News „Cougar Point“: Neue Chips eher, Ausverkauf der alten

Ganzir schrieb:
Es sollen ja angeblich rund 5% der Chips betroffen sein, d.h. doch wohl, dass ich auch wenn ich noch ein "altes" Board bekomme, die Chance dass überhaupt nichts kapput ist immer noch 95% beträgt. Davon mal abgesehen, gibt es mittlerweile eine Methode um zu testen ob das Board tatsächlich betroffen ist oder kann man da nur abwarten und schauen wie sich die Anschlüsse in ca. einem Jahr verhalten?

Es sind alle Boards betroffen, alle 100%.
Vielmehr hängt es vom Nutzungsgrad der SataII Schnittstellen ab, hier nimmt man beim durchschnittlichen Mainstreamuser eben an das 5% dieser Kundengruppe es schaffen diese so weit zu beanspruchen das der Fehler Früchte trägt binnen 3 Jahre.

Daher sollte man die Entscheidung eher vielmehr an die Nutzungsweise des Systems heften.
Man könnte hier auch sagen das bissl viel Hysterie & Mediengebashe immer sofort im Spiel ist, egal ob bei Intel oder AMD. Vor allem eben aus dem Mainstream-Kundenkreis der so Bug wohl in 100 Jahren nicht schafft zu Gesicht zu bekommen schlagen die Wellen am höchsten intressanterweise.
 
terraconz schrieb:
Und in Zeiten wo 2TB HDDs keine Nachteile mehr haben braucht man dann wirklich so viel Ports?

Port1: Primäre HDD/SSD für das System
Port2: Sekundäre HDD/SSD für Daten
Port3. HDD Hot-Swap für Daten (Videos/Fotos)
Port4: Blu-Ray Laufwerk/Brenner
USB 3.0: Externe Laufwerke


Wäre so meine Konfiguration. Also 2 Ports sind etwas knapp.. 3 sollten es schon sein, besser 4.

Viele Mainboard-Hersteller haben aber einfach eigene Controller-Chips auf dem Board.. und daher z.B. auch viel mehr SATA III Ports ;) Diese können dann sicher auch den alten Intel Chip nehmen.. vielleicht auch einfach eigene SATAII Chips für deren SATAII Ports...
 
-=Ryo=- schrieb:
Was schreibst Du da bitte????

Der Fehler betrifft die alten SATA II Ports nicht die neueren SATA III Ports...
Bitte mitdenken! Ich spreche vom Chip, nicht von den einzelnen Ports.
Siehe hierzu auch die Intel-Bekanntgabe:
"Weiterhin wird durch das Dokument noch einmal klargestellt, dass die SATA-Ports der neuen Generation mit 6 GBit/s nicht betroffen sind. Der Defekt tritt bei den Ports 2 bis 5 auf, die auf der Technik SATA 3 GBit/s beruhen."
Der Chip weist ein massives Problem auf. Wenn Intel die neue SATA-Spezifikation schlampig integriert und dann voreilig in Hardware gießt, erinnert mich das fatal an die Designfehler im 820er Chipset. Dass dieses schlampige Vorgehen dann auch Kompatibilitätsprobleme im Abwärtsmodus aufweist, macht die Sache noch schlimmer, weil gerade neue Platten sehr gern in den langsameren Modus switchen - und sei es auch nur für Millisekunden. Dass dann Intel meint, bei Aktivierung des schnellen Ports gäbe es im Chip derartige Probleme nicht, ist wohl als Untertreibung anzusehen. Sie treten dann wohl eher nur viel seltener auf, als dass sie einem gleich ins Auge springen würden.
Ergänzung ()

octacore schrieb:
Es sind alle Boards betroffen, alle 100%.
Vielmehr hängt es vom Nutzungsgrad der SataII Schnittstellen ab, hier nimmt man beim durchschnittlichen Mainstreamuser eben an das 5% dieser Kundengruppe es schaffen diese so weit zu beanspruchen das der Fehler Früchte trägt binnen 3 Jahre.

