News Buffalo zeigt auf der CES Geräte mit WLAN 802.11ac

Also ich hoffe dass man mit WLAN dann wenigstens an 100mbit/s LAN dran kommt.
Zur zeit, mit einem Speedport W723V bin ich total unzufrieden... der Funkt zwar auch mit 802.11a/n, aber davon kommt nur ein bruchteil hier an und die Reichweite ist unter aller Sau.
Da ist die alte FritzBox Fon Wlan aus AOL-Zeiten fast genau so schnell und hat viel mehr Reichweite.

zum 10gbit/s lan: erstmal braucht man dafür die richtigen Speichermedien.
Es bringt nichts wenn ich von einem anderen PC ziehe der eine normale HDD hat.
Nichtmal SSDs nützen da viel, die werden üblicherweise auch nur mit SATA6Gbit/s angebunden.
Wenn man nicht ein RAID nutzt und permanent viele clients hat, bringt das 10gbit LAN herzlich wenig...
Und zumindest jetzt ist es noch so, dass wenn so eine situation eintrifft, man einen server betreiben sollte auf dem das Realisiert ist. Wenn man wirklich so hohe ansprüche an sein Heimnetzwerk hat, dann ist das Geld was dafür anfällt, auch zu verkraften.
(PS: zu solchen Situationen kann es in Privathaushalten noch garnicht kommen. Höchstens wenn man 10 clients gleichzeitig untouched blurays streamen lassen will...

MfG und frohes Fest,
Damon
 
Straputsky schrieb:
Hast du dafür irgendwelche Quellen? Auch ich kenne es nur so, dass pro Stream @20MHz rund 75MBit/s übertragen werden und @40Mhz dann eben das Doppelte. Demenstprechend wären die Datenströme (von oben nach unten): 4,4,2,2.
Jo, ohne SDM kommt man auch auf einem 20MHz-Kanal nicht auf mehr als 75Mbit/s. Bei einer 4x4:4-Konfiguration ist man dann bei 300MBit/s auf einem 20MHz-Kanal, bzw 600Mbit/s bei 40MHz.
Doch wer hat schon 4 Antennen in einem Client? Darum ist eigentlich 3x3:3 @ 450MBit/s @ 40MHz das defacto Maximum des 802.11n Standard. Ab 4 Antennen steigt nämlich der Aufwand und damit der Preis der Geräte ordentlich an.
802.11ac ist mMn eher ein Papiertiger...
8-faches SDM bei 802.11ac hört sich damit in der Theorie nett an, scheitert aber am abartigen Preis. Gehen wir daher von 3 Antennen aus: Dann sind wir bei 2,5GBit/s für einen Client (wie einen Laptop)
Frequenzbedingt wird das Signal stärker gedämpft als 802.11n @ 2,4GHz => Reichweite (Antenna diversity kann das vermutlich nicht ausgleichen)
Ergo nützt einem die 256QAM vermutlich genau im Raum, in dem der AP steht.
Straputsky schrieb:
Ich kenne ehrlich gesagt nicht mal einen Router, der aktuell 600MBit/s bietet. Das letzte was ich hörte war, dass endlich mal Geräte mit drei Antennen auf den Markt kommen sollen.
600Mbit/s gibt's für den Endkunden eh nicht, weil P/L zu vergessen. 450Mbit/s-APs: http://geizhals.at/eu/?cat=wlanrout&xf=547_450#xf_top
Straputsky schrieb:
Oder meinst du mit Datenströmen die verschiedenen Frequenzbänder? Beim Marketing wird nämlich schnell aus 300MBit/s je im 2,4 und 5 GHz-Bereich schnell ein 600MBit/s. Davon abgesehen, dass für 300MBit/s oft ein 40MHz-Kanal gebraucht wird (weil man sonst vier Antennen verbauen müsste) und das soll wohl im 2,4GHz Band nicht unproblematisch sein (weniger für den Router als für den Betrieb).
Ja, das war auf die Frequenzbänder bezogen. Spatial Streams kann man ja gleichzeitig auf einem Kanal betreiben. Was die vier Antenen betrifft: Das is vorallem zu teuer... Und kein Endgerät hat 4 Antennen. So ein Router nützt einem dann bestenfalls, wenn mehrere (Heavy-)User draufzugreifen.
8 Antennen bei 802.11ac riecht für mich stark nach Corporate-Environment oder Public-Use, wie etwa Flughafen, Wartehallen,... wobei sich auch hier der Nutzen in Grenzen hält, da die Internetanbindung auch dort meist auf wenige Mbit/s limitiert ist.
Die Haupt-Anwendung wird dann wohl daheim sein, mit 3 Antennen (weil mehr einfach schwer bezahlbar ist) und man damit den UltraHD-Content vom NAS auf den TV streamen kann... Für die meisten anderen Anwendungsgebiete sind so hohe Übertragungsraten dzt. einfach noch nicht notwendig.
Stattdessen sollte man lieber daran arbeiten, dass bei WLAN der Wechsel von 2,4GHz auf 5GHz lagfrei von statten geht oder zB simultane Verbindung auf 2,4GHz und 5GHz um im Falle einer Störung keine Lags zu haben (für jede Anwendung die mit Echtzeit-Daten arbeitet, wie zB Spiele). Das Roamingverhalten sollte verbessert werden,... das sollen sie erstmal korrigieren, bevor sie sich auf das nächste Datenraten-Update stürzen.
10GBe daheim wäre mri wichtiger als der nächste Strahlungsoverkill... (zusammen mit Wirelessdisplay und WirelessUSB)

