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News Steam Hardware: Kunden droht wegen Sicherheitsleck Betrug

MichaG

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Wer bei Steam Hardware gekauft hat, könnte in diesen Tagen ein Schreiben von Valve erhalten. Darin informiert das Unternehmen über einen Sicherheitsvorfall beim Dienstleister CEVA, über den der Versand von Steam-Hardware erfolgt. Angreifern sei es gelungen, auf Kundendaten wie Namen, Adressen und Telefonnummern zuzugreifen.

Zur News: Steam Hardware: Kunden droht wegen Sicherheitsleck Betrug
 
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Na, granatenstark!
Laut Mail, die ich bekommen habe, ist Framework so ziemlich das Gleiche passiert...
 
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Bleibt's bei einem üblichen "Ups sorry, blöd gelaufen!" oder fließen diesmal auch Kompensationen?
Laut Art. 82 DSGVO steht einem ein Anrecht auf Schadensersatz zu. Das Wichtige hierbei: Es muss kein materieller Schaden entstanden sein, auch immaterieller Schaden wie die psychische Belastung, die Angst vor Bloßstellung oder Kontrollverlust reicht aus. Also alleine dass ich Angst vor Phishing habe ist ausreichend. Weiterhin gibt es keine Erheblichkeitsschwelle, der Schaden muss also nicht erheblich sein. Ergo: Ein spürbarer Kontrollverlust über die eigenen Daten ist ausreichend!

Firmen müssen endlich mal so richtig tief in die Tasche greifen müssen und die Zahlungen müssen direkt bei den Betroffenen landen!

edit: Ergänzung da viele mit "das musst du erstmal nachweisen" ankamen: Nein! Bei einem DSGVO Verstoß wie in diesem Fall (Data Breaches sind damit eingeschlossen) gilt die Beweislastumkehr, d.h. die Daten gelten von vorne herein als nicht ausreichend gesichert, bis das Unternehmen das Gegenteil beweist!
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
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Bin auch betroffen, kotzt mich ehrlich gesagt ziemlich an.
 
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aid0nex schrieb:
Firmen müssen endlich mal so richtig tief in die Tasche greifen müssen und die Zahlungen müssen direkt bei den Betroffenen landen!
sehe ich prinziepiel genauso. Nur wird Valve das wohl wenig Jucken, hat sicher nicht umsonst einen Drittanbieter dafür gewählt.
"Nach eigenen Angaben will Valve nun Druck auf CEVA ausüben" lachhaft
 
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Hab 2020 ne Valve Index bei Steam gekauft, habe aber keine Mail erhalten. Und selbst wenn, was willste machen. Auf dem Smartphone hab ich mittlerweile eingestellt dass unbekannte Nummern sowieso nicht durchkommen (wenn ich von ner unbekannten Nummer angerufen werde ist das zu 99,9% ein Scamanruf) und besuchen wird mich von denen wohl auch niemand (forever_alone_meme).
 
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Immer wieder grausam wenn man liest, Kundendaten sind gestohlen worden, aber andere Daten wie Zahlungsdaten nicht, dies lässt mich vermuten das unsere Daten bewusst schlechter geschützt werden als es möglich wäre.

Ich beziehe mich nicht ausschließlich auf diese Meldung, denn dies liest man bei andere Vorfällen auch.

Das der Markt dies regelt, können wir offenbar vergessen, hier muss wohl druck von der Politik kommen, sonst verbessert sich dahingehend nichts...
 
Azeron schrieb:
Hab 2020 ne Valve Index bei Steam gekauft, habe aber keine Mail erhalten.
Speicherdauer (laut Ceva!) sind 90 Tage.

Das ist übrigens ein wenig grösser als Steam.
Betroffen sind unter anderem:
Bol, De Bijenkorf, Ajax Amsterdam, ING Bank, Ace & Tate, usw.
 
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Wolfgang.R-357: schrieb:
Immer wieder grausam wenn man liest, Kundendaten sind gestohlen worden, aber andere Daten wie Zahlungsdaten nicht, dies lässt mich vermuten das unsere Daten bewusst schlechter geschützt werden als es möglich wäre.

Ja und ich kann dir auch genau sagen woran das liegt.
Deine persönlichen Daten tun ja nur dem Kunden weh, falls verschwunden. Upsi, blöd aber auch, jetzt hat die ganze Welt deine Infos.
Zahlungsdaten hingegen würden auch der Firma weh tun. Da liegt der Unterschied!
 