Daher sollte man die Entscheidung eher vielmehr an die Nutzungsweise des Systems heften.
Man könnte hier auch sagen das bissl viel Hysterie & Mediengebashe immer sofort im Spiel ist, egal ob bei Intel oder AMD. Vor allem eben aus dem Mainstream-Kundenkreis der so Bug wohl in 100 Jahren nicht schafft zu Gesicht zu bekommen schlagen die Wellen am höchsten intressanterweise.
Schön und gut, aber wenn man an den Umsetzungsfehler Intels beim i740 denkt. Was wurde da nicht nachgeschoben und nachgebessert, und in Wahrheit blieb es bei den selben verdrahteten Fehlern wie zuvor.
Seinerzeit war ich einer der ersten die eine Ladung i740 kauften. Die Dinger liefen leider Gottes bis zum Schluß nicht, obwohl man mir Testmuster neuerer Revisionen zusandte. Die Testmuster funktionierten auch nicht einmal mit dem AGP der Intelboards. 150 Stück Abschreibeposten für mich selbst! Wenn ich mir die Auskunftspolitik Intels heute ansehe, erinnert mich das fatal an meine damalige Fehlinvestition. Vom 820er-Chipset wollen wir lieber erst gar nicht sprechen...
 
Habs grad gelesen und bin ein wenig empört... die liefern def. Chipsätze aus? Man sollte Intel aus Prinzipgründen ab sofort meiden... hab auch gesehen, das Ihr die aus Euren Kaufempfehlungen raus genommen habt....

Allerdings hab ich immer noch ein Problem... Ihr schreibt folgendes:

3.7 Was kommt demnächst an neuer Hardware?

Zu Beginn des Jahres 2011 hat Intel seine neue Prozessorgeneration auf Basis des Sockel 1155 vorgestellt. Ein System mit dem neuen i5 2400 ist dabei bis zu 25% schneller als die hier empfohlenen AMD-CPUs der teuersten Konfigurationen.

Wenn ich mir ein System für fast 1000 Eur kaufen möchte, dann das, das zum Zeitpunkt des Einkaufens am meisten Leistung bringt. Das ist halt beim Intel so, allerdings sind die AMDs denke ich auch schnell genug, das ich wohl kaum den Prozzi bis an seine Leistungsgrenzen bringen werden kann... also ist es letztendlich auch egal, man kann sich ruhigend Gewissens nach zum AMD entscheiden. Die 25% aber kann man absolut nicht wegreden, man kann sich aber auch viel einbilden... :D

Eben gerade habe ich auf HT4U gelesen: die schreiben angeblich, das Intel bereits ab Februar bereinigte Chipsätze ausliefern soll... wie meinen? Ich denke erst ab April? Oder habe ich da was falsch verstanden?

MfG Goatman

P.S.: Den ganzen hype mit x Platten kann ich zwar nachvollziehen, allerdings kommt in meinem System nur eine kl. Platte zum Einsatz, der Rest extern.



Über die zuvor so hoch gelobte "Sandy Bridge"-Plattform zogen dunkle Wolken auf, doch möglicherweise hat der Albtraum nun ein schnelleres Ende als zunächst gedacht. Bereits in den nächsten Tagen will der Hersteller nämlich die ersten fehlerfreien Chipsätze ausliefern.

Die fehlerbereinigten Chipsätze werden dabei im neuen B3-Stepping gefertigt. Die Produktion konnte nur deshalb so schnell wieder aufgenommen werden, weil es offenbar ausreichte einen Korrektur in einer der obersten Metalllagen vorzunehmen. Bereits nächste Woche sollen dann die ersten Chipsätze im B3-Stepping an die Mainboard-Hersteller ausgeliefert werden. Bis allerdings die große Nachfrage nachhaltig befriedigt werden kann, dürfte es noch einige Wochen brauchen.


Quelle:
http://ht4u.net/news/23345_findet_intels_chipsatz-albtraum_ein_baldiges_ende/
 
ihr seid doch gaga, wenn die Abnehmer die Intel Chipsätze wollen, dann sollen sie sie haben! In Notebooks 100% denkbar. Selbst in Desktops, mein MSI 65 irgendwas board hat 4 6Gbit/s SATA ports, das langt mir völlig, werde eh höchstens (!!!) drei belegen.

Man kann sich auch anstellen. Natürlich sollten die Hersteller die anderen Ports deaktivieren und gut ist!
 
