklären, warum genau fließen da jetzt a) keine Ausgleichsströme und b) wie kürzt sich der Potentialunterschied zwischen beiden Referenzpotentiale wieder heraus?
 
Die Ausgleichsströme fließen, und es fällt auch Spannung an der Masseverbindung ab. Aber diese Störspannung erscheint an beiden Signaleingängen, und von denen wertet die symmetrische Eingangsstufe nur die Differenz aus. Und Störspannung minus gleiche Störspannung ergibt (idealerweise) Null.

http://www.theimann.com/Analog/Misc_Tech/Sym_Elrad/

Nach diesem Prinzip sind auch symmetrische Hochpegeleingänge an Monitoren und anderen Studiokomponenten aufgebaut.
 
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