MfG, Thomas
 
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Weil hier die Rede ist von 10 GBit-LAN. 10 GBit über Kupfer-Twisted-Pairs ist technisch gesehen immer noch sehr(!) aufwendig. Das wird so schnell nicht kommen. Vermutlich wird dann eher LAN über LWL kommen, da 99% der Leute für 10 GBit LAN ohnehin ihre Netzwerkverkabelung erneuern müssten.

Bei WLAN bzw. bei Datenübertragung per Funk gibt es immer wieder das selbe Problem: Eine Funkstrecke von schlechter Qualität bleibt eine schlechte Funkstrecke. Da lässt sich leider mit Technik alleine nicht viel machen.

DaMoN1993 schrieb:
Also ich hoffe dass man mit WLAN dann wenigstens an 100mbit/s LAN dran kommt.
Da kommst du bereits jetzt mit 802.11n dran. Das Hauptproblem: Die Funkübertragungsbedigungen dürfen dafür nicht zu schlecht sein.
Gipskartonplatten, Stahlbeton & Co. vertragen sich nicht so gut mit WLAN.
Ergänzung ()

HighTech-Freak schrieb:
802.11ac ist mMn eher ein Papiertiger...
8-faches SDM bei 802.11ac hört sich damit in der Theorie nett an, scheitert aber am abartigen Preis.
Ich denke mal dass der Standard genug Potential für die Zukunft bieten soll. 802.11n erlaubt auch 4-fach SDM. Genutzt wird das derzeit von keinem Router. 3-fach SDM ist derzeit das Maximum.
Bei LTE Advanced ist übrigens ebenfalls 8-fach SDM beim Downlink (Basisstation -> Teilnehmer) vorgesehen.
Man könnte fast meinen die Entwicklerteams (802.11ac und LTE) haben sich gegenseitig die Features abgeschaut.

HighTech-Freak schrieb:
nützt einem die 256QAM vermutlich genau im Raum, in dem der AP steht.
Ja, 256QAM wird nur bei sehr guter Funkstrecke ordentlich funktionieren, davon gehe ich auch aus.

HighTech-Freak schrieb:
Stattdessen sollte man lieber daran arbeiten, dass bei WLAN der Wechsel von 2,4GHz auf 5GHz lagfrei von statten geht oder zB simultane Verbindung auf 2,4GHz und 5GHz um im Falle einer Störung keine Lags zu haben (für jede Anwendung die mit Echtzeit-Daten arbeitet, wie zB Spiele).
Ich halte den dynamischen Wechsel des Frequenzbandes für keine so gute Idee. Was sollte da der Vorteil sein dynamisch zwischen 2,4 GHz Band und 5 GHz Band zu wechseln?
Weshalb nicht dauerhaft entweder 2,4 GHz oder 5 GHz WLAN?
 
