News „Chat is dead“: OpenAI plant größte Umgestal­tung von ChatGPT seit 2022

crvn075 schrieb:
Hm? LLMs orchestrieren und delegieren zwar. Aber das eigentliche Reasoning und das Erzeugen von Code werden bei allen Frontier-Modellen nach wie vor direkt vom Sprachmodell (also dem LLM) selbst übernommen
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Einen guten Agenten baut man auch so, dass dieser LLM agnostisch ist.
 
Floxxwhite schrieb:
Habe auch mal angebracht, wie gut die KI noch ist wenn die Kosten sich mind. Verzwanzigfachen - das aktuelle Preisemodell ist ja zu günstig.

Das wird bei uns so nicht erkannt - die Kosten steigen angeblich nicht. Zumindest zeige sich das bei uns nicht.

Ich persönlich denke/hoffe, dass die Zukunft in selbstgehosteten Modellen liegen wird. Apple ist mit seiner Hardware gut unterwegs. Ich persönlich würde das ohnehin bevorzugen. Von mir aus auch mit Lizenz, sodass die Unternehmen weiterhin daran verdienen. Bias bei den Modellen, Datenabfluss - es ist eine lange Liste der Faktoren und Stellschrauben die sich zukünftig (ver-)ändern werden.
 
LikeHike schrieb:
Unser Anspruch ist die notwendige Manpower zu reduzieren. Wir haben aktuell einen Schnitt von einem Lead Dev, der bis zu 10 Senior Devs steuert, die jeweils 3-6 Junior Devs steuern.

Die Junior Devs fallen komplett weg - hier übernehmen die entsprechenden Agenten. Die Produkqualität soll dabei genau gleich bleiben. D.h. das Geschäftsmodell sieht vor mit weniger Entwicklern die gleichen Ergebnisse in der gleichen Zeit - oder schneller zu liefern.
glaub das wird auf langer Sicht nicht Funktionieren !, es wird eher so laufen das die Firmen Leute entlassen sich abhängig von der Ki machen, und das gesparte Gehalt fließt in die Ai/Ki 0 Summen Spiel, bis die Ki Firmen die Daumenschrauben anziehen und mehr bezahlt wird als mit den zusätzlichen angestellten.

Zu 99% wird es so oder so ähnlich kommen.
Abhängig machen > dann Preis anziehen ins Exorbitante ..
 
Mimir schrieb:
Laut Musk kann in Zukunft jeder Mensch alles bekommen und nutzen, was er möchte.

Glaube ich nicht. Nur ein Beispiel: ich Reise gerne, liebe Segeln im Mittelmeer - aber beides basiert auf einer begrenzten Ressource, was derzeit durch ökonomische Schranken geregelt wird: nicht jeder kann es sich leisten.

Wie werden solche Ressourcen, wie beliebte Orte, dann verteilt? Wird das dann ausgelost?

Und weiter: sind die beliebten Reiseziele dann noch vom Kapital der Touristen abhängig?
Wenn nicht, dann sind Touristen auch nicht willkommen.

Mir ist schon bewusst, dass mein jetziges Leben auf Ungleichheiten basiert - deswegen sehe ich nicht, dass in der Zukunft von Elon Musk jeder alles bekommen und nutzen kann.

Möglicherweise ist es ingesamt für alle Menschen eine bessere Welt - aber es gibt dennoch weiterhin begrenzte Ressourcen … und da sollte man realistisch sein, die werden auch in der Zukunft nicht gerecht aufgeteilt.
 
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https://www.ketterer.biz/kosmisches-verfallsdatum/

Sehr umfassend.
Zusammengefasst:
Der Aufstieg von KI ist unausweichlich, weil wir in Konkurrenz zueinander stehen und es uns nicht "leisten" können, auf KI zu verzichten, weil "der andere" einen Vorteil haben könnte, den wir dann nicht haben.
Was weiter geschieht, steht determiniert in den mathematischen Gesetzen der Spieltheorie, bitte selbst lesen :skull_alt:
 
cele schrieb:
Was weiter geschieht, steht determiniert in den mathematischen Gesetzen der Spieltheorie, bitte selbst lesen :skull_alt:
Fassen wir mal zusammen: Wir werden alle sterben.

