Canon Eos 1100d , empfehlenswert für Einsteiger?

Selektive Schärfe ergibt sich nicht aufgrund der Eigenschaft einer Kamera als DSLR. Das hängt zum einem von der Sensorgrösse ab, und grosse Sensoren sind nicht nur in DSLRs verbaut. Zum Zweiten hängt das auch ab von der Blende in Kombination mit der Brennweite des jeweiligen Objektivs. DOF hat mehrere zu beachtende Faktoren.
 
Ok, das mit der Schärfe hat sich erledigt, hab ich nun hinbekommen. Ist dann halt nur nicht mehr aus der Hand möglich . Bzw. geringfügig, falls ich Niedriege Brennweite verwende und dann mit Blende f11 fotografiere.

Nun brauch ich wie schon gesagt ein günstiges 250mm oder mehr Objektiv .

Gibts noch Alternativen zum 250mm Canon Objektiv

http://www.amazon.de/Tamron-70-300m...ZAUA/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1334485305&sr=8-3
Wäre das ok?

Und woran liegt es das Der Live View Autofokus ab und an mal rumzickt? Besonders wenn ich zwischen mehreren Ebene fotografiere findet dieser keinen Fokus.
 
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In dem Preisbereich würde ich persönlich eher zum Canon EF-S 55-250 IS II raten.

http://www.amazon.de/Canon-EF-S-55-...=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1334486316&sr=1-1

Der größte Vorteil ist der Bildstabilisator, aber auch die Abbildungsleistung ist besser.
Die fehlenden 50mm ab Brennweite merkt man kaum.

In meinen Augen der klare Preis/Leistungs Sieger.

Da drüber käme dann erst das Tamron 70-300mm VC USD

http://www.amazon.de/Tamron-70-300m...=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1334486363&sr=1-1

Aber das ist dann auch ein gutes Stück teuerer
 
Da Canon u.a. gerade Cashback auf das 55-250 IS II bietet, eindeutig das ;)

Das Tamron 70-300 VC USD kommt fast das doppelte, gebraucht wirds auch erst ab 260€ was und es ist für den Einstieg einfach überdimensioniert.
Es sei denn, du stehst drauf, auf dein Equipment angesprochen zu werden: dann nimm es. Mindestens eine Person mit interesse in Richtung DSLR spricht dich bei Zoobesuchen darauf an ;)
 
Das Tamron soll groß sein?^^ Dann darf man aber nie Richtung 300/4 oder 70-200/2.8 schauen :D
Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass man so oder so angesprochen wird wenn man mit so einer "Profipressekamera" rumläuft. Ich werde auch oft gefragt, für welche Zeitung ich denn arbeite, selbst wenn ich nur das 50er draufhab.

ABER: Trotzdem das Canon nehmen, ist einfach die bessere Wahl vom P/L und die 50mm kann man im Zweifelsfall auch croppen, da muss man zum Einstieg nicht so viel ausgeben.
 
Naja, es ist ne ganze Ecke "doller" als das 55-250 und neben allen mit den üblichen "ich habe eine DSLR, weil die ja bessere Bilder macht - 18-55 IS Kit Leuten", fällt man eh auf wie sonstwas.

Ich war Glücklicherweise nicht der einzige, neben mir war noch jemand mit 7D und Tamron 70-200 2.8 unterwegs, der fands anscheinend auch sehr lustig und grinste mich fast schon verständnisvoll an :D

Was mich jedoch wieder total verwirrt hat, waren zwei "Girlies", eine ca. 17/18, die andere (sicher ihre Schwester), so 15 rum: die Große mit 5D (II) und 70-200 4L, die Kurze sicher mit der alten Ausrüstung: 60D und nem Sigma - Richtung 18-125 würde ich sagen...kostet ja lles nichts :rolleyes:
Zum Glück sieht die 550D mit BG nach mehr aus, als sie eigentlich ist und mein 70-300 Tammy war größer als das F/4 L und so war meine Ehre wieder hergestellt :lol:

Im ernst, mir wäre das Canon 70-300 DO IS USM lieber, fällt halt unter "Noobs" nicht auf, grüner Ring hin oder her ;)

Aber mit Kit-Linse oder Joghurtbecher (50 1.8) wird nur ein Blick auf die Kamera geworfen, dann wird entdeckt, dass es nur der BG unten drunter ist und das wars, ich bleibe von Annäherungsversuchen verschont :)

BTT:
Ich würde fast behaupten, die 50mm sieht man fast gar nicht, da muss nicht viel gecropped werden und für die 140€ ist es einfach Top! Geli sollte natürlich auch noch drin sein, aber der Nachbau wird keine 10€ kosten nehme ich an
 
StoneJ schrieb:
Im ernst, mir wäre das Canon 70-300 DO IS USM lieber, fällt halt unter "Noobs" nicht auf, grüner Ring hin oder her ;)

Für die gebotene Abbildungsleistung ist das DO deutlich zu teuer, da es gerade mal mit den
normalen 70-300 IS mithalten kann.
 
