News Cyberangriff: Hacker griffen offenbar Zulieferer für Militär-IT an

0x8100 schrieb:
na wenn für uns relevante, aber gehackte rüstungsbetriebe für dich kein problem sind
Wer ist "uns"? Für mich sind Rüstungsbetriebe nicht nur nicht relevant sondern eher etwas negatives.
Und komm mir jetzt bitte nicht mit dem von der NATO frei erfundenen "Russischen Bedrohungsszenario", das ist eine reine Fantasie um die Vergeudung von Unmengen von Steuergeldern in der Rüstungsindustrie und die überflüssige NATO selbst zu rechtfertigen.
 
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SirSinclair schrieb:
von der NATO frei erfundenen "Russischen Bedrohungsszenario"
wieviele menschen dürfen denn deiner meinung nach noch durch russen sterben, bis es nicht mehr frei erfunden ist?
 
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SirSinclair schrieb:
Für mich sind Rüstungsbetriebe nicht nur nicht relevant sondern eher etwas negatives.
Deine, wie soll ich es sagen, Meinung, Einstellung ist ja sehr lobenswert.

Ich gehe davon aus, dass du weißt, dass selbst die Hardware aus deiner Signatur ;) ohne „Rüstungs Verteidigungsbetriebe“^^ nicht entstanden wäre und wir technisch heute nicht diesen (wenn auch zweifelhaften) „Fortschritt“ hätten.

Das Silicon Valley ist also kein reines Produkt des freien Marktes, sondern das Kind einer der erfolgreichsten staatlichen Industriepolitiken der Geschichte – angetrieben von den geopolitischen Ängsten des Kalten Krieges.

(Das Gleiche lässt sich vermutlich auch über Russland und China sagen).

Nur als Hinweis.

Grüße Kazuja
 
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Fas Problem muss behoben und analysiert werden.

SirSinclair schrieb:
"Russischen Bedrohungsszenario"
Russland ist in ein souveränes Land eingefallen und terrorisiert Zivilisten!
Die Ukraine ist seit 1919 kein russisches Gebiet!
 
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SuperHeinz schrieb:
Das wird weder der erste Angriff gewesen sein, noch der letzte. Das einzige ungewöhnliche am aktuellen Fall wird sein, dass die Öffentlichkeit hiervon Wind bekommen hat.

Sehe ich genauso. Über das meiste wird - aus Sicherheitsgründen - nicht berichtet.
Hat mich genauso gewundert wie damals die Berichte wo der Bundeswehr Munition geklaut wurde. Da rannte auch nicht das Verteidigungsministerium direkt zu den Journalisten, sondern da kam es halt auch nur an's Licht weil es auf einer privaten Spedition auf öffentlichem Grund/Parkplatz abhanden gekommen ist und damit die reguläre Polizei ermittelte, woraufhin entsprechend die örtliche Presse ganz regulär angefragt hat. Auch da schien es eher eine Gelegenheitstat zu sein, wirklich gezielte Verbrecher wären wohl kaum an Platzpatronen interessiert gewesen. Die wirklich richtig professionellen fetten Dinger bleiben unter Verschluss.
Ergänzung ()

SirSinclair schrieb:
Wer ist "uns"? Für mich sind Rüstungsbetriebe nicht nur nicht relevant sondern eher etwas negatives.

Für mich nicht.
Nehmen wir beispielsweise Heckler und Koch.
Ich

-> habe mir Merch von HK gekauft, den ich mit Stolz trage/nutze (Tasse & T-Shirt)
-> habe mir Aktien von HK gekauft, um auch am Erfolg teilzuhaben
-> habe mir sogar scharfe Waffen von HK gekauft (die ich legal auf meiner grünen WBK besitze)

Ich bin stolz auf unsere Rüstungskonzerne und habe früher sogar lange überlegt mich bei einem zu bewerben. Sie sind das Rückgrat unserer Verteidigung, unserer Freiheit und unserer Rechte.
Ergänzung ()

SirSinclair schrieb:
NATO frei erfundenen "Russischen Bedrohungsszenario"

Junge junge was muss eigentlich noch passieren damit einige aufwachen? 🤦🏼‍♂️
Russland greift freie Länder an, tötet Menschen und annektiert Gebiete. Aber nein, die Bedrohung ist "frei erfunden". 🤡
Ist schon klar warum du keine westlichen Rüstungskonzerne magst, du hättest wohl lieber dass Onkel Putin hier einfach so ohne Gegenwehr einmarschieren kann.