Es ist im Großen und Ganzen Horizon Zero Dawn in einer mathematischen Formel. Spannend.
 
Zuletzt bearbeitet:
LikeHike schrieb:
Wir haben knapp 400 Entwickler im Unternehmen - es wurde im März die Umstrukturierung des gesamten Entwicklungsgeschäfts beschlossen. Basierend auf Codex und Claude.

Die funktionieren mittlerweile einfach viel zu gut, als das man sich diese Effizienzgewinne durch die Lappen gehen lassen kann. Um Konkurrenzfähig zu bleiben muss jeder Entwickler mit KI gut umgehen können.
Wirkt gefühlt zu oft noch wie eine Slot-Maschine was am Ende bei rumkommt. Und bei den Token-Kosten die explodieren auch kein günstiger Spass - gibt genug Firmen die direkt den Kurs wieder verlassen weil es mit aller Überwachung und Korrekturen die nötig sind schlicht zuviel kostet + das ständige Re-Generaten von ganzen Code-Abschnitten selbst bei nur kleinsten Anpassungen - es ist schlicht nicht effizient.

Das mag in Zukunft alles besser werden, aber der Hype ist nicht wirklich gerechtfertigt. Und bevor du mit was vorjammerst von wegen "du kennst es niiiiich !!!" - ich beschäftige mich tagtäglich mit der Thematik von Stable Diffusion & Audio bis hin zu Machine Learning für zB Schach oder RAG oder eben Scripting/Code.

Die Thematik ist selbst mit all den coolen Tools heute noch viel zu oft Hit or Miss. Wer hier voll gehyped sein Unternehmen nur auf diesen Kurs setzt wird ziemlich safe auf die Fresse fliegen rein kostenmässig.
 
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AAS schrieb:
Ich geb dir bei allen Punkten recht, bis auf das Prompting. Bei mir läuft ein kleines 20B Modell (Gemma4 26b), welches aktiv meine Promüts verbessert und noch auf meine Obisidan Notizen+
Magst du mich kurz erleuchten, welche Software das erledigt? Es gibt ja eine Vielzahl Modelle und ich hatte schon mit ein paar kleinen Modellen experimentiert. Jedoch bin ich über das Prompten nicht hinaus gekommen. Obsidian Notizen ist mir schon ein paar Mal untergekommen.

Wenn es da etwas gibt, was mir das Leben erleichtert, will ich das gerne nutzen. Hast du da einen Link oder etwas, wo man einen Einstieg findet?
 
Was ich immer nicht verstehe ist, wie man als unternehmen das ki nutzen will/muss einen buy in bei openai, anteopic oä macht.
Die Firmen sind mMn nicht stabil in der Hinsicht dass man sich drauf verlassen kann dass sie nächsten Monat (oder Jahr) das selbe Produkt zum ähnlichen preis anbieten.
Dh als unternehmen, dass diese proprietären Plattformen nutz kann von jetzt auf gleich das Arbeitsmittel weg sein (zu teuer, wird nicht mehr angeboten etc).
Dh wenn mein Business case sich drauf verlässt dass der Service da ist, kann von jetzt auf gleich kaputt sein. Würde mal vermuten dass man als Business Kunde genau wie Privatkunde nur den monatlichen Service buchen kann und keine x Jahresverträge.
Ein Anbieter agnostischer Ansatz mit opencode oä wo nur ein austauschbarer Service im Hintergrund genutzt wird der im Notfall auch in prem bereitgestellt werden kann ist doch fast zwingend oder?
 
calluna schrieb:
Glaube ich nicht. Nur ein Beispiel: ich Reise gerne, liebe Segeln im Mittelmeer - aber beides basiert auf einer begrenzten Ressource, was derzeit durch ökonomische Schranken geregelt wird: nicht jeder kann es sich leisten.

Wie werden solche Ressourcen, wie beliebte Orte, dann verteilt? Wird das dann ausgelost?

