"Computer Crack" werden - Stichwortsuche

Einfach mal beim Arbeitsamt nachfragen. :D Leute gibt´s. Aber ernsthaft, das kannst Du doch nicht in z.B. einem Seminar "erlernen". Das erfordert ein enormes Grundwissen in Programierung und co.
 
Wer da schon Hilfestellung braucht und nicht mal weiß wonach er suchen soll, sollte es doch gleich lassen :D
 
Ich fand die 1. Staffel von Mr. Robot auch ziemlich cool :D

Ganz ehrlich, es wurde schon alles gesagt. Entweder man hat die Leidenschaft und das "Feeling" dazu oder man hat es nicht. Klar kann man Programmieren und alles erlernen, aber fürs "Hacken" braucht es den Riecher, den nicht alle haben. Und bei dir klingt es leider so, als würdest du dir ein neues Hobby zulegen. IMHO
 
Ich möchte Starpianist werden und habe mal ein paar Begriffe gegoogelt:
Musik
Klavier
Noten
Autogramme geben
(Entschuldige bitte, ist nicht böse gemeint; ich musste nur schmunzeln bei so viel unbedarftem Idealismus, der ja – sofern ernst gemeint – durchaus ein Anfang sein kann.)

Erstmal das Handwerkszeug lernen (Tipps wurden ja schon viele geben). Ob du darin wirklich gut wirst, werden dann ein bisschen Talent, viel Erfahrung, noch mehr harte Arbeit und ein Quäntchen Glück in einer ferneren Zukunft zeigen.

Gruß Jens
 
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wannabee schrieb:
Von den angestrebten Fähigkeiten bewege ich mich wohl im Bereich des hacken. Hier sehe ich das beste Verhältnis zwischen dem Aufwand für das Lernen und dem späteren Umsetzbaren.
Kannst du näher erläutern was du genau vor hast?
Gerade der Sicherheitsbereich in Richtung Penetration Testing musst du nicht nur einmalig lernen sondern regelmäßig sehr viel Zeit investieren wenn du gut werden und vor allem bleiben willst.

Als Entwickler und Admin hast du noch ein verhältnismäßig "einfaches" Leben:
Du arbeitest mit festen Werkzeugen und Programmiersprachen die in der Regel gut dokumentiert sind und mit genügend Mühe und Fleiß kann man hier auch als "Normalsterblicher" mit einem Leben abseits des Computers ganz gut werden.

Als "Hacker" (Pentester) der mehr als das typische Script-Kiddy kann musst du praktisch zwangsläufig ständig up-to-date sein und bist in einem ständigen Kreislauf zwischen Sicherheitslücke finden (und gegebenfalls nutzen können) -> Lücke wird gefunden und geschlossen -> Das Ganze wieder von vorne.

Mit ein bisschen googeln und Tutorials gucken ist es da nicht ansatzweise getan.
Habe einen Kumpel der sich in dem Bereich (meiner Einschätzung nach) halbwegs gut auskennt. Der hat aber auch sein Studium + Master in genau diesem Bereich gemacht und zeigt massives Eigeninteresse + Engagement. (Nimmt zur Fortbildung z.B. ständig an Seminaren und Wettbewerben teil.)
Das ist mmn. mehr als nur ein Job.

Wenn du nicht bereit bist ähnliches zu leisten kann ich nur dazu raten es gleich bleiben zu lassen. Da lernst du eventuell mit verhältnismäßig viel Aufwand ein paar "Tricks" (Stichwort Scriptkiddy) scheiterst aber in der Regel an jeder halbwegs aktuellen Sicherheitsvorkehrung. Damit kann man mal die Kumpels beeindrucken, bezahlen wird dich dafür aber keiner.
 
wannabee schrieb:
Welche Punkte müssten auf jeden Fall auf dem Stundenplan stehen?
Generell: Eigenständiges (er)lernen. Sicherlich gibt es immer irgendwie / irgendwo Fragen, aber wenn man nicht einmal in der Lage ist - bzw. so viel Interesse hat - die Grundlagen zu ergoogeln, dann braucht man gar nicht erst anfangen. Lernen geht insbesondere dann leicht, wenn man auch wirklich Interesse hat und sich freiwillig damit beschäftigt. Man erlernt Dinge ja nicht mal so eben "nebenbei", weil man am Nachmittag den Entschluss XY gefasst hat.
 
Lernen heißt in diesem Fall nicht nur stumpfes lernen von bereits bestehendem Wissen (ich muss nur wissen wo was steht), sondern vor allem dieses auch anwenden und auf dieser Grundlage neues Wissen selbstständig erarbeiten zu können. Und das würde ein ständig fortlaufender Prozess sein, da sich kaum etwas so schnell entwickelt wie die Computerindustrie. Heute bist du mit dem Wissen von gestern schon aufgeschmissen.
 