@knoxxi Den Experten hier musst du sehen, du wirst ihn lieben! :D
 
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aid0nex schrieb:
Den Experten hier musst du sehen, du wirst ihn lieben! :D
Ich laß, schrie ins Kissen und gebe ihm die weiße Fahne um sich siegreich den Russen zu ergeben.
 
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Passend dazu wurden in Bayern so ziemlich alle Gerichte lahm gelegt und ein Umspannwerk in Bayern gesprengt wenn man eins und eins zusammen zählt weiß man wer dahinter steckt.
 
Syntax_41 schrieb:
Ach deswegen liegen ständig USB-Sticks vor der Firma.
Das war in der Vergangenheit durchaus Real. Wenn ein Unternehmen als Zulieferer oder Dienstleister für Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig ist wie z.B. Betreiber von Nuklear Anlagen versuchen die "Verursacher" es auch mit den USB-Sticks. Das wird auf die Neugierde, fehlende Sorgfalt und Vorsicht der Mitarbeiter spekuliert.
 
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Ich bin froh, dass nach Jahrzehnten der Verknappung endlich erkannt wurde, dass ein Land mit der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands sich in der heutigen Zeit auch militärisch absichern muss und eine entsprechende Rolle trägt.
Beruflich sitze ich an der Quelle und trage das natürlich aus Überzeugung mit.

"Und komm mir jetzt bitte nicht mit dem von der NATO frei erfundenen "Russischen Bedrohungsszenario", das ist eine reine Fantasie um die Vergeudung von Unmengen von Steuergeldern in der Rüstungsindustrie und die überflüssige NATO selbst zu rechtfertigen."
Das ist an Naivität nicht zu überbieten.
 
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TPD-Andy schrieb:
Das war in der Vergangenheit durchaus Real. Wenn ein Unternehmen als Zulieferer oder Dienstleister für Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig ist wie z.B. Betreiber von Nuklear Anlagen versuchen die "Verursachet" es auch mit den USB-Sticks. Das wird auf die Neugierde, fehlende Sorgfalt und Vorsicht der Mitarbeiter spekuliert.

Ist es heute noch, deswegen sind bei uns auch die USB-Slots nicht frei zugänglich.
Ergänzung ()

Jadedrache schrieb:
"Und komm mir jetzt bitte nicht mit dem von der NATO frei erfundenen "Russischen Bedrohungsszenario", das ist eine reine Fantasie um die Vergeudung von Unmengen von Steuergeldern in der Rüstungsindustrie und die überflüssige NATO selbst zu rechtfertigen."
Das ist an Naivität nicht zu überbieten.


Das erkläre mal bitte...
 
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Ich werde mal für SirSinclair einspringen und versuchen zu erklären, was er gemeint haben könnte.

Es geht nicht darum, dass Russland mit seiner aktuellen Regierung und Führung in Form von Putin keine reale Bedrohung für die Ukraine und eventuell, perspektivisch, einige baltische Länder darstellt.

Wohin die Kritik Sinclairs (wahrscheinlich) richtet ist vielmehr das seit 2022 aufgeblähte und gerade zu fetischisierte Bedrohungsszenario aus konservativen, wirtschaftsnahen und rüstungsnahen Kreisen über die militärischen Kapazitäten Russlands und die Intention Putins hinter dem Angriff auf die Ukraine, welches bei einigen Beobachtern impliziert, Russland würde nach der Ukraine halb Europa erobern wollen.
Immer wieder wird in den Medien verlautbart, Deutschland könne sich nicht gegen Russland verteidigen - dabei tun wir das schon längst, nämlich in Form eines Staatenbundes (NATO) - und dies "erfolgreich".

Wenn also ein 500 Milliarden schweres Rüstungs- und Investitionsprogramm auf Kosten von Kulturförderungen, Bildungsangeboten, Sozialhilfen und nicht zuletzt des Klimaschutzes gehen (das Militär ist ein krasser Co2-Emittent) ist Kritik angebracht.