AMDprayer schrieb:
So wird mal wieder mit Zahlen verwirrt. Es sind ALLE betroffen, nicht nur 5%. Da wird ein Transistor der für die Taktung der SATA-II Ports zuständig ist über seinen spezifikationen betrieben. Die genannten 5% bezieht sich auf einen Zeitraum von ich glaube 3 Jahren, in dem diese dann Geschindigkeit einbüßen oder ganz ausfallen. Diese Rate wird sich natürlich erhöhen. Das ist so als würdest du eine Glühbirne über ihren Spezifikationen betreiben, sie ist heller lebt aber wesentlich kürzer. Trotzdem wird es einige geben die das aushalten. Ich finde das auf Desktops bezogen eine Schweinerei die an Betrug grenzt. Man kann kein zusätzliches Laufwerk einbauen ohne Risiko eines Defekts und nach Garantieende steht man dumm da.
Nur dass wir im Falle des betroffenen Chips von mehr als nur einem Transistor ausgehen müssen. ;-)
Millionen Transistoren sind in jeder CPU oder GPU als Backup-Einheit vorgesehen, sollte der eine oder andere Transistor mal den Geist aufgeben aufgrund Überhitzung. Und dass derer viele Transistoren den Geist mal aufgeben im Leben eines Chips ist so sicher wie das Amen in einer Kirche. Könnte mir daher vorstellen, dass Intel den Chip in einer noch kommenden Revision mit einem zusätzlichen Layer an Backup-Transistoren ausstattet - hatten die das nicht sogar angekündigt vor einigen Tagen?
Trotzdem wie Du richtig kommentierst: "Eine unerträgliche Situation"
Ergänzung ()

Randfee schrieb:
ihr seid doch gaga, wenn die Abnehmer die Intel Chipsätze wollen, dann sollen sie sie haben! In Notebooks 100% denkbar. Selbst in Desktops, mein MSI 65 irgendwas board hat 4 6Gbit/s SATA ports, das langt mir völlig, werde eh höchstens (!!!) drei belegen.

Man kann sich auch anstellen. Natürlich sollten die Hersteller die anderen Ports deaktivieren und gut ist!
Bitte mitdenken!
Es geht nicht um den Tipp Intels, den Chip dadurch zu entlasten, ihn durch ausschließliches Anschließen der Laufwerke an bestimmte Ports thermisch zu entlasten. Das ist zwar ein netter Zug von Intel, ändert aber nichts daran, dass der Chip selbst unzuverlässig arbeitet in bestimmten Zugriffsmodi.
Dass es sich um mehr wie nur die besagten 5 Prozent Fehleranfälligkeit handeln muß, zeigt eine Anfrage wichtiger Mainboardhersteller an Versicherungen. Offenbar wird mit einer größeren Rückläuferquote aufgrund von noch kommenden Schadensfällen im OEM-Bereich gerechnet. Und das ist exakt jener Bereich, den Intel nun fluten möchte mit seinen bereits auf Halde produzierten Chips.
 
klabur1 schrieb:
Glauben kannst du in der Kirche.

Ja das solltest du dir ganz dick hinter die Ohren schreiben. Denn du kannst nur das glauben was dir Intel sagt. Ein Wissender bist du ja ganz sicher nicht, wie man an der Diskussion um den eSATA Port verdeutlicht bekommt.
Ich habe jetzt schon 3 mal geschrieben, dass ich Intel die Geschichte um den 6xx und die Verharmlosung nicht glaube. Ich habe dies auch begründet, warum ich Intel nichts glaube. Du setzt aber weiterhin auf den Glauben und machst dies hier im Forum und kannst nicht einmal begründen, warum du Intel glauben schenkst.
 
Condor69 schrieb:
Bitte mitdenken! Ich spreche vom Chip, nicht von den einzelnen Ports.
Siehe hierzu auch die Intel-Bekanntgabe:
"Weiterhin wird durch das Dokument noch einmal klargestellt, dass die SATA-Ports der neuen Generation mit 6 GBit/s nicht betroffen sind. Der Defekt tritt bei den Ports 2 bis 5 auf, die auf der Technik SATA 3 GBit/s beruhen."
Der Chip weist ein massives Problem auf.

