Brummschleifenproblem bei Nahfehldmonitoren, andere LS testen?

Also ich habe z.Z die Mackie CR4 hier über onboard angeschlossen.
Brummen tuhen die auch leicht sehr hörbar ab 70% Lautstärke aber die kann man sich dann nicht mehr antuhen ist dann extrem laut.

Im unteren Bereich ist das zwar auch vorhanden aber für mich jetzt nicht so wahrnehmbar ausser ich klebe mitn Ohr am Lautsprecher.

Muss aber dazu sagen das mein PC nicht auf übelst silence getrimmt ist kann auch sein das die Lüfter da das ein oder andere verschleiern:)
 
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@cruse, sehr interessanter Artikel und gut zu lesen. Danke! Hier wird aber davon abgeraten, den Schutzleiter zu entfernen. So ganz unnütz ist der wohl doch nicht. Da ich einen Riesenrespekt vor Elektrik habe, würde ich mich das nicht trauen.

@TE, hattest du die Monitore mal an einem separaten Stromkreis hängen? Das soll wohl auch helfen. Der Tipp kommt wohl etwas spät, hast sie bestimmt schon zurückgeschickt. Und die Yamahas spielen preislich in einer anderen Liga, das ist leider richtig.

Aber du hast mich auf eine Idee gebracht, ich werde mich mal auf die Suche nach einem kleinen Amp begeben und meine Control 1 wieder aufleben lassen. Ich brauch noch ein wenig Beschallung in der Küche. :)
 
Ja anderer Stromkreis hat auch nichts gebracht.

Da kann ich dir die SMSL empfehlen. Reichen für die Küchenanwendung absolut aus :)
SA-50 oder Q5

Vllt. Könnte ich Q5 + Control 1 auch in Erwägung ziehen?! :) hab die Control 1 aber noch nie gehört. Wie eignen die sich für DnB bei nur 70hrz?
 
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Danke für den Tipp, schaue ich mir an! :)

Die Control 1 kann ich nur als Monitore bewerten. Da haben sie ihren Job richtig gut gemacht. Zum damaligen Zeitpunkt (2010?), wurden die Control 1 mit den Rokit´s in einem Atemzug genannt. Ich finde, das die schon enorm viel Druck machen für die Größe.
Bräuchtest halt dann noch einen kleinen Verstärker. Oder die bereits genannten Control 2, die sind aktiv bzw. Master/Slave. Ich glaube das sind die gleichen wie die 1, nur halt eben aktiv.

Muß mal meine Frau fragen, was die von der Küchenbeschallungsidee hält... evtl. hätte ich dann sogar ein Paar Control 1 abzugeben... :freak: ;)

[Edit]
Die Control fangen erst bei 80Hz an...
 
Noch ein Tipp, den ich hier schon öfter gepostet habe:

Wenn möglich, die Quelle mit dem Verstärker per Toslink (LWL) koppeln und schon hat das leidige Brummen ein Ende.

Der vorgeschlagene SMSL Q5 hat ja einen Toslink-Eingang. Jetzt muss nur noch die Quelle SPDIF-Optisch anbieten.

Für die Küchenbeschallung, würde ich zu Passivboxen in Verbindung mit dem Q5 greifen, die sich auch leicht an der Wand befestigen lassen und zudem auch in der Farbe weiss verfügbar sind, was so die übliche Farbe ist im Küchenbereich.
Beispiele von Canton dazu: https://www.amazon.de/s?ie=UTF8&fie...=qs&sourceid=Mozilla-search&tag=firefox-de-21
 
@computerbase107: bei mir sind ja bereits Boxen (Control 1) vorhanden. Unser TE hat(te) Probleme mit den Swissonics (die mittlerweile wieder retourniert sind).

