Die Dienste haben einen entscheidenden Unterschied, die Kosten pro Nutzer sinken umso mehr Nutzer drauf sind. Bei KI ist das in sehr viel kleinerem Ausmass der Fall.Kazuja schrieb:Wie lange hat Google/Alphabet gebraucht um Gewinn zu machen oder Facebook/Meta oder Amazon. Der Gewinn ist bei growth, development/Wachstums Unternehmen erstmal zweitrangig.
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News „Chat is dead“: OpenAI plant größte Umgestaltung von ChatGPT seit 2022
- Ersteller mischaef
- Erstellt am
- Zur News: „Chat is dead“: OpenAI plant größte Umgestaltung von ChatGPT seit 2022
Google hatte 2004 eine Marktkapitalisierung von 23 Mrd. USD. Umsatz 2,3 Mrd. und Gewinn 403 Mio. EUR. 10:1:0,2Kazuja schrieb:Wie lange hat Google/Alphabet gebraucht um Gewinn zu machen oder Facebook/Meta oder Amazon.
Amazon hatte 1997 eine Martkapitalisierung von 438 Mio. USD. Umsatz 150 Mio. USD und Verlust 124 Mio. USD. 2,9:1:-0,8
OpenAI soll eine Markkapitalisierung von 1 Billionen USD haben. Umsatz 30 Mrd. USD und Verlust 25 Mrd. USD. 33:1:-0,8
Das sind ganz andere Größenordnungen. Faktor 10 und mehr bei der Marktkapitalisierung wären angebracht. Wenn sich alles so weiter entwickelt, steigen die Ausgaben auf 45 Mrd. USD in 2028. Erstmal das Geld einnehmen.
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FX9590
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Oh ja. Zum Thema Uber könnte ich hier was erzählen, was mir aber vermutlich niemand glauben wird. Trotzdem kurz weil es einfach zu gut zu dem Spruch von "Micha-:" passt: Vor einigen Wochen habe ich über die App für den nächsten Morgen einen Uber gebucht. Der Uber kam auch, aus 100km Entfernung über die Autobahn, und fuhr mich dann 8km zu meinem Ziel um anschließend wieder 100km zurück zu fahren. KEIN WITZ!Micha- schrieb:Das scheint bei Uber aber eher ein Management Problem zu sein.
Der Fahrer (ein netter Typ aus Pakistan) sagte mir völlig genervt, er könne diesen Mist nicht einmal ablehnen weil er sonst vom Uber System sanktioniert würde.😳
Das sind so die Momente wo man sich fragt, ob die Welt den Verstand verloren hat! 😏
ThirdLife
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Auch Almans: FACHKRÄFTEMANGEL !!! NIEMAND WILL MEHR ARBEITEN !!! WO BLEIBT DER PERFEKT AUSGEBILDETE NACHWUCHS !!??LikeHike schrieb:Die Junior Devs fallen komplett weg - hier übernehmen die entsprechenden Agenten.
Und ihr seid vermutlich nur ne Butze ggü. Firmen die es wissen müssen. Microsoft zieht grad was Claude Lizenzen angeht die Reissleine weil die Kosten explodieren. Amazon macht ebenfalls einen Rückzieher: jedes bisschen Code muss nun manuell verifiziert werden was nun mehr Arbeit als weniger verursacht + Token Cost. Uber zieht sich auch aus dem KI Race zurück - die haben mal eben ihr gesamtes Inferencing Jahres-Budget an Tokens im ersten Quartal verbrannt. Ubers COO Andrew Macdonald gab intern offen zu, "dass die explodierenden KI-Datenkosten kaum noch zu rechtfertigen sind, da sie in keinem Verhältnis zu spürbaren Verbesserungen für den Endkunden stehen".