Die deutsche Regierung will nach eigenen Angaben das stärkste Militär Europas auf die Beine stellen. Dass Aufrüstung, einen inneren Abbau gegenläufiger Kräfte (in Form von Kulturangeboten, Bildungsförderungen etc.) und eine nationale Engstirnigkeit keine friedenbringenden Eigenschaften sind, sollte mit Blick auf das letzte Jahrhundert klar sein.
 
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@SirSinclair @Loro Husk
Wenn zugestanden wird, dass Russland unter Putin eine reale Bedrohung für die Ukraine und die baltischen Staaten ist, dann ist das Bedrohungsszenario per Definition nicht frei erfunden. Genau das hatte SirSinclair aber behauptet. Da gibt es nichts zu retten, das ist ein Widerspruch in sich.

Die Rede von einem aufgeblähten oder fetischisierten Bedrohungsbild ist bequem, solange man selbst nicht in Charkiw oder Mariupol lebt. 500 Milliarden Investition klingen viel, bis man sie den laufenden Kosten eines Angriffskriegs in der eigenen Nachbarschaft gegenüberstellt. Deutschland hat sich Jahrzehnte auf Kosten seiner Verteidigungsfähigkeit ausgeruht und die Friedensdividende verprasst. Die Rechnung dafür kommt jetzt, nicht weil Rüstungslobbys sie erfunden haben, sondern weil ein Nachbarstaat mit Panzern und Drohnen zeigt, dass Grenzen in Europa wieder mit Gewalt infrage gestellt werden.

Kultur, Bildung und Klimaschutz sind wichtig, aber sie setzen ein Land voraus, das noch existiert und souverän Entscheidungen treffen kann.
 
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Loro Husk schrieb:
Ich werde mal für SirSinclair einspringen und versuchen zu erklären, was er gemeint haben könnte.
Danke das hast du sehr gut dargestellt, ich hätte nicht gedacht das in diesem Forum so viele die politische Haltung der deutschen Regierung und der Kriegsindustrie teilen und deshalb meine Sicht der Dinge nicht teilen.
 
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0x8100 schrieb:
na wenn für uns relevante, aber gehackte rüstungsbetriebe für dich kein problem sind, selbst wenn der akteur aus russland kommt, dann ist das leben zumindest für dich recht einfach :)
Macht es auch nicht, da ich keinen Russlandhass empfinde.

Und Dauerangst in diesen Zeiten zu haben, macht das Leben wirklich nicht einfacher.
 
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Floorp schrieb:
Ist es meistens nicht Phishing (Anhaenge, Links), infizierte Website die Luecken in der Software ausnutzen, mobile Datentraeger, infizierte Downloads und Remote Desktops?

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Leben könnt halt so einfach sein...

SuperHeinz schrieb:
Ist eigentlich schon Sommerloch?
Jop.
 
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Loro Husk schrieb:
Wenn also ein 500 Milliarden schweres Rüstungs- und Investitionsprogramm auf Kosten von Kulturförderungen, Bildungsangeboten, Sozialhilfen und nicht zuletzt des Klimaschutzes gehen (das Militär ist ein krasser Co2-Emittent) ist Kritik angebracht.

Die deutsche Regierung will nach eigenen Angaben das stärkste Militär Europas auf die Beine stellen. Dass Aufrüstung, einen inneren Abbau gegenläufiger Kräfte (in Form von Kulturangeboten, Bildungsförderungen etc.) und eine nationale Engstirnigkeit keine friedenbringenden Eigenschaften sind, sollte mit Blick auf das letzte Jahrhundert klar sein.
Wie soll das denn sonst gehen. Deutschland ist das wirtschaftsstärkste Land in Europa. Natürlich muss da die militärische Präsenz auch im Verhältnis stehen. Frankreich, Großbritannien (auch damals noch in der EU) haben bis zum deutschen Kurswandel deutlich mehr ausgegeben.
Russland investiert übrigens etwa 190 MRD USD.
Hier von nationaler Engstirnigkeit gerade im Hinblick auf die NATO zu schreiben. Das passt nun gar nicht.
 