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wannabee schrieb:
Da ich allerdings über Windows aufsetzen und Netzwerke einrichten nicht weitere nennenswerte Kenntnisse nachweisen kann

Du versuchst doch hier, was Lustiges loszutreten, oder? :evillol:
Typischer Trollthread, weil so naiv kann doch niemand sein?

Die Kehrseite: ich habe so jemanden im Bekanntenkreis, wie Du gern sein möchtest. MMn hat er sich die spätere Kindheit, die Jugend und die Beziehungsfähigkeit damit kaputtgemacht. Ich beneide ihn nicht um sein Leben, nur manchmal um seine Kenntnisse.
Geht eher in Richtung "so möchte ich nicht enden".
 
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Sind hier eigentlich nur assoziale Leute unterwegs, die Unerfahrenen/Neulingen einreden müssen, dass sie dumm seien, Talent bräuchten, unfähig zum googlen seien und eig. eh schon alles wissen müssten?
 
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Wenn ich mich noch daran zurück erinnre, wie ich mit Computern angefangen habe...
Nichts mit Google, das gab´s noch nicht und Internet hatten wir (meine Eltern) zu der Zeit auch noch nicht. Ein Buch über MS-DOS war der Einstieg.
Wollte früher auch mal was mit Computern beruflich machen, war dann aber doch nicht so ganz meine Welt, es blieb bei Hobby-Anwender. Kann schon mehr, als die meisten in meinem Umfeld, aber von den Fertigkeiten bin ich weit vom Fach-Informatiker entfernt. Bin eher für die "harte Materie" geschaffen.
 
new Account() schrieb:
Sind hier eigentlich nur assoziale Leute unterwegs, die Unerfahrenen/Neulingen einreden müssen, dass sie dumm seien, Talent bräuchten, unfähig zum googlen seien und eig. eh schon alles wissen müssten?

Ein ähnlicher Gedanke ist mir auch durch den Kopf gegangen.

Wenn man grad in jungen Jahren die Begeisterung für Computer empfindet, dann sollte man das doch nicht gleich runtermachen, nur weil jemand Bits von Bytes nicht unterscheiden kann.

Wie uns einer der Profs in der Uni ständig gesagt hat "die dümmste Frage ist die, die nicht gestellt wurde".
Dies sollten sich diejenigen zu Herzen nehmen, die hier rumschreien, dass man nicht fragt wenn man ein Crack werden will. Diejenigen die nicht fragen, landen im Knast weil Darknet und Tornetzwerk angeblich so sicher sind.
 
Genau, jeder von euch hat auch irgendwann mal angefangen, auch wenn es ewentuell vor der Zeit von Google und Foren war. Irgendwann war für euch der Computer auch mal ein fremdes Wesen, was es zu ergründen galt.

Hätte damals gerne solch Möglichkeiten wie heute gehabt, und so richtig alt bin ich jetzt auch noch nicht mit Anfang 30
 
Ist ja alles richtig, aber bei vagen Fragen mit wenig konkretem Hintergrund ist es schwierig, präzise Antworten zu geben...

Gruß Jens
 
new Account() schrieb:
Sind hier eigentlich nur assoziale Leute unterwegs, die Unerfahrenen/Neulingen einreden müssen, dass sie dumm seien, Talent bräuchten, unfähig zum googlen seien und eig. eh schon alles wissen müssten?
Es geht nicht um "eh schon alles wissen müssen". Es geht eher um die Einstellung die man zu einer bestimmten Sache hat und welche Erwartungen und Vorstellung jemand hat.

Ich frag mich auch, was asozial daran sein soll, wenn man seinen Einschätzung abgibt und auch klar sagt, was Sachen ist. Wäre es nicht viel asozialer ihm Honig um Mund zu schmieren, obwohl man davon selbst gar nicht überzeugt ist?

G-Red schrieb:
Wie uns einer der Profs in der Uni ständig gesagt hat "die dümmste Frage ist die, die nicht gestellt wurde".
Es war ja eigentlich nicht mal ne Frage so a-la konretes Problem sucht konkrete Lösung. Aber ungeachtet dessen wurde doch die Frage beantwortet.