Ein von Axios aufgedeckter Fall zeigt dazu noch, was passiert, wenn man Agenten ohne Leitplanken auf die Belegschaft loslässt: Ein namentlich nicht genanntes Großunternehmen rollte Anthropics Claude aus, vergaß aber, Token-Caps einzurichten. Durch automatische Hintergrundprozesse und riesige Dokumenten-Uploads verfeuerte die Firma innerhalb eines einzigen Monats knapp 500 Millionen Dollar.
Studien (wie zB die von CodeRabbit) zeigen, dass KI-generierter Code im Schnitt 1,7-mal mehr Fehler enthält als menschlicher Code. Wenn man nun einen zweiten KI-Agenten ansetzt, um die Fehler des ersten zu beheben, baut man eigentlich nur eine perfekte Geldvernichtungsmaschine: AI verbraucht Millionen an Tokens, um Fehler zu korrigieren, die sie sich selbst eingebrockt hat.
Und genau JETZT steigt ihr in das Rennen ein. Bruder: der Hype ist vorbei. Sollte man eurem Management auch sagen. Das war vor 2 Jahren Chic und in - jetzt seid ihr einfach nur late to the party und dürft mit explodierenden Kosten rechnen. 🤣
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Beelzebot
Lt. Commander
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AAS schrieb:Spart Tokens für wichtigeres.![]()
Mach absolut Sinn. Welches Modell lässt du für die Analyse auf der Karte laufen laufen?
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Ist doch gut? Wir blockieren weniger Nachwuchs der in anderen Branchen anscheinend dringend gebraucht wirdThirdLife schrieb:Auch Almans: FACHKRÄFTEMANGEL !!! NIEMAND WILL MEHR ARBEITEN !!! WO BLEIBT DER PERFEKT AUSGEBILDETE NACHWUCHS !!??
Ergänzung ()
Ich bin nicht dein Bruder. Wir werden sehen wer Recht behält. Ich bin mir sicher, dass KI hier ist um zu bleiben und gerade in "digitalen" Berufen zum einen massive Effizienzsteigerungen ermöglicht und zum anderen die menschlichen Kapazitäten reduziert bzw. nicht weiter wachsen lässt.ThirdLife schrieb:Bruder: der Hype ist vorbei. Sollte man eurem Management auch sagen. Das war vor 2 Jahren Chic und in - jetzt seid ihr einfach nur late to the party und dürft mit explodierenden Kosten rechnen. 🤣
Silent3sniper
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ThirdLife schrieb:Und genau JETZT steigt ihr in das Rennen ein. Bruder: der Hype ist vorbei. Sollte man eurem Management auch sagen. Das war vor 2 Jahren Chic und in - jetzt seid ihr einfach nur late to the party und dürft mit explodierenden Kosten rechnen. 🤣
Just-in-Time um die volle Breitseite der Enshittification-Phase mitzunehmen. 8)
Heavynator
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Genau da sehe ich jedoch das Gegenteil. Ich schlage mich auf er Arbeit mit immer obskureren Bugs rum, immer bei Produkten von Firmen die mit ihrem "KI" Einsatz stark werben.AAS schrieb:Ich sehe das bei einigen Lieferanten bereits: Die Anzahl Bugs sinkt, das Tempo steigt deutlich. Endlich.
Reine „Bugfix-Monkeys“ wird es auf Dauer vermutlich deutlich weniger brauchen, wenn sich agentische Softwareentwicklung wirklich durchsetzt. Der Wert liegt dann weniger im stumpfen Abarbeiten von Tickets, sondern im Verstehen von Systemen, Anforderungen, Architektur, Qualität und Verantwortung.
Und was man aus der Open Source Szene mitbekommt, ist dort "KI" Code alles andere als beliebt.
