Cat5 Kabel und Breitbandanschluss

User007 schrieb:
Also wenn das, dann sollte das doch eigtl. der Beweis sein, das mit dem UP-Kabel ins EG (zum Switch) nix is - Frage wär' hier jetzt: Gibt der Switch jetzt auch das GBit an's jeweilige Endgerät weiter?
Und dann bliebe halt nur von den anderen LAN-Abgängen die Kabel zu den Netzwerkdosen zu prüfen.
Evtl. sollte erstmal mit einem geeigneten Endgerät (z. B. Notebook mit LAN-Anschluß) an jeder via funktionierendem Patchkabel (wichtig: immer dasselbe Patchkabel benutzen!) verbundenen Netzwerkdose die vom NIC (Netzwerk-Adapter) vermeldete Übertragungsgeschwindigkeit abgeprüft werden.
Also ich wäre ja heilfroh, wenn das UP Kabel ins EG fehlerfrei wäre. Es ist halt nur so, daß im EG immer wieder diese beschriebenen Verbindungsabbrüche auftreten. Klar, um das einzugrenzen muss ich alle dort eingesetzten Kabel und Switches zunächst testen, was ich heute Abend in Angriff nehmen möchte. Irgendwo auf dem Weg nach unten zu den Endgeräten muss ja scheinbar irgend etwas nicht in Ordnung sein.

Ich muss mich korrigieren. An LAN 4 hängt der besagte DLAN Adapter, welcher kein Gigabit kann. Der soll aber ohnehin durch ein Kabel ersetzt werden. LAN 2 und 3 führen zu AP Netzwerkdosen, woran jeweils ein Rechner hängt, dessen Netzwerkkarte Gigabit kann. Beide Kabel tragen keine Aufschrift, sodass ich nicht abschätzen kann, welchen Standard die haben. Das eine ist sogar ein schwarzes flaches Kabel und hat für mich optisch den Anschein eines Telefonkabels. Ein Blick auf den Stecker hat mir gerade gezeigt, daß es nur 4 Adern hat. Das müsste dann ja auch getauscht werden, wenn ich das richtig sehe. Alle anderen Kabel werde ich wohl erstmal sukzessive testen müssen. Die Idee mit dem Laptop ist aber trotzdem gut und ja auch leicht umsetzbar. 👍

Aber mal noch eine rein hypothetische Frage nur für den Fall, daß wirklich die Kabel getauscht werden müssten. Wenn dann zu allen Switches ein Cat 7 Verlegekabel liegen würde, welches ja 1000MHz "kann", wäre es dann auch ratsam alle Patchkabel an die Endgeräte von derzeit überwiegend Cat 5e auf Cat 6a oder sogar Cat 7 aufzuwerten, oder müsste man das eher irgendwie vom Endgerät abhängig machen ? Es ist aktuell so, daß alle eingesetzten Endgeräte Gigabit-fähig sind - zumindest hab ich grade keines auf dem Schirm, welches es nicht kann.
 
Schnurbsel schrieb:
Ja. Ich würde dennoch 7A nehmen.

Netzwerkdosen/Keystonemodule existieren nur bis 6A. Nach Cat 7 braucht man nicht zu suchen.

Schnurbsel schrieb:
Eine frage, wäre das hier quasi etwas vergleichbares zum Keystone Modul ?
Bei amazon gesehen
Ähnlich, aber dann direkt "richtige" Dosen. Da fehlt ein Vorteil eines Keystone-Modules, nämlich dass man es unabhängig vom Gehäuse handhaben kann.
Ergänzung ()

Schnurbsel schrieb:
Wenn dann zu allen Switches ein Cat 7 Verlegekabel liegen würde, welches ja 1000MHz "kann", wäre es dann auch ratsam alle Patchkabel an die Endgeräte von derzeit überwiegend Cat 5e auf Cat 6a oder sogar Cat 7 aufzuwerten, oder müsste man das eher irgendwie vom Endgerät abhängig machen ?
Lohnt nicht.

Solange die Endgeräte mit 1 GBit/s angeschlossen sind braucht man keine anderen Patchkabel.
Die feste Installation wird auch nur so hochwertig gemacht, weil man sie sowieso gerade verändert und weil der Preisunterschied zu Cat5 überschaubar ist.
Erst wenn einzelne Verbindungen (z.B. vom Hauptrechner zum NAS) eines Tages auf 10 GBit/s erhöht werden sollten betrachtet man die Patchkabel.

BTW: DIe 1000 MHz haben nichts (bzw. nur indirekt) mit der Befähigung für 1 GBit/s zu tun. Das ist was anderes.

Edit:
Wenn man sowieso ein neues Patchkabel kaufen muss, dann kaufe man gleich etwas Besseres. Doch solange die vorhandenen funktionieren ist alles gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
dvor schrieb:
Ja. Ich würde dennoch 7A nehmen.