[...]

Der von dir zitierte Textausschnitt passt überhaupt nicht zu deiner Aussage. Dort wird doch nur gesagt, dass SATA III-Ports nicht betroffen sind, SATA II-Ports jedoch schon. Genau das, was Ryo geschrieben hat.

Wo das Problem im Chip genau vorliegt und ob es auch indirekt die SATA III-Schnittstelle beeinflussen könnte, können wir doch überhaupt nicht beurteilen.
Die offiziellen Aussagen von Intel jedoch verneinen so etwas und schildern doch klar und deutlich, dass das Problem lediglich SATA II-Schnittstellen betrifft.

Keine Ahnung wie du nun darauf kommst, dass auf Grund des Defekts nun der komplette SATA-Controller inkl. SATA III gefährdet sei...
 
@terraconz
Und in Zeiten wo 2TB HDDs keine Nachteile mehr haben braucht man dann wirklich so viel Ports?

Es gibt genügend Leute, die mehr als 4 SATA-Ports benötigen/haben wollen. 2 TB-Festplatten sind natürlich eine tolle Entwicklung, aber eine 2 TB-Festplatte kommt nicht auf die Zugriffszeit einer Raptor und auch nicht auf die Leseleistung einer Raptor bei kleinen Files.

Was deine bsp angeht, das ist nur leider eben genau kein typischer Anwendungsfall, oder wieviele Leute kennst du die 10tb nur Fotos oder Film haben?

Wer schreibt was von 10 TB nur Fotos/Filme? Siehe meine Signatur: Eine 2 TB ist für Fotos, eine 2 TB ist für die Videos, die 150er Raptor ist Betriebssystem, die 500 GB für Programme, eine 1 TB ist für Musik und eine 1 TB ist für Games/Daten/Sicherung BS. Ein weiterer SATA-Port wird von einem Wechselfestplattenrahmen belegt. Ein DVD-LW ist auch verbaut.

So schnell sind 8 SATA-Ports belegt.

E-SATA, USB 3.0 ... schön und gut, was aber, wenn ich meine "gewissen" Laufwerke intern verbaut haben möchte, weil mir das Anschließen etc. zu blöd ist?

Dein pauschales "Wer braucht schon alle SATA-Ports" & scherzhaftes oder auch nicht scherzhaftes Pornoquerdenken (btw: interessantes Benutzerbild hast Du ;) ) zeugt von einer gewissen Kurzsichtigkeit und lässt einen Umstand scheinbar außer Acht:

Dass die Mehrheit der User mit drei bis vier Ports ihr Auslangen findet, ändert nichts am SATA-Bug an sich. Und wenn Du Dir meinen Post betreffend der katastrophalen SMART-Werte durchliest, so liegt der Verdacht nahe, dass schon vor den ominösen 3 Jahren an den betroffenen SATA-Ports nicht alles so läuft, wie es laufen sollte.
 
Ihr würdet auch ein Auto kaufen bei dem der Hersteller ankündigt, daß unter gewissen Umständen oder nach einer gewissen Zeitspanne das Bremssytem ausfällt...oder????

Aber lassen wir mal den technischen Aspekt weg - für mich ist das Geschäftsverhalten von Intel unseriös.

Bei denen hat mal einer nen Taschenrechner (mit nem HP - Chip) genommen und hat ausgerechnet, daß die mit der Milliarde bei weitem nicht auskommen werden.

Also - weiterverkaufen den Dreck und hoffen, daß alles gutgeht...

Na schönen Dank - mein nächster Professor heißt AMD - mit solchen Ganoven arbeite ich nicht mehr!!
 
erazzed schrieb:
Der von dir zitierte Textausschnitt passt überhaupt nicht zu deiner Aussage. Dort wird doch nur gesagt, dass SATA III-Ports nicht betroffen sind, SATA II-Ports jedoch schon. Genau das, was Ryo geschrieben hat.

Wo das Problem im Chip genau vorliegt und ob es auch indirekt die SATA III-Schnittstelle beeinflussen könnte, können wir doch überhaupt nicht beurteilen.
Die offiziellen Aussagen von Intel jedoch verneinen so etwas und schildern doch klar und deutlich, dass das Problem lediglich SATA II-Schnittstellen betrifft.