Das scheitert kläglich an den Einstellungsverfahren; dort wird oftmals überhaupt kein Fachwissen abgefragt und selbst wenn treffen Personen die Entscheidungen, die keinerlei Ahnung von der Materie haben und nur aufs Papier gucken. Dort heißt es dann "Ihnen fehlt in XYZ die Erfahrung"AAS schrieb:Gerade in der IT finde ich die Ausrede „Die Firma bildet mich nicht aus“ eher schwach. Natürlich sollten Firmen Weiterbildung ermöglichen. Aber das Wissen ist heute in riesigem Umfang frei oder günstig verfügbar. Wer in der IT bleiben will, muss selbst Zeit investieren, lernen, testen und sich weiterentwickeln.
Was auch nicht ganz falsch ist, da Praxiserfahrung durch rein theoretische Bildung/Wissen nicht zu ersetzen ist; nur wie soll man Erfahrung in einem Fachbereich sammeln, in dem man garnicht tätig ist und somit auch das Wissen nicht einsetzen kann? Oftmals werden obskure Programme oder Softwarelösungen als notwendige Erfahrung verlangt und anstelle das ganze als Entwicklungsstelle auszuschreiben und die Personen 1-2 Jahre drauf hinarbeiten zu lassen, heult man lieber ein halbes Jahrzehnt rum, dass man niemanden findet.
Mir scheint, der Mensch, für jenen das alles geschaffen wurden (werden sollte), spielt hier nur noch eine untergeordnete Rolle.
Ich werde das nicht, bzw. nur in jenem Maße unterstützen, sodass wir als Gesellschaft einen Vorteil daraus ziehen können!
Allein der Aspekt, den Menschen hier in seiner Wertschöpfungskraft mit moralischen Grundwerten ersetzen zu können, erschreckt mich!
Effizienz ist das eine, die Gesamtgesellschaftliche Entwicklung etwas anderes.
Ich möchte glückliche Menschen in Anstellung wahrnehmen, nicht ausschließlich glückliche Firmeninhaber! Punkt!
Tolles Werkzeug … ohne Frage … aber Werkzeug!
Ich werde das nicht, bzw. nur in jenem Maße unterstützen, sodass wir als Gesellschaft einen Vorteil daraus ziehen können!
Allein der Aspekt, den Menschen hier in seiner Wertschöpfungskraft mit moralischen Grundwerten ersetzen zu können, erschreckt mich!
Effizienz ist das eine, die Gesamtgesellschaftliche Entwicklung etwas anderes.
Ich möchte glückliche Menschen in Anstellung wahrnehmen, nicht ausschließlich glückliche Firmeninhaber! Punkt!
Tolles Werkzeug … ohne Frage … aber Werkzeug!
Heavynator schrieb:Genau da sehe ich jedoch das Gegenteil. Ich schlage mich auf er Arbeit mit immer obskureren Bugs rum, immer bei Produkten von Firmen die mit ihrem "KI" Einsatz stark werben.
Und was man aus der Open Source Szene mitbekommt, ist dort "KI" Code alles andere als beliebt.
Das scheitert kläglich an den Einstellungsverfahren; dort wird oftmals überhaupt kein Fachwissen abgefragt und selbst wenn treffen Personen die Entscheidungen, die keinerlei Ahnung von der Materie haben und nur aufs Papier gucken. Dort heißt es dann "Ihnen fehlt in XYZ die Erfahrung"
Was auch nicht ganz falsch ist, da Praxiserfahrung durch rein theoretische Bildung/Wissen nicht zu ersetzen ist; nur wie soll man Erfahrung in einem Fachbereich sammeln, in dem man garnicht tätig ist und somit auch das Wissen nicht einsetzen kann? Oftmals werden obskure Programme oder Softwarelösungen als notwendige Erfahrung verlangt und anstelle das ganze als Entwicklungsstelle auszuschreiben und die Personen 1-2 Jahre drauf hinarbeiten zu lassen, heult man lieber ein halbes Jahrzehnt rum, dass man niemanden findet.
Ich sehe das anders, bestes Beispiel unser KIS (Krankenhausinformationsystem) Hersteller hat mir eine Offerte auf den Tisch geknallt von 15k € für ein Modul, dass automatisch eine SMS verschickt über eine API bei Terminverschiebungen. Wartezeit 6-10 Monate.
