News Capcom: Neun von zehn Verkäufen kommen aus dem Archiv

PhiE

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Capcom wächst kräftig, doch nicht nur neue Spiele treiben das Geschäft. Von 23,81 Millionen verkauften Einheiten entfielen 21,26 Millionen auf bereits zuvor er­schie­nene Titel. Gleichzeitig gelang mit Pragmata der erfolgreiche Start einer neuen Marke.

Zur News: Capcom: Neun von zehn Verkäufen kommen aus dem Archiv
 
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Capcom liefert auch ubisoft ist dafür gestorben, weiter so Capcom
 
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Starke Marken, die technische Umsetzung der Games skaliert oftmals sehr gut mit Hardware, so dass auch Gamer on a budget nicht ausgeschlossen werden. Viele der Games glänzen auch ohne Path-Tracing und spielen grafisch auf seinem sehr schönen Level mit und/oder haben einen eigenen/schönen Artstyle.

Und dann sind sie auch noch Hauptsponsor auf den japanischen Nationaltrikots im Volleyball. I like 😁
In dem Sinne: Hadoken!
 
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Die Zahlen sind allgemein recht interessant finde ich. 93% des Umsatzes mit Spielen entfiel auf digitale Verkäufe und nur noch 6,7% auf physische Spiele.
Außerdem waren über 60% des Umsatzes auf dem PC. Dabei hört man ja gerne, dass der größte Umsatz auf den Konsolen stattfindet, um zu rechtfertigen, warum zum Beispiel GTA 6 erstmal nur für Konsolen kommt.
 
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Jo, RE Requiem zählt zum "Archiv", nur weil das Spiel einen Monat vor dem betracheteten Quartal erschienen ist.

Am Ende doch nur lächerliche Zahlenschubserei
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Conqi schrieb:
Die Zahlen sind allgemein recht interessant finde ich. 93% des Umsatzes mit Spielen entfiel auf digitale Verkäufe und nur noch 6,7% auf physische Spiele.
In den USA war Pragmata und RE Requiem z.B. aber auch kaum auf Disc erhältlich
 
In den letzten Steam Sales waren Resident Evil 2, 3 & 4 sehr gut gepreist. So bekommt man natürlich millionen Verkäufe.
 
Dass die meisten Verkäufe digital ausfallen, wundert mich nicht - bei den Sales-Preisen.

Capcom ist eine der wenigen Firmen, die mich schon seit meinen Kindheitstagen begleiten, als mein Vater sich durch Mega Man und Ghost'n'Goblins auf dem NES gekämpft hat. Oder Duck Tales und Darkwing Duck. Später dann Street Fighter 2, Mega Man X und die Mickey-Maus-Platformer auf dem SNES.

Entsprechend groß ist dann das Angebot an hochwertigen Klassikern, die ja auch heute noch in Collections verkauft werden. Und nur weil Titel älter werden, macht es sie nicht schlechter. Sie müssen nur entsprechend gut aufbereitet werden, was Capcom auch gelingt.

Auf dem Nintendo DS entdeckte ich dann die Ace Attorney-Serie für mich.
Street Fighter 4 habe ich damals auf der Xbox 360 kompetitiv gespielt und Teil 6 starte ich heute immer noch regelmäßig für ein paar Matches an.

Ein Freund hat sich Monster Hunter Rise im Summer-Sale gekauft und wir haben in weniger als 3 Wochen schon wieder je 50 Stunden versenkt - zusätzlich zu den hunderten, die wir auf der Switch rausgeholt haben.
MH Wilds strafe ich mit den Performance-Problemen und dem Open World-Konzept noch etwas ab, bis es unter 15€ kostet.

Im Capcom Store Tokyo habe ich daher mit Freude kräftig zugeschlagen.

Das wohl größte Capcom-Franchise hat mich leider nie gepackt: Resident Evil 😆
 
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Suspektan schrieb:
Am Ende doch nur lächerliche Zahlenschubserei
Ja und nein. Spiele aus vorherigen Quartalen sind halt nicht neu. Alles andere wäre ja irgendwie Blödsinn.

