CAD-PC für Studenten

Weltenwandler

Lt. Junior Grade
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Hallo allerseits

Mein Bruder hat mir letztens gesagt das ihm sein Laptop (i3 370, 8GB Ram, 425m GT) zu langsam wird und er einen PC möchte.
Zur Zeit studiert er und arbeitet viel mit CAD-Programmen wie:
- Rhinoceros 4
- Vectorworks 2013
- Autocad 2012

Ich würde ihm gern einen PC zusammen stellen der für seine Bedürfniss reicht aber nicht zu teuer ist.
Mit CAD Programmen kenne ich mich leider gar nicht aus und bin wegen der CPU unschlüssig.
Meine Überlegungen gehen zu: i5, Xeon oder FX6300

Da er ab und an auch gern mal spielt würde ich ihm eine 560ti oder 660Ti rein bauen wollen - da kann er hoffentlich auch CUDA zum rendern benutzen.

Also - was für ein "preislich angemessenes" System würdet ihr empfehlen?
 
Es kommt vor allem aufs Budget an. Wie viel kann er denn ausgeben? Was noch wichtiger ist, Bildschirm? Tastatur? Maus? schon vorhanden?

Wenn das Geld da ist und die Programme so stark von CUDA profitieren (was ich nicht weiß), dann eine 660Ti oder eine 650Ti Boost, je nach Geldbeutel, ~ 8 GB RAM, SSD, Festplatte, passende CPU (je nach Programmnutzung) und ein entsprechendes Board (Z7, H77, B75 oder AMD Chipsätze.... je nach Prozessor).
 
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Xeon ist eine gute Wahl, und wenn es das Budget es her gibt eine Nvidia Quadro oder eine AMD Fire GL + SSD und 8 - 16 GB RAM.

Dann hat er wirklich Power.
 
Budget: so wenig wie möglich - so viel wie nötig. Unsere Eltern und ich unterstütze ihn dann falls sein Geld nicht reicht.
Monitor habe ich noch einen bei mir den er haben kann (1680x1050). Tastatur und Maus sind auch noch vorhanden und ein einfaches Gehäuse kostet nicht die Welt.
Geht mir jetzt hauptsächlich darum um welche CPU herum ich das System aufbaue.
 
Du kannst dir ein System für 10000 Euro zusammenstellen, aber auch eins für 500 Euro. Die Frage ist, ob er wirklich so viel Leistung braucht oder es einfach erstmal mit nem normalen 800 Euro Rechner probiert.
 
es gibt auch quadro's die sind in einer ähnlichen Preisklasse wie ein normale Geforce, aber sind im CAD Bereich durchaus leistungsfähiger.

Wenn nicht gespielt wird ist so was halt die bessere Wahl.

Ich arbeite in der IT in einem großen Ingeneur's Büro, ich kenn mich mit CAD relativ gut aus und auch mit den Preisen von Quadro Grakas.
 
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Hier wäre evtl. auch eine professionelle Grafikkarte zu empfehlen. Allerdings stark abhängig vom Budget und vor allem der eingesetzten Software. Mit Cuda allein ist es dabei evtl. nicht getan. Die Karten haben spezielle Treiber die aber offensichtlich in diesem Umfeld sinnig sind.
Wenn Zeit Geld ist und evtl. spezielle Genauigkeiten benötigt werden.
So kann ein Spieler mit Rechenfehlern evtl. leben die für einen visualisierenden Architekten unmöglich sind.
Ich würde mal googlen was die Software gerne mag oder ggf. Kommilitonen oder Profs befragen...
CPU würde ich einen ("kleinen") i7 bevorzugen wegen des HT.
Eine nicht zu kleine SSD kann sicher nicht schaden, evtl. eine 2. als Arbeitsvolume...

Kommt eben auch auf das Budget an ...
 
Das für ein Schmarn hier wieder verzapft wird. Kauf einen stinknormalen PC und eine normale GamerGPU, die bestmöglich von den Programmen unterstützt wird. Wahrscheinlich eine GTX 660. Alles andere ist für das Studium Overkill und treibt den Preis nur in unbezahlbare Höhen. Falls er sich in 5 Jahren nach dem Studium selbstständig machen will, ist das wieder eine ganz andere Sache.
 
Ich würde einen Xeon und eine Quadro 600 empfehlen, das sollte das beste sein, was man bekommen kann zu einem nicht allzu hohen Preis.

Eine 660 kostet mMn sogar mehr und bringt Leistung auf einem Gebiet, auf dem es nicht gebraucht wird.

Dieses Geld würde ich eher für eine SSD ausgeben, dann starten die CAD-Programme auch flott und die Arbeit fürs Studium macht etwas mehr Spaß.
 
hol dir lieber eine schnelle graka als eine langsame quadro. ebenso sollte man erstmal feststellen ob es nicht eher an der CPU hängt und da wäre auch eher auf intel zu setzen
 
Also ne Gaming Karte taugt nicht viel, wenn sollte man auf jeden fall ne Quadro oder FireGL einbauen.
 
Spaxgeco schrieb:
es gibt auch quadro's die sind in einer ähnlichen Preisklasse wie ein normale Geforce, aber sind im CAD Bereich durchaus leistungsfähiger.

Wenn nicht gespielt wird ist so was halt die bessere Wahl.

Ich arbeite in der IT in einem großen Ingeneur's Büro, ich kenn mich mit CAD relativ gut aus und auch mit den Preisen von Quadro Grakas.

Ich glaube, der weiter oben weiss nicht so genau, was ne Quadro/FireGL bei entsprechender Optimierung bewirken kann:-)

Das müsste man aber in der Dokumentation der benutzten Programme nachschauen. Sonst würde die IGP ja reichen. Theoretisch kann er das schon mit der im Notebook vorhandenen GPU testen. Die GF4xx müsste trotz zahlreicher Umbenennungen bereits auf Fermi basieren.

Problematisch heutzutage: Es wird überall Cuda geschrieben, "richtig" verwendet wird es aber noch lange nicht oder z.T. nur in einem Unterprogramm der jeweiligen Anwendung.

Bezüglich Optimierung: Es war glaube ich bei Adobe Premium, wo die Fermi-Karten die sonst schnelleren Kepler-Karten performancetechnisch überlegen waren. Da sieht man einfach, was man mit Optimierung rausholen kann.

Aber lassen wir erstmal das Budget des TE sprechen.
 
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