Claude Code Ansatz: Halbernachmittag von mir und meinem Chef und das Ding war produktiv.
Ich sage HomeLab, das ist nicht theoretisches Wissen, da baut man 1:1 Umgebungen nach und übt das ganze.
Das Problem mit schlecht ausgebildetem Personal kenne ich hier in der Schweiz nicht, hier kommen über 80% der IT-Fachkräfte aus der Berufsbildung und diese haben einen guten Ausbildungsstand, da es eine sehr praxisbezogene Ausbildung ist.
Wir sind aktuell auch wieder am Suchen, wir zahlen keine Top-Gehälter (+/- 120k) und bekommen Massenweise A Bewerbungen.
OdinHades
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Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. =PMicha- schrieb:Man kann mit dem Strom schwimmen oder dagegen.
KI hat ihre Daseinsberechtigung. Sie wurde aber zwanghaft in alle Bereiche gedrückt, ob sinnvoll oder nicht. Das rechnet sich nicht immer.
ThirdLife
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Ne, ihr bildet ihn nicht mit aus, ergo wird er in anderen Branchen dann kaum nützlich sein ohne Erfahrungen zu sammeln. Jeder will ja den Senior Engineer mit 20 Jahren Erfahrung zum Gehalt des Lehrlings am liebsten.LikeHike schrieb:Ist doch gut? Wir blockieren weniger Nachwuchs der in anderen Branchen anscheinend dringend gebraucht wird![]()
Sag bloß ! 😱🤣LikeHike schrieb:Ich bin nicht dein Bruder.
Kommt drauf an womit. Ganze Abteilungen aufzulösen in der Hoffnung mit Vibe-Code Geld zu sparen während man sein Repo ständig regeneriert beim kleinsten Bugfix ? Denke das wird sich fürs Erste mal nicht rentieren.LikeHike schrieb:Wir werden sehen wer Recht behält.
Dem widerspreche ich nicht. Ich bin auch froh über viele Tools - ich sehe nur den "woaaah, wir können jetzt mal schnell die halbe Belegschaft entlassen weil KI wird alles regeln!!"-Hype nicht.LikeHike schrieb:Ich bin mir sicher, dass KI hier ist um zu bleiben und gerade in "digitalen" Berufen zum einen massive Effizienzsteigerungen ermöglicht und zum anderen die menschlichen Kapazitäten reduziert bzw. nicht weiter wachsen lässt.
Als Platform Engineer bin ich auch super froh um Logfile-Analysen. Früher vier Stunden Zeilen durchforstet, kostet mich heute 10 Minuten + ein bisschen Testing und done. Es KANN hilfreich sein aber eher in der Analyse von Daten als in der Kreation von Code.
Letzteres braucht für mich viel zu viele Anläufe bis es sauber läuft und währenddessen verbrennt man Tokens ohne Ende. Daher auch der Vergleich mit Slotmaschinen - ich bin jedesmal begeistert wenn ich ein größeres Script One-Shotte. Nur passiert das halt zu 80% nicht. Und ich schreibe kleine Scripts und keine ganzen riesigen Application-Repos, geschweige denn Agenten und den ganzen Rumsbums der noch zigfach mehr Tokens burned. 🤣
Ich denke das Thema kann sich nur so halbwegs rentieren (momentan) wenn man eigene Cluster aufsetzt und in Elektrizität bezahlt statt Cloud-Betreibern massiv Geld in den Hals zu drücken. Mir wäre persönlich auch die Abhängigkeit zu groß von drei großen US-Buden die dir von heut auf morgen den Hahn zudrehen können wenn das politische Klima es erwünscht (vgl. Kreditkarten-Sperrungen der Richter aus Den Haag).