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WinnieW2 schrieb:
10 GBit über Kupfer-Twisted-Pairs ist technisch gesehen immer noch sehr(!) aufwendig. Das wird so schnell nicht kommen. Vermutlich wird dann eher LAN über LWL kommen, da 99% der Leute für 10 GBit LAN ohnehin ihre Netzwerkverkabelung erneuern müssten.
Ich denke genau deshalb wird 10G erstmal gar nicht kommen, über LWL wird sich imo nicht @home durchsetzen. Selber verlegen geht nur eingeschränkt und bei Problemen (ich denke da an Verschmutzungen durch Staub) debuggen ist ohne Pegelmessgerät auch ne Nummer zu groß für die meisten.

Entweder die (er)finden ne Variante die in der Praxis halbwegs passabel über cat5e läuft oder das wird gar nichts.
 
WinnieW2 schrieb:
Ich halte den dynamischen Wechsel des Frequenzbandes für keine so gute Idee. Was sollte da der Vorteil sein dynamisch zwischen 2,4 GHz Band und 5 GHz Band zu wechseln?
Weshalb nicht dauerhaft entweder 2,4 GHz oder 5 GHz WLAN?
Einfache Antwort: Das 5GHz Band ist in den meisten Fällen (zumindest in Städten) weniger gestört, was auch an der geringeren Reichweite und höheren Dämpfung durch Wände liegt. D.h. im unmittelbaren Umkreis des Apps wäre das 5GHz Band sicher besser als das 2,4GHz-Band. In etwas Entfernung muss mann dann auf die 2,4GHz umsatteln, weil bei 5GHz vlt. nix mehr durchkommt. Wobei das und der Kommentar zum Roaming-Verhalten (zwischen Accespoints) vermutlich wenig in Privathaushalten zu tun haben werden. Wenn Du aber mal ein größeres Gebäude mit WLAN versorgt hast, dann wirst Du merken, dass das noch stark verbesserungswürdig ist.
Befindet man sich gerade an der Grenze zwischen zwei Funkzellen und geht ins Nebenzimmer mit dem Laptop wechselt der die Zelle/den App. Das kann man zumindest bei den intel-WLAN-Karten im Treiber Einstellen (nennt sich Roaming-Dynamik) aber, wenn man eben diese auf "träge" einstellt, wechselt der Laptop nur sehr träge und damit erst wenn das Signal sehr schwach ist, ergo hat man uU eine niedrigere Übertragungsrate, als bei dem anderen AP möglich wäre, da dessen Signal stärker ist. Sowas gehört mMn im Standard verankert, wie geroamt wird und dass das ganze schneller geht.
Ganz schlecht verstehen sich zB iOS Geräte in Roaming-Netzen. zumindest in meinem Umfeld verlieren die für Minuten (3-10) die Konnektivität...

MfG, Thomas
 
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Blutschlumpf schrieb:
Ich denke genau deshalb wird 10G erstmal gar nicht kommen, über LWL wird sich imo nicht @home durchsetzen.
Es gibt moderne LWL die sind aus High-Tech-Kunststoff, und die nennen sich dann POF.
Gigabit LAN funktioniert bereits über solche Fasern, zudem sind diese mechanisch belastbarer als Glasfasern. Die Konfektionierung der Stecker ist auch einfacher als bei Glasfasern.

Blutschlumpf schrieb:
Entweder die (er)finden ne Variante die in der Praxis halbwegs passabel über cat5e läuft oder das wird gar nichts.
Der 10GE Standard schickt die Signale mit 400 MHz über die Leitungen. Cat 5e ist nur für max. 100 MHz ausgelegt. Cat 6a ist die Minimalanforderung für Netzwerkkabel bei 10GE.
Für eine Absenkung auf 100 MHz müsste das über die Signalmodulation mit dem Faktor 4 ausgeglichen werden, was praktisch nicht möglich ist. Die Signalmodulation ist bereits sehr komplex und anfällig gegen Übertragungsfehler.
Noch höhere Geschwindigkeiten über Twisted-Pair-Leitungen halte ich daher für nicht sinnvoll.