Netzwerkdosen/Keystonemodule existieren nur bis 6A. Nach Cat 7 braucht man nicht zu suchen.
Alles klar...is ja auch nicht wirklich arg teurer, hab ich gesehen.
dvor schrieb:
Solange die Endgeräte mit 1 GBit/s angeschlossen sind braucht man keine anderen Patchkabel.
Da bin ich erleichtert, danke. Das wären ja auch gleich mal ordentliche Kosten in Summe. Dann kann man die ja nach und nach bei Bedarf oder wenn defekt durch Cat 7 Kabel ersetzen :)
dvor schrieb:
BTW: DIe 1000 MHz haben nichts (bzw. nur indirekt) mit der Befähigung für 1 GBit/s zu tun. Das ist was anderes.
OK, danke. Ich hab es rein mathematisch bewertet, daher kam die Frage auf. Hab grad mal nachgelesen...das ist der maximal mögliche Datendurchsatz, richtig ? 800 MHz sollen rund 3,2 Gb/s entsprechen...demnach kommt das auch erst zum tragen, wenn schnellere Verbindungen als 1Gb/s real sind, ja ?
 
Leider konnte ich die Kabel heute nicht testen, der liebe Postbote war so freundlich, das Paket wieder mit in die Filiale zu nehmen :(

Eine kurze Frage hätte ich dennoch noch eben - auch wenn sie vielleicht nicht so 100% hier rein passt.
An der FritzBox hängt auch noch über Rj11 ein Festnetzapparat (kein ISDN Telefon). Das Kabel steckt wie gesagt mittels RJ11 im Router und mündet auf der anderen Seite in einer TAE Dose. Es wurde kein J-Y(St)Y-Kabel verwendet, sondern ein 4-adriges schwarzes flaches Kabel.

Ist die Variante RJ11 Stecker / TAE Dose beim Telefonkabel denn fachmännisch vertretbar, oder wird das normal auch anders gelöst ? Wenn ich schon dran bin, dann richtig :):)
 
dvor schrieb:
Nach Cat 7 braucht man nicht zu suchen.
Klick mal auf den Link in Beitrag #18. da findest du was.
Ergänzung ()

Schnurbsel schrieb:
An der FritzBox hängt auch noch über Rj11 ein Festnetzapparat (kein ISDN Telefon). Das Kabel steckt wie gesagt mittels RJ11 im Router und mündet auf der anderen Seite in einer TAE Dose. Es wurde kein J-Y(St)Y-Kabel verwendet, sondern ein 4-adriges schwarzes flach

Ist die Variante RJ11 Stecker / TAE Dose beim Telefonkabel denn fachmännisch vertretbar, oder wird das normal auch anders gelöst ? Wenn ich schon dran bin, dann richtig :):)
Kannst du so lassen, wenn es funktioniert. J-y(st)y ist Verlegekabel und sollte nicht für Ortsveränderliche Geräte genutzt werden.
 
Skysurfa schrieb:
Kannst du so lassen, wenn es funktioniert. J-y(st)y ist Verlegekabel und sollte nicht für Ortsveränderliche Geräte genutzt werden.
OK, danke. Ich frage nur, weil es ja auch wieder an eine Dose geht :-)
 
An der Dose ist ein Verlegekabel auch angebracht. Die Fritzbox ist jedoch ein ortveränderliches Gerät. Da haben Verlegekabel (Adern sind massiv und können bei stetiger Bewegungen brechen) nichts zu suchen. Somit wird bei Anschlüssen, die ein bewegbares Gerät beinhalten immer ein flexibeles Kabel eingesetzt.
 
Skysurfa schrieb:
An der Dose ist ein Verlegekabel auch angebracht. Die Fritzbox ist jedoch ein ortveränderliches Gerät. Da haben Verlegekabel (Adern sind massiv und können bei stetiger Bewegungen brechen) nichts zu suchen. Somit wird bei Anschlüssen, die ein bewegbares Gerät beinhalten immer ein flexibeles Kabel eingesetzt.
OK, das leuchtet mir ein. Was macht man dann in so nem Fall nahe der FritzBox mit der Telefonleitung ? Gibt es da auch so was wie ein Keystone Modul, oder würde man da dann praktisch auch eine Dose setzen und dann mit RJ11 zu RJ11 von Dose zu FritzBox fahren ?
 
Schnurbsel schrieb:
[...] würde man da dann praktisch auch eine Dose setzen und dann mit RJ11 zu RJ11 von Dose zu FritzBox fahren ?
Wie, noch eine Dose?
Da sitzt doch schon gemäß
Schnurbsel schrieb:
Das Kabel steckt wie gesagt mittels RJ11 im Router und mündet auf der anderen Seite in einer TAE Dose.
schon eine TAE-Dose, oder wie?
Dann müßte doch das Kabelende mittels TAE-Stecker oder eben in der TAE angeschlossen sein - und von der Dose mittels Leitung weiter zum Telefon-Standort, oder?
 