Suspektan schrieb:
In den USA war Pragmata und RE Requiem z.B. aber auch kaum auf Disc erhältlich
Macht aus Capcoms Sicht vielleicht auch einfach wenig Sinn mittlerweile.

Anteil physischer Verkäufe jeweils Q2 des Jahres:
202211,1%
202314,1%
20247,4%
20254,8%
20266,7%

Also der Trend ist definitiv nicht neu.

PrussianHeathen schrieb:
So bekommt man natürlich millionen Verkäufe.
Durchschnittspreis lässt sich leider nur schwer ermitteln wegen DLCs etc. aber einfach nur Umsatz durch verkaufte Spiele wären 2275 Yen pro Spiel oder 12,22€. In der Tat nicht viel, aber für fertig entwickelte Spiele nimmt mans gerne mit.
 
7eNd schrieb:
..

Auf dem Nintendo DS entdeckte ich dann die Ace Attorney-Serie für mich.

Gibt gerade eine aktuelle Folge Stay Forever zu ACE Attorney.
 
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Die liefern aber auch seit Jahren gute Spiele ohne große Ausreißer.
Das schlechteste Spiel war vor Jahren das Resident Evil 3 Remake und selbst das war um Welten besser als alles was Ubisoft, EA und die anderen Schuppen veröffentlicht haben.
 
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Conqi schrieb:
Macht aus Capcoms Sicht vielleicht auch einfach wenig Sinn mittlerweile
Man kann aber auch nicht kaufen, was nicht verkauft wird.
ABgesehen davon ist digital in den USA schon länger sehr viel stärker verbreitet als in Europa und auch die Preise für die Discversion sinken dort nicht so stark und Angebote sind seltener zu finden.

Conqi schrieb:
Spiele aus vorherigen Quartalen sind halt nicht neu. Alles andere wäre ja irgendwie Blödsinn.
Und ich finde es blödsinnig, alle Erscheinungen aus dem vorherigen Quartal dem "Archiv" zuordnen zu wollen.
Ein Tag vor dem Quartal erschienen bedeutet dann auch gleich "Archiv"
Was bringt uns diese Einordnung bitte?
Der Titel suggeriert damit eine komplett andere Vorstellung und unsere Vorstellung richtet sich nun mal nicht nach Capcom's Definition von "Archiv".

Aber gut, für manche ist die Vorgängerkonsole auch schon "retro" an dem Tag, an dem der NAchfolger erscheint.
 
Conqi schrieb:
Die Zahlen sind allgemein recht interessant finde ich. 93% des Umsatzes mit Spielen entfiel auf digitale Verkäufe und nur noch 6,7% auf physische Spiele.
Außerdem waren über 60% des Umsatzes auf dem PC. Dabei hört man ja gerne, dass der größte Umsatz auf den Konsolen stattfindet, um zu rechtfertigen, warum zum Beispiel GTA 6 erstmal nur für Konsolen kommt.
Naja welches Spiel auf dem PC gibt es noch physisch?

Im Gegensatz zu den Konsolen sollten alle Steam-Titel auch offline laufen.
Allerdings könnte Denuvo, was Capcom nutzt, alle 30 Tage eine Online Verbindung brauchen.

Ich habe RE9 und Pragmata für Steam gekauft, aber nicht auf Steam.
Pragmata habe ich VOR Release für nur 40€ vorbestellen können. Versuch das mal auf der Konsole...
Der geringere Preis kommt auch daher, das Capcom Keys an Händlern rausgibt, die aber dann aber 30% günstiger an Händlern verkauft, also jenen 30% die Steam nimmt.
Die Händler stecken dann z.b. 5-10% ein, während sie die Keys 20-25% günstiger weiterverkaufen.

Auch ohne Steam gab es früher diese 30%, das ist dann der Teil den Händler wie Gamestop oder Märkte wie Real, Walmart und Co als Marge bekamen.
Und die Märkte haben schon damals die physischen Spiele reduziert angeboten, indem sie ihre Marge senkten.