HighTech-Freak schrieb:
Einfache Antwort: Das 5GHz Band ist in den meisten Fällen (zumindest in Städten) weniger gestört, was auch an der geringeren Reichweite und höheren Dämpfung durch Wände liegt. D.h. im unmittelbaren Umkreis des Apps wäre das 5GHz Band sicher besser als das 2,4GHz-Band. In etwas Entfernung muss mann dann auf die 2,4GHz umsatteln, weil bei 5GHz vlt. nix mehr durchkommt.
Das Problem dürften auch die Endgeräte sein. WLAN im 2,4 GHz Band unterstützen praktisch alle Geräte, aber WLAN im 5 GHz Band unterstützen nur recht wenige Geräte.
Es gibt auch keinen Standard dafür um dynamisch zwischen 2,4 und 5 GHz Band hin- und herzuwechseln. Dieser müsste zuerst festgelegt werden.
Grundsätzlich finde ich es allerdings für richtig das stark ausgelastete 2,4 GHz Band zu entlasten indem auf Funk im 5 GHz Band gewechselt wird.
Für das 2,4 GHz wird es allerdings keinen neueren Standard als 802.11n mehr geben; 802.11ac sieht nur das 5 GHz Band vor.
Bei 160 MHz Funkkanälen könnte es allerdings auch bald wieder Probleme mit der Knappheit von Funkkanälen geben, denn dann gibt es praktisch nur 3 Stück davon.
 
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WinnieW2 schrieb:
Es gibt moderne LWL die sind aus High-Tech-Kunststoff, und die nennen sich dann POF.
Gigabit LAN funktioniert bereits über solche Fasern, zudem sind diese mechanisch belastbarer als Glasfasern. Die Konfektionierung der Stecker ist auch einfacher als bei Glasfasern.
Sieht mir nicht so aus als könnte man das selber machen.
Alles wofür man Spezial-Equipment (damit meine ich jetzt nicht das LSA-Auflegewerkzeug für 3 Euro bei Ebay) braucht dürfte fast schon Ausschlusskreterium sein.
Wenn ich bedenke wie viel Trouble ich mit 10GBit im RZ-Betrieb schon hatte (CRC Fehler weil SMF schmutzig, Probleme bei 10.000SR weil Faser zu lang/alt/whatever, defekte oder schmutzige Transceiver, Hitzeentwicklung bei Xenpaks, XFPs und SFP+) fällt es mir was schwer zu glauben, dass die da in naher Zukunft ne Enduser-praxistaugliche Variante hinbekommen.


Der 10GE Standard schickt die Signale ...
Noch höhere Geschwindigkeiten über Twisted-Pair-Leitungen halte ich daher für nicht sinnvoll.
Wenn man keine Möglichkeit findet (warum ist imo vollkommen egal), dann wird uns GBit Ethernet als State-of-the art wohl noch lange erhalten bleiben.
Wobei sich natürlich imo auch ne Lösung die auf dem Papier Cat6a oder Cat7 mit 6er Stecker vorschreibt aber praktisch trotzdem mit 5e oder 6 ohne a durchsetzen könnte wenn eine funktionierende Erkennung unzureichender Verkabelungsqualität implementiert ist die bei Bedarf auf 1GBit zurückgeht.
 