G-Red schrieb:
Dies sollten sich diejenigen zu Herzen nehmen, die hier rumschreien, dass man nicht fragt wenn man ein Crack werden will.
Dies ist einfach eine Erfahrungssache.
Ein genialer Musiker hat ja auch nicht irgendwann mal gefragt "Wie werde ich genialer Musiker". Die hat einfach irgendwann mal angefangen. In dem Prozess kamen dann sicher auch mal fragen auf (die auch gestellt wurden), wie zu Tonarten, Rhythmus und dergleichen. Aber ganz sicher nicht solche Art von Fragen wie vom Threadersteller.
Solche Fragen zeugen meines Erachtens nach von fundamental falschen Vorstellungen die man zu den Dingen hat. Und dementsprechend wurde das auch gerade gerückt. Was soll daran verkehrt sein?
 
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Ich will ganz sicher niemandem etwas ausreden!

Es geht nur darum ihm die zumindest anhand seines Eröffnungsbeitrags anzunehmende, diesbezügliche Naivität zu nehmen,
damit er keine falsche Vorstellung von dem hat, was da vor ihm liegen und wie lange dieser Prozess dauern würde.

Und natürlich auch damit er sich nicht verrennt und auf eine "richtige" bzw. zielführende Art anfängt und zwar bei den untersten Grundlagen.
(Sich ein Buch über Penetration Testing zu kaufen ist sinnlos, wenn man nicht mal weiß wie Computer-Netzwerke aufgebaut sind
oder ein Grundverständnis für die Arbeitsweise von Prozessoren vorliegt, z.B. Register oder Privilegierungsstufen usw.)
Dann entscheidet nicht nur die individuell persönliche Begabung sondern auch Interessenlage wie und ob es weiter geht.

Mit asozial jemanden einreden zu wollen er wäre dumm, hat das genau gar nichts zu tun!
Jeder hat mal bei Null angefangen und war ein völliger Noob, niemand ist mit Wissen und Erfahrung fertig vom Himmel gefallen.
 
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andy_m4 schrieb:
Ich frag mich auch, was asozial daran sein soll, wenn man seinen Einschätzung abgibt und auch klar sagt, was Sachen ist.

Gegen konstruktive und nicht herablassende Einschäzungen sagt auch keiner was. Aber sowas was von
dir oder von @KenshiHH kam finde ich schon nicht in Ordnung. Mag sein dass dieser Vergleich eine krasse Parallele ist, aber das erinnert mich an die Situation die in Chemniz neulich war. Wenn man nicht in eine Schublade passt, ist man gleich ungeeignet oder unwürdig.

andy_m4 schrieb:
Es war ja eigentlich nicht mal ne Frage so a-la konretes Problem sucht konkrete Lösung. Aber ungeachtet dessen wurde doch die Frage beantwortet.

Wo ich mich für die Informatik zu interessieren begann, wusste ich auch erstmal nicht wochin und was man überhaupt fragen muss um an richtige Antworten zu kommen.

andy_m4 schrieb:
Ein genialer Musiker hat ja auch nicht irgendwann mal gefragt "Wie werde ich genialer Musiker"

Genialität ist nichts ohne Fleiß und Zielstrebikeit. Ja es ist äusert hilfreich wenn man Sachen schneller als die andren begreift, es ist aber keine Erfolgsgarantie. Habe genug geniale Leute an der Uni getroffen, die dann wegen "kein Bock" abgebrochen und es zu nichts gebracht haben.

andy_m4 schrieb:
Solche Fragen zeugen meines Erachtens nach von fundamental falschen Vorstellungen die man zu den Dingen hat. Und dementsprechend wurde das auch gerade gerückt. Was soll daran verkehrt sein?

Mag sein, dass die Vorstellungen vom TE diesbezüglich verzerrt sind, aber hay, wollten wir nicht alle mal Astronaut, Polizist, Rockstar und und und werden weil es sich so coll anfühlte? Es hat dir ja dann keiner gesagt "Junge für einen Astronauten bist du zu blöd" oder "Junge so häßlich wie du aussiehst, wird aus dir kein Rockstar" :)
 
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Die Zielsetzung ist schon etwas extrem, wenn man noch nicht groß was vom Computer weiß, direkt mal Crack werden wollen.
Ich glaube, dass wird unterm Strich zu viel auf einmal. Ein Schritt nach dem Anderen ist der sinnvollste Weg, also erst einmal mit Grundlagen der Informationstechnik beschäftigen, dann kommen auch fast von alleine weitere Schlagwörter, mit denen man sich beschäftigen kann. Aber vor allen Dingen verliert man sich nicht in der Informationsflut und die Motivation dazu. Viel Geduld und viel Arbeit sind notwendig und wird Jahre dauern, so wie mit vielen Dingen, um darin wirklich gut zu sein.
 
Naja, wenn der Threadersteller es nicht mal für nötig erachtet hier zu antworten, dann hat sich das Thema denke ich mal erledigt.
 
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