Der Unterschied ist, das man die Spiele selbst nicht mehr herstellen muss und man deshalb zusätzlich ~5% Kosten bei digitalen Spielen einspart. Die bekommt dann der Publisher/Entwickler.
 
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Suspektan schrieb:
Was bringt uns diese Einordnung bitte?
Gut, das stimmt. Aus Konsumentensicht tut sich das nicht viel, ob das Spiel jetzt 3 oder 5 Monate alt ist. Anleger interessiert natürlich schon wie gut die neuen Spiele angekommen sind.

theGucky schrieb:
Naja welches Spiel auf dem PC gibt es noch physisch?
Die 6,7% sind ja nicht auf PCs beschränkt, sondern allgemein. Da die nicht weiter aufgeschlüsselt werden, hab ich die aber auch mal als 100% Konsolen gesehen.
 
Conqi schrieb:
Ja und nein. Spiele aus vorherigen Quartalen sind halt nicht neu. Alles andere wäre ja irgendwie Blödsinn.

@Suspektan Irgendwo muss man halt die Grenze ziehen. Wenn ein Release so nah an der Grenze liegt, ist es aber sicherlich schwammig.
 
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Spannende Insights dass ein so großer Umsatzanteil aus "alten" Spielen kommt.
"Alt" ist hierbei scheinbar alles was nicht im Berichtsquartal erstmals neu erschienen ist.
Trotzdem wäre die Struktur mal sehr spannend zu verstehen.
Ich frage mich ja auch wie sich so Uralt-Games für 5€ und weniger verkaufen.
Nicht viel Geld - aber auch null Aufwand :P
 
Capcom zeigt, dass mit technisch guten day-1 Ports der PC das Potential hat die verkaufsstärkste Plattform zu sein und nicht mehr ignoriert werden kann. Third-party Konsolen-Exklusives sind Heute weitestgehend ausgestorben und es gibt für PC'ler kaum noch einen Grund sich auch eine Konsole zu hohlen.

Dazu sind viele deren Titel auch mindestens gut. Verdienter Erfolg, Glückwunsch.
 
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jauns91 schrieb:
Ich frage mich ja auch wie sich so Uralt-Games für 5€ und weniger verkaufen.
Nicht viel Geld - aber auch null Aufwand :P
Die verlangen aber auch für Uralt Titel wie ducktales remastered, ghost trick oder mega man battle network regulär weit mehr als nur 5€.
Klar kann man gute Angebote abwarten, aber dauerhaft senken tun die die Preise auch bei zehn Jahre alten Spielen manchmal nicht.
 
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Capcom ist einer der Japanischen Publisher der massiv davon profitiert hat alle seine Spiele auch auf dem PC zu veröffentlichen.
Dazu kommt noch das deren Spiele wirklich gute PC Ports bekommen. Gerade wenn es um vorbildliche M+K Einbindung geht. Da habe ich mittlerweile das Gefühl die japanischen Entwickler verstehen besser was der klassische M+K PC User möchte als viele der westlichen Entwickler die schon deutlich länger auf dem PC unterwegs sind.

Die meisten japanischen Entwickler/Publisher stark vom Schritt auf den PC profitiert.
 
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Pragmata würde ich für GOG oder Switch kaufen, aber die Switch Version ist noch nicht im Angebot für einen Kauf. ALso warte ich auf ein Angebot. Liebe Grüße.
Ergänzung ()

Conqi schrieb:
Die Zahlen sind allgemein recht interessant finde ich. 93% des Umsatzes mit Spielen entfiel auf digitale Verkäufe und nur noch 6,7% auf physische Spiele.
Ich habe nichts gegen digital wenn es sich um DRM freie Spiele ich das komplette Spiel bekomme z.B. GoG aber Steam möchte ich 2027 wenns geht gar nicht mehr nutzen bzw. dort was kaufen. Mag deren Politik nicht.
Ebenso Nintendo eShop, PS5 habe ich gestrichen ich kaufte lieber einen Panasonic nach 6 Jahren guter Überlegung.
 
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