HighTech-Freak schrieb:
Das 5GHz Band ist in den meisten Fällen (zumindest in Städten) weniger gestört, was auch an der geringeren Reichweite und höheren Dämpfung durch Wände liegt. D.h. im unmittelbaren Umkreis des Apps wäre das 5GHz Band sicher besser als das 2,4GHz-Band. In etwas Entfernung muss mann dann auf die 2,4GHz umsatteln, weil bei 5GHz vlt. nix mehr durchkommt...
Ok, deine Argumentation ist bei mir angekommen. Trotzdem halte ich es für sinnvoll mit dem Erwerb von neuen Geräten zu warten bis diese die 802.11ac Norm unterstützen. 802.11ac wird sicherlich nicht kompatibel zu 802.11n sein und eine Verbreitung bzw. Verfügbarkeit von Geräten mit 802.11ac verzögern.
Ich rechne ab Anfang 2013 mit WLAN-Geräten welche 802.11n im 2,4 GHz Band sowie 802.11ac im 5 GHz Band unterstützen; ich meine damit sowohl Access-Points als auch WLAN-Module in Geräten.
Für das 5 GHz Band gelten einige Einschränkungen in Deutschland, so können diese praktisch nur innerhalb von Gebäuden genutzt werden, weil das Frequenzband auch für RADAR z.B. in Flugzeugen genutzt wird.

Blutschlumpf schrieb:
Alles wofür man Spezial-Equipment (damit meine ich jetzt nicht das LSA-Auflegewerkzeug für 3 Euro bei Ebay) braucht dürfte fast schon Ausschlusskreterium sein.
Wenn ich bedenke wie viel Trouble ich mit 10GBit im RZ-Betrieb schon hatte (CRC Fehler weil SMF schmutzig, Probleme bei 10.000SR weil Faser zu lang/alt/whatever, defekte oder schmutzige Transceiver, Hitzeentwicklung bei Xenpaks, XFPs und SFP+) fällt es mir was schwer zu glauben, dass die da in naher Zukunft ne Enduser-praxistaugliche Variante hinbekommen.
Schnellere Datenverbindungen auf Glasfaserleitungen werden kommen, auch für Privatanwender. Das ist nur eine Frage der Zeit.
Intel entwickelt bereits eifrig daran weil die Grenzen was mit Kupferdrähten auf mehrere Meter möglich ist mit USB3.0 und Thunderbolt praktisch erreicht ist. Die max. zulässige Länge bei Thunderbolt mit Leitungen mit Adern aus Kupferdraht sind "nur" 3 Meter u. das mit erheblichem Aufwand bei der Signalverarbeitung. 10 GBit/s voll-duplex geht hier nur über eine Entfernung von 3 Metern.
 
Blutschlumpf schrieb:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j...sg=AFQjCNE0NHIUx8q9fS6syv8Z-LZGYi8IEg&cad=rjaWenn man keine Möglichkeit findet (warum ist imo vollkommen egal), dann wird uns GBit Ethernet als State-of-the art wohl noch lange erhalten bleiben.
Oder die IEEE springt mal über ihren Schatten und verlässt das 10er-Schema. Wenn 10 Gbit mit 400 MHz Bandbreite zu erreichen sind, dann ginge sicher auch 5 Gbit über 200 oder 2,5 über 100. Am besten beim Auto-Sense die Geräte die maximale Frequenz (+Sicherheitsabstand) grob ausmessen lassen.
 
Die IEEE hält nicht zwanghaft am 10er Schema fest. Es wird 40GE als Zwischenschritt zwischen 10GE und 100GE geben, denn 100GE wird selbst mit Glasfaser technisch anspruchsvoll sein.

Falls jede Verbindung seine Geschwindigkeit selber aushandeln sollte werden Switches das "ausbaden" müssen, und für jeden Port eine andere Connect-Rate konfigurieren müssen. Das würde die Switches verkomplizieren.

Aber mal zurück zum Thema WLAN. Neben dem 802.11ac wird auch am 802.11ad Standard gearbeitet. 802.11ad soll bei 60 GHz arbeiten. Eine sehr hohe Frequenz mit einigen Nachteilen. Praktisch nur (in einem Raum) auf Sichtverbindung nutzbar, allerdings sind dort ganze 7 GHz Bandbreite verfügbar.
 
WinnieW2 schrieb:
Falls jede Verbindung seine Geschwindigkeit selber aushandeln sollte werden Switches das "ausbaden" müssen, und für jeden Port eine andere Connect-Rate konfigurieren müssen. Das würde die Switches verkomplizieren.
Nicht wirklich, die müssen aktuell ja auch schon den Mischbetrieb 10/100/1000/10000 hinbekommen und entsprechend klug und ausreichende Buffer für In/Out haben.
 
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