Core i3 Ivy Bridge und fehlendes PCIe 3.0

TheRock

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Es gehen ja die Gerüchte um, dass die kommenden Core i3 Prozessoren, basierend auf der Ivy Bridge Architektur, keinen PCIe 3.0 Controller haben werden. Hat da schon jemand nähere Infos zu? Liegen dann die entsprechend verdrahteten Slots auf den Mainboards brach? Oder baut Intel da zumindest einen PCIe 2.0 Controller auf den Core i3?
 
Wenn es so kommt wäre es eine künstliche Limitierung auf PCIe 2.0 des integrierten PCIe (3.0) Controllers um zwischen den verschiedenen Prozessorserien mehr Differenzierungen zu schaffen.

Intel hat zwar für die einzelnen CPU/IGP Kombinationen durchaus getrennte Fertigungslinien, tiefgreifende Änderungen am eigentlichen Design der CPU, iGPU oder integrierten NB gibt es dabei allerdings nicht. Praktisch wird die Anzahl der Cores, die Ausbaustufe der iGPU (Anzahl der EUs) und die Größe des LLCs variiert. Alles andere wird je nach Ausrichtung des Produktes nach der eigentlichen Produktion (de)aktiviert.

Die PCIe Slots auf den Mainboards würden so maximal mit PCIe 2.0 statt 3.0 angesprochen werden (wie auch bei den älteren SB CPUs). Spielt beim typischen Einsatzgebiet eines i3 aber praktisch keine Rolle denn hier ist die Bandbreite von 16 PCIe 2.0 Lanes bereits vollkommen ausreichend.
 
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Alles klar. Ich suche momentan einen geeigneten Prozessor bzw. ein geeignetes Mainboard für meinen künftigen HTPC. Da ich viel mit DVB-Geräten arbeite, ist mir die Erweiterbarkeit bei USB (auch 3.0) und PCIe recht wichtig. Auf PCIe 3.0 kann ich jedoch verzichten. Hauptsache die Slots liegen nicht brach.

Ich schwanke momentan noch zwischen Core i5 3470T und dem kommenden Core i3 3225. Die 3225 ist wegen der HD 4000 noch im Rennen, weil mit der Shaderleistung auch noch ein bisschen Video Nachbearbeitung in Echtzeit drin ist. Benötigt man diese Leistung nicht, scheint der HD 4000 auch nicht mehr Strom aufzunehmen wie der HD 2500...
 
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Die CPUs (und das betrifft auch die iGPU) haben heute alle recht ausgeklügelte Energiesparfunktionen.

Sprich eine CPU mit HD4000 benötigt ohne Last auf der iGPU exakt den gleichen Wert wie ein Modell mit HD2500 da die nicht benötigten Einheiten (bei beiden) abgeschaltet werden.

Der Fokus bei den CPU Designs (Consumer, PC) liegt bei beiden Herstellern (AMD und Intel) auf dem mobilen Markt (=Notebooks) und das macht sich natürlich auch auf dem Desktop positiv bemerkbar (Energiebedarf, IvyBridge & Trinity).

Waschechte Desktop CPUs gibt es nur noch in Form von Auskopplungen aus dem Server Segment (AM3+ mit FX = Opteron und LGA 2011 mit Sandy Bridge-E = Xeon).
 
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nein da läuft alles wieder mit agp und pci...natürlich was denkst du denn?
Ich hab gedacht, die deaktivieren den PCIe 3.0 Controller evtl. einfach. Dann wäre man auf die PCIe Lanes angewiesen, die der Chipsatz zur Verfügung stellt...

Aber scheinbar kann man den auch als PCIe 2.0 laufen lassen, indem man einfach die Geschwindigkeit drosselt...
 
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