Darum ging es mir auch nicht, ich meinte damit die Abmessungen.
Wobei auch das normale 70-300 IS USM ein bescheidenes Objektiv ist, teurer und schlechter als der Gegner aus dem Tamron Lager.
BTW: Ein Objektiv über 500€ werde ich mir wohl nie leisten wollen, dazu sind die Unterschiede teilw. einfach zu marginal ;)
 
StoneJ schrieb:
BTW: Ein Objektiv über 500€ werde ich mir wohl nie leisten wollen, dazu sind die Unterschiede teilw. einfach zu marginal ;)

Sagen wir mal lieber leisten können. Auch wenn ich nur für Nikon reden kann. Aber wenn man da einmal die Objektive der Holy Trinity bestehend aus 14-24 2,8, 24-70 2,8 und 70-200 2,8 VRII an einer Kamera und sei es nur DX hatte und dann im Ergebnis den Unterschied zu den ganzen low cost Objektiven sehen durfte würde so einen Satz nicht produzieren. Ich wette das ganze ist analog auch auf Canon übertragbar. Und hey, die drei oben genannten Objektive kosten alle das Stück zwischen 1400 und 1900 Euro. Aber da kann man sich ja locker 10 dicke Brummer für kaufen und auf dicke Hose machen.

StoneJ schrieb:
eine ca. 17/18, die andere (sicher ihre Schwester), so 15 rum: die Große mit 5D (II) und 70-200 4L, die Kurze sicher mit der alten Ausrüstung: 60D und nem Sigma - Richtung 18-125 würde ich sagen...kostet ja lles nichts :rolleyes:
Zum Glück sieht die 550D mit BG nach mehr aus, als sie eigentlich ist und mein 70-300 Tammy war größer als das F/4 L und so war meine Ehre wieder hergestellt

Ja, es kam schon immer auf die Größe an. Ähnlich wie beim KFZ-Motor, Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hubraum. Aber bitte nur unter 500€... Potemkinsches Dorf trapst die Nachtigall.
 
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Ich denke auch besonders bei Tele Objektiven muss man ab einem bestimmten Punkt über 500€ gehen. Ein lichtstarkes Tele gibt es darunter gar nicht, und auch UWW ist meist drüber angesiedelt, Makrolinsen, die guten Standardzooms (ich hab selber das 17-50 Tamron, aber wer einmal das Nikon Pendant drauf hatte wird bestätigen, dass das einfach eine ganz andere Liga ist).

Zudem geht es ja nicht nur um Abbildungsleistung sondern auch um den AF - der ist beim Tamron einfach grottig sobald das Licht nicht perfekt ist, selbst mein Kit ist besser. Aber naja. Bis das Nikon den Weg auf meine Kamera macht wird der Verschluss noch viel klicken.
 
@ Ferkel:

Deinen Post kann ich nicht ganz nachvollziehen, entweder verstehe ich deine Art Sarkasmus nicht (ich hoffe einfach mal es ist nicht dein Ernst, was du da von dir gibst) oder aber du hast die meine nicht verstanden. Mir persönlich war und ist es ehr unangenehm, wenn ich durch soetwas auffalle, leider kommt man da aber nicht drumherum.


P.S.
Sagen wir mal lieber leisten können...
ich weiß nicht, was du über meine finanziellen Mittel aussagen kannst? :rolleyes:
 
Ok, dann halt ganz simpel: Es liegen Welten zwischen einem <500€ Objektiv und einem der von mir genannten Objektive zum drei bis vierfachen Preis. Keine Mariginalitäten. Wer das nicht einsieht redet es sich schön, hat nicht die finanziellen Mittel oder einfach keinen Vergleich gehabt.

Auch das von Autokiller677 angesprochene Objektivpärchen Tamron 17-50 2,8 (286€) zu Nikon 17-55 2,8 (1320€) ist ein gutes Beispiel für viel (Geld) hilft viel. Das Tamron liefert durchaus gute Ergebnisse. Es verblasst aber gegen sein Nikon-Pendant.
 
Eine Meinung. Ich zumindest betrachte meine Bilder nicht als 250% Ausschnitt am PC oder pflaster mir meine Wände mit 120x90cm Ausdrucken zu. Wenn du mir bei einem normalen 10x15 Foto den Unterschied zwischen eben genannten Objektiven zeigen kannst, dann wäre ich sprachlos ;)

Ob ich dann an einem Tag eben 15-20 Bilder weniger Ausschuss habe und mir einen klick in der EBV spare, ist zumindest mir keinen Aufpreis von 600€ oder gar 1000€ wert. Und deshalb auch meine Aussage: "Ein Objektiv über 500€ werde ich mir wohl nie leisten wollen, dazu sind die Unterschiede teilw. einfach zu marginal".
 
Klar, für 10*15 Abzüge reicht auch das Kit. Aber es soll durchaus Leute geben, die größer Ausbelichten, Croppen etc.
Für 10*15 hab ich auch schon aus meinem 50er knapp 230mm gecroppt - sieht man dem Bild nicht an.
Wenn ich es auf meinem Monitor in FHD betrachte fällt es schon auf. Wenn ich das mit einem Bild aus dem Tamron mache sieht es selbst auf 10*15 matschig aus.