Jede Firma, die verspricht, die Daten seien bei ihnen sicher, lügt. Firmen können eigentlich nur sagen "Wir versuchen unser Bestes, dass Ihre Daten nicht gestohlen werden"
 
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aid0nex schrieb:
Bleibt's bei einem üblichen "Ups sorry, blöd gelaufen!" oder fließen diesmal auch Kompensationen?
Laut Art. 82 DSGVO steht einem ein Anrecht auf Schadensersatz zu. Das Wichtige hierbei: Es muss kein materieller Schaden entstanden sein, auch immaterieller Schaden wie die psychische Belastung, die Angst vor Bloßstellung oder Kontrollverlust reicht aus. Also alleine dass ich Angst vor Phishing habe ist ausreichend. Weiterhin gibt es keine Erheblichkeitsschwelle, der Schaden muss also nicht erheblich sein. Ergo: Ein spürbarer Kontrollverlust über die eigenen Daten ist ausreichend!

Firmen müssen endlich mal so richtig tief in die Tasche greifen müssen und die Zahlungen müssen direkt bei den Betroffenen landen!
Na jut, die Vorrecherche sieht dich solide aus. Dann hol doch mal das Pergament raus?
 
aid0nex schrieb:
Ja und ich kann dir auch genau sagen woran das liegt.
Deine persönlichen Daten tun ja nur dem Kunden weh, falls verschwunden. Upsi, blöd aber auch, jetzt hat die ganze Welt deine Infos.
Zahlungsdaten hingegen würden auch der Firma weh tun. Da liegt der Unterschied!
Nein, das liegt daran, dass die Leute die dir physische Dinge bringen müssen nun mal deine Adresse, aber nicht deine Zahlungsdaten wissen müssen. Der Kreis der Leute, die die Information benötigen ist grösser und damit auch das Risiko. Zahlungsdaten kannst du im (vergleich) kleinsten Kreis halten.
 
ridgero schrieb:
Jede Firma, die verspricht, die Daten seien bei ihnen sicher, lügt. Firmen können eigentlich nur sagen "Wir versuchen unser Bestes, dass Ihre Daten nicht gestohlen werden"
Das kann man zwar potentiell so formulieren, wenn man subjektiv die Schwelle für "Daten sind sicher" auf 100%ige Sicherheit setzt, aber 100%ige Sicherheit gibt es in der Realität niemals und nirgendwo...

...was dann bedeutend, dass das vollkommen egal ist.

Würdest du 100%ige Sicherheit als das Kriterium setzen, dann dürftest du auch keine Bank benutzen, keine Kreditkarte, keinen Personalausweis, keinen Austausch von Daten mit Finanzbehörde oder Krankenkasse, kein Auto, kein Flugzeug, keine Bahn, kein gar nichts. Und damit ist es in der Realität Quatsch von 100%iger Sicherheit als Anforderung auszugehen.

Jedwede Form von Sicherheit ist immer nur unter vertretbarem Maß gewährleistet.
 
aid0nex schrieb:
@Janoe Würde an deiner Stelle direkt mal eine DSGVO Meldung bei der Bundesnetzagentur machen.
Denn: Die Meldung muss innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden erfolgen.

Die BNetzA wäre nicht für die DSGVO Meldung zuständig.
Zudem wäre auch so keine Behörde in Deutschland dafür verantwortlich, sondern die in dem Land, wo Valve seinen EU Sitz hat .. also Luxemburg.
 
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Blutomen schrieb:
Zudem wäre auch so keine Behörde in Deutschland dafür verantwortlich, sondern die in dem Land, wo Valve seinen EU Sitz hat .. also Luxemburg.

nein, CEVA hätte informieren müssen, da die das betroffene Unternehmen sind, wo ist deren Sitz ? Ach ja, Baar in der Schweiz ...
 
aid0nex schrieb:
immaterieller Schaden wie die psychische Belastung, die Angst vor Bloßstellung
Was hier 100 % nicht gegeben ist.

Dieses deutsche DSVGO-Circlejerking ist cringe.
 
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glaub ich hab ne mail von denen bekommen, dass ich betroffen bin, aber bei der digitalen überreizung ist es schon wieder raus aus meinem kopf.
 
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