Und weiter: sind die beliebten Reiseziele dann noch vom Kapital der Touristen abhängig?
Wenn nicht, dann sind Touristen auch nicht willkommen.

Mir ist schon bewusst, dass mein jetziges Leben auf Ungleichheiten basiert - deswegen sehe ich nicht, dass in der Zukunft von Elon Musk jeder alles bekommen und nutzen kann.

Möglicherweise ist es ingesamt für alle Menschen eine bessere Welt - aber es gibt dennoch weiterhin begrenzte Ressourcen … und da sollte man realistisch sein, die werden auch in der Zukunft nicht gerecht aufgeteilt.

Das sind alles berechtigte Fragen. Aber so dinge wie kostenose güter wären eben eine Konsequenz aus keine Arbeit = kein Geld = kein Gegenwert notwendig. Deswegen wird das auch irgendwann ziemlich krachen. Gerade eine Übergangsphase stelle ich mir extrem schwierig vor.
Aber nur weil das schwer zu beantwortende Fragen sind, heißt das ja noch lange nicht, dass diese Zukunft dadurch unwahrscheinlicher wird.

Es geht hier ja auch nicht um irgendwelche Fantasien von irgendwelchen Tech bros, sondern um eine ganz fundamentale Frage die wir uns schon seit Jahrtausenden stellen können, da wir seit Jahrtausenden darauf hin arbeiten: Was passiert, wenn wir wirklich alles automatisieren.

Und mit KI wird eben sehr wahrscheinlich genau das eintreten. Und das vielleicht noch zu unseren Lebzeiten.
Wie und wann es genau eintritt? Wer weiß. Aber irgendwann werden wir dieses Szenario vor uns haben, da wir auch schon vor dem KI Zeitalter genau darauf hingearbeitet haben.
 
Aerobraking schrieb:
Ich frage mich auch, wie die großen Anbieter langfristig ihre ganzen Kunden davon abhalten wollten, ihre Agenten nicht auf eigener Hardware laufen zu lassen.
So wie bisher auch: Den Umzug in die Cloud so einfach und billig wie möglich und mit netten Verkaufsgesprächen eine heile Welt predigen, in der alles billiger, besser und skalierbar ist. Nur raus kommt man aus der Cloud nicht mehr ohne Probleme.

Kenne den Prozess einer großen Firma, die eines der größten Rechenzentren in Europa gerade gegen die Cloud getauscht hat. Tatsächlich kommen die da gerade sau gut aus der Sache raus, weil sie die alte Hardware zu Mondpreisen verkaufen können (RAM).
 
„Ein App für alles“ ist hier ungleich zur Muskschen Idee Twitter zu einer Everything-App zu machen.
Hier doch nur eine Plattform um reine KI-Funktionen zu vereinen. Andererseits könnte da mit installierten Agenten theoretisch alles möglich sein, und vermutlich wird es genügend Verrückte geben, die dann eine LLM via Agenten mit ihrem Geld an der Börse zocken lässt…
 
Das hier beschriebene Bild umfasst die gesamte Arbeitswelt, vorrangig natürlich die Berufe, die primär den Computer als Werkzeug nutzen. Die Arbeitswelt wird sich in den nächsten 2 Jahren immer mehr transformieren, bis auch die die Auftraggeber eine Erwartungshaltung anlegen, dass bestimmte Aufgaben in einem bestimmten Zeitfenster passieren müssen. Dann wird das ein oder andere Unternehmen feststellen, dass dies nur durch den Einsatz von agentischen Systemen umsetzbar ist, weil ein Mensch nicht so einen hohen Output erzeugen kann. Es wird der Tag kommen, wenn klassiche Tätigkeiten nicht mehr am Markt vergütet werden oder nur noch so schlecht, dass sich daraus kein wirtschaftliches Handeln mehr ableiten lässt - wer dann noch Aufträge will, der muss im Performance-Rating beim Kunden, das durch KI erstellt und bewertet wird - oben mitspielen. Der Rest wird untergehen.
 
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