Es könnte tatsächlich etwas mit den unterschiedlichen Frequenzen bei der Bildwiedergabe zu tun haben. Denn:
Kinofilme werden normalerweise mit einer Bildwiederholfrequenz von 24 Bildern/Sekunde gedreht - oder, in deinem Fall - erstellt. Da die PAL-Norm hierzulande aber 25 Bilder pro Sekunde vorschreibt, wird der Film beschleunigt. Das nennt man PAL-Speedup. Das äußert sich in einer um etwa vier Porzent höheren Ablaufgeschwindigkeit. Was folgt daraus? Der Film ist etwa vier Prozent kürzer als zuvor, das Bild und der Ton laufen schneller ab und speziell beim Ton fällt dies auch auf, da dieser etwa einen Halbton höher liegt als gewöhnlich.
Hinzu kommt, dass man bei der Umwandlung ins NTSC-Format (amerikanisch) ein anderes Verfahren nutzt. Hier kommt ein 3:2-Pulldown zum Einsatz, der zusammen mit einer minimalen Verlangsamung der Bildwiederholrate von 24 auf 23,976 Bilder pro Sekunde letztendlich 59,94 Halbbilder pro Sekunde erzeugt. Der Ton wird hierbei also nicht angehoben.
Allerdings, und darauf weiß ich jetzt auch keine Antwort, wird der Film auf einer DVD ja sicherlich nicht ein mal im PAL- und ein mal im NTSC-Format ausgegeben, oder? Es ist aber auch nicht möglich, eine englische Tonspur über einen per PAL-Speedup beschleunigten Film zu legen, weil dann alles irgendwann asynchron laufen müsste.
Zudem nutzen auch die Engländer das PAL-Format (oder irre ich mich? - Nur die Amis und Japaner nutzen NTSC...), daher könnte man ja auch deren Tonspur als englische nehmen, sie dürfte aber nicht höher klingen als unsere, da durch das gleiche Prozedere erstellt.
Ach, letztendlich frage auch ich mich: Wat weiß ich?!
Vielleicht weiß es ja einer besser.
