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NewsCyberangriff: Hacker griffen offenbar Zulieferer für Militär-IT an
Eine Tochtergesellschaft von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Nach übereinstimmenden Berichten deutet vieles darauf hin, dass es sich um Atlas Elektronik handelt. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens steht jedoch bislang aus.
Wie ist denn die Ransomware auf deren Systeme gekommen?
Ist es meistens nicht Phishing (Anhaenge, Links), infizierte Website die Luecken in der Software ausnutzen, mobile Datentraeger, infizierte Downloads und Remote Desktops?
Sollte sich der Angriff auf Atlas Elektronik bestätigen, wäre damit nicht nur ein klassischer Industriebetrieb betroffen, sondern ein Unternehmen, das eine zentrale Rolle bei militärischer Hochtechnologie spielt. Gerade solche Unternehmen gelten seit Jahren als bevorzugte Ziele von Erpressungsgruppen und staatlich unterstützten Cyberangreifern.
Ich hätte da gerne mal ein Bericht, wie es denn um die physische und IT-technische Sicherheit bei den Unternehmen der kritischen Infrastruktur geht. Also auch Wasserversorgung, Strom, etc. pp und nicht nur direkte Rüstungskonzerne.
Ich hoffe ja, das eine TKMS Tochterfirma zumindest IT-Security Basics implementiert hat.
Da sollte niemand die Rechte haben USB Datentraeger anzuschliessen.
Da sollte nichts durch die Emailscanner kommen was ausfuehrbare Dateien enthaelt.
Da sollte auch niemand beliebige Software auf seinem Rechner ausfuehren koennen.
Das ist so irgendwo heutzutage das Minimum. Ich weiss dass viele Firmen nicht so agieren. Leider.
Aber sollte ein Militaerzulieferer das nicht umgesetzt haben, sollten die Verantwortlichen ihre Stuehle raeumen.
Andererseits sind in den letzten Wochen und Monaten so verdammt viele Zero-Day Luecken durch die Welt geflogen... Nicht alle waren sofort patchbar. Und Angreifer verstecken sich ueblicherweise erstmal. Da wird die Backdoor etabliert, aber erst spaeter genutzt.
Mittlerweile kommen da eher one drive links, als direkt die Datei im Anhang, oder Einladungen zu sharepoint etc..
Gerne auch über einen "bekannten" Mailaccount, der sich ggf. nur minimal im Namen unterscheidet.
Ranayna schrieb:
Da sollte niemand die Rechte haben USB Datentraeger anzuschliessen.
Oder zumindest nur Firmeneigene - wenngleich es auch hier ein Restrisiko gibt. Wir haben nur eine Handvoll USB Sticks erlaubt - und die sind auch nicht zur freien Verfügung.
Das sollte der Fall sein. Also die dürfen nichts selber installieren und auch keine USB Sticks anschließen. Handy dürfen die, meines Wissens nach, auch nur das Firmenhandy nutzen.
Andererseits sind in den letzten Wochen und Monaten so verdammt viele Zero-Day Luecken durch die Welt geflogen... Nicht alle waren sofort patchbar. Und Angreifer verstecken sich ueblicherweise erstmal. Da wird die Backdoor etabliert, aber erst spaeter genutzt.
Das fürchte ich auch.
Wir sind prinzipiell gut aufgestellt. Aber zB die CVE 10.0 Palo Alto Lücke letztes Jahr hat auch bei uns für zwei schlaflose Nächte gesorgt. Inklusive Full-Wipe der Firewalls, weil tatsächlich Angriffspuren in den Logs waren.
Streng betrachtet werden neuere Modelle mehrfach verwendet. Einmal zur Aufklärung und zur Wirkung am Ziel. Teilweise werden diese auf dem Meeresgrund deponiert und die klären den Feind auf und bekämpfen ihn. Die Grenze zwischen Torpedo/Drohne/Mine ist hier fließend.
Daten hierzu sind für Dritte natürlich hochspannend.
Ich hoffe mal das deren Internetsysteme und die der Entwicklung voneinander getrennt sind.
Das ist heutzutage schwerer mit Teams, Clouddatenspeichern usw.