Keine Ahnung wie du nun darauf kommst, dass auf Grund des Defekts nun der komplette SATA-Controller inkl. SATA III gefährdet sei...
Grundsätzlich gilt: "Der Chip verarbeitet Datensignale nach SATA-Spezifikationen! Und das in der neuen und alten Spezifikation."

Dass ein thermisches Problem vorliegt zeigt ja der Verweis Intels auf die Integration eines zusätzlichen Layers um die Transistorleistung zu verstärken (wie sich Intel selbst wörtlich ausdrückte!)

Nochmals: Es liegt ein Chipproblem vor, nicht eines, welches sich ausschließlich nur auf Betriebsmodi und/oder deren Ports beziehen würde.
Läuft der Chip im schnellen Sata-Modus und switcht nur ab und an in den langsameren Modus zurück tritt statistisch gesehen der Fehler wohl sehr sehr selten auf. Womit Intel den Fehler gleich ganz abtut, wenn man das neue SATA verwendet. Man würde ja da kaum in den alten Modus switchen.
Solange es aber laut SATA-Spezifikation gang und gäbe ist, dass Betriebssysteme samt Treibern auch schon mal ihre Daten durch die nun fehlerbehafteten (weil zu schwach ausgelegten) Gatter der neuen und fehlerhaften Chipstruktur jagen, glaube ich eher an den Weihnachtsmann, als an Null-Prozent Fehlerwahrscheinlichkeit selbst im angeblich so sicheren neuen SATA-Betriebsmodus.

Die Vorgangsweise Intels erklärt auch den prognostizierten Ausfall von Chips (bzw. dessen Transistoren) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Da hierbei keinerlei Aussagen Intels zu hören sind, dass solche Ausfälle natürlich auch beschleunigt geschehen können, wenn der Chip in bestimmten Modi hin und her switcht, bzw. thermische Belastungen an heißen Tagen oder in heißer Umgebung steigen, könnten mißtrauische Beobachter stark annehmen, dass Intel derzeit eine Marginalisierung des Problems betreibe.
 
Der einzige hersteller der Davon profitieren dürfte ist Apple, da kein eSATA brauchen die PC/Laptops nur 2 SATA Anschlüsse.
 
2 TB Festplattenspeicher. Kurze Frage, wer braucht so einen Haufen Festplatten Speicher? :)

Ich habe 80 GB + 238 GB :)
 
ONH schrieb:
Der einzige hersteller der Davon profitieren dürfte ist Apple, da kein eSATA brauchen die PC/Laptops nur 2 SATA Anschlüsse.
In den Apple-Rechner steckt dann der selbe Chip. Und ich traue dem Chip nicht über den Weg, in allen anderen Modi sehr wohl thermisch korrekt zu "funktionieren", wenn er in besagtem Modus in einem Personal-Computer zu Datenverlust führt. Erinnert mich an das VW-Lupo-Problem. Alumotoren frieren im Winter ein und dann reißt der "Motorblock" bzw. Teile davon. VW negierte das Problem über Jahre. Was es nicht geben darf, kanns doch gar nicht geben, oder? ;-)
 
-=Ryo=- schrieb:
Port1: Primäre HDD/SSD für das System
Port2: Sekundäre HDD/SSD für Daten
Port3. HDD Hot-Swap für Daten (Videos/Fotos)
Port4: Blu-Ray Laufwerk/Brenner
USB 3.0: Externe Laufwerke


Wäre so meine Konfiguration. Also 2 Ports sind etwas knapp.. 3 sollten es schon sein, besser 4.

Viele Mainboard-Hersteller haben aber einfach eigene Controller-Chips auf dem Board.. und daher z.B. auch viel mehr SATA III Ports ;) Diese können dann sicher auch den alten Intel Chip nehmen.. vielleicht auch einfach eigene SATAII Chips für deren SATAII Ports...

Okay aber das ist ja keine Nutzung die Sinn macht wenn du das so verteilst!
Warum muß der Blu Ray Brenner am SATA 3 hängen? Der nutzt nichtmal SATA 2 aus und ist somit selbst wenn der Bug zuschlagen sollte nicht wirklich stark eingeschränkt dadurch, deshalb CD/DVD/Blu Ray an SATA 2. Ausserdem warum eine Hot Swap wenn man 4 externe USB 3.0 Anschlüsse hat (viele Boards auch mehr), wäre das nicht einfach das über USB 3.0 zu realisieren?

