Conqi schrieb:
Die Zahlen sind allgemein recht interessant finde ich. 93% des Umsatzes mit Spielen entfiel auf digitale Verkäufe und nur noch 6,7% auf physische Spiele.
Außerdem waren über 60% des Umsatzes auf dem PC. Dabei hört man ja gerne, dass der größte Umsatz auf den Konsolen stattfindet, um zu rechtfertigen, warum zum Beispiel GTA 6 erstmal nur für Konsolen kommt.
Naja welches Spiel auf dem PC gibt es noch physisch?
Im Gegensatz zu den Konsolen sollten alle Steam-Titel auch offline laufen.
Allerdings könnte Denuvo, was Capcom nutzt, alle 30 Tage eine Online Verbindung brauchen.
Ich habe RE9 und Pragmata für Steam gekauft, aber nicht auf Steam.
Pragmata habe ich VOR Release für nur 40€ vorbestellen können. Versuch das mal auf der Konsole...
Der geringere Preis kommt auch daher, das Capcom Keys an Händlern rausgibt, die aber dann aber 30% günstiger an Händlern verkauft, also jenen 30% die Steam nimmt.
Die Händler stecken dann z.b. 5-10% ein, während sie die Keys 20-25% günstiger weiterverkaufen.
Auch ohne Steam gab es früher diese 30%, das ist dann der Teil den Händler wie Gamestop oder Märkte wie Real, Walmart und Co als Marge bekamen.
Und die Märkte haben schon damals die physischen Spiele reduziert angeboten, indem sie ihre Marge senkten.
Der Unterschied ist, das man die Spiele selbst nicht mehr herstellen muss und man deshalb zusätzlich ~5% Kosten bei digitalen Spielen einspart. Die bekommt dann der Publisher/Entwickler.