Aber hey, was weiss ich schon, ich hab ja keine Firma die ich verwetten und vergamblen kann. 🤷♂️ 🤣
Ergänzung ()
Weil die Leute nicht wissen was sie wert sind ? Ist mir unverständlich.AAS schrieb:Wir sind aktuell auch wieder am Suchen, wir zahlen keine Top-Gehälter (+/- 120k) und bekommen Massenweise A Bewerbungen.
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Heavynator
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15k€ und 6-10 Monate für soetwas? Das klingt mir eher danach, dass euch jemand über den Tisch ziehen wollte, insbesondere wenn ihr das mal eben mit Claude Code an einem halben Arbeitstag hinbekommen habt.AAS schrieb:Ich sehe das anders, bestes Beispiel unser KIS (Krankenhausinformationsystem) Hersteller hat mir eine Offerte auf den Tisch geknallt von 15k € für ein Modul, dass automatisch eine SMS verschickt über eine API bei Terminverschiebungen. Wartezeit 6-10 Monate.
Claude Code Ansatz: Halbernachmittag von mir und meinem Chef und das Ding war produktiv.
Das klingt auch alles andere als kompliziert, eine bestehende Software zu erweitern um eine bereits existierende API anzusprechen; ein halbwegs guter Programmierer hätte das gleiche an einem halben Tag hinbekommen, würde ich mal behaupten.
Ein HomeLab spiegelt aber nicht die Arbeitswelt wieder, insbesondere wenn es um Programme geht, die man als Privatperson garnicht bekommt (oder zu teuer sind).AAS schrieb:Ich sage HomeLab, das ist nicht theoretisches Wissen, da baut man 1:1 Umgebungen nach und übt das ganze.
Das Problem mit schlecht ausgebildetem Personal kenne ich hier in der Schweiz nicht, hier kommen über 80% der IT-Fachkräfte aus der Berufsbildung und diese haben einen guten Ausbildungsstand, da es eine sehr praxisbezogene Ausbildung ist.
Wir sind aktuell auch wieder am Suchen, wir zahlen keine Top-Gehälter (+/- 120k) und bekommen Massenweise A Bewerbungen.
Schon etwas makaber, dass bei euch eine Ausbildung direkt für 120k Gehälter reicht und bei uns in DE man schon bei fast der Hälfte teilweise nach einem Master fragt.
Ich kann nur von DE sprechen, aber was ich hier schon erlebt habe grenzt an puren Wahnsinn. Da versucht man zB jemanden mit Azure Erfahrung für nen 70k Gehalt zu finden und sucht lieber 5 Jahre vergeblich, als eine Person ein Jahr auszubilden, die alles perfekt kann und nur in Azure Erfahrung/Ausbildung braucht.
Ach komm, wer weiß was er hier weggelassn hat um sich zu profilieren. Das ist ganz sicher nur die halbe Wahrheit.Heavynator schrieb:15k€ und 6-10 Monate für soetwas? Das klingt mir eher danach, dass euch jemand über den Tisch ziehen wollte, insbesondere wenn ihr das mal eben mit Claude Code an einem halben Arbeitstag hinbekommen habt.
Bright0001
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Natürlich, die Verantwortung liegt voll beim Nutzer.steirerblut schrieb:Ich seh das Problem hier aber nicht bei den Betreibern sondern würd die Verantwortung eher beim User sehen; OpenAI und Anthropic garantieren zum Beispiel für bestimmte Business Tarife keine Nutzung der Kundendaten fürs Modelltraining by default.
steirerblut schrieb:OpenAI und Anthropic garantieren zum Beispiel für bestimmte Business Tarife keine Nutzung der Kundendaten fürs Modelltraining by default.
Zugang zu den Daten haben sie am Ende trotzdem, wenn sie den Zugang brauchen oder möchten. Das gleiche gilt für den Fall, dass sich die Rechtsprechung ändert und sie gezwungen sind ausländische Daten rauszugeben.steirerblut schrieb:Klar wirklich anonym ist das auch nicht, das wirst halt bei keinem Clouddienst zu 100% haben.
