Dominion
Commodore
- Registriert
- Sep. 2008
- Beiträge
- 4.573
@ Mr_Blonde:
Man sollte nicht verschweigen, dass wir derzeit an einem Wendepunkt stehen:
Bislang war die GPU das beiweitem wichtigste Element für das Gaming. Mit dem immer weiter voranschreitenden Vormarsch der Konsolen, die starke CPUs, doch absolut schwache GPUs haben, wird dieser Entwicklung entgegengewirkt.
Ein (vernünftiges) Portieren der Konsolengames für den PC ist für die Spielehersteller viel zu kostenintensiv, es wird vermehrt zu Spielen nach Vorbild von GTA4 (Dualcores haben hier kaum eine Chance) kommen. Für diese Prognose braucht man keine Glaskugel. Die Spiele werden mit hohen CPU-Anforderungen auf den Markt kommen, und ihre Zahl wird drastisch steigen. Die Bedeutung der GPUs werden sinken. Diese Entwicklung wird nicht sehr viel Zeit benötigen. GTA4 war der Anfang. Weitere Spiele werden folgen. Dies steht fest, da sich die Spielehersteller aus finanziellen Gesichtspunkten schlichtweg keine andere Entwicklung leisten können: Der Hauptabsatzmarkt liegt im Konsolenbereich. Der PC-Spielemarkt ist allenfalls ein Randbereich.
Derzeit limitieren alle verfügbaren SingleCore-GPUs den i7. Nur Multi-GPU-Solutions können das Potential des i7 voll ausschöpfen. Die 775er CPUs werden hingegen durch aktuelle Grakas nicht limitiert. Die zukünftigen "Konjunktivgrakas" werden demnach weit mehr durch eine 775er CPU limitiert, als durch einen i7. Und zwar in einem Maße, dass eine Aufrüstung keinen realistischen Sinn mehr hat.
Ich möchte abschließend bitten, mich nicht falsch zu verstehen: Die S775 CPUs sind exzellente CPUs, an denen es nichts zu nörgeln gibt. Ich möchte diese CPUs nicht "herunterputzen", im Gegenteil: Wäre derzeit froh, wenn ich einen netten Q9550 in meinem Rechner hätte. Doch für eine Neukaufempfehlung sind sie nicht mehr geeignet. Der S775 ist ein sterbender Sockel, da er eingestellt wird (sterbend heißt nicht tot, nur um Missverständnissen vorzubeugen). Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es absolut unvorteilhaft ist, auf aussterbende Systeme zu setzen (siehe meine Sig, habe eine S939er AMD-CPU). Die Aussagen, die mich damals (es gab bereits den S AM2) zum Kauf des S 939 bewegten, waren dieselben, die heute für den S 775 angeführt werden. Und ich würde nicht mehr durch eine Tür passen, wenn ich mich jedesmal, wenn ich mich über meine damalige Kaufentscheidung geärgert habe, georfeigt hätte, so angeschwollen müssten meine Backen inzwischen sein.
Die Devise lautet daher: Ist das Ende eines Sockels beschlossene Sache, so sollte es beschlossene Sache sein, auf keinen Fall auf dieses System noch zu setzen. So sehr es schmerzt, man sollte tiefer in die Tasche greifen und auf zukunftsträchtigere Systeme setzen.
MfG,
Dominion1.
Man sollte nicht verschweigen, dass wir derzeit an einem Wendepunkt stehen:
Bislang war die GPU das beiweitem wichtigste Element für das Gaming. Mit dem immer weiter voranschreitenden Vormarsch der Konsolen, die starke CPUs, doch absolut schwache GPUs haben, wird dieser Entwicklung entgegengewirkt.
Ein (vernünftiges) Portieren der Konsolengames für den PC ist für die Spielehersteller viel zu kostenintensiv, es wird vermehrt zu Spielen nach Vorbild von GTA4 (Dualcores haben hier kaum eine Chance) kommen. Für diese Prognose braucht man keine Glaskugel. Die Spiele werden mit hohen CPU-Anforderungen auf den Markt kommen, und ihre Zahl wird drastisch steigen. Die Bedeutung der GPUs werden sinken. Diese Entwicklung wird nicht sehr viel Zeit benötigen. GTA4 war der Anfang. Weitere Spiele werden folgen. Dies steht fest, da sich die Spielehersteller aus finanziellen Gesichtspunkten schlichtweg keine andere Entwicklung leisten können: Der Hauptabsatzmarkt liegt im Konsolenbereich. Der PC-Spielemarkt ist allenfalls ein Randbereich.
Derzeit limitieren alle verfügbaren SingleCore-GPUs den i7. Nur Multi-GPU-Solutions können das Potential des i7 voll ausschöpfen. Die 775er CPUs werden hingegen durch aktuelle Grakas nicht limitiert. Die zukünftigen "Konjunktivgrakas" werden demnach weit mehr durch eine 775er CPU limitiert, als durch einen i7. Und zwar in einem Maße, dass eine Aufrüstung keinen realistischen Sinn mehr hat.
Ich möchte abschließend bitten, mich nicht falsch zu verstehen: Die S775 CPUs sind exzellente CPUs, an denen es nichts zu nörgeln gibt. Ich möchte diese CPUs nicht "herunterputzen", im Gegenteil: Wäre derzeit froh, wenn ich einen netten Q9550 in meinem Rechner hätte. Doch für eine Neukaufempfehlung sind sie nicht mehr geeignet. Der S775 ist ein sterbender Sockel, da er eingestellt wird (sterbend heißt nicht tot, nur um Missverständnissen vorzubeugen). Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es absolut unvorteilhaft ist, auf aussterbende Systeme zu setzen (siehe meine Sig, habe eine S939er AMD-CPU). Die Aussagen, die mich damals (es gab bereits den S AM2) zum Kauf des S 939 bewegten, waren dieselben, die heute für den S 775 angeführt werden. Und ich würde nicht mehr durch eine Tür passen, wenn ich mich jedesmal, wenn ich mich über meine damalige Kaufentscheidung geärgert habe, georfeigt hätte, so angeschwollen müssten meine Backen inzwischen sein.
Die Devise lautet daher: Ist das Ende eines Sockels beschlossene Sache, so sollte es beschlossene Sache sein, auf keinen Fall auf dieses System noch zu setzen. So sehr es schmerzt, man sollte tiefer in die Tasche greifen und auf zukunftsträchtigere Systeme setzen.
MfG,
Dominion1.