Condor69 schrieb:
Ergänzung ()

Schön und gut, aber wenn man an den Umsetzungsfehler Intels beim i740 denkt. Was wurde da nicht nachgeschoben und nachgebessert, und in Wahrheit blieb es bei den selben verdrahteten Fehlern wie zuvor.
Seinerzeit war ich einer der ersten die eine Ladung i740 kauften. Die Dinger liefen leider Gottes bis zum Schluß nicht, obwohl man mir Testmuster neuerer Revisionen zusandte. Die Testmuster funktionierten auch nicht einmal mit dem AGP der Intelboards. 150 Stück Abschreibeposten für mich selbst! Wenn ich mir die Auskunftspolitik Intels heute ansehe, erinnert mich das fatal an meine damalige Fehlinvestition. Vom 820er-Chipset wollen wir lieber erst gar nicht sprechen...

Bei mir läuft mein Sandy Board und bei sicherlich mehr als der 90% der Käufer ebenso also ist dein Vergleich unpassend. Oder was wäre wenn bei meinem Asrock z.b. die Infrarot Schnittstelle defekt wäre, wäre das auch so ein Weltuntergangsszenario? Nein, genau! Weil das Mainboard ja super läuft, es ist lediglich eine Einschränkung für Nutzer die genauso diese Schnittstelle nutzen wollen, die können sich ja ein neues holen. Für alle anderen ist das wie immer bei solchen Themen reine Medien Hysterie.

oemmes schrieb:
Ihr würdet auch ein Auto kaufen bei dem der Hersteller ankündigt, daß unter gewissen Umständen oder nach einer gewissen Zeitspanne das Bremssytem ausfällt...oder????

Der Vergleich hinkt wie ich oben schon versucht habe darzulegen.
Es wäre eher so als würde ein Automobilhersteller einen Wagen auf den Markt bringen und kurze Zeit danach stellt sich raus das wenn man den gleichzeitig den Zigarrettenanzünder, das Navi, Klima und Radio nutzt das Auto dann statt 100% Motorleistung nur 95% Motorleistung bringen würde. Und ja das Auto würde ich mir kaufen wenn die restlichen Speccs passen. Das Bremssystem wäre eher Vergleichbar wenn der Bug den Ausfall des PCs durch explosion verursacht und man sich dadurch gesundheitlich gefährden würde. Denn genau solche Vergleiche schüren die Medienhysterie!


fxdev schrieb:
2 TB Festplattenspeicher. Kurze Frage, wer braucht so einen Haufen Festplatten Speicher? :)

Ich habe 80 GB + 238 GB :)

So wie viele hier argumentieren braucht eigentlich jeder User mindestens 5 2TB HDDs und natürlich alle an SATA 6gbps ports. In Wirklichkeit kommen sicherlich >80% der Leute mit einer 2tb HDD sowas von locker aus. Bei uns im Markt kommen noch sehr viele Kunden die nach 200gb HDDs fragen weil sie mehr niemals benötigen würden. Natürlich kann man abstruse Szenarien kreieren in denen man dann 10 2tb HDDs benötigt, nur wieviele Leute betrifft das denn wirklich? Das es solche Leute gibt stelle ich nicht in abrede sondern nur das es sich nichtmal annähernd um Markt relevante Werte handelt. Das ist so Ähnlich wie mit der Speicher Diskussion bei Grafikkarten, da kann ich auch abstruse Szenarien kreieren in denen mir die 3gb einer 580 Phantom nicht ausreicht nur ist das dann ein sehr spezielles Szenario was nicht auf den "normalen" user übertragbar ist, denn der kommt locker mit 1gb aus.