SPDIF-Ausgang wäre bei mir nicht vorhanden, da das Signal zu 99% vom Iphone/Ipad kommen würde. Der SMSL SA-50 wäre optimal von den Maßen her und preislich auch in Ordnung. Allerdings würde ich gerne noch Low/Mid/High regeln können. Zumindest Low & High sollte drin sein.
Da gibt´s einige von Lepy. Die sind aber schon wieder so günstig, dass ich kaum den Bewertungen glauben kann. Hat damit jemand Erfahrungen gesammelt?
 
Mit Denon liegt man eigentlich nie daneben. Kenne Denon hauptsächlich aus dem DJ-Bereich, besitze auch selber die DN SC2000. Wunderbare Midi-Controller mit 2 Deck Support.

Aber 188,- Tacken sind doch ein wenig viel und ein wenig groß ist er auch. Aber Danke :)

Ich probiere den jetzt mal aus, Dynavox CS-PA1:
2175514


Das sollte ausreichen für mein Vorhaben. Taugt er nichts, geht er halt wieder zurück und ich lasse mir was neues einfallen.
 
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Grade nochmal den thread durchgeguckt. Eine option hab ich irgendwie überlesen :O

Wenn ich die swissonic via chinch an die usb soundkarte angeschlossen hab und dann statt usb übertragung über spidf gegangen wäre, hätte ich die brummschleife dann beheben können?
 
@Skyy223: Nur wenn du statt dem PC ein galvanisch getrenntes Netzteil zur Versorgung der USB Soundkarte verwendet hättest. Damit hättest Du alle Masseverbindungen zwischen PC und Monitoren getrennt gehabt...
 
Nochmal um auf nummer sicher zu gehen, dass ich den Part verstanden hab :D

Galvanisch getrennt = Euro-Stecker?
 
Nein!

Euro Stecker heißt, Schutzklasse II / Schutz durch doppelte oder verstärkte Isolierung. Es darf kein Schutzleiter angeschlossen werden wodurch keine Potentialunterschiede zwischen Quelle und Endgerät auftreten können. Das Endgerät wird auf das Potential der Quelle gehoben. Probleme gibt es immer dann, wenn zwei oder mehr Geräte der Schutzklasse I (Schutzleiter) in der Kette vorhanden sind.

Galvanische Trennung hieße, dass gar keine galvanisch leitergebundene Verbindung zwischen Quelle und Endgerät besteht. Zum Beispiel optisch (TOSLINK) oder über einen Trennverstärker. Dann sind verschiedene Erdpotentiale unkritisch und Ausgleichsströme unmöglich.
 
Ich hätte in physik besser aufpassen sollen :)

Danke für die Erklärug. Zu einer solchen Schleife kommt ea durch meinen Bildschirm aber nicht weil die Verbindung zwischen LED und PC digital ist (hdmi) richtig? Also spielen nur alle diejenigen Geräte eine Rolle die analog in Verbindung zueinander stehen.
 
cruse schrieb:
schutzleiter einfach weglassen. brauch kein mensch!

Sechs, setzen. Der Schutzleiter dient (in der Hauselektrik) primär dem Personenschutz und soll vermeiden, daß an Gehäusekörpern gefährliche Berührungsspannungen anliegen können.

Brummschleifen können auf mehrlei Arten entstehen. Die wohl häufigste Art liegt in der (unsymmetrischen) Verbindung zweier Geräte der Schutzklasse II (Schutz durch Isolation) oder einem Gerät der Schutzklasse II und einem Gerät der Schutzklasse I (Schutz durch "Erdung"), die mit unterschiedlichen Referenzpotentialen arbeiten. Da bei Schutzklasse II kein eindeutig bestimmtes Referenzpotential versorgungsseitig "mitgeliefert" wird, arbeiten einige Geräte mit dem Neutralleiter als Referenz, andere wiederum "definieren" ein eigenes Referenzpotential hinter dem Netzteil. Wenn hier keine galvanische Trennung von der Versorgungsspannung (und keine Entkopplung der Geräte) stattfindet, kommt es zwangsläufig zu Ausgleichsströmen, die sich als das bekannte Brummen bemerkbar machen können.