Abgesehen davon geht es halt nicht nur um Abbildungsleistung. Während du mit einem f/2.8 Objektiv abends noch bequem Sport bei annehmbaren ISOs fotografieren kannst, ist man mit einem Zoom mit f/5.6 oder gar f/6.3 schnell am Ende.

Was den AF angeht: beim Tamron bemängle ich nicht, dass er zu langsam oder so wäre. Er trifft oft einfach gar nicht. Da wird dann hin und her gepumpt, oft über 10 Sekunden, ohne stehen zu bleiben. Andere Objektive machen die Probleme nicht, die drehen hin und sitzen einfach.
 
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Normale Bilder waren jetzt auch einfach mal ein Beispiel, anfangs habe ich auch mit der Kit-Linse ein zwei Poster drucken lassen (längste Seite über 70cm) und das Ergebnis ist durchaus annehmbar ;)

Das sind Kompromisse die man damit halt eingeht, es kommt halt immer noch darauf an was man fotografiert. Das die Unterschiede bei extremen Situationen natürlich auch enorm deutlich werden ist wohl klar, aber ich weiß nicht wie du es handhabst, wenn ich merke, dass keine guten Bilder mehr rauskommen, pack ich die Kamera weg (oder den Joghurtbecher drauf) und dann ist es mir eigentlich relativ wumpe, ob ein 2000€ 70-200 2,8 L IS USM II jetzt noch gerade noch so Bilder machen würde ;)

EDIT:
Und Fakt ist, dass ich so manche Bilder im DSLR sehe, die mit 5D II und zig tollen L-Linsen gemacht sind, aber grausam aussehen, aber auch mehr als genug Beispiele mit alter 450D und 2-300€ Linse da sind, die unglaublich gut sind.

Jeder hat halt andere Ansprüche, ich z.b. möchte nicht im "vertreter Passerati mit unglaublichem 2,0TDI sitzen", unterstelle aber niemandem, dass er sich nicht mehr leisten kann oder will ;)
 
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StoneJ schrieb:
Eine Meinung. Ich zumindest betrachte meine Bilder nicht als 250% Ausschnitt am PC oder pflaster mir meine Wände mit 120x90cm Ausdrucken zu. Wenn du mir bei einem normalen 10x15 Foto den Unterschied zwischen eben genannten Objektiven zeigen kannst, dann wäre ich sprachlos ;)

Es gibt z.b. größere Unterschiede im Bokeh der Linsen, die man auch auf 10x15 unterscheiden kann. Also z.B. bei einem Porträt mit 85mm und Offenblende, sieht man den Unterschied zwischen einer 1500 Euro Festbrennweite und dem 400 Euro Zoom einfach (selbst, wenn man bei beiden die gleiche Blende, also z.B. 2,8 einstellt).
Da braucht man nicht Pixelpeepen und bei 100% die Schärfe vergleichen.

Wie ein sehr gutes Objektiv mit Highlights in der Unschärfe umgeht, kann man auch oft an hochwertigen Kinofilmen und Serien sehen: Nachtaufnahme, beleuchtete Straße im Hintergrund, stark unscharf, vorne die Person. Die Lichter im Hintergrund verschwimmen wunderschön weich und perfekt rund, die Person vorne ist dabei bombig scharf. Das geht eben mit einem Zeiss Masterprime.
Natürlich kann ich so eine Aufnahme auch mit meinem Sigma 18-50 f2.8 so ähnlich machen. Aber man sieht den Unterschied, wenn man genau hinschaut!
Ergänzung ()

StoneJ schrieb:
EDIT:
Und Fakt ist, dass ich so manche Bilder im DSLR sehe, die mit 5D II und zig tollen L-Linsen gemacht sind, aber grausam aussehen, aber auch mehr als genug Beispiele mit alter 450D und 2-300€ Linse da sind, die unglaublich gut sind.

Das ist natürlich klar, da es viele gibt, die denken, dass sie bessere Fotos machen können, wenn sie eine dicke Kamera mit L-Linse kaufen. Deshalb gibt es auch viele, viele schlechte Bilder mit teuren Kameras und L-Objektiven.

Daraus rückzuschließen, dass die guten Linsen deshalb ja gar nicht besser sein können, ist aber falsch.

P.S.: natürlich kann man für sich selbst entscheiden, was einem gut genug ist, und für was man bereit ist, mehr Geld auszugeben. Ich selbst besitze keine L-Linsen, und ich fotografiere viel mit dem Tamron 17-50 f2.8.
Ich finde z.B. bei diesem Objektiv Schärfe und Kontraste äußerst schön, aber natürlich hat es Limits bei der Verzerrung und das erwähnte Bokeh ist hart und unruhig. Da ich als Hobby fotografiere, kann ich damit gut leben. Aber ich sehe den Unterschied zu teuren Festbrennweiten.
 
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