Bei längeren Entfernungen würde ich schon eine Dose zu Dose bzw. eine Dose auf Patchfeld-Verlegung vorschlagen. Die FRITZ!Box wird dann mit einem Patchkabel angeschlossen. Bei kurzen Wegen kann man auch ein Patchkabel nehmen. Da ich deine Situation nicht im Detail kenne, kann ich aber auch nicht sagen was in deinem Fall sinnvoll erscheint.
 
User007 schrieb:
Wie, noch eine Dose?
nein nicht ganz. Das Kabel hat auf der einen Seite (bei der FritzBox) einen RJ11 Stecker und am anderen Ende mündet es in eine TAE Dose. Der RJ11 Stecker steckt direkt in der FritzBox. Daher die Frage, ob man dann Telefonkabel auch Dose zu Dose bevorzugen würde, und dann halt von der Dose bei der FritzBox zur FritzBox ein RJ11 / RJ11 Kabel (nennt man das beim Telefonkabel auch Patchkabel ?) legt.
Skysurfa schrieb:
Bei längeren Entfernungen würde ich schon eine Dose zu Dose bzw. eine Dose auf Patchfeld-Verlegung vorschlagen. Die FRITZ!Box wird dann mit einem Patchkabel angeschlossen. Bei kurzen Wegen kann man auch ein Patchkabel nehmen. Da ich deine Situation nicht im Detail kenne, kann ich aber auch nicht sagen was in deinem Fall sinnvoll erscheint.
Die Kabellänge sind in etwa 7-8 Meter, grob geschätzt.
Ich bin kein Fachmann, aber ein J-y(st)y Kabel ist es keines. Es ist so ein schwarzes flaches 4-adriges Kabel. Für meine begriffe ein klassisches Telefonkabel oder ISDN Kabel.

Daher kam mir jetzt die Frage auf, ob man beim Telefon praktisch dieselben Regeln wie beim Netzwerkkabel einhalten sollte. Also nicht Stecker auf Dose. Es hat bisher funktioniert, aber wenn man beispielsweise sagt, daß das eine Störquelle sein könnte oder eben Probleme auslösen könnte, würde ich das in dem Zusammenhang auch gerne gleich richtig anschließen :-)
 
Schnurbsel schrieb:
Daher die Frage, ob man dann Telefonkabel auch Dose zu Dose bevorzugen würde, und dann halt von der Dose bei der FritzBox zur FritzBox ein RJ11 / RJ11 Kabel [...]
Sorry, mag ja meinem Unverständnis entspringen, aber da ist doch die TAE-Dose zur FritzBox - auf der einen Seite ist das TAE-Anschlußkabel mit dem RJ11-Westernstecker an die FB angeschlossen, und auf der anderen Seite wurde wohl halt die Leitung direkt innerhalb der TAE-Dose aufgeschaltet.
Üblicherweise wird hierfür auch der Anschluß mittels dem TAE-Stecker am Kabel bevorzugt, damit eben die Flexibilität erhalten bleibt, so fern man denn das ortveränderliche Gerät FB mal woanders platzieren und somit ein anderes Kabel nutzen will/muß.
Ob da jetzt noch 'ne zusätzliche Dose zu setzen nötig/sinnvoll ist, mußt Du entscheiden - auch dieses Zuleitungskabel würd' ja i-wo liegen müssen. 😉
 
User007 schrieb:
Sorry, mag ja meinem Unverständnis entspringen, aber da ist doch die TAE-Dose zur FritzBox - auf der einen Seite ist das TAE-Anschlußkabel mit dem RJ11-Westernstecker an die FB angeschlossen, und auf der anderen Seite wurde wohl halt die Leitung direkt innerhalb der TAE-Dose aufgeschaltet.
Genau so ist es :)
Ich war mir lediglich nicht sicher, ob das so korrekt ist, da man beim Netzwerkkabel doch wohl sagt, daß man nicht auf der einen Seite einen Stecker crimpen und auf der gegenüberliegenden Seite eine Dose aufsetzen sollte. Aber wenn das in dem Fall hier so in Ordnung ist, ist ja alles in Butter :):):) 👍👍👍
 
Schnurbsel schrieb:
[...] beim Netzwerkkabel doch wohl sagt, daß man nicht auf der einen Seite einen Stecker crimpen und auf der gegenüberliegenden Seite eine Dose aufsetzen sollte.
Das ist halt so 'ne pauschale Empfehlung, um die Eigenschaften Flexibilität und Zugentlastung von Kabeln zu erhalten, aber letztlich richtet sich das doch nach der Praktikabilität des jeweiligen Anwendungsfalls (dafür gibt's ja nunmal auch die ganzen selbstkonfektionierbaren Steckerchen 😉) - auch Netzwerkkabel kann man durchaus guten Gewissens so verwenden, wenn sie nicht einer permanenten mechanischen Belastung ausgesetzt sind/werden. 🤷‍♂️
 
Zurück
Oben