Und für alle diejenigen die meinen das sie eben doch soviele HDDs brauchen, für die hat Intel ja das Tausch Programm aufgelegt also ist sowieso jedem gedient. Ich persönlich werde mein board nicht tauschen aber wer will kann das ohne Probleme machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Canopus schrieb:
Ja das solltest du dir ganz dick hinter die Ohren schreiben. Denn du kannst nur das glauben was dir Intel sagt. Ein Wissender bist du ja ganz sicher nicht, wie man an der Diskussion um den eSATA Port verdeutlicht bekommt.
Ich habe jetzt schon 3 mal geschrieben, dass ich Intel die Geschichte um den 6xx und die Verharmlosung nicht glaube. Ich habe dies auch begründet, warum ich Intel nichts glaube. Du setzt aber weiterhin auf den Glauben und machst dies hier im Forum und kannst nicht einmal begründen, warum du Intel glauben schenkst.

Ich habe ursprünglich geschrieben, dass das Problem bei Notebooks noch viel seltener zum tragen kommt, da man dort nicht Unmengen an Festplatten reinbaut. (Auch gibt es Notebooks die mehr als nur 2 SATA3 Ports haben.) Nicht dass es nicht auftreten kann, sondern nur "seltener"! Wenn du der Meinung bist, dass die Mehrheit der
User eSATA nutzen, bitte. Es gibt vielleicht ne Handvoll Platten die ausschließlich eSATA nutzen. bei 99% hast auch USB2.0 dabei. Was natürlich nichts bringt, wenn man das Problem nicht kennt, aber der informierte User kann sich so helfen.

Also nochmal für dich. Bei Notebooks wird das Problem viel seltener zum tragen kommen als bei Stand PCs.

Und du glaubst Intel nie mehr etwas, weil Sie verurteilt worden sind. Ja gut. Dann mach das halt so - schön.

Da ich kein Mainboard.Techniker mit eigenem Testlabor bin, muss ich mich wie auch du auf Infos seitens der Fachpresse verlassen. Der eine glaubts, der andere nicht.

Da du aber anscheinend zu den "Wissenden" gehörst, lass uns doch an deinen Testergebnissem bzw. Insiderwissen teilhaben.


Nur zu sagen, dass Sie ausnahmslos immer lügen, nur weil sie mal verurteilt worden sind ist für mich keine Begründung. Das bedeutet das du fast keiner Firma in dieser Größenordnung mehr trauen kannst, und das ist etwas paranoid. (da kannst du noch 30 mal das Gleiche reinschreiben, und "begründen" ändert das nix) Weiters kannst du davon ausgehen, dass die Angaben seitens Intel sehr wohl von einigen Labors weltweit überprüft werden, und versucht wird den Fehler zu reproduzieren.
Wenn da noch mehr defekt ist, ist das ja ein gefundenes Fressen für die Presse.
Das weiss auch Intel und deshalb glaube ich mal die Fehlerbeschreibung - bis das Gegenteil erwiesen ist.


Wie auch immer, das wars.
 
Zitat von heise.de:
Die beiden SATA-6G-tauglichen Ports der neuen Chipsätze sind laut Intel nicht betroffen, sondern nur die vier Ports, die lediglich SATA-II-tauglich sind. Der Fehler kann sich beispielsweise darin äußern, dass hohe Fehlerraten bei der SATA-Kommunikation mit Festplatten, optischen Laufwerken oder externen (eSATA-)Geräten auftreten oder diese schlichtweg vom SATA-Controller nicht mehr erkannt werden. Laut Intel wird der Fehler vermutlich nur bei einem einstelligen Prozentanteil aller ausgelieferten Chipsätze überhaupt auftreten, also relativ selten – und wurde deshalb trotz aufwendiger Testverfahren auch erst nach der Auslieferung einer größeren Stückzahl von Produkten gefunden.

Der Fehler in den Chipsatz-Bauelementen soll sich relativ leicht beheben lassen durch eine kleine Änderung einer Metalllage dieser 65-Nanometer-Produkte. Deshalb geht Intel davon aus, dass die Fehlerkorrektur problemlos verläuft.

Nochmal im Klartext:
Das Problem betrifft alle Mainboards mit P67-Chipsatz, die bis dato hergestellt worden sind.
ABER das Problem betrifft nicht den Mainboard-Chipsatz selbst, sondern einen Transistor, bei dem eine Metalllage zu dünn ausgeführt worden ist. Dadurch bekommen die SATA3-Ports zu viel Spannung ab, was im Laufe der Zeit zu einer Überlastung führen kann/führen wird.