Teilbelastete Schutzleiter können ein anderes Problem sein, wenn es sich primär um Verbindungen von Geräten der Schutzklasse I, ebenso wie ein "schwebender" Schutzleiter, der nicht eindeutig auf das Referenzpotential ("Erde") gezogen wird oder aber eine schlechte Verbindung (hohe Übergangswiderstände, z.B. durch gealterte, verkettete Mehrfachsteckdosen) hat.

Die einfachste, fachrichtige und auch gebräuchlichste Lösung der obigen Probleme ist (abgesehen von einer Überprüfung der Hauselektrik durch eine qualifizierte und kompetente Elektrofachkraft) die galvanische Trennung der Geräte voneinander, durch z.B. eben passive Übertrager. Die Bäh(!)ringer HD400 ist sicherlich nicht die beste Empfehlung, die darin verbauten OT-1 sind meist auch ohne Zusatzbeschaltung und eher von mittelprächtiger Qualität, erfüllen aber ihren Zweck. Gute Übertrager sind deutlich teurer.
Eine andere Möglichkeit wäre die Trennung durch Signalwandler und eine Ausführung der Verbindung in LWL. Hat nur den Nachteil, das man damit weitere Geräte in den Signalkreis einbringt und ggf. das Problem auch in der Teilstrecke Gerät -> Wandler auftritt. Hier ist eine technisch einwandfreie Versorgung wie auch die richtige Auswahl (Abstimmung der Geräte aufeinander) wichtig (was man auch schon bereits beim Kauf der beiden Endgeräte hätte beachten können und sich somit die ganzen Sorgen hätte ebenfalls sparen können).

Skyy223 schrieb:
Ich hätte in physik besser aufpassen sollen

Allerdings. denn das hier:
Skyy223 schrieb:
Zu einer solchen Schleife kommt ea durch meinen Bildschirm aber nicht weil die Verbindung zwischen LED und PC digital ist (hdmi) richtig? Also spielen nur alle diejenigen Geräte eine Rolle die analog in Verbindung zueinander stehen.
ist sinnfrei. Ob das Signal nun analog oder digital übertragen wird, ist hinfällig. Entscheidend ist, daß zwischen beiden Geräten eine leitfähige Verbindung besteht (die Geräte also weder galvanisch voneinander noch vom Netz getrennt sind). Wenn nun beide Geräte mit unterschiedlichen Referenzpotentialen arbeiten, werden zwischen beiden Geräten Ausgleichsströme fließen -> "Brummschleife".
 
Der Behringer HD400 hilft auf jeden Fall. Er ist nichts weiter als ein Trenntransformator, also ein rein passives Bauteil ohne Einfluss auf den Klang. Der HD400 sorgt für eine galvanische Trennung zwischen Signalquelle und Lautsprechern.
Siehe dazu in diesem, sowie in diesem Thread.
 
Cebo schrieb:
Der Behringer HD400 hilft auf jeden Fall. Er ist nichts weiter als ein Trenntransformator, also ein rein passives Bauteil ohne Einfluss auf den Klang.

Das ist soweit nicht ganz richtig, denn sowohl Blechung, Kernform und Wicklungen haben einen entscheidenden Einfluß auf das zu übertragende Spektrum. Es handelt sich hier ja schließlich um einen frequenzabhängigen Widerstand, nicht einfach nur um ein Stück Draht.

Ob man den Unterschied jedoch auch heraushört, steht auf einem anderen Blatt.

Persönlich arbeite ich ganz gerne mit Übertragern, da man mit den richtigen Übertragern und einer angepassten Beschaltung den Klang auch etwas wärmer gestalten kann. Es ist jedoch kein Spielzeug für den elektrotechnischen Laien.
 
... die dann auch nicht viel Nutzen, wenn kein einheitliches Referenzpotential über alle verbundenen Geräte vorliegt.
 
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