Und potenziell passiert das sowieso schon, weil es ein probates Mittel gibt, Mitarbeiter von Tech-Firmen zur Kooperation zu zwingen, und ihnen gleichzeitig zu verbieten, jemals darüber zu sprechen.
In meinen Augen sind alle Daten, die bei US-Diensten gehostet werden, grundsätzlich als ungeschützt zu betrachten, soweit man sie nicht selbst vorher verschlüsselt hat.
Das Problem ist ja aber, dass unternehmensinterner Code unter das Betriebsgeheimnis fällt, und per se nicht veröffentlicht oder geteilt werden darf, und man beim lokal laufenden Agenten sowieso nur eingeschränkte Kontrolle darüber hat, welche Dateien der da eigentlich anfasst.steirerblut schrieb:Generell wird ja sowieso immer auf Projekten mit Demo/anonymisierten Daten entwickelt.
Betrifft aber in erster Linie Leute, die ein privates Abo für die Arbeit nutzen, und Codex/Äquivalent direkt auf der Maschine laufen haben, statt es in einer VM oder zumindest im Container auszuführen.
Wenn das Unternehmen bzw. die Geschäftsführung OpenAI/Anthropic vertraut, dann ist das natürlich deren Bier.
Heavynator schrieb:15k€ und 6-10 Monate für soetwas? Das klingt mir eher danach, dass euch jemand über den Tisch ziehen wollte, insbesondere wenn ihr das mal eben mit Claude Code an einem halben Arbeitstag hinbekommen habt.
Das klingt auch alles andere als kompliziert, eine bestehende Software zu erweitern um eine bereits existierende API anzusprechen; ein halbwegs guter Programmierer hätte das gleiche an einem halben Tag hinbekommen, würde ich mal behaupten.
Die 6-10 Monate sind tatsächlich ziemlich lang, aber die 15k überraschend günstig. Nicht preiswert, aber günstig.Balkoth schrieb:Ach komm, wer weiß was er hier weggelassn hat um sich zu profilieren. Das ist ganz sicher nur die halbe Wahrheit.
Man muss sich halt überlegen, dass (zumindest vor AI) ein externer Entwickler/Consultant gut und gerne 1000€ Tagessatz kostet, und jener eben nicht "mal schnell" an einer Software fummeln und rumprobieren darf, insbesondere wenn da Gesundheitsdaten dranhängen. Also
- Absprache
- Spezifikation
- Vertrag
- Implementierung
- Testing
- Bugfixing/Änderungen
- Abnahme
- Prod-Deployment
- + Marge
Aber wie gesagt: Soll nicht heißen, dass man da für 15k einen guten Gegenwert bekommt, aber Dinge extern entwickeln zu lassen war schon immer mind. Faktor 10 teurer als es selbst zu tun, braucht dann aber auch entsprechende Infrastruktur und Personal.
Ich finde 15k auch nicht teuer für eine Sonderlösung. Ich habe 25k intern für ein Tool mit Benutzeroberfläche für Bilder laden, Projekt laden und Aufrufen von 5 API-Befehle einer Fremdsoftware hingelegt. Das teuerste ist immer der ganze Aufwand vor (Beratung/Austausch) und nach der Entwicklung (Service, Bugfix, Dokumentation, Gewährleistung). Das Tool spart aber nun jeden Tag 1 Stunde Arbeit.Bright0001 schrieb:Aber wie gesagt: Soll nicht heißen, dass man da für 15k einen guten Gegenwert bekommt, aber Dinge extern entwickeln zu lassen war schon immer mind. Faktor 10 teurer als es selbst zu tun, braucht dann aber auch entsprechende Infrastruktur und Personal.