Die SATA6-Ports haben einen eigenen Spannungskreis, weswegen sie von diesem Problem nicht betroffen sind.

Kann man eigentlich alles hier
http://www.anandtech.com/show/4143/the-source-of-intels-cougar-point-sata-bug
nachlesen.

Einziges pikantes Detail ist, dass ich die hohen Fehlerraten bei der SATA-Leistung schon jetzt genießen darf, zumindest lt. SMART-Werten.
 
Insgesamt gesehen ein schwaches Poster von Intel sich so unter Druck setzen zu lassen, wenn's denn der Wahrheit entspricht.

Das Problem ist, daß die 'Freie Marktwirtschaft' de facto Planwirtschaft ist, wie alle anderen Wirtschaftsformen auch, was per se kein Manko sein muß. Aber gepaart mit dem Typus des Mehr-Haben-Wollens Managers kommt dann nichts Gutes dabei raus:

Key Account Manager von Mainboardhersteller X,Y,Z haben in ihrer Planvorgabe den Abverkauf von, sagen wir mal, 100.000 MBs geplant. Daran gekoppelt ist der Quartalsbonus der Manager.

Intel stoppt die Produktion, der Absatz der MBs bricht ein, der prognostizierte Umsatz für die Manager Boni ist in Gefahr. Ergo wird Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt dies zu verhindern:

Es geht ja schließlich um das wichtigste Gut in der 'Freien Marktwirschaft' - zufriedene Kunden in einem sich selbt regulierenden Markt? - Falsch wir sind ja hier nicht im Märchenland, den öffentlichen Medien oder an der FH. Hier geht es um die wahren Werte:

Die Boni des Managments. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
terraconz schrieb:
Okay aber das ist ja keine Nutzung die Sinn macht wenn du das so verteilst!

Naja, das ist Deine Meinung.

Ich habe eine SSD für OS, eine 1TB HDD für Daten, eine Velociraptor für Performance-Apps die nicht auf die SSD sollen, ein SATA Wechselrahmen für Backup-Platten (keine Lust extra USB 3.0 Gehäufe zu kaufen) und dieser führt noch einen SATA als eSATA Anschluss nach außen den ich für mobile Transport-Platten nutze, ein externes 2x2TB RAID1 an einem weiteren eSATA Port für meine Multimedia-Daten und natürlich das obligatorische DVD-Laufwerk (bzw. Brenner).
Macht also 6 Ports + 1 eSATA die ich benutze.

Ich sehe nicht ein mir lauter neue Kabel und Geräte zu kaufen um auf die USB 3.0 Anschlüsse auszuweichen (wo auch nicht mehr Performance bei rumkommt weil die Platten limitieren) wenn meine SATA Lösungen prima funktionieren. Neue Sachen kaufe ich gerne auch in USB 3.0, aber ich tausche nicht alles aus nur weil Intel ihre Ports nicht auf die Reihe bekommt.

Davon mal abgesehen geht es hier nicht um Sinn oder Unsinn von vielen Ports sondern das Intel verbuggte Hardware verkauft. Wenn ein Chipsatz entsprechend viele Ports bereitstellt und diese auch beworben werden dann will ich sie gefälligst auch fehlerfrei nutzen können und mich nicht mit weniger zufrieden geben müssen nur weil irgendwelche Leute glauben da sie mit weniger hinkommen muss das auch für andere das nonplusultra sein.
Ich will die Flexibilität meine Laufwerke so aufteilen und anschließen zu können wie ich das für sinnvoll halte und dazu erwarte ich das alle verfügbaren Ports auch fehlerfrei funktionieren.

Deswegen habe ich noch nicht umgerüstet und bleibe vorerst bei meinem X58
 
Zuletzt bearbeitet:
LinuxMcBook schrieb:
Diese Frage zu stellen wäre mir ungefähr so peinlich, wie hier zu fragen, was 1+1 ist.
Hm, wahrscheinlich würde ich dann mindestens fünf verschiedene Antworten bekommen.

Das passiert wenn man zu spät Nachts News nur noch halb liest :freak: :D

Netter kann man das trotzdem sagen...:o
 
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