News Bundesnetzagentur: App zum Nachweis von zu langsamem Mobilfunk startet

Frank

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Die Bundesnetzagentur hat die Re­ge­lun­gen für den Nach­weis ei­ner Min­der­leis­tung im Mo­bil­funk ver­öf­fent­licht, mit denen Kunden eine Minderung oder gar ein Sonderkündigungsrecht erwirken können sollen. Die Regelungen treten am 20. April in Kraft. Dann steht auch eine App für das Nachweisverfahren zur Verfügung.

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Ich bin ja mal gespannt, was dabei herauskommen wird. Es gibt zwar regelmäßig Messungen hier und da (mit einem speziell ausgerüsteten Fahrzeug), aber es hat halt eine andere Qualität, wenn zehntausende Leute messen.

Nachtrag:
Kann man damit auch gleichzeitig andere Netze testen? Dann könnte man die App auch dafür nutzen, den besten Anbieter für sich zu finden.
 
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Die Umsetzung wird spannend.

Bin gespannt auf die Reaktionen der Netzbetreiber/Provider.

Ich hoffe, dass dadurch der Ausbau in Mobilfunk schwachen Regionen gestärkt wird.
 
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Ist das dann auch für Gewerbekunden gedacht?
 
Endlich! Ich war davon betroffen, als mein Mobilfunkanbieter seinen Netzpartner gewechselt hatte. Ich hatte massive Geschwindigkeitseinbußen und nicht annähernd die versprochene Leistung. Ich habe mich dann mithilfe eines juristischen Tricks aus dem Vertrag gewunden. Der Nachweis einer zu langsamen Verbindung war mir zu aufwändig und nicht rechtssicher genug.
Ergänzung ()

Col. Jessep schrieb:
Bin gespannt auf die Reaktionen der Netzbetreiber/Provider.
Die haben zwei Möglichkeiten: Die versprochene Leistung bringen oder ihre beworbene Leistung nach unten korrigieren.
 
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25% und 15% mindestens? Ernsthaft jetzt? Das ist doch lächerlich!
 
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@ro///M3o
Nein, ist es nicht. Die Menschen sind mobil, da kann es immer mal zu Situationen kommen, in denen die Funkzellen komplett überfüllt sind. Ich würde sagen, das passiert sogar häufig.

Die Provider können das größtenteils abstellen, aber dann müssten sie die Funkzellen kleiner machen und dafür deutlich mehr Antennen aufstellen. Dann gibt es aber keine Mobilfunktarife für einen 10er pro Monat mehr. Die kosten dann das Zehnfache.
 
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Was passiert, wenn man gar kein Empfang hat? Weder bei meiner Freundin zuhause noch bei mir gibt es Netz...
 
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@Krik
Deinen Letzten Absatz halte ich für reine Spekulation, wie machen dass die Provider im Ausland denn mit ihren günstigen Preisen?
Ich finde die Grenzen mit 10%, 15% und 25% ebenfalls recht niedrig, vernünftiger fände ich 20%, 30% und 40%.
 
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Jetzt fehlt noch eine Peering App, die Laufzeiten zu bekannten Hyperacalern mit und ohne VPN misst.
 
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also einfach jede Menge Alufolie ums Handy wickeln bis der Empfang schlecht ist und dann eine Preisreduktion fordern? Schwierig.

Es sollten eher alle im Netz von einer Preisreduktion profitieren, wenn der Anbieter generell unterperformt.
 
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Mobilfunk ist und bleibt ein Mysterium. Direkt bei O2, Antenne von O2 auf dem Hausdach, voller 5G-Empfang und trotzdem nur 38/5 bei bis zu 300 Mbit/s. Mast von Vodafone etwa 250m Entfernt und besserer Speed.
 
@Ripcord untern Mast ist auch schlecht
 
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na ob das nicht ehr die Träume der Provider anfeuert endlich wieder Limitierungen in den Standard Tarifen machen zu können.

Aber Erstmal Streamon 720p und Co wegklagen ...ganz grosses Kino.

Gerade Apple mit dem miserablen Streamingverhalten von mindestens Apple Itunes Filmen verbrät vermutlich teils arg viel bei den unlimited Bandwidth Tarifen, ausser sie Streamen per Default mit anderem Buffering als das Apple TV.

