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Canon oder Sony Spiegelreflex für Einsteiger?

echoDave

Commander
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Okt. 2010
Beiträge
2.220
Guten Abend zusammen,

ich stehe kurz vor einem Kauf einer neuen Kamera.
Diesmal möchte ich eine Spiegelreflex zulegen.

Ich erhoffe mir von der Kam schöne "Hobbyfotos" und ganz wichtig wäre, dass man bei Dunkelheit auch vernünftige Bilder ohne Rauschen bekommt. (Zb. Cityskyline bei Nacht fotografieren).

Mein Budget ist max. 400€.

Mir ist klar, dass ich dafür keine Wunder erwarten soll.

Ich hatte mir die Canon EOS 1100D ausgesucht inkl. EF-S 18-55mm.
Im M&M-Markt hat mir der Verkäufer zu der Sony SLT-A58K inkl. SAL 18-55mm geraten.


Jetzt meine Frage, welche der beiden Marken ist für Einsteiger besser geeignet?

Sony oder Canon?
- wo kann man billigere/bessere Objektive zukaufen ?
- wo hat man größere Objektiv-Auswahl ?
- Welche Cam macht die besseren Fotos ohne groß dran einstellen zu müssen?


Viele Grüße,

David
 
Die Sony hat in den Bewertungen deutlich schlechter abgeschnitten als die Canon. Ich würde eventuell auch noch die Nikon 5100 in die engere Wahl nehmen. Bezüglich der Bedienbarkeit tun die sich alle nicht viel, für Anfänger muss man viel rumprobieren und sich einlesen.
 
Hallo,

Soweit ich weiss sind die Optiken für die Sony nicht gerade günstig, sind sie aber je nachdem was man haben möchte für Canon auch nicht immer. :)

Ich selbst habe eine Canon und bin mit der Bildquali mehr als zufrieden, aber dabei kommt es eh weniger auf die Kamera an als auf die Objektive.

Du willst an der Kamera nicht viel "rumstellen" ?

Wenn das bedeuten soll das du nur im Automodus Fotos machen möchtest, dann rate ich dir ganz klar von einer DSLR ab.

Denn um da was gescheites raus zu bekommen muss man sich schon damit beschäftigen und die Kamera soll ja das Bild so machen wie ich es gerne möchte und nicht so wie der Automodus es haben möchte.

Gruss Bernd
 
Prinzipiell hast Du mit der Sony eine SLT ohne Spiegel, der hochklappt. Anstelle des Spiegels hast Du eine durchsichtige Folie vor dem Sensor. Vorteil ist der sehr schnelle Autofokus beim Liveview, das kann keine Canon oder Nikon so schnell und gut. Ein Nachteil könnte der elektronische Sucher sein, allerdings siehst Du auch durch den Sucher das fertige Bild.

Objektive kannst Du beim Sony auch alle Minolte AF Objektive verwenden, davon gibt es eine Menge und zum Teil sehr gute.
 
Ich benutz den LiveView meiner Canon extrem gern. Besonders wenn man Zeit hat, kann man noch schön reinzoomen und auf den Millimeter genau scharf stellen.

Für 450 bekommst du schon die EOS 600D mit 18-55mm. Den kleinen Aufpreis würde ich mir schon gönnen.
 
BH2210 schrieb:
Hallo,

Soweit ich weiss sind die Optiken für die Sony nicht gerade günstig, sind sie aber je nachdem was man haben möchte für Canon auch nicht immer. :)

Für Sony-Alpha gibt es einen riesigen Gebrauchtmarkt mit teilweise großartigen wie günstigen Minolta AF Objektiven ;) Einfach mal bei Ebay Minolta AF oder Minolta Dynax suchen. Alle Objektive dieser Kameras funktionieren uneingeschränkt, also auch mit Autofokus, an allen Sony-DSLR der Alpha-Serie.
 
Ich würde eher zu Sony raten, der elektrische Sucher ist für den "unbedarften" Gebrauch glaube ich die deutlich bessere Wahl. Sony hat eine gute und günstige Auswahl an Festbrennweiten, für den Rest tun es auch Sigma/Tamron. Vorteil bei Sony ist hierbei die im Gehäuse integrierte Stabilisierung sowie eine besser Low-ISO Leistung des Sensors. Für Canon spricht die wesentlich größere Auswahl an Zubehör und Objektiven, aber das scheint mir im Kontext nicht sonderlich wichtig zu sein. Solange man im Automatikmodus bleibt kann man die Leistung der Kamera sowieso nicht ausschöpfen, bei diesem Benutzungsprofil denke ich nicht das das tragen von 2-4 Objektiven in Frage kommt.
 

Ok ich glaube ich werde doch die Canon 1100d oder die 600d nehmen.

gibt es Gründe die stark dagegen sprechen ?


Also ich denke schon dass ich ein wenig mit den Einstellungen spielen werde, wenn ich schon die miglichkeit habe.
Bin von der Sony nicht so gänzlich überzeugt wenn ich ehrlich bin.


Gruß David
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich, im Grunde ist die Marke auch egal. Alle DSLR machen gute Fotos. Nur unwichtige Details machen den Unterschied, die im Test entdeckten Unterschiede in der Bildqualität verschwinden in der Praxis komplett. Die Sony SLT-A58K habe ich aus einem einzigen Grund NICHT gekauft: der Objektivanschluss ist aus Plastik. Ansonsten ist das, genau wie die Canon, eine fantastische Kamera.
 