SheepShaver schrieb:
@SirSinclair @Loro Husk
Wenn zugestanden wird, dass Russland unter Putin eine reale Bedrohung für die Ukraine und die baltischen Staaten ist, dann ist das Bedrohungsszenario per Definition nicht frei erfunden. Genau das hatte SirSinclair aber behauptet. Da gibt es nichts zu retten, das ist ein Widerspruch in sich.

Die Rede von einem aufgeblähten oder fetischisierten Bedrohungsbild ist bequem, solange man selbst nicht in Charkiw oder Mariupol lebt. 500 Milliarden Investition klingen viel, bis man sie den laufenden Kosten eines Angriffskriegs in der eigenen Nachbarschaft gegenüberstellt. Deutschland hat sich Jahrzehnte auf Kosten seiner Verteidigungsfähigkeit ausgeruht und die Friedensdividende verprasst. Die Rechnung dafür kommt jetzt, nicht weil Rüstungslobbys sie erfunden haben, sondern weil ein Nachbarstaat mit Panzern und Drohnen zeigt, dass Grenzen in Europa wieder mit Gewalt infrage gestellt werden.

Kultur, Bildung und Klimaschutz sind wichtig, aber sie setzen ein Land voraus, das noch existiert und souverän Entscheidungen treffen kann.
"Deutschland hat sich Jahrzehnte auf Kosten seiner Verteidigungsfähigkeit ausgeruht und die Friedensdividende verprasst." - Vielleicht kannst du erläutern, was du damit meinst. Die Begriffe "Friedensdividende" und selbst "Verteidigungsfähigkeit" nehme ich doch eher als plumpe Begriffe eines wenig differnzierten Mediendiskurses dar.

Deutschland ist eben nicht nur Deutschland. Deutschland ist in der NATO, Deutschland ist eingebettet in ein eng verzahntes EU-System aus souveränen, aber miteinander kooperierenden Nationalsstaaten, die alle eine eigene Armee besitzen und qua ihres Mitgliedstatus zur Verteidigung anderer bedrohten Mitglieder verpflichtet sind. Dies ist der Stand seit mindestens 25 Jahren - zuvor war die BRD noch viel enger eingerahmt in einen globalen, US-dominierten Militärkomplex. Wieso hätte Deutschland stärker aufrüsten sollen, als bisher geschehen? Das US-Militär steht, bislang zumindest, stellvertretend auch für eine "deutsche" militärische Stärke. Der ehrliche Grund, wieso die jetzige Aufrüstung Fahrt aufnimmt, ist auch sehr wahrscheinlich nicht Russlands in die Jahre gekommene Armee mitsamt seines noch älteren Diktators, sondern vielmehr die sich verschiebenen politischen Machtverhältnisse und der Rückgang einer verlässlichen US-Hegemonie.

(Davon zu reden, dass DE gegen Russland nicht "verteidigungsfähig" sei, entspricht dem Vergleich der Leistung eines einzelnen Perfomance-Cores innerhalb der CPU eines Herstellers vs. der Leistung eines Server-Rack eines Anderen... um mal im CB-Bereich zu bleiben ^^)
 
"Das US-Militär steht, bislang zumindest, stellvertretend auch für eine "deutsche" militärische Stärke."

Andersrum. Das US-Militär, was ja quasi halbe NATO ist, steht für die deutsche Schwäche.
Die Amerikaner kritisierten schon seit Jahren die geringen Militärausgaben Deutschlands. Aber da wir ja in so tollen Zeiten gelebt haben, sah man keinen Bedarf zur Erhöhung des Budgets.
Und da muss ich sagen, dass die USA Recht haben. Toll ein anderer macht's akzeptieren die USA nicht mehr.

Und wer die Wichtigkeit von Bündnissen in Frage stellt, sollte sich vielleicht noch mal die Bilder der abgeschlachteten Menschen in Butscha oder die Besetzung der Krim in Erinnerung rufen. Wer da ernsthaft noch eine weitere Erklärung für eine russische Bedrohung braucht - kann ich nicht ernst nehmen.

Oder wer es etwas älter mag: Entente im ersten Weltkrieg.
 
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