Appl Jünger vor, bitte testen was ein aktuelles iphone da so zieht . bei meinem AppleTV4k 1.Gen kam mir das grausen als das WLAN mit knapp dem was der Internet Anschluss hergegeben hat und somit fast 100Mbit zugeblasen hat. Da kannst nur hoffen dass es im Mobilfunknetz anders ist. sonst hat keiner ne Freude bei nem entsprechenden Apple user in der Funkzelle.

Wichtiger wäre es den Endgeräte Markt auf die Finger zu klopfen und Apple per Default einzubremsen, bzw im Streaming einzuschränken.
Wer jetzt noch LTE kauft.... oder Geräte die nicht mit dem Netz des Anbieters zusammenpassen.

Apple und Telekom, bzw o2 soll ja teilweise nicht so besonders sein.

SUCI Sim und Co gekaspere. 5G SA, 5G+ aber nur für bestimmte Geräte...

Und die DualSIM Mania.. da hofft man dass es keine LowBand Problematik mehr gibt wie anno Dazumal bei LTE, dass nur ein Provider LowBand nutzen kann.

was network slicing so für blüten treibt...

Aber es ist ja der Provider ... naja ganz unschuldig ist er ja nicht wenn er wissentlich Geräte verkauft die nicht wirklich zu seinem Netz passen

solche Feinheiten wird die App dann garantiert nicht berücksichtigen...

und der Markt das weiter Schrottgeräte verkaufen, der mündige Bürger kennt sich garantiert mit aus.
 
Ich finde in den Unterlagen der BNA keine genauen Angaben wie die Messungen durchzuführen sind. Muss man sich im freien befinden? Ich kann natürlich auch Messungen aus meinem Auto im 2.UG der Tiefgarage starten da wird das Signal dann schlechter sein.
 
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GenK schrieb:
also einfach jede Menge Alufolie ums Handy wickeln bis der Empfang schlecht ist und dann eine Preisreduktion fordern? Schwierig.
Die App misst diverse Parameter (u.a. die Entfernung zu den gerade sichtbaren sowie zu den derzeit eingeloggten Mobilfunkzellen). Wenn da Alu um das Handy gewickelt ist, passen die gemessen Werte nicht mit den physikalisch erwartbaren Werten überein. Auf der anderen Seite: Im Inneren von Betonbauten ist die Schirmung auch extrem stark (wenn zudem die Fenster faradaysche Käfige sind wie bei der Bahn).

Ich denke mal, die App erfordert schon eine echte "Freifeldmessung" und nicht irgendwo in der Mitte einer "Betonburg". ;)
Ergänzung ()

QuamWave schrieb:
Ich finde in den Unterlagen der BNA keine genauen Angaben wie die Messungen durchzuführen sind. Muss man sich im freien befinden?
Der gesunde Menschenverstand sagt mir: Natürlich :schluck:
 
d3nso schrieb:
@Krik
Deinen Letzten Absatz halte ich für reine Spekulation, wie machen dass die Provider im Ausland denn mit ihren günstigen Preisen?
Ganz einfach, die kochen auch nur mit Wasser. Du hast auch im Ausland Gegenden mit schlechter Verbindung. Zudem hast du in vielen Ländern niedrigere Preise entsprechend des niedrigeren Lohnniveaus. Und die müssen meist nicht jeden Mobilfunkstandort erst mit einer Horde Anwälte freikämpfen wie hierzulande, wo die Regularien für Bau usw und die Gegenklagen so exzessiv sind.

Ob ein Anbieter überhöhte Preise hat, kann man indirekt daraus ableiten, ob die Gewinne im Vergleich zum Umsatz im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch sind. Und das ist auch in D nicht der Fall. Das Geld geht also irgendwohin und das meiste ist nunmal Personalkosten, egal ob direkt angestellt oder in Subbis und in den Netzausbau.
 
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Kann ich dann damit also einfach ein Sonderkündigungsrecht erzwingen, indem ich das Handy für die Messungen in eine abgeschirmte Kiste lege? 🤔

Abgesehen davon bringt mir das ja auch wenig, wenn ich keine alternativen guten Netze vor Ort habe. Eine Nachbesserungspflicht wäre imho besser als ein Minderungs- oder Sonderkündigungsrecht. Sinn und Zweck dieser App sollte ja ein langfristig besseres Netz und nicht eine neue Möglichkeit zur Vertragsflucht sein.
 
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