Ich würde eher die 600D nehmen da diese im Vergleich zur 1100D deutlich wertiger ist und auch besser ausgestattet ist, z. B. fehlt der 1100D die automatische Reinigung des Sensors, und der Griff ist nicht wirklich gummiert, desweiteren ist der Videomodus nicht so gut sie kann auch nur 720p aufnehmen. Schlecht ist sie nicht wirklich aber die 600D ist einfach besser :) Und für 95€ bekommt man auch bei Canon die 50mm 1.8 Festbrennweite oder für ca. 150€ das 40mm 2.8 STM
 
Ich kenne mich jetzt mit den Preisen für Canon nicht aus, aber heute gibt es die 600 D mit 18-55 neu vom Händler für 369 € inkl. Versand KLICK. Bei dem Preis kann man wohl nicht viel verkehrt machen...
 
Völlig egal was du nimmst, deinen Anforderungen werden alle gerecht. Völlig egal ob da Nikon, Canon, Sony oder Pentax drauf steht. Interessant für dich könnten auch Systemkameras sein. Sind kleiner als Spiegelreflexkameras bieten aber die gleiche Bildqualität und sind meist günstiger zubekommen.

echoDave schrieb:
Ich erhoffe mir von der Kam schöne "Hobbyfotos" und ganz wichtig wäre, dass man bei Dunkelheit auch vernünftige Bilder ohne Rauschen bekommt. (Zb. Cityskyline bei Nacht fotografieren).
Da solltest du in ein vernüftiges Stativ + Stativkopf (zusammen gehts ab 100€ los) investieren. Das bringt mehr in dem Aspekt als jede noch so überlegende Kamera.
 


Angebot ist zwar gut, aber das Objektiv ist ohne Bildstabilisator.
Ich Werde mich definitiv auf den Gebrauchtwarenmarkt umsehen, da kriegt man gut ausgestattet 600D teils für unter 400€.


@baXus1

Das stimmt meine momentanen Anforderungen würde auch eine Systemkamera erfüllen, doch wer weiß ob ich später doch nicht mehr aus den Fotos rausholen will.
Ich bin einer der Kauft lieber einmal, dafür soll die Kam dann auch Jahre halten.


Grüß,

David


Edit:

Habe mich eben noch mal bei Nikon umgesehen, spricht was gegen die Nikon 3100 und das Tamron AF 18-200mm Objektiv?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 3100 ist halt auch auf dem Niveau der 1100D, der Videomodus ist nicht der beste und man kann videos nicht manuel steuern aber sonst macht sie auch brauchbare Fotos. Die bessere alternative wäre dann die D5100. 18-200mm sind zwar praktisch aber so große Brennweitenberreiche gehen auf die Qualitär, muss man halt selber entscheiden was fr ansprüche man hat.
 
Ich lese mich grad immer weiter ins Thema rein deshalb nicht wundern über die sich ändernde Meinung :D

Was Objektive angeht, tendiere ich nach genauerem Einlesen zu einem 18-105mm Objektiv für den Anfang.


Bei der Cam sind momentan die Canon EOS 1100D, Canon 600D, Nikon D3100 und Nikon D5100.
Werde mich mehr einlesen und versuche alle 4 Cam´s anzutesten.
 
echoDave schrieb:
Das stimmt meine momentanen Anforderungen würde auch eine Systemkamera erfüllen, doch wer weiß ob ich später doch nicht mehr aus den Fotos rausholen will.
Was willst du denn da mehr rausholen? Raw können die auch. Und gute Objektive gibt es dafür ebenfalls. Wenn du nicht vorhast hauptsächlich Richtung Sport zugehen sind Systemkameras eine sehr gute Alternative.

echoDave schrieb:
Habe mich eben noch mal bei Nikon umgesehen, spricht was gegen die Nikon 3100 und das Tamron AF 18-200mm Objektiv?
Ja das Objektiv!
 
baXus1 schrieb:

Oh je, ich liebe solche fantastischen Pauschalaussagen.

@ Echodave

Wenn Du tiefer in die Fotographie einsteigst, wirst Du öfters mit solchem Marken- und vor allem -Monetär-orientiertem Halbwissen konfrontiert, nachdem nur gewisse Marken und nur teure Hardware akzeptabel sind. Dieses Halbwissen ist eigentlich eher Gefühlsbasiert und die Folge von gutem Marketing. Sei froh, dass die hier nicht mit der Lichtstärke anfangen - denn dann sind wir schon in der Nähe der Penisgrößenvergleiche.

Selbstverständlich spricht nichts gegen das Objektiv von Tamron, aber es ist selbstverständlich auch keineswegs mit einem Profi-Objektiv im Tausend-Euro-Bereich zu vergleichen.

Denk nicht so viel nah, das taugt schon! Und wenn Du mir nicht glaubst: Schau mal auf pixel-peeper vorbei und sage mir, ob Du nur anhand der Bildqualität Objektive oder Kameras zuordnen kannst. Ich esse meinen Besen mit Senf und Ketchup, wenn Du das schaffst. ;)
 
leboef schrieb:
Oh je, ich liebe solche fantastischen Pauschalaussagen.

Wenn Du tiefer in die Fotographie einsteigst, wirst Du öfters mit solchem Marken- und vor allem -Monetär-orientiertem Halbwissen konfrontiert

Ich gebe dir in einigen Punkten Recht. Aber man muss schon sagen, dass speziell das Tamron 18-200 mitunter eines der schlechtesten Objektive ist, die man sich für eine DSLR kaufen kann. Nicht umsonst hat dieses Objektiv daher einen so radikalen Preisverfall zu einem Ramschpreis erhalten.
 
echoDave schrieb:
Angebot ist zwar gut, aber das Objektiv ist ohne Bildstabilisator.

Auf solche Sachen achte ich nicht extra, da die Sony den Stabi eingebaut hat. Ist halt auch ein Vorteil von Sony, da muss man nicht extra auf einen Stabi im Objektiv achten.
 
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