Was soll man auch erwarten… Alleine interne Kosten pro Stunde pro Junior Entwickler liegt bei uns bei 120 EUR. Das Programmieren ist nach einem Arbeitstag erledigt. Und ein wenig Gewinn muss bei externen Projekten auch sein.
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Du weist schon, dass das normale Preise sind? Das ist sogar eher günstig.Heavynator schrieb:15k€ und 6-10 Monate für soetwas? Das klingt mir eher danach, dass euch jemand über den Tisch ziehen wollte, insbesondere wenn ihr das mal eben mit Claude Code an einem halben Arbeitstag hinbekommen habt.
Das klingt auch alles andere als kompliziert, eine bestehende Software zu erweitern um eine bereits existierende API anzusprechen; ein halbwegs guter Programmierer hätte das gleiche an einem halben Tag hinbekommen, würde ich mal behaupten.
Ein HomeLab spiegelt aber nicht die Arbeitswelt wieder, insbesondere wenn es um Programme geht, die man als Privatperson garnicht bekommt (oder zu teuer sind).
Schon etwas makaber, dass bei euch eine Ausbildung direkt für 120k Gehälter reicht und bei uns in DE man schon bei fast der Hälfte teilweise nach einem Master fragt.
Ich kann nur von DE sprechen, aber was ich hier schon erlebt habe grenzt an puren Wahnsinn. Da versucht man zB jemanden mit Azure Erfahrung für nen 70k Gehalt zu finden und sucht lieber 5 Jahre vergeblich, als eine Person ein Jahr auszubilden, die alles perfekt kann und nur in Azure Erfahrung/Ausbildung braucht.
Ach komm, eine NFR Lizenz / Eval Copy bekommt man schnell, man kann schnell mal einen Cluster mit einem ausgedienten SAN oder ähnlichem erstellen.
Ergänzung ()
Absolut für einen Externen First Level IT Support zahlst du schon 190-240 pro StundeHalema schrieb:Ich finde 15k auch nicht teuer für eine Sonderlösung. Ich habe 25k intern für ein Tool mit Benutzeroberfläche für Bilder laden, Projekt laden und Aufrufen von 5 API-Befehle einer Fremdsoftware hingelegt. Das teuerste ist immer der ganze Aufwand vor (Beratung/Austausch) und nach der Entwicklung (Service, Bugfix, Dokumentation, Gewährleistung). Das Tool spart aber nun jeden Tag 1 Stunde Arbeit.
Was soll man auch erwarten… Alleine interne Kosten pro Stunde pro Junior Entwickler liegt bei uns bei 120 EUR. Das Programmieren ist nach einem Arbeitstag erledigt. Und ein wenig Gewinn muss bei externen Projekten auch sein.
Ergänzung ()
Jap, die 6 -10 Monate sind lang, da sie völlig ausgebucht sind und ihre Software gerade von Grund auf neuentwickeln.Bright0001 schrieb:Die 6-10 Monate sind tatsächlich ziemlich lang, aber die 15k überraschend günstig. Nicht preiswert, aber günstig.
Man muss sich halt überlegen, dass (zumindest vor AI) ein externer Entwickler/Consultant gut und gerne 1000€ Tagessatz kostet, und jener eben nicht "mal schnell" an einer Software fummeln und rumprobieren darf, insbesondere wenn da Gesundheitsdaten dranhängen. Also
müssen irgendwo untergebracht werden, und wenn man es selbst tut und nur für sich selbst entwickelt, dann fällt ein Großteil davon halt einfach weg.
- Absprache
- Spezifikation
- Vertrag
- Implementierung
- Testing
- Bugfixing/Änderungen
- Abnahme
- Prod-Deployment
- + Marge
Aber wie gesagt: Soll nicht heißen, dass man da für 15k einen guten Gegenwert bekommt, aber Dinge extern entwickeln zu lassen war schon immer mind. Faktor 10 teurer als es selbst zu tun, braucht dann aber auch entsprechende Infrastruktur und Personal.