CPU OC'ed => jetzt neues Einschalt-Verhalten...?

branhalor

Captain
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Hallo,

ich habe vorgestern Abend meinen Pentium E6300 im BIOS übertaktet. Dabei auch die Hälfte meines RAM's (667er läuft jetzt mit 721 MHz).

Heute schalte ich meinen Rechner das erste Mal mit OC wieder ein:

Ich drücke den Einschaltknopf, der PC fährt für ne knappe Sekunde an.
Dann geht er wieder aus.
Und startet dann rund 2-3 Sekunden später erst richtig.
Restlicher Bootvorgang dann keine Probleme.

Ist das normal, daß der PC mit OC beim ersten Einschalten ne zusätzliche "Denkpause" benötigt?
Muß er sich aus dem BIOS evtl. erst kurz die ganzen manuellen OC-Einstellungen ziehen?
Oder ist das eher ein Anzeichen dafür, daß da was nicht stimmt?

Danke schonmal :)
branhalor
 
Jepp, am VCore von der CPU.
Die stand vorher auf [Auto] und ist jetzt manuell eingestellt auf 1,23175 V. Wobei er auch mit [Auto] vorher auf 1,232 V lief laut BIOS-Monitor.

Hängt die kurze Pause damit zusammen?

Auch als ich das OC vorgestern manuell eingestellt habe, ist er beim Speichern und Verlassen des BIOS ebenfalls kurz ausgegangen (auch etwa 2-3 Sekunden), und ist erst dann wieder hochgefahren.

Bei nem normalen Neustart aus Windows heraus macht er das nicht; nur eben offenbar bei nem Kaltstart in Verbindung mit den modifizierten OC-Einstellungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
wunder dich nicht ist bei den sockel 775 boards bzw intel chipsätzen völlig normal bei oc
 
Danke, genau das wollte ich wissen :)
Ich denk mir das eben so, daß er beim Drücken des Einschaltknopfes erstmal alles auf den Default-Werten starten möchte. Aber dann meldet ihm das BIOS: Stop, hier ist was anders eingestellt!
Daraufhin fährt er sich kurz runter, damit die geänderten Einstellungen aktiviert werden können.

Dann bin ich erstmal beruhigt.
Ergänzung ()

Ich habe heute morgen den How-To- und Diskussionsthread von Falke zum Thema "NB-Strap" entdeckt:
https://www.computerbase.de/forum/threads/strap-umschalten-an-aus-an-und-die-folgen-beim-oc.491179/

Das ist dann wohl die Ursache.

Daher dann mal direkt die Frage:

Weiß jemand, ob es eine Einstellungskombination für den NB-Strap und die RAM-Frequenz gibt bei FSB=300, die dieses AN-AUS-AN vermeidet? (Ohne, daß ich die Steckerleiste eingeschaltet lassen muß, selbstverständlich.)
(Übrigens: Klar könnte ich auf FSB333 gehen. Aber das hebt meine 2,8 auf immerhin 3,5 GHz an - und das ist mir doch n bissel zuu heftig. Die CPU soll noch ne Weile halten ;))

Danke schonmal :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, hat sich erledigt.
Habe mir den kompletten Thread jetzt mal von Anfang bis Ende durchgelesen und feststellen müssen, daß es für mein Board an der Stelle offenbar keine andere Lösung gibt, als den Rechner am Stromnetz zu lassen, also die Steckerleiste nicht auszuschalten :(
Äußerst bescheiden, Asus, ich war bisher von euch überzeugt...

Danke nochmal an alle, die versucht haben zu helfen :)
 
Bei mir ist das auch so seit ich übertaktet habe vor merheren Monaten.
Bis jetzt ist nichts kaputt gegangen, ich hab recherchiert und es soll wohl normal sein. Ich mach die Steckdosenleiste trotzdem aus.

Es liegt nicht an Asus, ich habe ein Gigabyte Board.
 
Nun ja, grds. hast Du zwar recht, daß es nicht am Board-Hersteller, sondern am Chipsatzhersteller Intel liegt / liegen soll.

Aber mit Deinem Gigabyte hast Du - im Gegensatz zu meinem Asus - offenbar doch noch recht große Chancen, das AN-AUS-AN-Problem zu eliminieren. Weiß nicht, ob Du den How-To-Thread von Falke schon kennst:

Strap-umschalten (AN-AUS-AN) und die Folgen beim OC

Falls nicht, kriegst Du Dein Problem damit vielleicht doch noch behoben ;)
Bei Asus-Boards mit Ami-Bios ist Hopfen und Malz verloren...
 

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